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    <title>OUTBACK TO ORIENT ...and then home</title>
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    <pubDate>Sun, 11 Jul 2010 12:19:03 GMT</pubDate>

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    <title>Daheim</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; title=&quot;Picture Galleries&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Schoenen Gruss und auf Wiedersehen&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wer haette es gedacht, es ist tatsaechlich soweit, hier ist der Abschlussbericht. Monatelang haben wir euch mit den ellenlangen Beitraegen geqaeult und mit den unzaehligen Fotos auch hoffentlich schoen neidisch gemacht, aber damit ist jetzt ‚leider?’ oder ‚endlich?’ Schluss. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2rfnIz2I/AAAAAAAADWM/_RD76nvTxNM/DSC_1172.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ich will mich schon gleich zu Beginn bei allen treuen Lesern bedanken, die auf diesem Wege unsere Reise begleitet haben. Vielen Dank natuerlich auch an die Familien, die ihren Sproesslingen eine so durchgeknallte Idee haben durchgehen lassen, ohne mit Enterbung oder Schlimmeren zu drohen. Vielen Dank auch an Clemens und Fabian fuer die tollen Fotos, die Arbeiten am Auto, dem ganzen Trip. Dies sei auch Jens gesagt, der uns bekanntlich schon in Istanbul verliess. Besonders auch an Fabians Freund Christian tausend Dank, der diese Internetseite erst ins Leben gerufen hat. Vielen Dank an all die Reisenden, die uns immer wieder Mut zugesprochen haben und begeistert von unserem Vorhaben waren, ohne daran zu zweifeln, dass wir es nicht packen sollten. Ich fuer meinen Teil bin froh, mit diesem Beitrag meine Schuldigkeit getan zu haben. Sollten die letzten Beitraege qualitativ nicht ‚so ganz’ hochwertig gewesen sein, dann tut mir das leid. Ich hoffe trotzdem, dass ich denjenigen, die sich die Muehe gemacht haben meine seitenlangen Schwafeleien durchzulesen, einen halbwegs guten Einblick in das bekommen haben, was wir so die ‚letzte Zeit’ getrieben haben. Wobei ich mir das ehrlich gesagt schwer vorstellen kann, deswegen unser Rat an euch: Probieren geht ueber Studieren, bucht euch ein Ticket und fliegt hin wo es euch gefaellt, nichts wiegt der Erfahrung auf, Laender, Menschen, Kulturen mit eigenen Augen zu erleben. Fuer mich wie fuer die anderen auch werden uns unsere Erlebnisse wohl so in Erinnerung bleiben, wie wir es niemals an euch weitergeben koennten, da helfen auch keine noch so langen Beitraege.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Aber immer schoen Piano, das richtig hochtrabende Geschwaetz ueber die Sinnhaftigkeit und den Erfahrungswert unserer Reise behalte ich mir mal fuer den hoechst theatralischen Schluss auf, denn erst muss noch erzaehlt werden, wie wir denn ueberhaupt heimgekehrt sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es war der 8 Juli, ein Dienstag, frueh morgens und das Wetter war ausgesprochen schoen, als wir bei Braunau den Inn ueberquerten und damit wieder bundesdeutschen Boden unter den Fuessen hatten, bzw unter den Reifen. Anders als erwartet war unsere Reaktion doch sehr verhalten, als wir das Schild mit dem Bundesadler sahen und am Randstreifen kurz fuer ein paar Fotos hielten, muss wohl an der morgendlichen Traegheit gelegen haben, die uns noch in den Beinen steckte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2rlzdpRI/AAAAAAAADWU/Dpk_UUPve8w/DSC_1177.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Einige Stunden spaeter freuten wir uns dafuer umso mehr, als wir eine alte Freundin nahe Pfarrkirchen besuchten, die wir in Kalkutta kennen gelernt und nur um ein Haar in Kathmandu verpasst hatten. Nach so langer Zeit gabs natuerlich viel zu erzaehlen, schade dass uns der Zeitdruck im Nacken sass und wir noch am selben Tag nach Freisingen weiterfahren mussten, wo Freunde von Fabian Brauereitechnik studieren. Die Jungs waren so frei uns Asyl zu gewaehren, womit wir schon froh genug gewesen waeren. Da konnten wir unser Glueck natuerlich nicht fassen, als schon ein deftig bayrisches Abendbrot auf uns wartete. Schweinebraten, Sauerkraut, Knoedel, alles vom feinsten und dazu natuerlich kraeftig Bier, Deutschland kann so schoen sein.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2s4AziRI/AAAAAAAADWk/6IhIXjmsvTA/DSC_1197.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den naechsten Tag liessen wir das Auto stehen und fuhren mit der S-Bahn nach Muenchen. Wir schauten uns ein wenig in der Stadt um, erledigten diverse Besorgungen und trafen uns schliesslich mit Tom. Selbst der treueste Leser mag sich nun zu Recht fragen: Wer ist Tom? Denjenigen zumindest, die unsere Seiten in Australien verfolgt haben, mag der Name vielleicht noch ein Begriff sein. Wir trafen Tom in Kununarra in Western Australia und reisten dort mit ihm etwas umher. Gluecklicher weise hielten wir den Kontakt, so machten wir mit Tom alles, was der typische Muenchen Tourist so macht. Wir schauten uns z.B. den Marienplatz an, gingen bayrisch essen, anschliessend natuerlich ins Hofbraeuhaus wo wir uns ein paar ordentliche Schluecke genehmigten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2ug3itDI/AAAAAAAADXM/F3tPTQL7AkI/DSC_1360.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2uzeWGVI/AAAAAAAADXU/dgXnk0UkEKo/DSC_1411.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2vimpVTI/AAAAAAAADXk/Vk7GeT7JQoM/DSC_1451.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2vRs1ngI/AAAAAAAADXc/gMS42vPuKLw/DSC_1433.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2v2x8mZI/AAAAAAAADXs/pYSugpW8sYg/DSC_1462.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2uBXFcUI/AAAAAAAADXE/OcTCSim3FS0/DSC_1326.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2tjp42zI/AAAAAAAADW0/CTAPQFSOaO0/DSC_1316.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Kritisch wurde es nur, als wir wieder mit der letzten S-Bahn in Freisingen ankamen, denn ‚irgendwie’ hatten wir den Heimweg vergessen. Doch es soll ja auch noch nette Menschen in Deutschland geben, eine junge Frau wusste wo wir wohnten und fuhr uns heim, ich haette es an ihrer Stelle nicht getan, aber so waren wir doch alle sehr gluecklich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den darauf folgenden Tag bereiteten wir alles fuer die Weiterreise vor, Clemens besuchte noch Freunde, die er auf seiner Reise kennengelernt hatte, wir zeigten den Jungs noch einige Fotos von unserer Reise, dann ging es frueh schlafen, denn fuer den kommenden Tag hatten wir uns viel vorgenomen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der Plan war wie folgt: Zwei meiner Freunde, die in Dortmund studieren, hatten eine Geburtstagsfeier organisiert, zu der viele meiner engen Freunde fuhren. Ueber Bundesstrassen wollten wir nun von Freisingen nach Dortmund fahren und dort die versammelte Mannschaft ueberraschen, die Gastgeber waren eingeweiht. Morgens um 5 ging es fuer uns also aus den Betten, relativ schnell packten wir unsere Sachen und waren wenig spaeter auf dem langen Weg Richtung Nord-Westen. Auf der ganzen Fahrt fuhr uns nicht ein Streifenwagen ueber den Weg, dafuer sorgten gesperrte Strassen und lange Umleitungen immer wieder fuer Verzoegerungen. Nach 13 Stunden Fahrt kamen wir schliesslich abends in Dortmund an und waren noch unter den ersten Partybesuchern. Ich freute mich natuerlich riesig, meine Freunde wiederzusehen und ich denke diese ebenso, aber es laesst sich wohl nicht leugnen, dass jeder neben der Spur stand, es war schliesslich einige Zeit her, dass man sich gesehen hatte. Die Party war spitze, wir hatten viel Spass, nachts ging es dann noch los in die City, waehrend Clemens und Fabian es noch einmal krachen liessen zog ich es vor ins Bett zu gehen, denn ich hatte schon seit einigen Tagen arge Halsschmerzen, die noch Probleme mit sich ziehen sollten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2wYX0U9I/AAAAAAAADX0/N0l1fvnn9NM/DSC_1492.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2wgnGlFI/AAAAAAAADX8/F97nQ_wf6PQ/DSC_1505.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2w82QE5I/AAAAAAAADYE/b7OTzjyUpkA/DSC_1574.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Naechster Morgen, entspanntes Aufstehen, wir fruehstueckten lange, halfen den Jungs beim Aufraeumen und verabschiedeten uns, um noch einen Freund von Fabian zu treffen, mit dem er lange Zeit in Sydney zusammengewohnt hatte. Wir trafen uns mit ihm auf einen Kaffee und erzaehlten ein wenig, machten uns dann vom Acker, Richtung Norden, Richtung Heimat. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nicht viel mehr als zwei Stunden spaeter fuhren wir durch das mir eigentlich so vertraute Muensterland, ich stand ziemlich neben mir als ich weitere gute Freunde ueberrasche oder besuche, ehe es fuer einen kleinen Zwischenstop nach Warendorf weiterging, wo wir eine Art Stadtbegehung unernahmen. Erstaunlich eigentlich wie wenig sich geaendert hat, trotzdem kommt man sich fremd und deplatziert vor. Dieses Gefuehl setzte sich dann fort, als wir bei mir zu Hause in die Einfahrt fahren, trotz der Freude ueber das Wiedersehen mit der Familie. Die sollte aber ohnehin nur von kurzer Dauer sein. Im Laufe der Nacht entwickelte ich so starke Schwellungen im Hals, dass ich ins Krankenhaus musste, wo ich an einen Spezialisten und von diesem wiederum in die Uniklinik Muenster verwiesen wurde. Der Befund: Mandelabzess. Noch am selben Tag wurde ich operiert, die Mandeln entfernt und eine Woche Krankenhausaufenthalt verordnet, traumhaft. Ich genoss also meine Bettruhe und den All-inclusive-Service, lachte ueber den Regen der Ende Juli unablaessig gegen die Scheiben prasselt und freute mich ueber meine Freunde, die mich besuchen kamen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2xZ5fHcI/AAAAAAAADYM/EM9SILFaGfw/DSC_1655.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Waehrend ich faul rumlag, besorgten die Jungs Kurzeitkennzeichen fuer das Auto, die gegen eine kleine Gebuehr erhaeltlich sind. Sie sind fuer 5 Tage gueltig und das Gute daran: Es wird kein Tuev benoetig. Ich wuenschte also eine gute Fahrt, als Clemens und Fabian vorbeischauten um sich zu verabschieden. Fuer mich wars das damit, ich war raus.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2xhQ5Q7I/AAAAAAAADYU/TcdUKfAx0W8/DSC_1689.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2yN8YrNI/AAAAAAAADYc/JNf-ANwvNrk/DSC_1734.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Clemens und Fabian fuhren den naechsten Tag ueber Bundesstrassen nach Guntersblum, wo Clemens von seiner Familie mit wehenden Fahnen begruesst wurde. Mit seiner Familie und Fabian feierte er bis spaet in die Nacht und mit reichlich Alkohol seine Heimkehr. Dasselbe galt dann auch fuer Fabian, als dieser, wiederum einen Tag spaeter, bei sich in Oberoewisheim ankam.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2yd5appI/AAAAAAAADYk/oYMgsMQMiRk/DSC_1746.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2ygdRjDI/AAAAAAAADYs/m0rVFp1QDJc/DSC_1759.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2y7xrPiI/AAAAAAAADY0/X2vQyrsmwns/DSC_1763.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2zhNOpXI/AAAAAAAADY8/lDF-bFlcpZY/DSC_1776.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zwei Wochen spaeter, die Abschlussparty steht an. Ich fahre nach Guntersblum zu Clemens, mit dem es dann weiter nach Oberoewisheim zu Fabian geht. Der Landrover hat inzwischen mit Fabians Hilfe ein Plaetzchen gefunden, wo er auf unbestimmte Zeit stehen wird, den Ruhestand hat er sich inzwischen ja nun wirklich verdient.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SJM20jEt0GI/AAAAAAAADZM/y_cKg61vMGQ/DSC_1792.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SJM21FzK94I/AAAAAAAADZU/Bev1Rhv7h3M/DSC_1795.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Fabian, Clemens und ich nutzen das schoene Wetter, grillen, trinken ein wenig und reden darueber, wie es so ist wieder zu Hause zu sein. Gemischte Gefuehle. Die Stimmung wird dann gluecklicherweise deutlich besser, als abends jede Menge von Fabians Freunden vorbeikommen, um mit uns zu feiern. Die meisten koennen es gar nicht fassen, was wir da getrieben haben, als sie den Landi gezeigt bekommen. Dafuer, dass wir eine 1A Party feiern geht erstaunlich wenig zu Bruch, bis zum fruehen Morgen sind wir auf den Beinen, jeder schlaeft schliesslich irgendwo ein. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der naechste Tag geht fuer die Regeneration drauf. Es dauert ein wenig, das Aufraeumen, vor allem das Fruehstueck. Der Rest des Tages geht dann sehr entspannt von statten. Wir machen uns einen ruhigen Abend und gehen dann schlafen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Naechster Morgen, wieder dauert es so seine Zeit ehe wir in die Gaenge kommen, aber schliesslich ist alles soweit. Die Taschen gepackt, die schaetzungsweise 20.000 Fotos oder mehr, die wir die letzten 2-, in Fabians Fall 3 Jahren gemacht haben sind auf einer externen Festplatte gesichert. Kommt nur der letzte Punkt, das Abschied nehmen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir gehen zum Auto, und zwar zu dem, was bei maximal 75 km/h zwischen 15-20l Benzin verbrennt, genau kann das keiner sagen, denn die Tankanzeige hat schon lange nicht mehr funktioniert. Das Auto, was Berg runter im Leerlauf auch einmal 118km/h geschafft hat, das war im Iran. Berg hoch hingegen ging es vielleicht mit 20km/h oder weniger, nur Eselkarren waren noch langsamer als wir. Wir schauen auf das Auto, was uns ebenso viel Nerv wie Benzin gekostet hat, was bei zwischen 20- und 25.000 zurueck gelegten Kilometern eine ganze Menge sein duerfte, aber auch das kann keiner genau sagen, die vier verbauten Tachos haben alle nicht all zu lange gehalten. Das Auto, was nur wenig komfortabler als eine Kirchenbank ist und einen Laerm macht, dass wir wohl alle leichte- bis schwere (Fabian) Hoerschaeden davon getragen haben.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Und dann schaut man zurueck auf all die Erfahrungen, die wir gemacht haben, die Guten, an die wir uns hoffentlich noch lange zurueck erinnern werden, all die netten Leute, die wir kennen gelernt hatten, und an die schlechten, die ganzen Schwierigkeiten und Probleme, die wir trotzdem gemeistert haben. Wir schauen auf dieses arme, zerschundene Auto, 44 Jahre alt, verbeult und zerkratzt und koennen es selbst vielleicht auch nicht so wirklich glauben, was wir mit diesem Wagen hinter uns gebracht haben. Durch all die Laender und Landschaften hat es uns gebracht, durch Wuesten, Dschungel, Hochgebrige, Ebenen, ueber gute Asphaltstrassen, Schotter- und Schlammpisten und irgendwelchen Anhaeufungen von Steinen, die man eigentlich nicht wirklich Strasse nennen kann. All die Zeit hat es uns nicht im Stich gelassen, naja fast nicht, unzaehlige Schweissarbeiten und Radwechsel waren noetig. Das Auto war uns all die Zeit neben Fortbewegungsmittel aber auch Kueche und Schlafplatz, Schutz, unser zu Hause und Inbegriff unseres ‚neuen’ Lebens, dem manchmal nicht so einfachen Backpacker-Dasein, das wir aber wohl alle gleichermassen zu lieben gelernt haben. All die reichen Erfahrungen, die uns und unser Denken so veraendert haben. Wie selbstverstaendlich ging es jeden Tag damit weiter, Neues erleben, neue Laender bereisen, neue Kulturen und Menschen kennen lernen. Und dann kommt die Gewissheit, dass das alles jetzt ein Ende hat, sei es auch nur vorlaeufig. Das ergreift einen dann doch ein wenig.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ein letzter Schlag auf den starren Kotfluegel, der gewohnte dumpfe Klag, noch einmal am Bullbar geruettelt, alles absolut unnachgiebig und starr. Ein gutes Auto. Ein letzter Blick auf den Landrover, wie er fahrbereit da steht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;„Tough old bastard“ sagten die Australier immer lachend.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ja, wenn die wuesten… &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ich verabschiede mich damit, ist inzwischen ja auch wieder genug, Gruesse natuerlich auch von Fabian und Clemens,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Tjark&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;baseline&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SJM2q-7uQkI/AAAAAAAADWE/7EeXcw79WLQ/DSCN8476B.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 Jul 2008 21:36:09 +0200</pubDate>
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    <title>Europa</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hallo Leute, &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;mit etwas Verspaetung gibt es jetzt den neuen Beitrag, der wohl recht sicher der zweit letzte sein duerfte, wie ich schon in den letzten Beitraegen schrieb ist uns die Zeit ein echtes Problem geworden, erwatet also keine all zu spannenden Geschichten. Warum die Zeit zum Problem wurde? – Nun, das ist eine etwas verzwickte Sache. Anders als in den Laendern, die wir zuvor bereisten, ist eine Autoversicherung in Europa Pflicht. Eine Versicherung bekommt man aber nur wenn das Auto auch zugelassen ist. Treue Leser, die bereits unsere Abenteuer in Australien verfolgten, wissen, dass in Australien die Zulassung eines Fahrzeuges jaehrlich zu verlaengern ist, gegen eine ‚kleine’ Gebuehr, versteht sich. Eigentlich ist die Verlaengerung kein Problem, man kann bequem per Internet oder Telefon bezahlen und bekommt die neue Plakette zugeschickt, vorrausgesetzt, das Auto ist ‚sauber’. Stehen z.B. noch unbezahlte Strafzettel aus, wird die Zulassung zunaechst nicht verlaengert, das geschieht erst nachdem alle Bussgelder getilgt sind. Unguenstig nur, wenn die Bussgelder schon etwas laengere Zeit ausstehen, dann wird’s naemlich teuer und genau das ist unser Problem. Anstatt die Bussgelder zu zahlen haben wir uns also entschlossen, bis zum Ende der Zulassungszeit heimzukehren, was unseren Zeitplan etwas strafft. Tja und manch einer mag sich nun fragen an welchem Datum die Zulassung endet? Den Gefallen euch das zu sagen tun wir natuerlich nicht, Familie und Freunde sollen ja alle huebsch ueberrascht werden.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wie auch immer, der letzte Beitrag endete damit, dass wir Istanbul in Richtung Westen verliessen. An jenem Tag kamen wir aber nicht all zu weit, an einer Tankstelle wogen wir stundenlang die Optionen ab, direkt ueber Bulgarien und Rumaenien Richtung Deutschland zu fahren, oder aber wie geplant unsere Reiseroute fortzusetzen, d.h. ueber Griechenland nach Albanien und anschliessend ueber die Balkanstaaten zu fahren. Wir kamen schliesslich zu einer Entscheidung, nachdem unere Baeuche schon vom vielen Eis, das wir waehrend dessen geschleckt hatten, weh taten und wir quasi ‚per du’ mit dem Tankstellenangestellten waren, der gratis Getraenke verteilte. Wir hatten uns entschlossen wie geplant nach Griechenland weiterzufahren, boeser Fehler wie sich spaeter herausstellen sollte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Dass unser Plan unter einem schlechten Stern stand, zeigte sich wohl schon an dem tuerkisch - griechischen Grenzuebergang. Die Tuerken fertigten uns wie erwartet ab, kritisch beaeugt wurden wir, als wir das Auto ausraeumen durften. Anschliessend ging es aber ohne grosse Verzoegerungen ueber den Grenzfluss nach Griechenland. Uns war schon vorher klar, dass fuer Europa eine ‚Greencard’ erforderlich ist, also eine Versicherungskarte. Der griechische Beamte sagte uns aber, dass wir diese auf der tuerkischen Seite haetten abschliessen muessen. Wir fuhren also wieder zu den Tuerken, die schon recht argwoehnisch schauten. Das taten wir dann auch, als uns der tuerkische Versicherungskaufmann in seinem open-air Buero sagte, dass wir maximal 10 Tage Versicherungsschutz fuer einen unverschaemten Preis bekommen koennten, was uns natuerlich aeusserst unrecht war. Darauf hin bekamen wir die, Idee noch einmal zu den Griechen zu fahren, um von der Grenze in den naechsten Ort zu trampen, um dort nach einer Versicherung fuer das Auto zu schauen. Problem: Da wir bereits offiziell aus der Tuerkei ausgereist waren, brauchten wir ein „Return-Document“, welches uns erst ausgestellt wurde, nachdem der tuerkische Zoll unser Auto in einer Roentgenstrahl-anlage auf Drogen pruefte und wir alles noch einmal ausraeumen mussten, wir hatten uns wohl verdaechtig gemacht. Natuerlich gab es nichts zu verbergen, nach einem aergerlichen Zeitverlust ging es wieder zu den Griechen, die auf einmal doch Versicherungen direkt an der Grenze ausstellten. Problem: Der Geldautomat auf griechischer Seite war ausser Betrieb und wir hatten nicht genuegend Geld, den sehr teuren aber halbwegs akzeptablen Versicherungsabschluss zu taetigen. Es blieb uns nichts andere uebrig als wieder zu den Tuerken zu fahren, dort an die Gelddmaschiene zu gehen, ueber Umstaende wieder bei den Griechen vorzufahren und dann Stunden nachdem wir an der Grenze angekommen waren, nach Griechenland einzureisen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Auf den herrlichen Strassen Griechenlands ging es dann schnell vorwaerts, erstaunlich wie viele Schilder der europaeischen Union wir sahen, die stolz verkuendeten dass dieses und jenes von der EU finanziert worden sei. Tja da kann man sich ja als Deutscher und somit als hoechster Beitragszahler ja freuen, dass sich die Griechen selbst auf Landstrassen an top modernen Rastplaetzen von der strapazioesen Fahrt auf den frischen Strassen erholen koennen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der Plan in Griechenland war zwar, recht zuegig durchzufahren, natuerlich wollten wir uns aber auch etwas anschauen. Neben einigen eher langweiligen roemischen Ruinen, die auf dem Weg lagen, verbachten wir etwas laenger in Thessaloniki, der zweit groessten Stadt ders Landes, in der es abgesehen von noch mehr Ruinen einige recht schoene alte Gebaeude zu sehen gab. Neben Kirchen und Graebern schauten wir den Markt an und schlenderten die Hafenpromenade hinab. War alles ganz huebsch anzuschauen, aber nichts Besonderes.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyoxjwFPI/AAAAAAAADMM/IsvD_FnMN0Y/IMG_5467.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSypEZgheI/AAAAAAAADMU/lVVf1Y5030E/IMG_5527.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSype32zhI/AAAAAAAADMc/VsBvaUqTwYs/IMG_5566.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSypgHsIDI/AAAAAAAADMk/QcuTlYwB8eI/DSC_8900.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyqIOiT3I/AAAAAAAADMs/SgHqiL3jMgA/IMG_5617.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am darauf folgenden Tag fuhren wir also recht zuegig weiter nach Albanien, ueber steile Gebirgsstrassen und vorbei an unzaehligen Obstplantagen ging es an den Grenzuebergang, an dem es mal wieder eine boese Ueberraschung gab. Die in Griechenland abgeschlossene Versicherung war fuer Albanien, Montenegro, Kroatien, Slovenien und diverse andere Balkanstaaten ungueltig. Nachdem wir uns selber beglueckwuenscht hatten, wie dumm wir gewesen waren und das es durchaus nicht schlecht gewesen waere, auch das Kleingedruckte zu lesen, entschlossen wir uns dennoch nach Albanien zu fahren, das machte etwas Geld fuer die albanische Greencard und etwas Taschengeld fuer den albanischen Grenzbeamten. Recht angepisst fuhren wir nach Korce, einer Stadt die ein Bilderbuchbeispiel fuer den sozialistischen Staedtebau ist, also absolut potthaesslich ist. Heruntergekommene Plattenbauten, lange Paradestrassen, kommunistische Versammlungshallen, alles in recht schlechtem Zustand. Dafuer koennte man meinen, dass mindestens 75% der albanischen Bevoelkerung Mercedes faehrt. Vor allem alte S-Klassen schienen sehr beliebt zu sein. Wie koennen sich die Menschen das leisten?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Dazu vielleicht eine kleine Geschichte. Vor einigen Jahren reiste der albanische Aussenminister nach Griechenland, ein Staatsbesuch stand an. Aus dem wurde aber nichts, denn sein Auto wurde schon an der Grenze stillgelegt, es war in Europa als gestohlen gemeldet, tja peinliche Sache so was.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSywCWSeAI/AAAAAAAADOk/n-J-FzMk9Tk/DSC_9198.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyqIq_t1I/AAAAAAAADM0/7eSnX2ClkX8/IMG_5636.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach nur kurzem Aufenthalt in Korce fuhren wir hinauf aufs Land, nach „Voskopoja“. Schon auf der Fahrt von der Grenze ins Landesinnere Albaniens waren uns die unzaehligen Schuetzenbunker aufgefallen, die ueberall zu sehen waren, meist in Verteidigungslinien errichtet. Spaeter erfuhren wir, dass der ehemalige albanische Kommunistenfuehrer „Enver Hoxha“ im Zeitpunkt von 35 Jahren uber 700.000 dieser Bunker bauen liess, die im Verteidigungsfall von je vier Mann besetzt worden waeren. Damit waere das gesamte albanische Volk in die Verteidigung des Landes einbezogen worden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Enver Hoxha gilt uebrigens als einer der absoluten Hardliner des Kommunismuses. Nachdem er im zweiten Weltkrieg als Guerilla gegen die Nazis gekaempft hatte, schloss er sich der kommunistischen Partei an, gewann dort mehr und mehr Einfluss und uebernahm dann die Macht. Da die Russen ihren Kommunismus nach Stalins Tod mehr und mehr entspannten, spaltete sich Hoxha 1961 komplett von den der Soviet Union ab, sie wuerden die Idee des Kommunismuses nicht begreifen. Die folgenden Jahre orientierte er sich an der politischen Linie Mao Tse-Tungs in China. Aber 1978 waren auch die Chinesen Hoxha nicht mehr kommunistisch genug. Nachdem er Albanien 40 Jahre mit eiserner Faust berherrscht hatte, starb Hoxha 1985 in Tirana, ein ganzes Land atmete erleichtert auf. Jeder wie auch immer geartete Hinweis auf den Fuehrer wurde zerstoert, Statuen, Schrifttafeln, Portraits, alles verschwand recht schnell von der Bildflaeche. Hoxha zu Ehren wurde zwar ein Museum gebaut, welches aber schon vier Jahre nach dessen Tod zu einem Konferenzzentrum umfunktioniert wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyyjPwDKI/AAAAAAAADPU/465tpgyLgoE/DSC_9457.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Voskopoja, das Berdorf, das es heute mit einigen hundert Einwohnern ist, war 1750 mit 35.000 Einwohnern die groesste Stadt des Balkans, Pluenderungen und Ueberfaelle setzten der Stadt aber arg zu, so stehen heute nur noch 8 der ehemals 24 Kirchen der Stadt, die wir besichtigten. Einige der Kirchen waren von oben bis unten mit sehr schoenen Wandmalereien verziert, aber leider waren alle in recht schlechtem Zustand und fotografieren war verboten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyriBSsSI/AAAAAAAADNU/MtXNQwGF86k/DSC_9112.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyqqx_3wI/AAAAAAAADM8/Yhg0nS0uobw/IMG_5651.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyq9ifT2I/AAAAAAAADNE/Ek0TTBPbNJM/IMG_5663.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyrJIJtDI/AAAAAAAADNM/kTsgCEMU6oc/DSC_9034.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da es nicht viel zu sehen gab, fuhren wir von Voskopoja zum See „Ohrid“, dem mit 294m tiefstem See auf dem Balkan, der abgesehen davon einer der aeltesten Seen der Welt ist. In einer kleinen Kneipe am Ufer schauten wir als einzige Gaeste das Spiel Deutschland gegen die Tuerkei, bekamen fast einen Weinkrampf als wir wegen Satelitenstoerungen das 2:1 und das anschliessende 2:2 verpassten und jubelten natuerlich als Deutschland schlussendlich siegte. Wir schliefen direkt am ‚Strand’ des Sees, bis wir am naechsten Morgen von der Fruehsport treibenden Bevoelkerung des kleinen Staedtchens geweckt wurden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyrxWWWvI/AAAAAAAADNc/FgBDgF_ShVU/IMG_5704.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyuGLLw0I/AAAAAAAADNk/WMOwM0FHbxA/IMG_5711.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyumy6CLI/AAAAAAAADNs/R6SGXem1WhU/IMG_5721.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyu3ImipI/AAAAAAAADN0/Mj_u3UeozeA/IMG_5743.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Fahrt ging weiter nach Tirane, der Hauptsadt Albaniens, deren Bevoelkerung nach Ende des Kommunismuses explodierte. Nachdem die Leute nicht mehr gezwungen waren, die Genossenschaften auf dem Lande zu betreiben, zogen viele Albaner nach Tirane und sorgten so fuer einen Bevoelkerungsanstieg von 250- auf 700.000 Einwohner. Was das fuer die Stadtplanung bedeutet duerfte klar sein, viele haessliche Plattenbauten die um die City herum hochgezogen wurden bestimmen das Stadtbild. An einigen Ecken haben sich die Menschen aber die Muehe gemacht, die riesigen Haeuser in kunterbunten Farben zu streichen, was die Sache schon etwas ertraeglicher macht. In der Altstadt gibt neben den fuer den Kommunismus typischen Versammlungs- und Kulturhallen viele schoene alte Haeuser, Denkmaeler, sogar eine Moschee, die von den Kommunisten verschont geblieben ist. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyvAAUCCI/AAAAAAAADN8/ezGHUwvPL14/IMG_5771.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyvQTWSRI/AAAAAAAADOE/JDLKgRktu9c/IMG_5791.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyvpkRi6I/AAAAAAAADOM/CXaPd6wnD6Q/IMG_5886.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyw57mCfI/AAAAAAAADO0/RpoaTVpDncA/DSC_9295.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyv9jNkbI/AAAAAAAADOc/fKufBUs72M0/IMG_5936.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyvkUsPFI/AAAAAAAADOU/txPgEC7mMK8/IMG_5914.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSywoGhBjI/AAAAAAAADOs/qAubedBZbFE/DSC_9245.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir trieben uns einige Stunden in der Stadt herum, abends ging es dann ins Internet wo Fabian schlechte Nachrichten aus der Heimat bekam. Fabian musste wegen familaerer Problemen schnellst moeglich nach Hause reisen. Wenige Stunden spaeter standen wir westlich von Tirane an der Faehre nach Italien. Der vorlaeufige Plan war gewesen, von Italien nach Karlsruhe durchzufahren. Clemens und ich entschieden uns dann aber doch, die Reise fortzusetzen, es wurde also ein wenig mehr Sprit verblasen und sehr frueh am Morgen des darauffolgenden Tages setzten wir Fabian in den Flieger.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Clemens und ich fuhren vom Flughafen weiter in Richtung Norden, schauten uns eine eher unspektakulaere Burg an und fuhren danach weiter Shkodra. Auch in dieser Stadt hielten wir uns nicht all zu lange auf, wir schauten uns ein wenig um und fuhren an die Grenze nach Montenegro, an der wir natuerlich wieder eine neue Greencard brauchten, zusaetzlich sogar noch eine Oeko-Vignette bezahlen mussten, die fuer auslaendische Fahrzeuge Pflicht sei. Die Greencard, die wir ausdruecklich fuer Montenegro und Serbien beantragten und auch dementsprechend zahlten, sollte spaeter auch noch einmal fuer Spass sorgen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyxHwyBjI/AAAAAAAADO8/AoWbVLhMB8U/DSC_9371.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyxk5YvII/AAAAAAAADPE/mrHvcwjoTQw/DSC_9374.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyx7-7KzI/AAAAAAAADPM/FOQJTa_pSVk/DSC_9413.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die naechsten zwei Tage fuhren wir durch Montenegro ohne uns viel anzuschauen. Allein die Natur ist in diesem Land sehr schoen: tiefe Schluchten, Gebirgsfluesse, hohe Berge und tiefe Waelder, Naturfreunde kommen im Nordosten des Landes definitiv auf ihre Kosten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyzJCQz5I/AAAAAAAADPc/jGd2O4ZL2wQ/DSC_9513.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSyzhQDT8I/AAAAAAAADPk/m3kRekG_lQo/DSC_9516.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;An der serbischen Grenze angekommen wurde unsere Greencard natuerlich nicht akzeptiert. Ausdruecklich wiesen uns die Beamten aber auf ihre Bestechlichkeit hin, 20 Euro aermer und ohne Versicherung fuhren wir also nach Serbien ein. Auch hier staunten wir ueber die sehr schoene Natur, hatte ein wenig etwas vom Schwarzwald. Anders als in Montenegro lag in Serbien aber viel mehr Muell herum. Wir schauten uns zwar einige kleinere Doerfer an, fuhren aber recht zuegig nach Belgrad weiter, wo wir mit zwei Maedels verabredet waren, die Clemens ueber ‚Couchsurfing’ angeschrieben hatte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy5bpCcPI/AAAAAAAADPs/WzjnyXhR0SU/DSC_9541.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy5p2cLuI/AAAAAAAADP0/6WnCH2DQTmk/DSC_9563.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den Tag ueber schauten Clemens und ich uns die Stadt an, erstaunlich wie tot eine Hauptstadt an einem Sonntagmorgen sein kann. Wir besichtigten die Zitadelle der Stadt, von wo wir recht schoene Ausblicke ueber die Stadt geniessen konnten, danach schauten wir uns das Kriegsmuseum an, in dem sehr stolz Teile eines amerikanischen Tarnkappenbombers praesentiert werden, der im Krieg von den Serben abgeschossen wurde. Abgesehen davon gab es wenig zu sehen, viele schoene alte Gebaeude zwar, aber alles war so ‚europaeisch’. Nicht unbedingt langweilig, aber gewohnt. So trafen wir uns abends mit den bereits erwaehnten Maedels, einer Ungarin und einer Serbin, mit denen wir das tragische Ende der Europameisterschaft anschauten, uns kraeftig betranken und uns die halbe Nacht mit weiteren Couchsurfern um die Ohren schlugen, die wir noch in der Stadt getroffen hatten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy6Bmx3TI/AAAAAAAADP8/Qq-ew71g1mM/DSC_9568.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy6ZyvNXI/AAAAAAAADQE/K-7iwuyZN1I/DSC_9583.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy66ep1AI/AAAAAAAADQM/7UciuYEj8J8/DSC_9593.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy7OkoFmI/AAAAAAAADQU/doQCuqiRV3A/DSC_9610.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy7VwqRdI/AAAAAAAADQc/GOc0Xeq5JeY/DSC_9735.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy79QNeQI/AAAAAAAADQk/Lwcyrwsog2M/DSC_9791.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Etwas unausgeruht ging es dann morgens aus dem Bett, einige Taxifahrer waren doch etwas erbost ueber den Umstand, dass wir zum Schlafen auf dem Taxistand geparkt hatten. Gluecklicher Weise hatte uns die Mutter der Serbin zum Fruehstueck eingeladen, nachdem wir also halbwegs fit waren gab es eine anstaendige Staerkung, bevor es weiter nach Norden ging, zu dritt. Denn die Ungarin war ohnehin auf dem Heimweg, so entschlossen wir gemeinsam zu fahren, machten aber noch einen kleinen Zwischenstop in „Novi Sad“, bevor es nach Ungarn ging.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Novi Sad, eine kleine Stadt vielleicht 40km entfernt von Belgrad gelegen, ist Gastgeber der groessten Musikfestivals Serbiens, EXIT, das nur wenige Tage nach unserem Besuch stattfand. Wir schauten uns die grosse Burganlage an, auf der das Festival stattfindet, genossen mal wieder einige schoene Ausblicke und machten uns wieder vom Acker.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy8JU4mJI/AAAAAAAADQs/aFQO6X2QtPM/DSC_9816.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy8d8pN2I/AAAAAAAADQ0/boJpJWnOfTs/DSC_9845.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In Ungarn angekommen, fuhren wir nach Szeged, wo eine Freundin der Ungarin wohnte, die wir mitgenommen hatten. Die kommenden zwei Tage sollten Clemens und ich die Annehmlichkeiten eines Heimes geniessen, duschen, waschen, in einem Bett schlafen, traumhaft. Abgesehen davon schauten wir uns die sehr huebsche Studentenstadt an, besuchten sogar das Salamimuseum mit anschliessender Verkostung, ebenfalls traumhaft.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy86m_7aI/AAAAAAAADQ8/lCQyUVmbkSk/DSC_9875.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy9I4TuAI/AAAAAAAADRE/U862pMEPhgk/DSC_9938.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy9TQfvaI/AAAAAAAADRM/HuCEqXobpZA/DSC_9940.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy9pet5eI/AAAAAAAADRU/7Jq1OuGv7NM/DSC_9944.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Von Szeged gings ueber Landstrassen nach Budapest, wo wir einen Tag spaeter wieder Fabian begruessen konnten, dessen Probleme er geloest und sich deswegen entschlossen hatte die letzten Kilometer wieder mit uns zu fahren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zwei Tage lang schauten wir uns die wirklich sehr schoene Stadt an, besichtigten das Burgenviertel, fuhren zu diversen Aussichtspunkten, schlenderten unzaehlige Kilometer durch die Stadt um uns das Parlament, den Dom, das Theater und andere Bauten anzuschauen und verliessen ueber Umwege die Stadt, um weiter in Richtung Wien zu fahren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy9-oKySI/AAAAAAAADRc/RPog1pR-ay0/IMG_6029.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy-Vp7LgI/AAAAAAAADRk/VB22_a8adZ8/DSC_0106.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy-gRkh7I/AAAAAAAADRs/81sl-jAdu88/DSC_0135.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy--i6kuI/AAAAAAAADR0/8s8JNgijB-U/DSC_0142.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy_ENGrrI/AAAAAAAADR8/j-n8W1ovydU/DSC_0173.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy_h4kp9I/AAAAAAAADSE/k2JKklMPe-c/DSC_0222.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSy_5lOEDI/AAAAAAAADSM/V3AlWyYG3r4/DSC_0324.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzAuV617I/AAAAAAAADSU/AhcUXq4q4pM/DSC_0347.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die naechtliche Fahrt wurde nur durch einen geplatzten Reifen gestoert, aber schliesslich kamen wir bei bestem deutschen Wetter, Regen und Sturm, nach Oesterreich und waren doch sehr verwirrt, die Schilder auf deutsch lesen zu koennen und die Leute beinahe zu verstehen, die um uns herum sprachen, ziemlich lange her, dass das mal der Fall war. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In Wien angekommen ging es nach einigen Stunden besten Feierabendverkehrs zu einer Freundin von Fabian und Clemens, die sie in Australien kennengelernt hatten und die uns zusammen mit ihrem Freund eingeladen hatte, fuer ein paar Tage vorbeizuschauen. Nach herzlichem Hallo mit Kathi und Paul waren wir wieder einmal wunschlos gluecklich, duschen und waschen zu duerfen, bevor es mit einigen Freunden abends in ein Lokal ging, in dem wir auf einem Schwert augespiesste Wiener Schnitzel und dazu reichlich Bier bekamen. Anschliessend wurde das Wiener Nachtleben ausgecheckt, ich muss wohl keinem sagen, wie wir ins Bett kamen, als wir spaetnachts wieder vor der Wohnungstuer standen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Als wir am naechsten Tag halbwegs fit waren, fuhren wir mit Paul in die Stadt, der uns eine ausgezeichnete Fuehrung durch den 1 Bezirk Wiens, den Stadtkern, bescherte. Selbstverstaendlich liessen wir es uns nicht nehmen, die Graeber von Sisi und Franzl zu besichtigen, genossen es aber wohl vor allem, durch die wunderschoene Altstadt zu schlendern. Wir schauten uns die Hofburg an, kamen auf dem Weg zum Stephansdom am beruehmten Hotel Sacherl vorbei, marschierten zum Museumsquartier, zum Rathaus und dem Parlament. Uns allen gefiel die Stadt ausgesprochen gut, abends fuhren wir dann auf den Kahlberg, einem Aussichtspunkt, von dem man ueber ganz Wien schauen kann, bevor es weiter zu einem „Heuringer“ ging (man verzeihe die moeglicherweise falsche Rechtschreibung). In den Heuringern bekommt man neben „Spritzerl“, also Wein mit Sprudel, jede Menge fettiges Fleisch, kann sich an einem Buffet Brot mit sehr fetthaltigen Aufstrichen holen und diverse andere oesterreichische Koestlichkeiten ausprobieren. Natuerlich versackten wir irgendwie, auch heute ging es also ausgesprochen spaet ins Bett.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzBJcGnnI/AAAAAAAADSc/wq1g1bHaZBc/DSC_0502.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzBUwWBzI/AAAAAAAADSk/eWeX15AU_9k/DSC_0506.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzBg1QLOI/AAAAAAAADSw/_K_Waupv5-c/DSC_0514.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzB0mQXWI/AAAAAAAADS4/AO-fKUTfYTY/DSC_0535.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzCYj_blI/AAAAAAAADTA/-rmJjDxv_Zo/DSC_0538.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzCvjZH8I/AAAAAAAADTI/U_4FMWUoSdY/DSC_0572.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzDvjgLQI/AAAAAAAADTY/4SA9AGX2nT8/DSC_0667.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#333333&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzEJlVlsI/AAAAAAAADTg/cuoe--rJtGk/DSC_0669.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzEXfnYMI/AAAAAAAADTo/A_FqrhT-_EY/DSC_0684.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzEpaPA8I/AAAAAAAADTw/YtT0guuOMTw/DSC_0688.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzFLHgnqI/AAAAAAAADT4/-r7YGfNGlJ8/DSC_0713.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SHSzFeLe3jI/AAAAAAAADUA/XoaRD6kMXQg/DSC_0755.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die weltberuehmtesten Wahrzeichen Wiens sind sicherlich das Riesenrat auf dem Prater und das Schloss Schoenbrunn. Dies schauten wir uns am naechsten Tag an, gingen in den Schlossgaerten spazieren ehe wir fuer eine kleine Staerkung zum Prater fuhren. Die „Stelze“, also Schweinshaxe mit Kraut- und Kartoffelsalat gab uns wieder Kraft, uns den riesigen Rummelplatz anzuschauen, der einst ein koeniglicher Jagdgrund war, bevor er der Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht wurde und sich mit den Jahren zu einem Vergnuegungspark mauserte. Den Nachmittag ueber streunten wir ueber das Gelaende, nutzen hier und da ein Fahrgeschaeft, schauten uns das Riesenrad an, welches zu Ehren von Franz Joseph Ende des 19. Jhd. errichtet wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Abends gab es selbstverstaendlich wieder vorzuegliches Essen, ehe wir wieder zu der Wohnung fuhren, um „einen ruhigen“ zu machen, wo wir nichts desto trotz erst kurz nach fuenf ins Bett kamen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SHTIMnSSAGI/AAAAAAAADU4/o1S0OBZ7238/IMG_6936.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHTIM8Ta2BI/AAAAAAAADVA/grMm28ZQgW0/IMG_7024.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SHTJS-7ehpI/AAAAAAAADVg/Xf34FKIGdeA/CSC_0830.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der folgende Tag zog sich etwas, Fabian musste am Getriebe arbeiten, Clemens besorgte einen neuen Reifen fuer den Wagen und meine Wenigkeit schrieb den Bericht. Jeder fuer sich hatte doch zu kaempfen, keinem ging es besonders gut und das lag nicht nur am vielen Alkohol den wir zuvor getrunken hatten, sondern an der Gewissheit den folgenden Tag nach sehr langer Zeit wieder bundesdeutschen Boden zu betreten, das Ende der Reise ist nun absolut absehbar. Ihr koennt euch noch auf einen letzten abschliessenden Bericht aus Deutschland freuen, dann ists vorbei mit dem Spass.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Viele Gruesse&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 09 Jul 2008 14:47:58 +0200</pubDate>
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    <title>Tuerkiye!!!, Tuerkei2</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt; &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font&gt;&lt;font&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Hallo Leute, kaum zu glauben, aber mit diesem Beitrag gruessen wir euch bereits aus Europa. Lange ist es her und wir sind uns nicht ganz sicher ob wir froh sein sollen, es soweit geschafft zu haben, denn das Ende unserer Reise ist nun wohl sehr absehbar. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; Aber erstmal langsam. Wir erinnern uns daran, dass wir in Kemer suedwestlich von Antalya einen kleinen Boxenstop einlegten. Dort wurde auch der letzte Bericht verfasst. Nachdem also alles erledigt war, fuhren wir die Kueste weiter runter. Ziel waren die beiden Orte „Olympos“ und „Chimaera“. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Im zweiten Jhd. v.Chr. gegruendet, war Olympos einst eine wichtige Stadt der Lyten, verfiel aber immer wieder in die Bedeutungslosigkeit und schlussendlich in Vergessenheit. Mal sorgten die Griechen fuer einen Aufschwung, dann die Roemer, zu guter letzt spielte die Hafenstadt eine wichtige Rolle waehrend der Kreuzzuege. Durch die staendigen Piratenangriffe war dann aber im 15. Jhd. Schluss. Heute sind die Ueberreste der Stadt fest in der Hand von Mutter Natur. Die teilweise sehr gut erhaltenen Ruinen der Haeuser, Tempel, Versammlungshallen, der Baeder und Befestigungsanlagen sind von einem dichten Wald ueberwachsen, der vor allem zur Daemmerung fuer maechtig Atmosphaere sorgt. Wir verbrachten einige Stunden damit, durch das Gehoelz zu stolpern und auf immer weitere Bauten zu stossen, die wegen der dichten Vegetation teils schwer auszumachen waren.&lt;/font&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDup8aUIZI/AAAAAAAADDc/P_PsOkRh95o/IMG_4187.JPG?imgmax=400&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuqLToHnI/AAAAAAAADDk/jVHofptgNm0/IMG_4148.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuqN1RB9I/AAAAAAAADDs/n1NrUeOfAEM/IMG_4130.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuqNL4QzI/AAAAAAAADD0/pDvm8z1o9jA/IMG_4112.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Einen schoenen Spaziergang am Strand entlang liegt Chimaera, ein Ort an dem wegen natuerlicher Gasquellen einige ewige Feuer brennen. Der Legende nach handelt es sich bei diesen um den Atem der Chimaera, einem Fabelwesen welches von dem Pegasus reitenden ‚Bellophoron’ getoetet werden sollte. Der gute Mann fuehrte seinen Auftrag aber nicht richtig aus, er befoerderte das Biest bloss in die Unterwelt, von wo der Atem des Tieres bis heute an die Oberwelt steigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDubAsqvSI/AAAAAAAADC4/Tu3npHgEjlI/IMG_3994.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Wir fanden einen sehr schoenen Strand nahe der Chimaera, wo wir zwei Tage blieben. Den einen Tag feierten wir meinen Geburtstag, den darauf folgenden erholten wir uns davon. In der Gegend gab es nicht ganz so viele Touristen, daher genossen wir die Ruhe an unserem Rastplatz, den wir mit anderen deutschen Overlandern teilten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDubBFwyQI/AAAAAAAADDA/UQouhB_oV_4/IMG_3997.JPG?imgmax=400&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDubOKN_LI/AAAAAAAADDI/UiZv2766OPg/IMG_4042.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDubQLHLNI/AAAAAAAADDQ/0gPvbLxCBKI/IMG_4053.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuqfqZ6xI/AAAAAAAADD8/QQJqbeSI_jU/IMG_4079.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuxj81yLI/AAAAAAAADEE/-Chw2ePjRfg/IMG_4230.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Entlang des Mittelmeeres fuhren wir einige sehr schoene Kuestenstrassen, hielten hier und dort an, um uns kleine Doerfer anzuschauen, mal bekamen wir alte Grabanlagen und Theater zu sehen. Aus Zeit- und Geldgruenden entschlossen wir uns, nicht nach Bodrum zu fahren. Stattdessen fuhren wir weiter entlang der Westkueste Richtung Norden, nach „Didim“. Im vierten Jhd. v.Chr. wurde hier ein riesiger Apollo-Tempel erbaut, mit seinen unzaehligen hohen Saeulen soll sein Anblick eine gute Vorstellung davon vermittlen, wie der Artemistempel in „Ephesus“ ausgesehen haben mag, dazu aber spaeter mehr. Obwohl von den Briten in den 1850ern ein grosser Teil des Tempels abtransportiert wurde, waren wir alle recht beeindruckt von dessen Ueberresten. Didim beherbergte ausserdem ein sehr wichtiges Orakel, das dem in Delphi Konkurenz machte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuxlQnKII/AAAAAAAADEM/iFER0L5W_GM/IMG_4233.JPG?imgmax=400&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDux93uWZI/AAAAAAAADEU/WmlAkD8atVk/IMG_4248.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuxxM1WQI/AAAAAAAADEc/7bEi7touCgg/IMG_4295.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDux-wSgUI/AAAAAAAADEk/CW1KgpBTNow/IMG_4299.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDvIwcgx2I/AAAAAAAADEs/nilDVitge_I/IMG_4317.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDvIwNizJI/AAAAAAAADE0/afwvHNOFZgo/IMG_4357.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDvI4QIkpI/AAAAAAAADE8/ziYMvsDWjOw/IMG_4371.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDvJIP-4mI/AAAAAAAADFE/LHeVkO5WTvA/IMG_4374.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Weiter ging es zu der alten Roemerstadt ‚Miletus’. Im 6.Jhd.v.Chr. urspruenglich von den Griechen gegruendet, war Miletus eine grosse Hafenstadt. Doch ueber die Jahrhunderte zog sich das Meer immer weiter zurueck, die Hafenbecken versandeten und heute ist das Mittelmeer viele Kilometer entfernt. Nichts desto trotz sind noch viele der alten Bauten erhalten, wenn vielleicht auch nicht im besten Zustand. Besonders beeindruckend war das Theater, das 15.000 Menschen Platz bot. Auch die riesige Therme laesst erahnen, wie gross die Stadt in der Antike gewesen sein muss. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDvJAXp9XI/AAAAAAAADFM/5l0-v5NC3EI/IMG_4435.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxOToD0bI/AAAAAAAADF8/jM7x5SzWBJA/IMG_4464.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxOqDT0_I/AAAAAAAADGE/GlNcP1ARQZU/IMG_4466.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxOjcb7eI/AAAAAAAADGM/T8vS61PMOM8/IMG_4477.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxOlZY4FI/AAAAAAAADGU/RDkKOA9Xols/IMG_4486.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxO6zSZFI/AAAAAAAADGc/RtmONYu08Ds/IMG_4495.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Die anderen antiken Staedte in der Naehe liessen wir lieber wieder aus Zeit- und Geldgruenden links liegen und fuhren weiter nach Norden, zu einer der wichtigsten Sehenswuerdigkeiten der Tuerkei, ‚Ephesus’. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; /&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Ephesus wurde ebenfalls 600 v.Chr. als Hafenstadt an dem heute 6km entfernten Mittelmeer gegruendet, entwickelte sich praechtig und war das Zentrum des Cybele-Kultes, der anatolischen Fruchtbarkeitsgoettin, die spaeter auch als ‚Artemis’ bekannt werden sollte. 356 v.Chr. wurde ihr zu Ehren eines der sieben Weltwunder der Antike erbaut. Von dem Artemistempel ist heute leider nichts mehr uebrig. Als die Roemer die Stadt eroberten wurde die Stadt zum Zentrum Asiens erklaert. Die folgenden Imperatoren liessen zwar gezielt die Stadt in Richtung Meer ausbauen, ebenso wie in Miletus auch war aber das sich immer weiter zurueckziehende Mittelmeer das Todesurteil fuer die Stadt. Von den einst 250.000 Einwohnern blieben wenige, die Stadt verlor ihren Reichtum und Einfluss und schliesslich eroberten die Selcuken Ephesus, die es zu einem Regionalzentrum machten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Auch hier waren einige Gebaeude in erstaunlich gutem Zustand. Die mit Saeulen flankierte Prachtstrasse aus Marmor fuehrte vorbei an unzaehligen Brunnen, Badehaeusern, oeffentlichen Toiletten und Geschaeftshaeusern zu der Bibliothek des Celsus, einem sehr schoenen Bau, dessen Inventar zu Roemerzeiten 12.000 Schriften fuehlte. Damit die Fassade der Bibliothek so beeindruckend wirkt, haben sich die Roemer aber durchaus einiger Tricks bedient. So sind die zentral gelegenen Saeulen hoeher als die an den Ecken des Baus, womit die Querbloecke der Fassade leicht abfallend liegen. Dadurch wird eine kuenstliche Perspektive geschaffen, die das Gebaeude groesser erscheinen laesst als es eigentlich ist. Hinter der grosszuegig angelegten Fassade, die in der zweiten Haelfte des vergangenen Jahrhunderts von oesterreichischen und deutschen Archaeologen wiederauferbaut wurde, befanden sich drei Stockwerke, deren Groesse und Hoehe alles andere als ausladend war. Die vier Statuen im Erdgeschoss der Fassade, Replikas uebrigens, denn die Orgiginale befinden sich in Wiens Ephesus Museum, verkoerpern die vier Tugenden Goettlichkeit (Sofia), Verstand, Wissen und Weisheit. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDx_JOeCFI/AAAAAAAADHM/y5va3n-BoA4/IMG_4579.JPG?imgmax=512&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDx_MiHunI/AAAAAAAADHU/A1vVw4ZVIug/IMG_4585.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDx_GuJ67I/AAAAAAAADHc/AI7D7H977fc/IMG_4599.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDx_M-ZpAI/AAAAAAAADHk/MNWY2A1SqYQ/IMG_4602.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Der Prachtstrasse weiter folgend, kamen wir an sehr eindrucksvollen Toren vorbei, bis wir schliesslich zum zweifellos groesstem Bau der Stadt gelangtem, dem 25.000 Platz grossem Theater, welches durch mehrere Erdbeben leider sehr gelitten hat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxxKDKclI/AAAAAAAADHE/ievRCosm8ao/IMG_4558.JPG?imgmax=512&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDx_Z6s3pI/AAAAAAAADHs/Z4adeP8VCcc/IMG_4637.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyKt_n5BI/AAAAAAAADH8/uLeOCBvKqHI/IMG_4666.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;An sich war Ephesus sehr interessant zu besuchen, wir hatten aber schon am Abend zuvor eine boese Vorahnung gehabt, als wir am Strand gerastet hatten und mehrere Kreuzfahrtsschiffe vor Anker liegen sahen. Obwohl wir sehr frueh morgens nach Ephesus fuhren, war es kaum moeglich sich frei zu bewegen, hunderte von Pauschalurlaubern versauten uns ziemlich die Laune. Auf dem Rueckweg schauten wir uns noch in Selcuk, sehr nahe an Ephesus gelegen, eine Kathedrale an. Der Apostel Johannes kam mit der Jungfrau Maria hierher und beide blieben angeblich den Rest ihres Lebens an diesem Ort, der heute aber nur noch eine Ruine ist. Nachdem wir also alles gesehen hatten machten wir uns schnell aus dem Staub und strichen auch Izmir, eine der groessten Staedte der Tuerkei, lieber von unserer Reiseroute. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxwFAz3CI/AAAAAAAADGk/R4sXcKezlB8/IMG_4532.JPG?imgmax=512&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxwROC3oI/AAAAAAAADGs/uxpA2V4yf9U/IMG_4534.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;So fuhren wir immer weiter nach Norden, bis wir schliesslich in die Hafenstadt ‚Bandirma’ kamen, nach ueber 3500km zurueckgelegter Wegstrecke in der Tuerkei. Wir besorgten uns ein Faehrticket nach Istanbul fuer den darauffolgenden Tag und genossen unseren letzten Abend in Asien an einem Strand ausserhalb der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxw-WnPzI/AAAAAAAADG0/nX5RZgTZmEM/IMG_4543.JPG?imgmax=400&quot; /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDxw5MVmuI/AAAAAAAADG8/F3cGEbM6OZ8/IMG_4548.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Mit gemischten Gefuehlen ging es dann frueh am naehsten Morgen auf die Schnellfaehre. Da das Deck nicht betreten werden durften, schauten wir aus dem Inneren dem asiatischen Kontinent lange hinterher, auf dem wir in dem letzten dreiviertel Jahr so viel erlebt hatten. Nach einer aeusserst ruhigen Fahrt bei bestem Wetter ging dann zwei Stunden spaeter die Buglucke hinunter. Vor uns lag Istanbul, Europa. Denn wir kamen direkt im Stadtzentrum auf der europaeischen Seite der Stadt an. Wenig spaeter, nachdem wir uns einen sicheren Parkplatz gesucht hatten, gingen wir also los die Stadt erkunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGEGRxL8fGI/AAAAAAAADLk/uyAVCfCGSQg/P1080540.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Byzanz, Constantinopel, Istanbul: die Stadt in der Grossreiche entstanden und wieder fielen, ein Schmelztiegel christlicher und muslimischer Kultur, duerfte mit seiner reichen Geschichte, den griechischen und roemischen Wurzeln wohl eine der interessantesten Staedte der Welt sein. Um 600 v.Chr. von dem griechischen Eroberer ‚Byzas’ gegruendet, war das Byzantinum einst eine Ansammlung kleiner Fischerdoerfer entlang des Bosperuses. 324 n.Chr. nahm der roemische Eroberer Constantin die Stadt, die er zu seiner neuen Hauptstadt erklaerte und gab ihr seinen Namen. Als sich das roemische Reich 395 AD aufloeste, hielt Constantinopel als Zentrum des oestlichen Teils des Reiches fast 1000 Jahre saemtlichen Angreifern stand, waehrend das restliche Reich zerbroeselte wurden riesige Monumente erbaut, so zum Beispiel auch die weltberuehmte ‚Hagia Sofia“. 1204 uebernahmen dann die Kreuzfahrer die Kontrolle ueber die Stadt, die nur noch ein Schatten seiner selbst war, als sie 57 Jahre spaeter von den Byzantinern zurueckerobert wurde. Das byzantinische Reich nahm dann 1453 endgueltig sein Ende, als der muslimische Eroberer Mehmet II. nach sieben Wochen Belagerung die Stadt eroberte. Eine seiner ersten Amtshandlungen in Byzans war die Konvertierung der Hagia Sofia von einer Kirche zu der ersten kaiserlichen Moschee des ottomanischen Reiches, spaeter kam dann der Topkapi-Palast dazu. Als Hauptstadt des ottomanischen Reiches begann fuer die Stadt ein goldenes Zeitalter, vor allem durch Suelyman den Grossen wurden viele neue Gebaeude errichtet, an dessen Schoenheit wir uns heute noch erfreuen duerfen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Seinen Rang als Hauptstadt verlor Istanbul, als Atatuerk Ankara als neue Haupstadt fuer seine Republik auswaehlte, doch nichts desto trotz war und ist Istanbul das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Tuerkei. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Direkt von unserem Parkplatz gingen wir zur ‚blauen’ Moschee, einem riesigen Bau der seinen Namen den vielen blau bemalten Fliesen in seinem Inneren verdankt. Die Anfang des 17.Jhd. erbaute Moschee wirkt aber vor allem von aussen mit seinen Kuppeln, Halbkuppel und Minaretten sehr beeindruckend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyK6IMCwI/AAAAAAAADIE/T_AZzMjB8iQ/IMG_4708.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyK-w_SII/AAAAAAAADIM/6DG2ezmeuDY/IMG_4713.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyLB9fn8I/AAAAAAAADIU/aPDjfoNkraE/IMG_4724.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Gleich nebenan befindet sich das ‚Hippodrom’, im 2.Jhd.n.Chr. wurden hier vor allem Kutschrennen ausgetragen. Heute beherbergt die herrliche Parkanlage neben einem zu Ehren von Kaiser Wilhelm erbauten Brunnen zwei recht interessante Obelisken, so z.B. Der Obelisk des Theodosius, aus dem Karnak-Tempel in Aegypten, oder der Obelisk des Constantin Porphyrogenitus, 10m hoch war er mit Bronzeplatten ummantelt, die Kreuzfahrer dann aber stohlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDydhMxxqI/AAAAAAAADIc/tRkIF3yv7sk/IMG_4741.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuJqH0pZI/AAAAAAAADCI/-DgCxgRZVgc/DSC_7777.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDydh5xRxI/AAAAAAAADIk/c_l73kIyTQo/IMG_4751.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Hoehepunkt an diesem Tag war aber sicherlich die Hagia Sofia. Die ‚Kirche der goettlichen Weisheit’ sollte das groesste und schoenste Gotteshaus der Welt werden, als Kaiser Justinian 532 den Bauauftrag erteilte. In nur 5 Jahren wurde die Kirche fertiggestellt. Denn um die Bauzeit zu verkuerzen, wurden die Materialien auf die eher unkonventionelle Art und Weise beschafft. Im ganzen Lande wurden Tempel gepluendert und foermlich auseinandergerissen. Saeulen und Marmorplatten wurden nach Byzanz geschafft, um dort im Ganzen wieder verbaut zu werden. So wundert man sich wenig, dass der Boden und die Waende der Hagia Sofia aus lauter unterschiedlich farbigem Gestein bestehen. Sogar die in Reihen aufgestellten Saeulen unterscheiden sich voneinander in Groesse und Form. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Nichts desto trotz ist der Kuppelbau einfach gigantisch. Entlang der riesigen Haupthalle, die die gewaltige Kuppel stuetzt, erstrecken sich mehrere Galerien, in denen neben Steinmetzkunst vor allem die extrem aufwendigen Mosaiken zu bestaunen sind, die die tuerkischen Eroberer gluecklicherweise nur verputzten, anstatt die zu zerstoeren, als sie die Kirche in eine Moschee umfunktionierten. Doch um den Bau zu schonen wurden nur einige der Mosaiken wieder freigelegt, die natuerlich Motive aus der christlichen Religion darstellen, auch wenn es sich einige Herscher nicht nehmen liessen, sich z.B. neben der heiligen Jungfrau verweigen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuJ-EPViI/AAAAAAAADCQ/t-UfVFa5FUs/DSC_8015.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDydxii2kI/AAAAAAAADIs/0YKfqRrH2-I/IMG_4765.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyd30Bd8I/AAAAAAAADI0/F_RretfWXr0/IMG_4800.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyd_TVFLI/AAAAAAAADI8/cwz6c1zsXc8/IMG_4926.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Viele Stunden blieben wir in der Hagia Sofia und konnten nur staunen, man bemerke dass erst 100 Jahre nachdem die Kirche zur Moschee wurde, der Petersdom in Rom erbaut wurde, der bis heute die groesste Kirche weltweit ist. Atatuerk war es uebrigens, der die Hagia Sofia zum Museum erklaerte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyoJBAtRI/AAAAAAAADJE/DCCyhtQgyMI/IMG_4943.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Tief beeindruckt liefen wir nachmittags durch die Strassen „Sultanahmets“, der Altstadt Istanbuls. Entlang der Stadtmauern erkundeten wir die Umgebung, kamen entlang vieler schoener alter Haeuser, aber auch vorbei an topmodernen Hotels, feinen Restaurants und teuren Geschaeften, bis wir uns auf den Weg zurueck zum Auto machten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyoEcOqQI/AAAAAAAADJM/0tEhCuqGQ6s/IMG_4961.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Manch einem ist vielleicht das Internetforum „Couchsurfing“ ein Begriff. Man kann weltweit in der Stadt seiner Wahl nach Mitgliedern suchen, bei denen man umsonst schlafen darf, falls diese einverstanden sind und bei denen es sich in der Regel um ziemlich coole Leute handelt. Wir fuhren also den Bosperus entlang nach Nordosten, zum Stadtteil „Ortakoy“. In dieser ziemlich vornehmen Gegend, in der sich die Clubs entlang des Ufers und die Haeuser auf den Haengen dahinter erstrecken, hatte „Kardelen“, eine junge Tuerkin uns eingeladen bei ihr zu wohnen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Unser Zusamementreffen verlief fuer sie jedoch etwas anders als geplant. Sie hatte eigentlich nicht gedacht dass wir alle Jungs seien, abgesehen davon dachte sie wir waeren alle Australier und war dann etwas schockiert zu hoeren, dass wir Deutsche sind, denn andere deutsche ‚Couchsurfer’, die sie bereits getroffen hatte, hatten ihr ein recht schlechtes Bild von den Deutschen vermittelt. So abgesifft wie wir ankamen, trug das auch sicherlich nicht gerade etwas zu diesem Bild bei, aber charmant wir nun einmal sind verstanden wir uns auf Anhieb sehr gut mit Kardelen, natuerlich lud sie uns noch immer gerne ein, auch wenn sie dies bestimmt nicht ganz ohne Vorbehalte tat. Ziemlich gluecklich durften wir uns also duschen und rasieren, die Haushaelterin war so freundlich derweil unsere Waesche zu waschen. Nachdem wir wieder frisch waren und natuerlich eine EinsA Staerkung serviert bekamen, fuehrte uns Kardelen entlang des Ufers zu einigen sehr schoenen Plaetzen, von denen wir eine ausgezeichnete Aussicht ueber den Bosperus, die Stadt und vor allem auf die beleuchtete Bruecke hatten, die seit den 1970ern Asien und Europa verbindet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyoL8f7GI/AAAAAAAADJU/6QKcDqX1O2w/IMG_4991.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyoFumjvI/AAAAAAAADJc/tQrC4nIwU30/IMG_5006.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Ziemlich muede ging es spaet ins Bett. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Am naechsten Morgen gab es ein ausgezeichnetes Fruehstueck, danach gings mit Kardelen zum Faehranleger und mit dem Boot rueber auf die asiatische Seite Istanbuls, nach „Kadkoey“, wo es neben vielen alternativen Laeden eine Menge schoener Cafes gab. Wir schlenderten lange durch die Strassen, fuhren mit dem Bus entlang des Bosperus nach Norden zu einem weiteren sehr schoenen Ort. Wieder hatten wir eine spitzenmaessige Aussicht auf die Bosperus-Bruecke und Sultanahmet, mit seinen vielen Kuppeln und Minaretten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuJ5CdwgI/AAAAAAAADCY/MsMY6_nfEcE/DSC_8216.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Weiter gings, per Schiff nach Europa und mit der Tram in das moderne Zentrum Istanbuls, in den Stadtteil „Taksim“, in dessen langen Fussgaengerstrassen man fast vergessen koennte wo man eigentlich ist. Aber auch nur fast. Denn neben den modernen Geschaeftshaeusern, stoesst man dort immer wieder auf alte Bauten, in denen man eine Idee vom alten, traditionellen Istanbul bekommen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDyoAaWxTI/AAAAAAAADJk/PG8smEup_L4/IMG_5090%20-%20Copy.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Auf der Suche nach einem Lonely Planet fuer Europa durchstoeberte Fabian einige der zahlreichen Buchhandlungen, Jens buchte mit Kardelens Hilfe sein Flugticket in die Heimat und Clemens und ich setzten uns hin, assen&lt;span&gt; &lt;/span&gt;tuerkische Suessigkeiten und bestaunten das rege Treiben auf den breiten Strassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuJ5ivPlI/AAAAAAAADCg/nLgJTlbmfY0/DSC_8248.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDy1oA4MkI/AAAAAAAADJs/a7tvEI_Kplk/IMG_5190.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDuJ7hMTqI/AAAAAAAADCo/7yBISiJx9v0/DSC_8404.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDzA9bznhI/AAAAAAAADKk/Ofzl0LKad2Q/IMG_5333.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Als die Sonne schon tief ueber der Stadt stand gingen wir zum „Galata“ Turm, 1216 AD als Verteidigungssturm erbaut, 1835 als Leuchtturm in Flammen aufgegangen und 1967 restauriert. Aus luftiger Hoehe konnten wir einen schoenen Sonnenuntergang betrachten, mit ausgezeichnetet Aussicht ueber beide Teile der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDy1ihCymI/AAAAAAAADJ0/SGYeK-x6qdo/IMG_5198.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDy1zzTnvI/AAAAAAAADJ8/4w20XfObERM/IMG_5203.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SGDy15QAetI/AAAAAAAADKE/CRUKyG2dwYM/IMG_5220.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Wir hatten uns zwar eigentlich vorgenommen, zum Dank fuer die kostenlose Unterkunft fuer Kardelen und ihre Mutter zu kochen, ‚leider’ kam uns aber die Haushaelterin zuvor, wir bekamen traumhaftes tuerkisches Essen, bevor wir anschliessend die halbe Bude zusammenschrien, als wir das Deutschland Spiel gegen Portugal schauten, die Haushaelterin nutzte die Zeit um weiter unsere stinkende Waesche zu waschen, wofuer sie sich sicherlich einen Orden der ABC-Abwehr verdient haette. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Anderer Tag, gleiches Spiel, zauberhaftes Fruehstueck, anschliessend Tour durch Istanbul. Es ging wieder nach Sultanahmet, wir schauten uns den Topkapi Palast an, den Mehmet II. nach der Eroberung Konstantinopels errichten liess und von da an bis ins 18.Jhd. die ottomanischen Sultane beherbergte, bis diese das Leben auf den Palaesten entlang des Bosperuses vorzogen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Der Topkapi-Palast besteht im Wesentlichen aus vier grossen Hoefen, die eine gewisse Zweckmaessigkeit erfuellten. Wie auch schon bei den Byzantinern zuvor, war der erste Hof fuer jedermann zugaenglich. Den zweiten Hof durften all jene betreten, die im Dienste des Kaiserreiches standen. Zutritt zu Nummer drei stand nur Mitgliedern der koeniglichen Familie zu. Im vierten Hof waren schliesslich die Wohnanlagen der Koenigsfamilie. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SGDzAsjyLwI/AAAAAAAADKU/QP6LMPt5w8A/IMG_5278.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SGDzAnnIbtI/AAAAAAAADKc/nYS6UHYCkm0/IMG_5288.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Der doch recht grosse Palast war zwar recht interessant, vorbelastet wie wir es durch Indien waren, interessierten wir uns aber vor allem fuer die Ausstellungen der byzantinischen Schaetze, denn die Bauten waren zwar ‚ganz nett’ anzuschauen, aber fuer uns wirklich nichts neues. Da fuer den angeblich sehenswertern Teil, den Harem, noch einmal zusaetzlich Geld verlangt wurde, gingen wir lieber in die Stadt und schauten uns dort noch ein wenig um, fuhren anschliessend zu einem alten Bazar, auf dem wir unsere Gewuerzvorraete aufstockten und liefen anschliessend ueber die Galata-Bruecke Richtung Norden, auf der dicht an dicht, unzaehlige Istanbuler tagtaeglich zum Angeln stehen. Mit dem Bus heimgefahren, blieb nicht allzu viel Zeit ehe das Spiel Tuerkei gegen Kroatien anfing. Da wir sehr in Eile waren hatte die Haushaelterin schon vorsichtshalber gekocht. Wir waren dieses mal eher ruhig, Kardelen aber, begeisterter Fussballfan, machte wohl ebenso viel Krach wie wir am Tag zuvor. Verstaendlicherweise, werden sich zumindest die denken, die das Spiel gesehen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDubPihh7I/AAAAAAAADCw/E0Pd4JhbEh8/DSC_8811.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Nachdem das Elfmeter-Schiessen vorueber war, hatte man meinen koennen die Tuerken haetten die Weltmeisterschaft gewonnen. Schon von der Terasse des Hauses hoerten wir den ohrenbetaeubenden Krach des Gehupes der Fans, sahen ein Feuerwerk und die Bosperus-Bruecke, deren Beleuchtung so geschaltet war, dass sie die tuerkische Flagge ergab. Als wir uns aufmachten, Jens zum Flughafen zu fahren, konnten wir es kaum glauben. Vermutlich 4 von 5 Autos waren voller ausgeflippter Fussballfans, die meisten recht betrunken und alle groehlten sie „Tuerkiye! Tuerkiye!“ waehrend aus den voll aufgedrehten Radios die tuerkischen Lieder zur EM droehnten. Die Leute, allesamt mit tuerkischen Flaggen ummantelt, angemalt oder mit riesigen Standarten bewaffnet tanzten auf der Strasse, die Fahrer hupten wie bekloppt und wirklich alle schrieen sie. Es versteht sich von selbst dass der Verkehr voellig zum Erliegen kam. Wir hatten schon vorsorglich eine Tuerkenflagge an die Radioantenne gebunden und eine andere zum Fenster gehangen. Davon waren die Tuerken so begeistert, als sie unser Auto sahen, dass die uns der Reihe nach beglueckwuenschten, uns Bier und weitere Flaggen schenckten, vier Jungs sogar hinter auf der Halterung fuer Ersatzreifen und Zusatzsprit stehend, einige Kilometer mitfuhren und den Wagen kraeftig zum Schaukeln brachten. Fuer den langen Weg zum Flughafen brauchten wir also eine ganze Weile, was aber nicht im Geringsten stoerte. Wir hatten viel Spass mit den Tuerken an jedem Stau zu feiern, auf den Stadtautobahnen hielten andere Autos die gleiche Geschwindigkeit, mit offenen Tueren, in den fahnenschwingende betrunkene Fans immer und immer wieder „Tuerkiye!“ schrieen und gehupt wurde was das Zeug hielt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Letzten Endes schafften wir es doch noch zum Flughafen, wo wir Jens verabschiedeten, der seit Goa dabeigewesen ist und mit dem wir so vieles erlebt hatten. Das eingeschraenkte Halteverbot vor dem Abflugterminal verhinderte aber einen all zu schlimmen Abschied. Nachdem wir uns herzlichst verabschiedet hatten und Jens einen guten Flug wuenschten, den er hoffentlich hatte, montierten wir eine weitere Standarte an den Wagen und fuhren nach Taksim, wo sich auch ein Grossteil des Nachtlebens abspielt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;baseline&quot; class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Dort angekommen wurde es noch viel verrueckter als zuvor. Wieder einmal sprangen Leute auf unseren Wagen auf, wir waren dann aber etwas besorgt als bei voller Fahrt einer der Jungs mit dem Kopf voran uns vom Dach aus grinsend durch die Windschutzsscheibe gruesste. Ein anderer tat so als seien seine Haende Scheibenwischer, was die ohnehin schon sehr dreckige Scheibe nicht gerade durchsehbarer machte. Wir hielten also vorsichtshalber an, stellten im anschliessenden Gespraech fest das zwei der 7 Leute, die auf dem Auto gesessen hatten aus San Fransisco stammten, unterhielten uns ganz nett und schauten uns die Wahnsinns-Party an, die im vollen Gange war. Ein wenig spaeter beschlossen wir, das Auto vorsichtshalber in einer Tiefgarage unterzubringen, da sich doch ein wenig zu viele Leute fuer den Landi begeisterten. Zu Fuss ging es also quer durch Taksim, irgendwann dann nachts mit dem Auto wieder nach Ortkaoy und um kurz nach 5 in die Falle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SGDy17TiqqI/AAAAAAAADKM/JHwTR58PXC0/IMG_5241.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Am naechsten Tag ging entsprechend wenig. Wir schliefen recht lange, waren nicht boese als die Haushaelterin uns mit gutem Essen versorgte und blieben lange Zeit im Internet, organisierten die Weiterreise und ein&lt;span&gt; &lt;/span&gt;Geschenk fuer Kardelene, die uns Abends noch einmal zu einem sehr schoenen Platz am Bosperus fuehrte. Selbst zu spaeter Stunde war es hier noch gerammelt von Anglern. Wir schauten ihnen zu und gingen dann spaet nachts irgendwann wieder heim, wo schon eine Ueberraschung auf uns wartete. Die Haushaelterin hatte vergessen, uns zum Abendessen ein Gericht zu servieren, welches die Mutter extra fuer uns zubereitet hatte und ein wenig traurig war, das wir gar nichts davon gegessen hatten. Das Ende vom Lied war, das wir um halb vier nachts noch einmal eine vollwaertige Mahlzeit zu uns nahmen, die die Mutter extra noch einmal neu kochte, ehe es dann noch viel spaeter schlafen ging. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-family: Verdana;&quot;&gt;Den darauffolgenden Tag erledigten wir recht schnell unseren Kram, fruehstueckten noch ein hervorragendes letztes Mal sehr lange mit Kardelene, verabschiedeten uns von ihrer Mutter, der Haushaelterin und natuerlich von ihr sehr herzlich. Nachdem sie uns zum Abschied sagte, wie sehr wir ihr Bild von den Deutschen veraendert haetten und uns noch einmal kraeftig in den Arm nahm, fuhren wir doch ein wenig traurig weiter in Richtung Westen, raus aus dieser grossartigen Stadt und weg von diesen wirklich grossartigen Menschen, weiter in Richtung Heimat. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:16:08 +0200</pubDate>
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    <title>Tuerkei 1</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Kurze Hosen, Alkohol, Frauen ohne Kopftuch, jede Menge Ford Transits und Coca Cola, funktionierende Geldautomaten, unzensiertes Internet und Buchstaben die wir auch lesen koennen. Nach den 7 Wochen Iran und der langen Zeit in Pakistan und den Laendern davor sollte die Tuerkei einen ordentlichen Kulturschock fuer uns bergen, naemlich den unserer eigenen. Wir merkten einerseits wie nahe wir dem Ziel unserer Reise bereits sind, andererseits fiel es uns aber schwer uns an die ‚Normalitaeten’ der westlichen, besser der europaeischen Gesellschaft zu gewoehnen, die wir alle seit langer Zeit hinter uns gelassen hatten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z9zsyg1I/AAAAAAAAC9g/l9MT3wcSCoU/DSC_5473.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZoF_5jUI/AAAAAAAAC54/CYGvqcdKQzI/DSC_4507.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZvbTNZOI/AAAAAAAAC7A/u9AmOrRq5A4/DSC_4856.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aOFp6XDI/AAAAAAAAC_4/7MZCoFZIe5I/IMG_3713.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aO8j7hsI/AAAAAAAADAA/dFCSizNZnbM/IMG_3714.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Aber erst mal Eines nach dem Anderen. Die Türkische Regierung hatte vor einigen Monaten die schlaue Idee, die Preise fuer Benzin kraeftig anzuziehen, der nun 1,70€ kostet. Etwas unguenstig wenn man vorhat dieses Land mit einer Ost-West-Ausdehnung von ca. 1600km mit einem 44 Jahre alten Auto zu bereisen, das Benzin tankt, das sehr viel Benzin tankt und trotzdem nicht weit damit faehrt. Gluecklicherweise liegt der Spritpreis im Iran nur bei 20 Cents, mit Benzinkarte bei nur 5 Cents. Nachdem wir also in Orumiyeh im Iran das Auto bis unters Dach mit Treibstoff vollgetankt hatten, machten wir uns auf den Weg zur tuerkischen Grenze, die wir spaetabends, kurz vor der Schliessung erreichten. Glueklicherweise waren die ausgesprochen freundlichen Beamten sehr bemueht, uns schnell abzufertigen, um ihrem harten Arbeitstag ein Ende zu bereiten. Ohne grosse Schwierigkeiten ging es also weiter auf die tuerkische Seite. Dort angekommen stellten sich uns auch keine groesseren Probleme. Die Zollbeamte, die unseretwegen aus dem Bett geholt werden musste, hatte ueberhaupt keine Lust sich das Auto auch nur anzuschauen. Ich schaetze es waren alle gleichermassen gluecklich, als die Dame wieder ins Bett konnte, uns der Herr von der Einreisebehoerde den Stempel in den Pass knallte und uns mit einem mechanischen „Willkommen in der Tuerkei“&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;wieder in die Nacht und damit in die Osttuerkei entliess. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir suchten uns recht zuegig einen guenstigen Platz zum rasten und waren am naechsten Tag nicht schlecht ueberrascht, uns inmitten einer gruenen Gebirgswelt wiederzufinden. Schroffe Felsen, saftiges Gras, Bluemenwiesen, kleinere Baeume und rauschende Gebirgsbaeche, so hatten wir uns die Osttuerkei sicherlich nicht vorgestellt. Recht beeindruckt machten wir uns also auf den Weg, hielten hier und da um Fotos zu machen und uns die Landschaft anzuschauen. Bei einem dieser Stopps lud uns ein Kurde ein, zusammen mit ihm und seiner Familie Tee trinken zu kommen. Gerne nahmen wir an. Nachdem uns der Junge Mann durch ein sehr urspruengliche Siedlung mit flachen Haeusern aus grob behauenen Steinen gefuehrt hatte, nahmen wir schliesslich am Rande des Ackers der Familie Platz und lauschtem einer beeindruckenden Auffuehrung bestehend aus Zeichensprache, Skizzen auf dem Boden und Kurdisch. Im Wesentlichen ging es darum, uns die Grenzen Kurdistans aufzuzeigen, die durch den Iran, den Irak, Syrien uns zu grossen Teilen durch die Tuerkei verlaufen. Genau deswegen liessen es sich vor allem der Familienvater und die Schwester unseres Gastgebers nicht nehmen, immer wieder ihren Hass auf die tuerkischen Besatzer betonen, die den Kurden angeblich schlimmste Graeultaten antun. Unsere Meinung: - „Der Tee ist sehr lecker“. Da wir auf unseren Reisen schell gelernt hatten, bzgl. politischen Angelegenheiten lieber neutral zu bleiben, liessen wir uns den selbstgemachten Ziegenkaese und das Brot schmecken und kamen ueberhaupt nicht dazu, den hervorragenden irakischen Tee auszutrinken, denn unsere Glaeser wurden wieder und wieder nachgefuellt. Schliesslich konnten wir uns doch irgendwann von der freundlichen Bauernfamilie verabschieden und setzten unseren Weg durch ‚Kurdistan’ fort. Den Sprachfuehrer ‚Tuerkisch’ verstauten wir sicherheitshalber wieder in der Kiste und waren heilfroh dass wir zu faul gewesen waren, die tuerkische Flagge auf unser Auto zu kleben, denn ausnahmslos jeder Kurde mit dem wir sprachen hatte uns etwas ueber die Missstaende in ‚seinem Land’ zu berichten. Alles sehr nette und hoefliche Menschen uebrigens, dies sei mal klargestellt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZhPVF46I/AAAAAAAAC5U/Ag6dDeN3Qnw/IMG_2744.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zm8naBlI/AAAAAAAAC5w/RF7dtC2hpDU/IMG_2787.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zuzwf9YI/AAAAAAAAC64/lFuHm7-J8uk/DSC_4848.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Besonders eindruecklich war die Begegnung mit einem kurdischen Clanfuehrer. Eines Morgens stand dieser an mit seinem Peugot an unserem Rastplatz und lud uns zu Tee und Fruehstueck ein. Da frische Bergluft bekanntlich Appetit macht, nahmen wir gerne an und folgten dem etwas aelteren Mann zu einer Wiese, wo drei Maenner mit Sensen Klee fuer das Vieh maehten. Am Feldrand setzen wir uns mit unserem Gastgeber zu dessen Kindern, die reichlich vorhanden waren. Im Verlaufe des Gespraeches bekamen wir mit, abgesehen davon, dass der gute Mann recht wenig von Tuerken hielt, dass er mit zwei Frauen 8 Kinder habe, die drei Maenner nur einige seiner Arbeiter seien und er ueber viel Grund und Boden verfuege. Besonders stolz praesentierte er uns seine mit Gold und Silber verzierte 9mm Kanone. An Clemens hatte der Mann wohl einen besonderen Narren gefressen, es war wohl eine besondere Ehre fuer Clemens, die Pistole abfeuern zu duerfen. Bei Kaffee- bzw Teekraenzchen mit einer Wumme rumballern, kommt in Deutschland wohl nicht so oft vor.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Was die Tuerken anging, so hatten auch wir anfangs unsere Probleme. Denn die einzigen Tuerken die wir trafen waren von der Armee, die in der Osttuerkei in Abstaenden von hoechstens 20km Kontrollpunkte und Basen eingerichtet hatte. So kam auf eine halbe Stunde Fahrt meistens eine halbe Stunde Pause, denn an wirklich jedem Schlagbaum mussten unsere Paesse genaustens geprueft werden. Damit uns in der Zwischenzeit nicht langweilig wurde, durften wir das Auto komplett aus- und anschliessend wieder einraeumen. Schlauerweise standen die einzelnen Checkpoints nicht im Kontakt miteinander, bei jedem Stopp ging also das gleiche Spiel von vorne los. Die Zentrale hatte wohl auch kein Interesse es uns etwas leichter zu machen.Weder in Pakistan noch im Iran hatten wir so massive Militaerpraesenz erlebt. Ueberall entlang der Bergkaemme sahen wir eingegrabene Stellungen, die Stuetzpunkte die oft in Sichtweite zueinander lagen, waren mit Panzern, unzaehligen Soldaten, jeder Menge Stacheldraht mit Sprengfallen, Wachtuermen, Bunkern, MG-Nestern und teils sogar Panzersperren gesichert. Entlang der Strassen suchten schwer bewaffnete Fusstruppen mit Metalldetektoren nach Minen und in regelmaessigen Abstaenden trafen wir auf patrouillierende Panzerwagen- und Schuetzenpanzerverbaende, ebenso wie die Waffen allesamt deutsches Geraet.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Einer dieser patrouillierenden Panzerverbaende brachte uns dann die folgende Tage in eine, nunja, recht peinliche Situation. Unsere monatelange Abstinenz hatten wir etwas abseits der Strasse an einem Fluss mit reichlich Bier und Raki begossen, dazu hoerten wir Musik, die vielleicht ‚eine Idee’ zu laut war, wie der Lauf des Schicksals unmisverstaendlich beweisen sollte. Wir waren also sturzbesoffen und schliefen schon teilweise, als nach dem Droehnen eines heranrollenden Panzers unser gesamter Rastplatz in das gleissende Licht eines Suchscheinwerfers getaucht wurde. Innerhalb kuerzester Zeit waren wir von wohl mindestens 20 Soldaten im Kampfanzug mit Sturmgewehren bewaffnet umgeben, die im Gegensatz zu uns die Wahl unseres Uebernachtungsplatzes fuer nicht ganz so clever hielten und uns nahe lagen, zur naechsten Siedlung weiterzufahren. Abgesehen davon, dass sicherlich keiner von uns auch nur irgendwie in fahrfaehigem Zustand war, wurde aus diesem Vorschlag nichts, denn der Stress der anfaenglichen Unstimmigkeit zwischen uns den Soldaten fuehrte auch zu Streit unter uns selbst. Es muss schon ein nicht alltaeglicher Anblick fuer die armen Soldaten gewesen sein, vier junge Deutsche mitten in der Pampa, mit einem heruntergekommenen australischen Auto unterwegs, die sich total betrunken gegenseitig anschreien. Irgendwann kam dann jemand auf die gute Idee, das Argument anzubringen, dass wir alleine zweifelslos sicherer seien als in Begleitung der tuerkischen Armee, die ja nun mal den Kurden als Anschlagsziel dient. Keine Ahnung ob dieser Standpunkt wirklich gezogen hat, oder ob die Jungs einfach die Schnauze voll hatten, sie liessen uns zu guter letzt kopfschuettelnd in Ruhe. Es sei vielleicht erwaehnt, dass die Wehrpflicht in der Tuerkei fuer jedermann verbindlich ist. Anders als bei uns kann man sich also nur mit einer wirklich guten Ausrede vor dem Vaterlandsdienst druecken, die man sicherlich ungern damit verbringt, Babysitter fuer dumme Touristen zu spielen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;Als wir am naechsten Tag dabei waren uns mit uns selbst und unserem Kater auseinanderzusetzen, kamen zwei Maenner vorbei, bei denen wir irgendwie nicht den Verdacht loswurden sie schon einmal gesehen zu haben, vermutlich am Vorabend. Die beiden luden uns in ihre nahegelegene Siedlung ein, zumindest den Laerm mussten sie also mitbekommen haben. Wir genossen anschliessend ein ganz ausgezeichnetes Fruehstueck. Mit gesenktem Kopf und ein wenig Scham machten wir uns ueber Oliven, Kaese, Brot und Tee her, waehrend wir von den Familien nur grinsend gemustert wurden. Dankbar und erleichtert zugleich verabschiedeten wir uns und machten uns wieder auf den Weg nach Westen, nur durch einen Gebirgszug von dem Irak entfernt. Unterbrochen wurde unsere Fahrt durch die noch immer wunderschoene Gebirgswelt Kurdistans durch einen fast vollstaendigen Bruch im vorderen Bereich des Rahmens. Wir haben Jens wohl eine Menge Aerger, vielleicht sogar unser Leben zu verdanken, denn waere auf den engen Serpentinenstrassen der Rahmen gebrochen, waeren die Folgen wohl verheerend gewesen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In einem kleinen Dorf machten wir aber einen Schhweiser ausfindig, dessen Geraet wir ausborgen durften um den Schaden zu beseitigen. Versuesst wurde uns der Aufenthalt mit dem bereits erwaehnten, ausgezeichneten irakischen Tee.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZiPXscLI/AAAAAAAAC5c/RroZ--Qp_ZM/DSC_4364.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zjcwpu6I/AAAAAAAAC5k/Dsk_0rgEMdE/DSC_4365.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die folgenden Tage kamen wir aus dem Gebirge in eine endlos weite Ebene. Syrien zu unserer Linken gab es nicht wirklich viel zu sehen. Einen angenehmen Zwischenstop legten wir an einem Fluss in einem kleinen Dorf ein, wo wir uns mit der Dorfjugend eine anstaendige Wasserschlacht lieferten. So fuhren wir immer weiter nach Westen, links Grenzzaun. Rechts gar nichts. Da kamen wir auf eine gute Idee. Dass Benzin in Syrien um einiges billiger ist als in der Tuerkei, das wussten wir bereits, um viel genau brachten wir in einer Grenzstadt in Erfahrung, womit die Vorstellung, einen kleinen Abstecher nach Syrien zu machen, uns allen immer sympathischer wurde. Visakosten und Umweg waren im Verhaeltnis zu der Tankkappazitaet des Landrovers durchaus zu verkraften, womit die Sache beschlossen war. Am syrischen Grenzuebergang angekommen, nannte uns der ueberaus unfreundliche Beamte aber immer hoehere Gebuehren fuer Visa und Auto, wir waren es also schnell satt und empfohlen uns auf eine vielleicht nicht ganz hoefliche Art und Weise.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZpF4I1JI/AAAAAAAAC6A/BTwzII_S4ZY/DSC_4557.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zp68SBII/AAAAAAAAC6I/H0b4CbCnBmI/DSC_4589.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zq4oJclI/AAAAAAAAC6Q/vEOB6iurWcg/DSC_4618.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die folgenden Tage waren dann eher wenig erfreulich und zeigten uns jedes Mal aufs Neue, dass die Karten vom „Rough Guide“ absoluter Scheissdreck sind. Ueber kleinere und groessere Umwege fuhren wir drei Mal zu angeblichen Grenzuebergaengen, Schilder die vor Minen und Todesgefahr warnten, liessen uns schon recht frueh erahnen, dass diese Grenzen wohl schon laengere Zeit geschlossen sein muessten. Die freundlichen Tuerken luden uns aber immer auf Tee ein und verwiesen uns zum naechsten, weiter westlich gelegenen Grenzuebergang, wunderten sich aber alle darueber, was wir denn bei den Syrern wollten, die bei ihnen in nicht allzuhohem Ansehen standen. Das ist umgekehrt aber genau so, vor allem nachdem die Tuerken den Euphrat direkt vor der Grenze mit einem riesigen Damm gestaut haben und den Syrern so den Wasserhahn abgedreht haben. An jenem Damm, den ich schon im Erdkundeunterricht zu Schulzeiten behandelt habe, kamen wir uebrigens auch auf einem der Grenzabstecher vorbei.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZrvkLZpI/AAAAAAAAC6Y/qONOuXwYhIw/IMG_2840.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZsQcKceI/AAAAAAAAC6g/xqBpVmw8QN4/DSC_4720.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZtAi-zoI/AAAAAAAAC6o/EFZXQMO8jEQ/DSC_4779.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZuDj2IEI/AAAAAAAAC6w/b6tATkGMLbI/DSC_4844.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Letzten Endes gelang uns die Einreise nach Syrien. Nicht weniger als 8 Stunden mussten wir an einem recht grossen Grenzuebergang mit hunderten anderer Menschen zusammen warten, wurden mehrfach nach Schmiergeld gefragt und wohl nur vom diensthoechsten Offizier anstaendig behandelt. So waren wir mehr als gluecklich, den absolut korrupten Haufen Unfaehiger hinter uns zu lassen und Richtung „Aleppo“ weiterzufahren. Heute mit etwas mehr als drei Millionen Einwohnern gilt die Stadt als eine der aeltesten Siedlungsgebiete der menschlichen Geschichte. Um 9000 v.Chr. gegruendet, bluehte die Stadt im 3 Jahrtausend vor Christus wegen seiner Lage an einem Knotenpunkt antiker Handelsstrassen auf und wurde zu einer der wichtigsten Staedte der „Akkaden“ und „Amoriter“. Wegen seiner Vielzahl an Moscheen und Schulen gilt Aleppo heute als drittwichtigste Stadt der islamischen Welt. Neben der schoenen Altstadt ist wohl vor allem die Zitadelle im Zentrum der Stadt einen Besuch wert. Wir machten uns also einen schoenen Tag in Aleppo und nutzten die Tatsache, dass nicht nur Benzin, sondern auch Lebensmittel erheblich guenstiger sind als in der Tuerkei. Mit einem grossen Vorrat an Spaghetti, Tomatensosse und vor allem Benzin fuhren wir also Richtung Westen aus der Stadt. Einen Tag spaeter ueberquerrten wir mit unserer rollenden Bombe die Grenze zur Tuerkei ein weiteres Mal und waren wenig spaeter am Mitterlmeer.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z1xmtDiI/AAAAAAAAC8I/2OYNB957rWw/IMG_3055.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z2_obyzI/AAAAAAAAC8Q/WMgGgE-Ca-c/IMG_3058.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZwePDKlI/AAAAAAAAC7I/xJEKk8WhlK4/IMG_2900.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zxnx78RI/AAAAAAAAC7Q/whB4-cU8QOA/IMG_2947.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZyJJVYBI/AAAAAAAAC7Y/LItbT8y9QFA/IMG_2951.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Zyth12_I/AAAAAAAAC7g/41UcWEopFa4/IMG_2960.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5ZzpLnXqI/AAAAAAAAC7o/4lRxXFL0SAs/CSC_5123.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z0a4OhnI/AAAAAAAAC7w/2oLiu_17hj0/IMG_2991.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z01PULcI/AAAAAAAAC74/yfj-f1ynbZM/IMG_2995.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z1lCA90I/AAAAAAAAC8A/O2-8SAA2BOw/IMG_3012.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z3ZerTnI/AAAAAAAAC8Y/0XtZWW75tzc/DSC_5240.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Auf der Suche nach einem Rastplatz fanden wir einen sehr schoenen Campingplatz, netterweise durften wir dort umsonst uebernachten. Nachts gesellte sich ein Wachmann zu uns, der voellig unvermittelt seine Waffe zog und mehrere Schuesse in die Dunkelheit abgab. Vermutlich dachte er, er koenne uns damit beeindrucken. Als wir mit klingelden Ohren zugegebenermassen recht verdutzt dreinschauten, entschuldigter er sich, verschwand in die Nacht und schoss noch ein wenig in der Gegend herum, komischer Mensch, aber eigentlich ganz freundlich. Frueh am naechsten Morgen lernten wir ein frisch verheiratetes Ehepaar kennen, einen 26 jaehrigen Lehrer und eine 19 jaehrige Studentin, sehr nette Leute, die uns zu koestlichem Essen einluden. Wir verbrachten einen schoenen Tag miteinander, aber die Reise musste natuerlich weitergehen, wir fuhren also entlang des Meeres, ehe wir schliesslich ins Landesinnere Richtung Kappadokien fuhren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z35iMAgI/AAAAAAAAC8g/Ab8wYyUnHg4/IMG_3072.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;Lava und Asche dreier Vulkane, die vor Millionen von Jahren ausbrachen, bildeten zusammen mit Schlamm und anschliessenden Erosionserscheinungen durch Wind und Wasser eine der wohl bizarresten Landschaftsbilder der Welt. Doch nicht nur geologisch ist Kappadokien sehr interessant, auch menschheitsgeschichtlich gibt es viel zu bestaunen. Seit der jungen Steinzeit trieben Menschen ueber tausende von Jahren verzweigte Hoehlensysteme und Felsraeume in das weiche Tuffgestein.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir waren sehr ueberrascht, ueber einen Huegelkamm von einem Moment zum naechsten von einer recht unspektakulaeren Gegend in ein fruchtbares Tal zu gelangen, dessen zahlreiche pilz-, nadel- und kegelfoermige Steine geradezu durchloechert sind von kleinen Fenstern, Tueren und Balkonen. Waere nicht alles so gruen und lebendig gewesen, haette die Landschaft an die Kulisse der Feuersteins erinnert. Es war schwer vorzustellen, dass in all den Felswohnungen, die entlang des Talrandes in den Berg geschlagen waren, einst Menschen wohnten. Hethiter, Phryger und Perser siedelten hier, spaeter dann die Byzanthiner, Seldschuken und Osmanen. Gepraegt wurde die Gegend aber vor allem durch die Christen, die sich hier ab dem 2&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Jhd. versteckten. Vor allem die Roemer und spaeter die Araber setzten den Siedlern Kappadokiens schwer zu. Aus Angst vor Verfolgung gruendeten diese unterirdische Staedte, deren Eingaenge gut getarnt waren, sie legten Zisternen, Weinkeller, Lebensmitterllager, Staelle, Unterkuenfte, Kapellen, Kirchen und Kloester unter der Erde an. Einige der Staedte, die meist miteinander verbunden waren, hatten bis zu 10 Stockwerke, waren ueber 70m tief. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#333333&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z6qBr_LI/AAAAAAAAC9A/Vr89ndqY87w/IMG_3168.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z7c64U_I/AAAAAAAAC9I/7f3rkOGDaGw/IMG_3188.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z7_T4ZDI/AAAAAAAAC9Q/NuBxoZS8Jak/IMG_3202.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die groesste dieser Staedte, Derinkuyu, besichtigten wir. Es war beeindruckend den engen Tunneln immer weiter in die Tiefe zu folgen, die sich komplex verzweigt immer wieder zu groesseren Raeumen oeffneten. Vor allem de Kirchen, von denen es in der Region ueber tausend geben soll, sind beeindruckend. Zwar sind nur die wenigstens wirklich gross, bedenkt man aber das Alter und den Umstand, dass alle ‚Gebaeude’ aus dem Stein gehauen wurden macht das schon gut was her, von den schoenen Wandmalereien mal ganz abgesehen. Beeindruckend sind uebrigens auch die Eintrittspreise fuer viele der Sehenswuerdigkeiten. Besichtigungen mussten wir also manchmal leider ausfallen lassen, es sei denn wir hatten uns auf andere Art und Weise Zutritt verschafft.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z5H6TwRI/AAAAAAAAC8o/svXTqYpQ_KY/IMG_3096.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z5lYDYII/AAAAAAAAC8w/ziEkSaAlmAw/IMG_3109.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z6MuYw4I/AAAAAAAAC84/dyqwzq3p42c/IMG_3126.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z9LupzAI/AAAAAAAAC9Y/IjO2HX0n4zg/IMG_3232.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aCcX7GwI/AAAAAAAAC-I/7BhQcHUbnJY/IMG_3333.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aDX_5E-I/AAAAAAAAC-Q/VrM8I0T-ycw/IMG_3349.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aEYnmpWI/AAAAAAAADBY/ckUP_rGEUXk/IMG_3351.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aEy-9GrI/AAAAAAAAC-g/2p-hBAyCEl0/IMG_3366.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Oberirdisch geht es da schon ein leichter zu. Da waere zum Beispiel die Kreisstadt Goereme (woertlich uebersetzt: “Du siehst mich nicht“). Inmitten der Stadt finden sich unzaehlige der riesigen Hinkelsteine, in deren Felswohnungen auch heute noch Menschen wohnen. Viele Hotelanlagen und Restaurants sind auf traditionelle Weise an diese angebaut und sorgen so fuer ein sehr interessantes Staedtebild, natuerlicher- und von Menschenhand geschaffener Wohnraum verschmilzt auf eine sehr schoene Art und Weise. Auch ausserhalb gibt es ueberall diese ‚natuerlichen’ Wolkenkratzer, die meist frei zugaenglich sind. So liessen wir es uns nicht nehmen, eine 11-stoeckige Felswohnung genauer unter die Lupe zu nehmen. In den kleinen Raeumen gab es neben Tierkadavern und Vogelmist nicht viel zu finden, aber anderen Ortes fanden wir alte Felsmalereien und verwaiste Feuerstellen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z-UlIK-I/AAAAAAAAC9o/lfFWNNGbnI4/IMG_3242.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5Z_ZifTwI/AAAAAAAAC9w/mhgR1hChBt0/DSC_5598.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aAr3VwKI/AAAAAAAAC94/nx5pSHqO47g/IMG_3293.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aBKoZmAI/AAAAAAAAC-A/tgTbLM21mL8/IMG_3325.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aJWZ7FUI/AAAAAAAAC_Q/l2VpsAIDOGA/IMG_3563.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aJ5lafvI/AAAAAAAAC_Y/Mx9twDLx2z8/IMG_3575.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ebenfalls sehr faszinierend sind die sog. „ Feenkamine“. Die zapfenartigen Felsformationen bestehen oft aus mehreren verschiedenen Gesteinsarten und wirken nicht zuletzt durch ihre hohe und sehr schmale Form mit der dicken Spitze irgendwie bizarr. Kann sein dass wir durch die lange einsame Zeit in Pakistan und im Iran etwas vorbelastet waren, aber wir dachten beim Anblick der ‚Feenkamine’ doch an etwas anderes.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aItCGPvI/AAAAAAAAC_I/GHcvngX_qtc/IMG_3458.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So wie die Siedler einst in die Tiefe gruben, bauten sie ihre Hoehlen spaeter auch in die Hoehe. In dem kleinen Dorf „Uchisar“ wurde eine Zitadelle auf- bzw. in einen Felsen gegraben. An und fuer sich relativ unspektakulaer, waren uns von hier jedoch ausgezeichnete Ausblicke ueber die umliegenden Taler moeglich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aM5SdU2I/AAAAAAAAC_w/jDyDWwC5Bic/IMG_3698.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aPb1FKTI/AAAAAAAADAI/SpQKs74N--A/IMG_3724.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zu guter letzt schauten wir uns im „Rose Valley“ um, dem sanft geschwungene weiss- oder pinkfarbene Felsen den Namen geben. An einer maechtigen Bergflanke gelegen, gibt es hier mehrere kleine Taeler, in denen heute wie damals Feldwirtschaft betrieben wird. Neben den kleineren und groesseren Felswohnungen gibt es hier vor allem einige sehr schoene unterirdische Kirchen zu bestaunen. Wir verbrachten einige Stunden damit, durch die maerchenhafte Landschaft zu wandern und uns gut umzuschauen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aH6z1GGI/AAAAAAAAC_A/Vjs_xMDJAbM/IMG_3446.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aKa8MFUI/AAAAAAAAC_g/V7qR2urS_sU/IMG_3656.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aK8UZUmI/AAAAAAAAC_o/W6He1SZ7oH0/IMG_3687.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So ging es von neuen Eindruecken ziemlich uebersaettigt wieder raus aus Kappadokien. Keine halbe Stunde nachdem wir Goereme hinter uns gelassen hatten war die Landschaft wieder ausgesprochen langweilig. Wir nutzen diesen Umstand also um auf direkten Wege nach Antalya zu fahren. Wie es der Umstand wollte verfuhren wir uns ‚leicht’ und kamen durch ein sehr schoenes Gebirge mit dichten Waeldern, dass mit seinen extremen Steigungen und vielen Paessen dem Auto ganz schoen zusetzte. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aFzs_LOI/AAAAAAAAC-o/8rcyd6elHKI/IMG_3406.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aGj76k2I/AAAAAAAAC-w/BXspuytiobI/IMG_3427.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aHerBmYI/AAAAAAAAC-4/vsQAS5mprTQ/IMG_3429.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Dementsprechend erleichtert waren wir, als wir erneut das Mittelmeer vor uns lagen sahen, nur wenig spaeter waren wir in Antalya, sicherlich dem einen oder anderen Pauschalreisenden ein Begriff. Obwohl Antalya relativ alt ist, gibt es in der Stadt eher wenig zu sehen, die alte Kuestenbefestigung, der Hafen und ein Stadttor gaben einige ganz nette Motive her, dann taten wir das, was wohl die meisten anderen Urlauber machen, die nach Antalya reisen. Wir fuhren zum Strand, gingen schwimmen, sonnten uns, fingen an zu trinken und endeten schliesslich in irgendeiner Sportbar wo wir schon ziemlich angeheitert das Spiel Deutschland gegen Polen anschauten. Es war vermutlich nicht die beste Idee das Zelt auf einem Gruenstreifen des Parkplatzes aufzuschlagen, der rund um die Uhr bewacht wird, aber immerhin rafften die Sicherheitskraefte erst um halb fuenf Uhr morgens des naechsten Tages, was Sache war. Ziemlich in den Seilen haengend mussten wir uns also nach einer besseren Bleibe umschauen, stellten uns auf einen anderen Parkplatz, von dem wurden wir dann um 8 Uhr morgens verscheucht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aPy8BnHI/AAAAAAAADAQ/Y-YWnZU0WMo/IMG_3765.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aQrmCAlI/AAAAAAAADAY/NS7lJXGS-cU/IMG_3769.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aRuoSE9I/AAAAAAAADAg/14ah6zHahe4/IMG_3775.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aSpbLdeI/AAAAAAAADAo/sOEVp-yglBU/IMG_3819.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aTR0JrUI/AAAAAAAADAw/SI7mtPE4seI/IMG_3891.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SE5aULWug8I/AAAAAAAADA4/Jd86uFuap2M/IMG_3918.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Um zu erholen ging es also entlang des Meeres nach Suedwesten. In der Naehe von Kemer blieb uns nichts anderes uebrig als auf einen Campingplatz zu gehen. Waesche musste gewaschen werden, eine richtige Dusche war mehr als faellig und vor allem war der neue Beitrag endlich zu schreiben, den zu lesen ihr jetzt die Ehre habt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Abgeschiedenheit des Camping-Platzes tat uns allen aber wohl sehr gut. Besonders Antalya und Kemer waren fuer uns ein starkes Stueck. Dicke Autos, Prollos und kaum bekleidete Maedels, Leute die einfach viel zu betrunken sind, BurgerKing und McDonalds, kurz den ganzen Kram der bei uns ‚daheim’ so alltaeglich ist, war fuer uns schwer zu schlucken. Aber in Richtung Westen wird es wohl mehr davon geben, schaetze ich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Grobes Ziel ist jetzt Bodrum an der Westkueste, auf dem Weg dahin werden wir uns immer in der Naehe des Meeres halten und hoffentlich mal wieder ein wenig mehr anschauen koennen, da wir in den letzten Wochen verhaeltnismaessig sehr viel gefahren sind, aber nur recht wenig angeschaut haben, was allerdings auch Guende hat. Die Familie, Freunde und treue Leser wird naemlich interessieren, dass wir aus verschiedenen Gruenden bis spaetestens Ende Juli wieder in Deutschland sein muessen, ich hoffe es wird also niemand enttaeuscht, sollte die Berichterstattung in den kommenden Wochen etwas duenn werden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ansonsten gilt dasselbe wie wie immer: Vielen Dank fuer die Geduld diesen doch wieder etwas laengeren Artikel zu lesen. Wir hoffen jedem zu Hause geht geht es gut und alles Uebliche. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Nun ist es ja gar nicht mehr lange, also bis bald,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Jens, Clemens, Fabian und Tjark&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 10 Jun 2008 13:02:15 +0200</pubDate>
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    <title>Urlaub Iran3</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Gleich zu Beginn dieses Beitrages moechte ich mich im Namen des Teams ganz herzlich bei meinem Bruder Karsten und der gesamten Familie Bikmohammadi bedanken, die uns einen unvergesslichen Aufenthalt in Teheran ermoeglichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Es gibt immer wieder Momente im Leben, die einem zeigen dass es das Schicksal (andere nennen es Gott) durchaus gut mit einem meinen kann. Zum Beispiel wenn man durch die armen Laender der Erde reist und merkt wie froh man sein kann im ach so schrecklichen Deutschland geboren worden zu sein. Manchmal ist es auch eine Verkettung von Zufaellen oder Ereignissen. So sind wir wohl alle ziemlich gluecklich darueber, dass mein Bruder Karsten, seit Jahren begeisterter Volleyball-Spieler, irgendwann in seiner Vergangenheit im Zuge seines Hobbys auf Pedram stiess, ebenfalls Volleyballer, der iranische Wurzeln und daher im Iran lebende Verwandschaft hat. Nun hatte mein Bruder die ausgezeichnete Idee, Pedram von seinem kleinen Bruder zu erzaehlen, der gerade zufaellig mit seinen Freunden durch den Iran faehrt. Pedram widerum war so freundlich, es nach Absprache mit seinen Eltern und seiner Verwandschaft so einzurichten, dass wir in Teheran eine Unterkunft finden sollten, dass er uns sogar die GPS-Position des Hauses raussuchte, sollte sich als unbezahlbarer Bonus herrausstellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;So fuhren wir Ende letzten Monats nach Teheran ein, mit dem guten Gefuehl eine Bleibe in der Stadt zu haben, vor deren Vekehr uns schon viele andere Reisende und auch Pedram gewarnt hatten. Und bei 14 Millionen Einwohnern gibt es davon eine ganze Menge. Teheraner Autofahrer lassen sich nicht lange bitten, zwar waren wir chaotischen Verkehr schon aus Indien und Nepal gewoehnt, dort fuhren die Leute allerdings alte Schrottmuehlen, die max. 50-60km/h, Lkw 30-40km/h fuhren. Im Iran dagegen fahren deutlich bessere und vor allem schnellere Autos, was den Stadtverkehr, vor allem in Teheran noch ein wenig interessanter macht. Die Statistik spricht wohl fuer sich, jaehrlich sterben ueber 24.000 Menschen im Strassenverkehr, was bei einer Bevoelkerung von 70 Millionen nicht unerheblich ist. Wie auch immer, nur an den wenigsten Kreuzungen sind die Ampeln eingeschaltet. Jens fand wohl eine ganz treffende Bezeichnung, als es sagte, dass in der Stadt die Kreuzungen im „Tetris-Verfahren“ ueberquert werden. Wo ein kleines Stueckchen Platz ist, macht sofort ein Auto dicht. Die Autos stehen also verkeilt ineinander, aber frueher oder spaeter kommt man dann doch vorwaers, mit viel Ellenbogen-Einsatz. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Teheran ist mit Abstand die groesste Stadt im Iran, da macht es sich natuerlich bezahlt einen Stadtplan dabeizuhaben. Nun, den hatten wir nicht, aber im besten Feierabendverkehr wies uns der kleine Pfeil des GPS-Geraets den Weg zum Ziel. Im Zick-Zack und mit mehreren kleineren und groesseren Umwegen schafften wir die ca. 20km von Stadtgrenze zum Zielpunkt in etwas mehr als 2 Stunden, bis wir schliesslich vor dem Haus der Familie standen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Nach der Tour waren wir ziemlich gestresst, aber wenig spaeter grinsten Fabian, Jens und ich ueber beide Backen, als uns der im ersten Stock mit seiner Familie lebende Onkel Pedrams die Wohnung im Erdgeschoss zeigte, die unser Quartier sein sollte. Nach herzlichem Hallo, stellte uns Iraj, der Onkel Perdrams, seine Frau Sarife und die Kinder, Kiarasch und Kiana vor und verkoestigte uns mit Wassermelone und Kuchen. Tooraj, ein weiterer Onkel Pedrams, der lange Zeit in Deutschland gelebt hatte, kam abends dazu, brachte Eis und andere Koestlichkeiten mit, zusammen mit der ganzen Familie gab es dann ein ausgezeichentes iranisches Abendessen, um 12 Uhr nachts. Danach liess es sich Iraj nicht nehmen die Wohnung noch bis ca. halb 2 zu putzen, der das immer wieder aufgesagte „Vielen Dank, das ist doch nicht noetig“ nicht akzeptieren wollte, ziemlich muede, aber auch ziemlich vollgefressen und gluecklich gings also in die Falle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Der treue Leser erinnert sich fraglos an Clemens, einen guten Freund aus Australien (bzw aus Mainz), mit dem wir von Singapur bis Nepal gereist sind, der uns dann im Januar verlassen hatte, um Tibet, China, Laos, Kambodscha, Burma und noch einmal Thailand zu bereisen. Clemens hatte sich gemeldet, dass er gerne wieder mit uns reisen wuerde. Das sahen wir genauso, erstens weil Clemens ein guter Freund ist, zweitens weil die horrenden Benzinkosten in der Tuerkei natuerlich besser durch vier als durch drei teilbar sind. Dummerweise hatten wir Clemens versprochen, ihn vom Flughafen abzuholen, am naechsten Morgen also, nachdem uns Iraj mit guten Sachen fuers Fruehstueck geradezu ueberschuettet hatte, machten wir uns wieder auf den Weg durch die Verkehrshoelle Tehrans. Es lief nicht viel besser als den Tag zuvor, wir verfuhren uns oft und kamen zum Flughafen, in dem wir beispielsweise einem Auto folgten, welches einen Koffer auf das Dach gespannt hatte, Jens schlussfolgerte richtig, das muesse ja „bestimmt zum Flughafen fahren!“, es gaebe sonst ja keine Erklaerung fuer den Koffer! So schafften wir die 45km zum Flughafen erst nach einigen Stunden, kamen trotzdem zeitgleich mit Clemens dort an. Nachdem wir uns herzlich begruesst hatten, bekamen wir auf dem „Heimweg“ zur Wohnung also schon einmal einen Vorgeschmack darauf, wie die naechsten Monate wohl aussehen werden. Zu viert im Landrover verfuhren wir uns dieses Mal noch aerger als zuvor, ausserdem platzte ein Reifen im Stadtverkehr, hitzig waren da nicht nur die Aussentemperaturen. Wir waren also so fertig als wir wieder im Haus der Bikmohammadis waren, dass wir den Rest des Tages gar nichts mehr machten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Teheran liegt in einer Art Talkessel, von Bergen flankiert, bietet vor allem der Norden der Stadt, der unmittelbar an eine bis zu 5400m hohe Gebirgskette grenzt, viele Naherholungs- und sogar Skigebiete. So lud uns die Familie ein, mit ihnen in den Norden Teherans zu fahren, um dort ein wenig in den Bergen wandern zu gehen. Bei der Gelegenheit lernten wir eine der Tanten Pedrams, Farzane und deren Tochter, Nazanin kennen. Ausserdem war inzwischen Minou, die Frau von Tooraj im Iran eingetroffen, die in Deutschland arbeitet. Als grosse Gruppe wanderten wir also mit vielen anderen Teheranern den Berg hinauf, kehrten irgendwo in ein Teehaus ein und genossen Wasserpfeife und ausgezeichentes Essen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknba4kHMI/AAAAAAAACwI/-1DAp_ZuE-A/IMG_1455.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDknoK4kHXI/AAAAAAAACxg/snMNhphV_5s/IMG_1720.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknca4kHNI/AAAAAAAACwQ/ZlGUV47bBFM/IMG_1512.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknda4kHOI/AAAAAAAACwY/X3bhFbTJZbk/IMG_1527.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDknrq4kHaI/AAAAAAAACx4/0wHJHc0e01M/IMG_1847.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkns64kHbI/AAAAAAAACyA/Dp94c03XtDY/IMG_1857.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDknuq4kHcI/AAAAAAAACyI/WqRqQVR30_Y/DSC_2191.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknwa4kHdI/AAAAAAAACyQ/Yg79IEna1XY/IMG_1875.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Die naechsten Tage verliefen aehnlich angenehm. Wir schauten uns den Palast des letzten Shahs an, besichtigten den Bazar, fuhren noch zweinmal hoch in die Berge, mal zum picknicken, mal um richtig wandern zu gehen und wurden hier- und dorthin zum Essen eingeladen, erledigten den inzwischen dringend notwendig gewordenen Friseurtermin, Post- und Geldumtauschangelegenheiten, schauten Filme, Fotos, gingen in Parks spazieren und assen und assen. Wie auch schon auf dem Postamt machte es sich mehr als bezahlt, als uns die Familie dabei half, unser inzwischen knapp werdendes iranisches Visum zu verlaengern. Anschliessend beschafften wir uns Ersatzteile fuer unser Zelt, welches wir von nun an wohl oefters brauchen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkneq4kHPI/AAAAAAAACwg/BcKpwXQmmy8/IMG_1547.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDknf64kHQI/AAAAAAAACwo/M3CY0grFh0Y/IMG_1556.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDknnK4kHWI/AAAAAAAACxY/w2NE51t_J5c/IMG_1699.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkng64kHRI/AAAAAAAACww/WBMnMzAxW9I/P1050446.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDknh64kHSI/AAAAAAAACw4/ipPMCw-c94M/IMG_1603.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDknjq4kHTI/AAAAAAAACxA/fpg9HNx0Q-o/IMG_1631.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDknkq4kHUI/AAAAAAAACxI/ZEKAP7EDKOs/IMG_1635.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDknmK4kHVI/AAAAAAAACxQ/rt-XSQLX_xw/IMG_1696.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkny64kHeI/AAAAAAAACyY/_FYrsl9aoI4/DSC_2244.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Urspruenglich war geplant, nur ein, zwei Tage zu bleiben, am Ende staunten wir nicht schlecht als wir feststellten, dass wir zwei Wochen in Teheran verbracht hatten. Also hiess es Sachen packen, Wohnung aufrauemen und Lebewohl sagen. Unseren Abschied nahmen aber alle noch einmal zum Anlass, uns zum Essen einzuladen, welches im Iran wirklich hervorragend ist, viel Reis, Fleisch und Joghurt, alles sehr gut gewuerzt und am besten: Reichlich vorhaden. Mein Tipp: Gebratene Datteln in Spiegelei zum Fruehstueck, zusammen mit frischen Brot ein Traum.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknpa4kHYI/AAAAAAAACxo/fLDeLW9Mn6o/IMG_1748.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDknqa4kHZI/AAAAAAAACxw/Z7mxjoAp1J4/IMG_1769.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Es ist wohl noch einmal zu betonen, dass wir in Tehran und spaeter dann in Hashgerd, eine der wohl schoensten Zeiten unseres Trips verbracht haben. Wie auch schon in den vorherigen Beitraegen erwaehnt, ist die iranische Gastfreundlichkeit und Waerme immer wieder erschreckend beeindruckend. Die Deutschen koennten sich, wie schon erwaehnt, eine gehoerige Scheibe davon abschneiden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Geplant war eigentlich die Weiterfahrt zum kaspischen Meer. Auf dem Weg dorthin besitzt die Familie ein Gartengrundstueck mit vielen Obstbaeumen, einem grossen Pool, Beachvolleyballfeld, Feuerstelle und einem kleinen Haeuschen. Wir wurden eingeladen mit ihnen vor unserer Weiterfahrt dorthin zu fahren. Dieses Angebot nahmen wir natuerlich gerne an, dort angekommen liessen wir das Wasser vom Vorjahr aus dem Pool, schrubbten diesen und liessen neues Wasser ein, befreiten den Beachvolleyballplatz vom Unkraut und halfen generell ein wenig hier und da. Wir versackten also erneut, schliefen lange, gingen schwimmen und Volleyball spielen, grillten und genossen das gute Wetter, was nur einmal durch etwas Regen gestoert wurde. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkn064kHfI/AAAAAAAACyg/kSRCVQx1PaU/IMG_1877.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkn3K4kHgI/AAAAAAAACyo/LbRPyyMzsMQ/DSC_2302.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkn5K4kHhI/AAAAAAAACyw/VTJnSptYHv8/DSC_2330.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkn8a4kHiI/AAAAAAAACy4/qhiMg7NzeD0/DSC_2391.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Erneut dauerte es also einige Tage, ehe wir einsahen, dass wir das angenehme Leben der letzten Wochen endlich hinter uns lassen muessten, nach Deutschland war es schliesslich noch ein weiter Weg. Unser Vagabunden Dasein wieder angenommen, fuhren wir die Strasse nach Teheran ein Stueck zurück, ehe wir nach Norden in Richtung Kaspisches Meer abbogen. In Pakistan getroffene Hollaender hatten uns berichtet, dass hier eine der angeblich schoensten Strassen der Welt ueber das Gebirge zum Meer fuehre. Ehrlich gesagt war diese auch ganz huebsch, hohe schroffe Berge, recht viel Gruen und schoene Gebirgsfluesse, wir waren aber nur wenig beeindruckt. Das ist wohl der Fluch aller Reisenden, durch die vielen Erlebnisse steigen die Erwartungen mehr und mehr. Aber egal, nachdem wir den Gebirgspass hinter uns gebracht hatten, bogen wir von der eigentlichen Strasse ab und fuhren auf Nebenstrassen herab zur Kueste. Hier erstaunte uns die Landschaft schon eher. Kaum einer denkt wohl an dichte Waelder und grassgruene Almen, auf denen die verschiedensten Blumen bluehen, wenn er das Stichwort „Iran“ hoert. In der Tat erinnerte mich die Gegend ein wenig an das deutsche Mittelgebirge, die grauen Wolken und der gelegentliche Regen taten sein uebriges dazu. Hier sollte vielleicht erwaehnt werden, dass am kaspischen Meer diverse touristische Institutionen mit Regen werben. Kein Witz, die Iraner kommen ans kaspische Meer, um Regen zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkn-64kHjI/AAAAAAAACzA/BO5YxtTwTQs/DSC_2443.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoB64kHkI/AAAAAAAACzI/DLLIt5SP4RY/IMG_1937.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoE64kHmI/AAAAAAAACzY/x8l5QIj_OhM/IMG_1984.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoIq4kHoI/AAAAAAAACzo/E9vqH_rsxV4/DSC_2612.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoGa4kHnI/AAAAAAAACzg/4E0rTpKb1AQ/IMG_1999.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Dafuer konnten wir uns natuerlich nicht ganz so begeistern, fuhren also herab zum ziemlich unspektakulaeren, und auch dreckigen Meer und folgten der Kuestenlinie entlang nach Nordwesten. Am naechsten Tag trafen wir an unserem eigentlichen Ziel „Masuleh“ ein, ein kleines Gebirgsdoerfchen, angeblich eines der Highlights des Nordirans. Auch hier waren wir maessig beeindruckt. Die Landschaft war dieselbe wie ueberall entlang des Weges, einzig interessant war, dass wie in Nepal und Pakistan sich die Haeuser dicht an dicht entlang des Hanges draengten, deren Tuer- und Fensterrahmen mit recht schoenen Schnitzereien verziert waren. Fuer Leute, die nur den Iran bereisen sicherlich sehr schoen, wir aergerten uns allerdings etwas ueber den verblasenen Sprit. Die Aussicht war ansonsten solala, das Wetter zum Kotzen, nach wenigen Stunden Aufenthalt gings also zurueck zum Auto, dann wieder ueber das Gebirge nach Sueden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoKa4kHpI/AAAAAAAACzw/fY4yaQkvcsk/IMG_2034.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoLq4kHqI/AAAAAAAACz4/TIwq0mL98bc/IMG_2044.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoNa4kHrI/AAAAAAAAC0A/0htRfFcttkI/IMG_2063.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoPK4kHsI/AAAAAAAAC0I/_rgOFYjE-Ys/DSC_2662.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoQK4kHtI/AAAAAAAAC0Q/UVNaMoEQfts/DSC_2680.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoRa4kHuI/AAAAAAAAC0Y/NjYvpkAaDPo/DSC_2759.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoSK4kHvI/AAAAAAAAC0g/7SJQnThMJkI/IMG_2149.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoT64kHwI/AAAAAAAAC0o/PLEVT3KCHwo/DSC_2936.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Naechstes Ziel: „Soltaniyeh“, ein kleines Staedtchen dass den weltgroessten Lehmziegel-Kuppelbau beherbergt. Zum „Oljeitu-Mausoleum“, sollten einst die Ueberreste von „Imam Ali“ aus dem heutigen Iraq ueberfuehrt werden. Damit waere es zum wichtigsten Pilgerort der Schiiten geworden, denn wir wissen sicherlich alle, dass sich der Islam im Zuge der fraglichen Nachfolge des Propheten Mohammeds zerspaltete. Die Schiiten halten also „Ali bin Abi Taleb“ fuer den rechtmaessigen Nachfolger Mohammeds, die Suniten hingegen glauben, „Abu Bakr“, der Stief- oder Schwiegervater des Propheten sei dessen Nachfolger. Wie auch immer, aus der Ueberfuehrung der sterblichen Ueberreste des ersten Imams wurde nichts, denn der Erbauer des riesigen Grabes konvertierte selbst zu den Suniten und liess sich 1317 selbst in dem bis dahin leer stehenden Ziegelbau zur letzten Ruhe betten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Heute ist das Gebaeude in ziemlich schlechten Zustand, manche Teile fehlen oder sind eingestuerzt, so ziemlich alle Fliesen der Fassade sind abgefallen oder entfernt. Die ueberall aufgestellten Gerueste lassen jedoch vermuten, dass diese Missstaende wohl bald behoben werden sollen, was aber den Wert der Anlage als Fotomotiv nicht gerade steigert. Dass das Wetter schlecht war, muss ich wohl nicht erwaehnen, wir schauten uns also ein wenig um, fuhren dann zu einem weitaus kleineren Grab auserhalb der Stadt und rasteten hier fuer die Nacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoXq4kHyI/AAAAAAAAC04/Kh1A8h-eKHU/DSC_3141.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoWK4kHxI/AAAAAAAAC0w/MrkdqMw0iDo/DSC_3053.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Am naechsten Tag wurde vieles besser. Ueber kleine Nebenstrassen fuhren wir nach Westen, bei bestem Sonnenschein fuhren wir durch eine herrliche Gebirgslandschaft. Ueber Serptentinen ging es immer wieder hinauf auf bis zu 2500m, dann wieder hinab. Auch hier hatte man nicht unbedingt erwartet im Iran zu sein. Viel Gruen, Schafsherden und bluehende Blumenwiesen bildeten mit kleinen Waeldern und den kleinen urspruenglichen Doerfern ein sehr schoenes Landschaftsbild.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoY64kHzI/AAAAAAAAC1A/UrB76gV3doI/IMG_2311.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkobK4kH1I/AAAAAAAAC1Q/KcLDwtnrByY/IMG_2384.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoca4kH2I/AAAAAAAAC1Y/mp5DEcouM_8/IMG_2424.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoeK4kH3I/AAAAAAAAC1g/I7uAfJBq10Q/IMG_2427.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoh64kH6I/AAAAAAAAC14/g0eL-buCLPE/CSC_3502.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkojq4kH7I/AAAAAAAAC2A/Um48UiMW85A/DSC_3495.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoyq4kIEI/AAAAAAAAC3I/_GXYSfVO4r0/DSC_3777.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Je weiter wir nach Westen fuhren, desto gruener wurde die Landschaft, ehe wir schliesslich einen weiteren Gebirgskamm hinter uns liessen und in dem Tal vor uns die Ueberreste des „Takht-e-Soleiman“ erblickten, einer alten Festungsanlage, die im Talkessel gelegen, um einen Kratersee herum errichtet wurde. Der Name hat uebrigens keine Bedeutung fuer das Bauwerk. Im Zuge der muslimischen Invasion im 7Jhd. benannten die Perser viele ihrer Monumente mit den Namen muslimischer Persoenlichkeiten um, erfanden irgendeine Geschichte dazu und schuetzten so die Bauwerke vor der Zerstoerung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Vor 1500 Jahren errichtet, war die Festung das spirituelle Zentrum der Zoroastrianer, die u.A. die vier klassischen Elemente verehrten. Erde und Wind sind hier reichlich vorhanden, der leicht erhoehte Kratersee laesst ueber kleine Kanaele 90l Wasser pro Sekunde in das tiefer gelegene Tal fliessen und ueber Keramikrohre wurde damals das Gas einer nahe liegenden Quelle bis in den Feuertempel geleitet, wo die heilige Flamme Tag und Nacht brannte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkofK4kH4I/AAAAAAAAC1o/xKuak7R21ZM/IMG_2467.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkogK4kH5I/AAAAAAAAC1w/_m015pOHAuE/IMG_2468.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkol64kH8I/AAAAAAAAC2I/VCv012m2-Bk/IMG_2502.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Wir verbrachten einige Stunden damit, zwischen den Ruinen umherzuwandern. Obwohl Takht-e-Soleiman sicherlich nicht mit Persepolis mithalten kann, waren wir sehr beeindruckt. Die Ueberreste der Anlage mit ihren Tempeln, Haeusern und dem noch relativ gut erhaltenen Wall machte in der wunderschoenen Umgebung gut was her, am zentral gelegenen See liess es sich gut entspannen, ehe wir einige Kilometer weiterfuhren, zum „Zendan-e-Soleiman“&lt;span&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkon64kH9I/AAAAAAAAC2Q/-E7kksF1Hn4/IMG_2548.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkopa4kH-I/AAAAAAAAC2Y/ojpc5K4N-fE/IMG_2559.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkoq64kH_I/AAAAAAAAC2g/9rUvnuj9V9k/IMG_2566.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkor64kIAI/AAAAAAAAC2o/8IAjUMtb78c/IMG_2588.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Das „Grab Salomons“ ist ein ehemals stark befestigter Berg, der sich bis etwas ueber 100m ueber das umliegende Tal erhebt und von innen hohl ist. Erklimmt man also die ‚Spitze’ des Berges, kann man einen schwindelerregenden Ausblick in die Tiefe geniessen, in der sich frueher auch ein See befand. Irgendwann jedoch stuerzte ein Teil der Kraterwand ab und verschuettete diesen, nichts desto trotz sehr beeindruckend. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDkot64kIBI/AAAAAAAAC2w/zE5uveYzk74/IMG_2599.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkova4kICI/AAAAAAAAC24/m39f1J0Jan4/IMG_2603.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SDkowa4kIDI/AAAAAAAAC3A/2sAgpPt7D8A/IMG_2632.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Von hier fuhren wir Richtung Nord-West durch sehr schoene Landschaften zum „Daryacheh-ye-Orumiyeh“, einem riesigen Salzsee, dessen Salzgehalt hoeher als der des Toten Meeres ist. Etwas vorgelagert befindet sich ein Suesswasserstausee, an dem wir rasteten, ehe wir uns das Vergnuegen bereiteten, in dem Salzsee ‚schwimmen’ zu gehen. Dazu musste man zunaechst einmal sehr weit in den extrem flachen See hereingehen, ehe man sich dann im flachen Wasser treiben lassen konnte. Wie das Fett auf der Suppe schwamm man dann fast auf dem Wasser umher, sehr interessante Erfahrung. Dass man so ewig weit in den See hereinlaufen musste, hat dem oertlichen Tourismus wohl ziemlich geschadet, offenbar ist innerhalb nur weniger Jahre der Wasserstand stark zurueckgegangen. Wir kamen an riesigen Resortanlagen vorbei, manche sogar noch im Bau, die vollkommen verlassen war. Bis auf sehr wenige Anwohner haette man meinen koennen, in einer jungen Geisterstadt zu sein, sogar die Ampeln waren noch eingeschaltet, aber kein Mensch war zu sehen. Auf der endlosen Salzkruste lagen Boote herum, manche sogar noch mit Motor. Sehr gespenstisch das alles, besonders der See selbst. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Da das Wasser fast vollkommen still stand, spiegelten sich die Wolken perfekt im Meer, welches wegen der Salzkristalle eine fast pinke Farbe hatte. Man haette fast meinen koennen, in einer Traumwelt unterwegs zu sein, kein Lueftchen ging, kein Geraeusch vernehmbar. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDkozK4kIFI/AAAAAAAAC3Q/-c1EMnH3TnI/IMG_2642.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SDko1K4kIHI/AAAAAAAAC3g/7Ee4x5VbQ5E/IMG_2666.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SDko264kIII/AAAAAAAAC3o/WIvcegDLlzA/IMG_2693.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Fuer die Nacht rasteten wir irgendwo im Hinterland, dann ging es nach „Orumiyeh“ der letzten grossen Stadt vor der Tuerkei, wo wir wohl noch ein, zwei Tage verbringen werden. Da in der Tuerkei nicht nur Sprit, sondern auch Essen um ein vielfaches teurer ist, gibt es viel zu tun, einkaufen, Berichte online stellen, Teile fuer das Auto besorgen und, was besonders fuer die Eltern interessant sein duerfte, werden wir uns mal ausfuehrlich ueber die Studienbedingungen informieren. Dies duerfte aber der wohl letzte Beitrag aus dem Iran gewesen sein, in wenigen Tagen geht’s also wieder einen Schritt weiter in Richtung Heimat. Bis zum naechsten Mal also, recht herzlichen Dank fuer die Aufmerksamkeit, viele Gruesse von:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Fabian, Clemens, Jens, und mir &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 25 May 2008 10:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ab durch die Mitte Iran2</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;518 vor Chr. Der Koenig der Achaemeniden, Darius I, beginnt mit dem Bau der Stadt „Parsa“, besser bekannt als „Persepolis“. Die Stadt wurde mitten im Herzen des persischen Grossreiches errichtet, welches von Europa bis nach Indien reichte. Parsa kann aber nur als Stadt im weitesten Sinne bezeichnet werden. In der heissesten Region des Iran’s gelegen, war die Stadt im Sommer wegen der imensen Hitze unbewohnbar, was aber auch nicht wirklich von Bedeutung war. Denn nur fuer das persische neue Jahre, das „No Ruz“, was Anfang Maerz stattfindet, kamen die Vertreter der 23 geeinten Nationen, um dem Koenig die alljaehrliche Aufwartung zu machen und Geschenke zu bringen. Die Anlage wurde unter den Koenigen Xerxes I, II, Artaxerxes I, II und III immer weiter ausgebaut. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDWSG1svI/AAAAAAAACog/EKXoJmgOvyY/IMG_0351.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDRCG1sqI/AAAAAAAACn4/q_C0IHy43uw/IMG_0289.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;330 vor Chr. War dann Schluss. Alexander der Grosse, der gerade dabei war das persische Reich zu eroberen, kam natuerlich auch nach Parsa. Nachdem er dort einige Monate ‚zu Gast’ war brannte die Stadt, genauer gesagt die aus Holz bestehenden Dachstuehle. Die dadurch entstehende Hitze liess die aus Eisen und Blei gefertigten Bolzen schmelzen, welche die aus Stein bestehenden Saeulen und Steinbloecke zusammengehalten hatten. Das Ergebnis war katastrophal, die Bauwerke stuerzten zusammen und eine der grossartigsten Staedte der Antike war verloren. Bis heute ist nicht geklaert ob das Feuer vorsaetzlich gelegt wurde, oder ob jemanden bei einem der vielen Besaeufnisse ein kleines Missgeschick widerfuhr. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das Monument mit seinen hunderten von Saeulen, den Palaesten, ausgedehnten Schatzkammern, eindrucksvollen Toren und den riesigen Empfangshallen wurde auf einem massiven, aus Granitsteinen bestehenden Sockel errichtet, der die umgebende Ebene stellenweise um 18m ueberragt. Wegen der Einfluesse der vielen verschiedenen Kulturen in punkto Design und Architektur gilt sie historisch betrachtet als einzigartig. Nichts desto trotz war es erst 1930, als gross angelegte Ausgrabungen den Glanz vergangener Tage zumindest teilweise wieder zum Vorschein brachten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;78 Jahre spaeter, bzw fast 2 ½ tausend Jahre nachdem Parsa errichtet wurde, steigen drei ziemlich abgewrackte junge Deutsche aus ihrem ebenso antiken Wagen und steigen die ‚grosse Treppe’ zur Stadt empor.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gleich zu Beginn schreitet man durch das Xerxes-Tor, das noch immer von zwei riesigen steinernen, gefluegelten Bullen mit menschlichen Koepfen bewacht wird. Die naechsten Stunden verbrachten wir damit, uns Schatzkammer, Hallen und Palaeste anzuschauen. Aber der wohl beeindruckenste Part der Anlage ist die „Apadana“-Treppe, die lange Zeit unter dem Sand der Wueste verborgen lag und daher in sehr gutem Zustand ist. Auf riesigen Reliefs entlang der Treppe sind Szenen in Stein festgehalten, die die alljaehrlichen Feierlichkeiten in Persepolis und die Delegationen der verschiedenen Voelker des Reiches zeigen. An den koeniglichen Palaesten sind ebenfalls noch einige schoen erhaltene Reliefs zu bewundern, in frueheren Zeiten sollen deren Waende so stark poliert gewesen sein, dass man sich dort spiegeln haette koennen. Obwohl Persepolis, noch immer im Schutt gelegen, wohl nur ein Schatten seiner frueheren Selbst ist, waren wir tief beeindruckt von der Anlage. Die Vorstellung, dass die nur noch wenigen stehenden, riesigen Saeulen in der Vergangenheit ein Dach getragen haben sollen und von ebenso hohen Mauern und grossen silberbeschlagenen Toren umgeben waren, war fuer uns ebenso schwer vorstellbar wie die Tatsache, dass Alexander der Grosse 3000 Kamele und Esel brauchte, um die Reichtuemer Persepolis aus der Schatzkammer abzutransportieren.&lt;span&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDQSG1spI/AAAAAAAACnw/UbrmFP92nNU/IMG_0283.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDSCG1srI/AAAAAAAACoA/-ncxtJ2axt4/IMG_0310.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDTCG1ssI/AAAAAAAACoI/9HiXAXr4dhg/IMG_0318.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDUSG1stI/AAAAAAAACoQ/VNldn18qmq0/IMG_0324.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDVSG1suI/AAAAAAAACoY/JkY-guGOljc/IMG_0337.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDXyG1swI/AAAAAAAACoo/rAWnG9DjzbI/IMG_0361.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unweit von Persepolis gelegen, befindet sich die Grabanlage von Naghsh-e Rostam. Im selben Stil wie in Persepolis wurden hier vier riesige Graeber in die Felswand gehauen. Am Fusse des Berges sind ausserdem zahlreiche weitere Fresken zu bestaunen, in verschiedenen Zeitaltern entstanden stellen sie fast alle Kriegs- oder Kampfszenen dar.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDaSG1sxI/AAAAAAAACow/MLClsdcoZXo/IMG_0368.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDbSG1syI/AAAAAAAACo4/2SFWy-bOk_I/IMG_0377.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Um unseren Streifzug durch die Antike zu beenden, fuhren wir weiter ins 40km entfernt liegende „Pasargadae“. Cyrus der Grosse, der Erste der Archaemeniden-Koenige, hatte hier seine Hauptstadt errichten lassen, wo er auch nach seinem Tode bestattet wurde. Cyrus Grab ist wohl auch das beeindruckenste Monument auf dieser Anlage des UNESCO-Weltkulturerbes. Auf einer stufenartig angelegten Pyramide steht ein massiver Steinsarkophag, zusammen mit dem spitzen Dach wirkt das Grab fast wie ein kleines Haeuschen. Die uebrigen Ruinen in Pasargardae wirken wenig spektakulaer. Grabraeuber hatten hier in der juengeren Vergangenheit viele der in Stein gehauenen Kunstwerke gestohlen, neben einigen Saeulen, den Ueberresten eines Turmes, einer Burg und einiger Palastanlagen gab es eher wenig zu sehen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDcCG1szI/AAAAAAAACpA/UGm1WVUDaEw/IMG_0407.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Von der landwirtschaftlich stark genutzten Gegend um Persepolis ging es fuer uns so mal wieder in die Wueste, unsere Reise sollte weitergehen nach Nord-Ost, Ziel war die uralte Handelsstadt „Yazd“, die von den Wuesten „Dasht-e Lut“ und „Dasht-e Kavir“ umgeben, wohl eine der schoensten Staedte des Irans ist, das vor allem wegen des alten Stadtkerns, der fast ausschliesslich aus Lehmziegelbauten besteht. Mit seinen schoenen Alleen, den engen Gassen und ueberdachten Bazaren, den tuerkis gefliesten Kuppelbauten und Moscheen und den ueberall in den Himmel ragenden „Badgirs“ verstroemt Yazd gehoerigen Wuestenstadt-Flair, die zu erkunden sich als etwas schwierig erwies, wenn man sich mal wieder irgendwo im Gewirr der Strassen, Gassen und ueberdachten Durchgaenge verlaufen hatte dann ploetzlich aber doch bei einem der unzaehligen alten, aber meist gut erhaltenen Sehenswuerdigkeiten herauskam. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDdSG1s0I/AAAAAAAACpI/HMKvLnuqqk8/IMG_0421.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDeCG1s1I/AAAAAAAACpQ/z7Y2W05h9ZI/IMG_0452.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So zogen wir durch lange durch die Stadt, besichtigten Graeber, alte Brunnenhaeuser, die Villen reicher Haendler, Moscheen und ein Wassermuseum, welches sehr detailiert die Wassergewinnung, -verteilung und –weiterleitung in den duerren Regionen des Irans veranschaulicht. Im letzten Beitrag hatte ich oefters erwaehnt, wie erstaunlich gruen die Staedte in Anbetracht dessen sind, dass sie von nichts als der&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Oednis umgeben sind. Nun, im Laufe der Jahrhunderte wurden bis heute unterirdische Wassertunnel von den Bergen zu den manchmal ueber hundert Kilometer entfernt liegenden Staedten gegraben, um diese mit Wasser zu versorgen. In regelmaessigen Abstaenden kann man in der Wueste grosse Sandhaufen erkennen. Hier befinden sich die Zugaenge zu den unterirdischen Tunneln, die einerseits noetig waren um den Abraum heraufzufoerdern, daher die Huegel, und andererseits um die Landwirtschaft mit Wasser zu versorgen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDfiG1s2I/AAAAAAAACpY/1_IolS1zwD8/IMG_0502.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDgyG1s3I/AAAAAAAACpg/p7P0sqGmSX0/IMG_0517.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDkyG1s7I/AAAAAAAACqA/NWVR_GB-ajc/IMG_0579.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Fuer alle die sich fragen was „Badgirs“ sind: In einem aus Lehm errichteten Turm fuehren Rohre von dessen Fuss bis an die Spitze, von wo sie, nach aussen hin offen, den leichtesten Luftzug aufnehmen und nach unten fuehren. Andersherum kann die warme Luft von innen nach oben hin abziehen. Ein Badgir hat in der Regel vier Seiten, die Luxusversion hingegen ist sechsseitig, kann aufkommende Winde also aus jeder Richtung abfangen und verfuegt manchmal auch ueber einen Wasserlauf im Inneren, der die Luft noch zusaetzlich herunterkuehlt. Im Prinzip kann man die Badgirs mit Klimanalagen vergleichen. Sie sind zwar nicht so effinzient, aber dafuer wohl wesentlich weniger schaedlich fuer die Gesundheit. Die grossen von Kuppeln ueberdachten, oeffentlichen Wassertanks sind oft von meheren Badgirs umgeben, die das Wasser immer schoen kalt und damit erfrischend zum Trinken halten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDiyG1s5I/AAAAAAAACpw/yavIlzM3hzw/IMG_0550.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style=&quot;WIDTH: 397px; HEIGHT: 287px&quot; height=&quot;287&quot; hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDhiG1s4I/AAAAAAAACpo/OSTayoM4714/IMG_0548.JPG?imgmax=640&quot; width=&quot;397&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDjiG1s6I/AAAAAAAACp4/tRJpWBrUJHo/IMG_0570.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir hatten schon von mehreren Reisenden eine gute Adresse in Yazd genannt bekommen, im „Silk Road Hotel“ durften wir unser Auto fuer die Nacht parken, uns nach Belieben im Hotel aufhalten und mussten nur fuer die Duschen zahlen. Dieser Handel stellte sich schnell als ziemlich guter Deal heraus. Wir verbrachten einige Tage damit, im Innenhof des alten Gebaeudes auf den mit Teppich und Kissen gepolsterten Sitztischen zu chillen und den Tag zu verdoesen. Ausserdem hatte man vom Dach des Hotels ausgezeichnete Aussichten ueber die Freitagsmoschee, vor allem bei Nacht ein spektakulaerer Anblick.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDmSG1s8I/AAAAAAAACqI/OusRTQAxBaY/IMG_0641.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDnSG1s9I/AAAAAAAACqQ/cUueazAYrFE/IMG_0675.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDoiG1s-I/AAAAAAAACqY/3iYbiwIAdcg/IMG_0677.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDpiG1s_I/AAAAAAAACqg/TwAkJ7jDpbs/IMG_0697.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hier kommen wir mal wieder zum ‚So-klein-ist-die-Welt’-Phänomen. Selbstverstaendlich erinnern wir uns alle an das australische Ehepaar, die wir schon zweimal in Nepal und einmal in Indien getroffen hatten? Nun genau dieses Ehepaar stand eines Tages vor unserer Tuer, wir freuten uns sehr, natuerlich hatten wir uns viel zu erzaehlen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Schliesslich besiegten wir aber unsere Traegheit und machten uns auf nach Nord-Osten, wieder einmal ging es mitten in die Wueste hinein. Ebenfalls von anderen Reisenden hatten wir den Tipp erhalten, das kleine Oasendorf „Garmeh“ zu besichtigen. Ueber mehrere Tage fuhren wir zwischen den Bergen und der Wueste entlang, stiessen auf Kamele und immer wieder auf Palmenhaine die in ziemlich schlechtem Zustand waren, alles war braun, viele der Pflanzen waren umgestuerzt oder hatten ihre Blaetter verloren. So sah es dann leider auch in Garmeh aus. Wir blieben nur wenige Stunden an der oertlichen Quelle, dann machten wir uns auf den Weg nach Esfahan, noch mal zwei Tage Fahrt, zum Glueck ist das Benzin billig. Spaeter erfuhren wir, dass der letzte Winter mit bis zu -20 Grad einfach zu viel fuer die Palmen gewesen war, sogar in Yazd hatte Schnee gelegen, was kaum zu glauben war sahen wir auf Postkarten, die Wuestenstadt unter einer Schneedecke, man sollte sich wohl wirklich langsam Gedanken ueber das globale Klima machen…&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDriG1tBI/AAAAAAAACqw/wmF5Fql4m7M/IMG_0715.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDsSG1tCI/AAAAAAAACq4/tZXMrtp2Hdc/IMG_0723.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDuyG1tEI/AAAAAAAACrI/ojsQs919jfk/IMG_0769.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChDtSG1tDI/AAAAAAAACrA/RGTKnGNmjZE/IMG_0740.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChDwCG1tFI/AAAAAAAACrQ/mA6_n94Qk2s/IMG_0774.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bald darauf trafen wir in Esfahan ein, zusammen mit, oder vor Shiraz wohl die schoenste Stadt im Iran. Wieder gibt es breite Alleen mit grossen, saftig-gruenen Baeumen, wieder kann man Tage damit zubringen sich im riesigen Bazar zu verlaufen, von den Sehenswuerdigkeiten mal ganz zu schweigen, in Esfahan stehen zweifelsfrei die schoensten und auch groesten Moscheen des Irans, sowie der&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;zweitgroesste Platz der Welt. Mitten im Stadtzentrum gibt es grosse alte Parks und am suedlichen Ende der ‚City’, entlang des Flusses kann man in den grosszuegig angelegten Gruenanlagen entspannen, spazieren gehen, oder in einer die vielen Jahrhunderte alten Bruecken Tee trinken gehen. Traumhafte Stadt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChD1CG1tKI/AAAAAAAACr4/vQSVjDClR_E/IMG_0934.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChD7iG1tQI/AAAAAAAACso/S5W5UrZ41ig/IMG_1032.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir kamen erst am spaeten Nachmittag an, begnuegten uns also damit die lange Einkaufsstrasse entlangzuschlendern, Eis zu schlecken und in einem der Parks auszuruhen. Die Nacht verbrachten wir auf einem 24 Stunden Parkplatz. Das sehr freundliche Personal lies uns in einer Ecke das Auto gleich neben dem WC parken, wir hatten also eine recht gute Bleibe fuer die Nacht gefunden und gingen an den nahegelgenen Fluss hinunter, wo nach Untergang der Sonne die Hoelle los war. Unmengen an Menschen picknickten, tranken Tee an den Bruecken oder gingen spazieren. Wir mischten uns unter die Menge, schauten uns die hellbeleuchteten Bruecken an und liessen uns von allerlei Menschen zuquatschen, so auch von zwei Stundentinnen, die seit vier Monaten Deutsch lernen, dieses ueberraschend gut sprachen und sich unbedingt mit uns fuer den kommenden Tag verabreden wollten. Wir nahmen an, natuerlich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDwyG1tGI/AAAAAAAACrY/RVfU4_1UguA/IMG_0792.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChDxyG1tHI/AAAAAAAACrg/N7XEPPkQwUI/IMG_0836.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Frueh am naechsten Morgen machten wir uns dann auf die Socken, ueber Kilometer ging es die Einkaufsstrasse hinauf, liessen diverse Moscheen und Koranschulen hinter uns und verliefen uns ein wenig in dem Bazar, dort gab es den ueblichen Ramsch, aber auch viele beeindruckend grosse Teppiche, viel Kunsthandwerk, Kupfer-, Silber- und Goldarbeiten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChD0CG1tJI/AAAAAAAACrw/3CXYSF7JpZA/IMG_0919.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEOCG1tfI/AAAAAAAACuk/D08LFuu71kw/IMG_1334.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Irgendwann fanden wir unseren Weg wieder ins Freie, kurz darauf betraten wir die Freitagsmoschee, ueber 1000 Jahre alt sind hier die Baustile der Seljuken, Mongolen und Safavids ueber 700 Jahre in den Bau und Ausbau der riesigen Anlage eingeflossen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChDyiG1tII/AAAAAAAACro/FS0FCN3E8O8/IMG_0887.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Entspannen liess es sich ganz gut im „Chehel Sotun“-Palast, der Palast der „vierzig Saeulen“, der, im 17. Jhd. erricht,&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;in einem schoenen grossen Park gelegen, dem Shah als Vergnuegungspalast diente. Wenn man es genau nimmt sind es zwar nur zwanzig Saeulen, unter Beruecksichtigung des Spiegelbildes des vorgelagerten Wasserbeckens kommt man aber auf die richtige Anzahl. Die hoelzernen Saeulen tragen ein etwas in die Tage gekommenes Portico, was nichts desto trotz mit Malereien und Spiegelarbeiten schoen verziert ist.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChEByG1tVI/AAAAAAAACtQ/VjxZ_lg3p8c/IMG_1166.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachmittags trafen wir uns dann mit den Studentinnen wieder, laberten stundenlang ueber Gott und die Welt, schauten uns noch einmal die vielen schoenen Bruecken an und gelangten schliesslich nach „Jolfa“, dem Armenierviertel Esfahans, in dem mehrere grosse Kirchen zu sehen sind. Vor einigen Jahrhunderen hatte der damalige Shah die Armenier aus dem Norden des Irans nach Esfahan bringen lassen, er schaetzte sie sehr fuer ihre Handwerkskunst und andere Fertigkeiten.&lt;br /&gt;Nach Jolfa waren wir aus folgendem Grund gelaufen: Der treue Leser erinnert sich an den Beitrag aus Goa, wo wir zwei Iraner kennengelernt hatten. Bruder und Schwester kamen aus Esfahan und hatten uns eingeladen sie besuchen zu kommen. Ungluecklicherweise hattten die beiden schon einen Deutschen, einen Englaender und zwei Islaender zu Gast, fuer uns was also kein Platz. Entsprechend der iranischen Gastfreundschaft wurden wir aber zu einer Freundin gebracht, einer Armenierin, die ausgezeichnet fuer uns kochte und deren Dusche wir nutzen konnten. Wir schliefen wieder auf dem Parkplatz.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am naechsten Morgen ging es wieder frueh los, Ziel war der Imam-Platz, auf dem zweitgroessten Platz der Welt gibt es neben einem grossen Palast zwei der wohl schoensten Moscheen des Landes, wenn nicht der Welt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Imam Moschee, 1629 fertig gestellt und entgegen der Symmetrie des Imam-Platzes nach Mekka ausgerichtet, beeindruckt durch die unfassbar detailierten Mosaike, die den gesamten Bau, die gewaltigen Kuppeln und die Minarette verzieren. Wie schon oefters im Iran gesehen waren auch viele kleine, blau bemalte Fliesen so aneinandergelegt worden, dass sie riesige Blumenmuster ergaben. Die Imam Moschee ist aber in Komplexität der Mosaiken, Form und Schoenheit wohl unerreicht. Einzig stoerend in diesem gewaltigen Bau waren die vielen Metallstangen, die im Innenhof zu Geruesten verbaut wurden. Wir blieben trotzdem lange Zeit und staunten ueber die wunderschoen verzierten Kuppeln, die Fassaden und ueberhaupt ueber die gesamte Moschee. Herrlicher Bau, solltet ihr euch mal mit eigenen Augen anschauen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChD2iG1tLI/AAAAAAAACsA/gNoZa9DZX5M/IMG_0947.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChD3iG1tMI/AAAAAAAACsI/bwM-6AAOmSc/IMG_0957.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChD4SG1tNI/AAAAAAAACsQ/dOIBVGRMDZA/IMG_0981.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChD5iG1tOI/AAAAAAAACsY/y36nV3kkTaY/IMG_0993.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChD6yG1tPI/AAAAAAAACsg/JotZuaRwdBA/IMG_1013.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die „Sheikh Lotfollah“ Moschee, an der oestlichen Seite des Platzes gelegen, kratzt vielleicht ein wenig an der Erhabenheit der Imam Moschee. Sie besitzt weder einen Innenhof, noch ein ein Minarett, was aeusserst ungewoehnlich fuer eine Moschee ist, glaenzt dafuer aber durch eine aussergewoehnlich schoene Kuppel, die sich im Laufe des Tages durch die Sonneneinstrahlung von creme- nach pinkfarben verfaerbt. Aussergewoehnlich schoen sind auch das Eingangsportal und der Hauptraum im Inneren, von dem mal die von Kuppel von Innen bestaunen kann, auch hier ist der Anblick sehr schoen. Kuppel und Waende sind wie ueblich mit den Fliesen verziert, die in Blau- und Gelbtoenen Blumen- und andere Motive ergeben. Da diese Moschee den Haremsfrauen des Shahs vorbehalten war, wundert es nicht dass sich die einzigen Fenster in luftiger Hoehe befinden. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChD_iG1tTI/AAAAAAAACtA/Qvw3yXUmqP4/IMG_1103.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChD9CG1tRI/AAAAAAAACsw/wasLaUXXoNE/IMG_1049.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChD-SG1tSI/AAAAAAAACs4/Wu0dTAheYCE/IMG_1075.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Anschliessend besichtigten wir den bereits erwaehnten Palast, „Ali Qapu“, an der westlichen Seite des Platzes gelegen, hat vor allem kleinere Raeume mit Malereien zu bieten. Leider war der Musikraum geschlossen, dessen Stuckarbeiten so angebracht sind, dass sich der Schal moeglichst gut und gleichmaessig ausbreiten kann. Dafuer wurden wir aber mit der Aussicht von der Terasse ueber den Platz entlohnt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChEASG1tUI/AAAAAAAACtI/-BdIjNuFKKc/IMG_1138.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den Nachmittag verbrachten wir in einem anderen Park, hier gab es einen weiteren kleinen Palast zu sehen, der leider nicht mehr in allzu gutem Zustand war, daher auch nur von aussen zu betrachten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Abends trafen wir uns dann wieder mit unseren Freunden, bekamen wieder reichlich gutes Essen und hatten einen netten Abend miteinander, nachts machten wir uns dann noch auf den Weg nach Norden. Richtung Tehran verliessen wir die Stadt und rasteten ausserhalb des Stadtgebietes.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den naechsten Morgen erreichten wir dann „Kashan“. Zwischen Tehran und Esfahan gelegen, hat dieser recht kleine Ort einige ausgezeichnet erhaltene Anwesen zu bieten. Wir besichtigten zwar auch den Bazar und eine Moschee, den Grossteil des Tages verbrachten wir aber damit, uns die Haeuser der einstigen High-Society &lt;span&gt; &lt;/span&gt;anzuschauen. In den teilweise riesigen Haeusern waren vor allem die Fassaden beeindruckend. Stuck wohin man schaute, wunderschoene Muster verzierten die Haeuser, deren viele Gaenge, Raeume, Innenhoefe und zahlreiche Stockwerke fuer reichlich Verwirrung sorgten. Interessant waren vor allem die Badehaeuser, Kuechen, Stallungen und Brunnenanlagen, die ueber mehrere Stockwerke gingen. Die schoenen Gaerten in den Innenhoefen rundeten das Bild ab, hier liess es sich sicher gut leben.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEDCG1tWI/AAAAAAAACtY/DEiMzYs5fdE/IMG_1188.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEECG1tXI/AAAAAAAACtg/leBDfro7zrA/IMG_1195.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEFCG1tYI/AAAAAAAACto/LoBavPilLuk/IMG_1210.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEGCG1tZI/AAAAAAAACtw/MsdNgIL2aZw/IMG_1217.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChEISG1taI/AAAAAAAACt4/tA4EgBLwcrQ/IMG_1225.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SChEJSG1tbI/AAAAAAAACuA/uI6_LHlfL1I/IMG_1253.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChEKiG1tcI/AAAAAAAACuI/dphC3FpVGug/IMG_1282.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SChELiG1tdI/AAAAAAAACuQ/W_U54POhY2g/IMG_1310.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChEMyG1teI/AAAAAAAACuc/lunHE3i175U/IMG_1319.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChEOyG1tgI/AAAAAAAACus/Fpq_gIxabtc/IMG_1355.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChEPyG1thI/AAAAAAAACu0/srtqlMtc1_k/IMG_1376.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Fuer die Nacht rasteten wir ausserhalb der Stadt, an den „Fin“-Gaerten. Durch natuerliche Quellen gespeisst befindet sich hier neben einer ausgedehnten Parkanlage ein Badehaus und eine Moschee, alles ganz ‚nett’ anzuschauen aber nicht wirklich besonders. Wir schauten uns nur kurz um, dann machten wir uns auf den Weg nach Tehran. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChESCG1tiI/AAAAAAAACu8/mEuOJ11Jjok/IMG_1384.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SChETyG1tjI/AAAAAAAACvE/32dpfoeHGcw/IMG_1404.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SChEVCG1tkI/AAAAAAAACvM/CORWfHlc5A4/IMG_1433.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Tehran ist allerdings eine Geschichte fuer sich. Ohnehin habe ich mich schon versucht mich eher kurz zu halten, das Ergebnis habt ihr ja nun wenigstens stellenweise gelesen. Wie auch immer, viele Gruesse wuenschen &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Tjark, Jens, Fabian und der mittlerweile wieder dazugestossene Clemens&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 12 May 2008 15:17:15 +0200</pubDate>
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    <title>Im Land der Arier    Iran1</title>
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    <author>nospam@example.com (Tjark)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Und wieder einen Schritt weiter in Richung Heimat, herzlich Willkommen im Iran!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mancheiner mag sich ueber den Titel des Beitrages wundern, zur Verteidung ist da nur zu sagen, dass „Iran“ woertlich nichts anderes bedeutet als „Land der Arier“. In den ersten Wochen unserer Reise durch den Iran liessen es sich auch viele Leute nicht nehmen, uns eingehend darauf aufmerksam zu machen. Oft bekamen wir gesagt, Iraner und Deutsche seien ja ‚quasi Brueder’. Angeblich soll sich zu Zeiten der Voelkerwanderungen der arische Stamm getrennt haben, der eine Teil zog ins zentrale Europa und damit ins heutige Deutschland, der andere siedelte sich zunaechst im Norden des jetzigen Irans an. Was wir von dieser ganzen Geschichte halten sollen, wissen wir nicht so wirklich, das Wort „alman“ (deutsch), wirkt hier aber oft wie ein Zauberwort und sorgt bei vielen Iranern fuer sehr wohlwollendes Verhalten. Trotzdem kamen wir manchmal ins stocken, bzw ins lachen, ersteres wenn es zu Diskussionen ueber Hitler und die juengere Geschichte Deutschlands kam, zweiteres wenn wir nur scharf gefragt wurden: „Seid ihr Arier?“. Sagte man den Zauberspruch „alman“ hatte man gleich einen neuen Freund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bitte jetzt kein falsches Bild bekommen, bei den meisten Iranern die wir bis jetzt kennen gelernt haben, handelte es sich um aeusserst freundliche, zuvorkommende und weltoffene Menschen. Das Bild das im Westen gerne vermittelt wird vom Iraner, der als fundamentalistischer Islamist den lieben langen Tag lang den Israelis den Tod wuenscht und die Amerikaner verflucht, ist schlichtweg falsch. Es ist vielleicht wenig ratsam fuer Amerikaner den Iran zu bereisen und Israelis werden erst gar nicht ins Land gelassen, aber insgesamt hat man doch den Eindruck in einem freundlichen Land zu reisen, das zudem auesserst gut entwickelt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entgegen der Schwaermereien entgegenkommender Overlander waren unsere ersten Tage im Iran aber alles andere als erfreulich. Dazu vielleicht erst einmal eine Hintergrundinformation:&lt;br /&gt;Wegen Treibstoffmangels besitzt jeder Iraner der ein Fahrzeug mit Benzinmotor faehrt eine Benzinkarte, die es ihm erlaubt monatlich 100l Sprit zu tanken. Die Karte wird direkt an der Zapfsaeule eingelesen, bevor man eine bestimmte Literzahl tanken kann. Vor jeder Tankstelle sind lange Warteschlangen, was die ganze Sache noch ein wenig stressiger als ohnehin schon macht. Touristen, die von der Tuerkei aus in den Iran einreisen und deren Fahrzeug mit Benzin laeuft, erhalten diese Karte direkt an der Grenze. Von Pakistan kommend hatte aber niemand die leiseste Idee, wie wir an eine solche Karte kommen konnten, stattdessen wurden unsere Paesse einkassiert, da man vorhatte uns von der Grenze ueber „Zahedan“ nach „Bam“ zu eskotieren. &lt;br /&gt;Anfangs fuhr so ein unbewaffneter Soldat bei uns im Auto mit, spaeter wurden wir von Fahrzeugen begleitet, deren Insassen mit ganz ansehnlichen Waffen ausgestattet waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zahedan angekommen fing dann eine Art Katz- und Mausspiel an: Nachdem wir es fertig gebracht hatten, den Jungs von der Armee zu erklaeren, dass wir Sprit braeuchten, waren diese ganz erstaunt dass wir keine Benzinkarte haetten. „problem, problem!“ sollten wir an diesem Tag noch oft hoeren, unverstaendliches Geschwaetz in Farsi auf in englisch gestellte Fragen sowieso. Da keiner wirklich wusste, was zu tun sei, wurden wir von einer Polizeiwache zum naechsten weitergereicht. Was eigentlich nur zeitraubend gewesen waere, war fuer Jens und mich unertraeglich. In ganz Indien und Pakistan hatten wir nie Probleme mit dem Magen gehabt, aber an der Grenze hatten wir uns einen ordentlichen Magen-Darm-Infekt zugezogen, nicht die beste Vorraussetzung um im nervtoetenden Stop&amp;amp;Go Verkehr bei herrlichster Mittagshitze im Auto zu sitzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Polizeitruppe, die die Suppe dann ausloeffeln durfte, uns von Zahedan nach Bam zu begleiten, fuehrte uns schliesslich zu einer Tankstelle mit langer Warteschlange, liess uns unter dem Murren der anderen Wartenden direkt vorfahren und nach beeindruckendem Streitgespraech zwischen Polizei und Tankwart wurde unser Tank gefuellt, zum vierfachen Preis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FgBnDSUI/AAAAAAAAChg/A8D1BrUvPT4/IMG_9813.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach gings weiter, alle paar Kilometer wurde die Eskorte gewechselt, was zum Teil ziemlich lange dauerte, es schien als haetten sich die Leute viel zu erzaehlen. Hielten wir aber mal wegen einer ‚Toilettenpause’ an, wurden die Jungs gleich ziemlich stinkig. Ein weiterer Tankstop hatte es ebenfalls in sich. Es waren wohl 20min wilder Diskussion noetig, ehe ein Lkw-Fahrer ein gutes Geschaeft roch. Da sein Laster natuerlich mit Diesel faehrt, war er sehr froh uns aus der Patsche helfen zu koennen, vierfacher Preis, versteht sich. Der Tankwart bekam auch seinen Teil und alle waren gluecklich. Naechstes Mal werden wir zusehen einen Dieselmotor zu haben, aber egal, weiter gings.&lt;br /&gt;Zwischendurch machte sich die Eskorte immer wieder aus dem Staub, so auch kurz vor Bam, so dass wir erst nach kleineren Irrfahrten und viel Fragerei am einzigen Hotel der Stadt ankamen, alle anderen hatte das Erdbeben 2003 zerstoert, das fuerchterliche Auswirkungen gehabt hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bam blieben wir zwei Tage, um uns auszukurieren, ausserdem trafen alte Bekannte wieder, eine hollaendische Familie die wir aus Goa, Indien, kannten. Es war unmoeglich die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Selbst wenn wir nur zum 20m entfernten Laden, einem Container, gehen wollten, musste der Hotelmanager zunaechst telefonisch eine Eskorte bestellen, das machte vieles natuerlich sehr anstrengend. So ging es auch mit Streifenwagen zur „Arg-e-Bam“, der ueber tausend Jahre alten Zitadelle der Stadt, bzw. zu dem, was heute davon uebrig ist. Was einst als eine der spektakulaersten Sehenswuerdigkeiten des Landes galt, und sogar Marco Polo auf seinem Trip schwer beeindruckte, ist heute nicht mehr als ein einziges Truemmerfeld. Die Zitadelle, die riesigen Mauern, Moscheen und Haeuser, die allesamt aus Lehm, Stroh und Ziegeln erbaut worden waren, hatten dem Erdbeben nicht standhalten koennen. Entlang eines abgesteckten Pfades konnte man durch die Truemmer bis an den Fuss der Festung marschieren, was eigentlich auch ganz interessant war. Sah man sich aber die Fotografien der Anlage vor dem Beben an, war es schwer sich den Glanz vergangener Tage vorstellen zu koennen. Aber auch das Stadtbild liess erahnen, was sich hier fuer eine Katastrophe zugetragen hatte. Die Innenstadt bestand im Wesentlichen aus einfachen Blechkonstruktionen, dazwischen Schutthaufen, Geschaefte waren meistens in Containern untergebracht und ueberall ragten Stahlgerippe in den Himmel, die kommenden Bauten sollen erdbebensicher gebaut werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FhhnDSVI/AAAAAAAACho/QWnZWGLf7yY/IMG_9827.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FjxnDSWI/AAAAAAAAChw/wJtlSuL-uHs/IMG_9835.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FkxnDSXI/AAAAAAAACh4/pGAA4_nzceY/IMG_9837.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FnRnDSZI/AAAAAAAACiM/2Xx3VfdVn8E/IMG_9849.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also krallten wir uns die Jungs von der Polizei und fuhren mit einem Wisch, den uns unser Hotelmanager ausgestellt hatte, zum Haus des Govaneurs, „Haus“ bedeutet in diesem Fall mehrere aneinander montierte Container. Dort bekamen wir Tankgutscheine, d.h. tanken zum regulaeren Preis von 4cents pro Liter. Kurz hinter Bam verabschiedete sich die von uns verfluchte Eskorte dann entgueltig und erleichtert atmeten wir auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte sich aber spaeter herausstellen, dass die Eskorte durch die vermeindlich ruhige Wueste durchaus notwendig werden kann. Ein alter Bekannter den wir in Delhi kennengelernt hatten, ein Schweizer mit IFA-Lkw, hatte unterwegs einen anderen Bekannten, einen Belgier aufgesammelt und zusammen fuhren die beiden wenige Tage vor uns die Strasse von Zahedan nach Bam. Kurz nachdem sich die faule Eskorte aus dem Staub gemacht hatte, wie es bei uns auch oft geschehen war, kam ein Peugeot aus der Wueste angebraust und die vermummten Insassen nahmen den LKW unseres Freundes unter Beschuss, zerschossen die Reifen, andere Schuesse schlugen in den Rahmen und Radkasten ein. In den letzten Jahren waren hier oft Reisende als Geiseln genommen worden, denn die Balochen, das wilde Volk Suedostirans und Westpakistans versprachen sich doch solche Aktionen die Unabhaengigkeit gewaehrt zu bekommen. Doch „Reto“, der Schweizer, ist ein alter Haudegen, war 20 Jahre lang in Afrika unterwegs und wich den Angreifern durch Vollbremsungen und Zick-Zack-Fahrerei so gut es ging aus, waehrend unser Freund der Belgier ihm die Manoever der Banditen durchgab. So entkamen die beiden lange genug dem Stillstand des Lkws, bis ein Reisebus entgegenkam. Der Schweizer stellte den Lkw quer und blockierte so die gesamte Strasse. Natuerlich musste der Bus anhalten. Da nun viele Leute am Schauplatz waren verzogen sich die Angreifer wieder in den Schutz der Wueste. Wenig spaeter kam dann auch die unfaehige Eskorte angedackelt und dem Schutz der mit Sturmgewehren bewaffneten Polizisten wurden die Reifen gewechselt, ehe die beiden weiterfahren konnten. Anscheinend hatte aber noch jemand eine Rechnung zu begleichen, denn auf der Weiterfahrt bombardierte ein entgegenkommendes Motorrad die Windschutzscheibe mit einem schweren Stein, so dass diese brach. Zum Glueck hatte aber nur der Lkw Schaeden davon getragen, unseren Freunden geht es gut, verhaeltnismaessig jedenfalls, denn die Reperaturen duerften einiges gekostet haben und der neuerstandene Satz Reifen plazte sofort, es durfte also erneut fuer Ersatz gesorgt werden. Aber keine Sorge, den gefaehrlichsten Teil unserer Reise duerften wir nun wohl ueberstanden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer uns hingegen sollte unser Iranaufenthalt anfangen, entspannt zu werden. Wir hatten uns ein Dokument in Farsi ausstellen lassen, dass unsere Situation erklaerte, Tanken gehen war nun kein Problem mehr. Trotz des vierfachen Spritpreises ist der Liter noch immer bedeutend billiger als in Pakistan, von Deutschland wollen wir mal gar nicht reden. So reist es sich natuerlich relativ entspannt und genau so kamen wir auch in „Rayen“ an, einer kleinen Oasenstadt mitten in der Wueste. Rayen verfuegt ebenso wie Bam ueber eine „Arg“, also eine Burg, auch hier aus Lehm, Stroh und Ziegeln errichtet. Diese wurde nicht vom Erdbeben betroffen, ist also noch in sehr gutem Zustand und im Ganzen zu bestaunen. Wir verbrachten einige Stunden damit, zwischen den Haeusern und Stallungen umherzuwandern, die Tuerme zu erklimmen und uns den Palast anzuschauen, ehe wir uns wieder auf den Weg in Richtung Westen aufmachten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FoRnDSaI/AAAAAAAACiU/vFk_oGNaAgQ/IMG_9851.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FqBnDSbI/AAAAAAAACic/TQ_8DMcAz_I/IMG_9858.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naechste Station war „Mahan“, ebenfalls eine kleine Oasenstadt. Wie auch Rayen war die Stadt ausgesprochen gruen. In einem Moment ist man noch in der trockenen Wueste, im naechsten steht man unter grossen Baeumen, die schlauerweise in den Abwasserkanaelen links und rechts der Strasse gepflanzt sind. Die Alee-artig angelegten, langen gerade Strassen bieten angenehmen Schutz vor der gluehenden Sonne. Von diesen Hauptstrassen zweigen viele kleine Gassen und Strassen ab, die in die Wohngebiete fuehren, sich ueberall veraesteln, immer enger werden und schliesslich in einer Sackgasse enden. Hinzukommt dass zur Strasse hin nur die schweren Eisentore der Haeuser sichtbar sind, keine Fenster, kaum Schilder, nur hohe Mauern. Perfekt um sich zu verirren. Das ist allerdings auch so geplant. Den in alten Zeiten wurden die arabischen Staedte so angelegt um im Falle einer Belagerung, bzw Eroberung den Angreifern moeglichst lange Stand halten zu koennen, denn diese Architektur macht es einfach die so angelegten Teile der Stadt zu verteidigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mahan schauten wir uns das Grab eines Heiligen an, von saftig-gruenem Rasen und vielen Springbrunnen umgeben. Der alte Bau mit seinen aufwendig gefliessten Minaretten und der Kuppel, die vor allem in verschiedenen Blautoenen, Tuerkis und Weiss gehalten ist, lag herrlich in der Abendsonne. Gerade als wir mit unserem Abendessen fertig waren, sollten wir erstmals in den Genuss der uns schon so oft angepriesenen, bedingungslosen Gastfreundlichkeit der Iraner kommen. Ein junger Student liess uns gar keine Ruhe, kaufte uns Eis, schleppte uns zu dem Geschaeft seines Vaters, wo es nach langem Schwatz ueberhaupt nicht in Frage kam, nicht im Hause der Familie zu uebernachten. Also wurde das Geschaeft geschlossen und der Student brachte uns zu seinem Heim, wo wir nicht umhinkamen ein weiteres Mal zu Abend zu essen, danach wurde ARD ueber Satellit geschaut, wo wir amuesiert die Wettervohersage fuer Deutschland verfolgten, waehrend wir weiter mit Snacks und Suessigkeiten vollgestopft wurden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FrBnDScI/AAAAAAAACik/-nbdoVmRDnU/IMG_9871.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Abend unterhielten wir uns lange, und als wir doch irgendwann muede wurden, konnte die Mutter gar nicht aufhoeren, mehr und mehr Kissen und Decken ranzuschaffen, bis wir schliesslich nachdruecklich protestieren mussten. Da wie in Pakistan auch hier die Geschaefte erst am spaeten Vormittag geoeffnet werden, machte es gar nichts, dass wir am naechsten Tag lange ausschliefen, ehe es ein vorzuegliches Fruehstueck gab und wir uns herzlichst dankend verabschiedeten. Bevor wir Mahan verliessen schauten wir uns noch eine sehr schoene Gartenanlage an. Etwas ausserhalb der Stadt gelegen, war der Gegensatz zwischen der Wueste und dem von einem Adeligen angelegten Park wirlich extrem. Mit einem Mal standen wir unter kraeftigen Baeumen auf dem wieder einmal saftig-gruenen Rasen, ueber viele Stufen und Kanaele floss klares Wasser durch den Garten in kleine und groessere Becken, fast wie im Paradies.&lt;br /&gt;Dazu muss man dann ehrlich hinzufuegen, dass zusammen mit uns einige Busse angekommen waren. Die Unmengen an Studentinnen, alle in schwarzen „Chadors“ bis aufs Gesicht verhuellt, waren auf Exkursion, und, so wie es uns schon prophezeit wurde, aeusserst interessiert an uns. Denn nach wie vor sind Touristen im Iran eher selten, vor allem im Suedoestlichen Teil, der nicht als der sicherste gilt und nach der Vernichtung des Erdbebens in 2003 auch nicht mehr all zuviel zu bieten hat. So sassen wir einige Zeit in dem herrlichen Park, fuehrten einige ganz nette Gespraeche, soweit dies das Englisch der Maedels zuliess und bekamen sogar Geschenke. Es war interessant zu beobachten, wie bei vielen der Maedchen Jeans durchlugten, viele trugen modische Schuhe und einige hatten sich sogar unter ihrem Kopftuch die Haare gestylt. Vom Make-Up muessen wir wohl nicht sprechen, ich schaetze da sind sich die meisten jungen Damen auf der Welt sehr gleich. Schliesslich verliessen wir diese Zauberwelt wieder und schickten uns an, die staubtrockene Wueste weiter nach Westen zu durchqueren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FsRnDSdI/AAAAAAAACis/91H4ulL6_yo/IMG_9880.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FtRnDSeI/AAAAAAAACi0/QXPzj5jfOFg/IMG_9883.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueber einen hohen Pass, auf manchen Bergen lag sogar Schnee, ging es von der Steinwueste entlang der Sandwueste, wo es noch trockener und heisser war, sich aber trotzdem von Zeit zu Zeit kleine, ueberraschend gruene Oasenstaedte zwischen den Dattelpalmhainen versteckten. Schon vor Jahrhunderten zogen die Karawanen hier entlang. Zu diesem Zweck hatte einer der damaligen Shahs 999 Karawanasereien errichtet, die uberall im Iran entlang der Seidenstrasse zu finden sind. Auf unserem Weg stoppten wir an einer dieser Raststaetten, die alle nach demselben Muster aufgebaut sind. Aus Lehm, Stroh und Ziegel sind im Rechteck hohe Mauern errichtet, in deren Eck sich jeweils ein Wachturm befindet. Im Inneren der Anlage, entlang der Mauern, befinden sich die Unterkuenfte fuer Mensch und Tier, die durch lange Gaenge alle miteinander verbunden sind. Hohe, domartig angelegte Decken halten die Luft im Inneren relativ kuehl. Auf dem grossen Hofplatz befindet sich eine Wasserstelle, die ueber ein spezielles Verfahren mit Wasser aus den Bergen gespeisst wird, dazu aber im naechsten Beitrag mehr. Da heute die meisten dieser Karawanasereien verwaist sind, konnten wir uns ungestoert auf dem Gelaende umschauen, was sehr interessant war. Auf der Abfahrt vom Gebirge zur Wueste hinab wurde auf der schnurrgeraden Strasse uebrigens das wahnwitzige Tempo von 109km/h erreicht, Rekord fuer den Land Rover!&lt;br /&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FuRnDSfI/AAAAAAAACi8/Car1vgS1gsI/IMG_9892.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FvRnDSgI/AAAAAAAACjE/_ZDpKBmAsJA/IMG_9904.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FwBnDShI/AAAAAAAACjM/0RgA0Ppmnvo/IMG_9914.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser eigentliches Ziel waren die sogenannten „Kaluts“. Nach langer Fahrt entlang der Wueste zweigte die Strase irgendwann ab und fuehrte geradewegs in das vermeindliche Nichts der „Dasht-e-Lut“ Wueste. Wind und Wasser haben ueber einen langen Zeitraum hier ein ganz bestimmtes Landschaftsbild entstehen lassen. In der flachen Ebene erheben sich hier und da riesige Erdhuegel, die an manchen Stellen fast Sandburgen gleichen. Wir fuhren mit dem Auto auf einen dieser Huegel, wo wir einen traumhaften Sonnenuntergang bestaunen konnten. Die Berge warfen im Licht der untergehenden Sonne lange Schatten, was wirklich beeindruckend wirkte. Die Nacht verbrachten wir hier in der Einsamkeit, ehe wir uns am naechsten Tag auf den Weg nach „Kerman“ machten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FxBnDSiI/AAAAAAAACjU/-VhIs_G6PNQ/IMG_9924.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FxxnDSjI/AAAAAAAACjc/hsLatSByhxY/IMG_9943.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9FzBnDSkI/AAAAAAAACjk/JPRZiUquKl8/IMG_9972.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F0hnDSlI/AAAAAAAACjs/oPNsv2g2LrI/IMG_0010.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F2BnDSmI/AAAAAAAACj0/eyv6too83J8/IMG_0019.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F3RnDSnI/AAAAAAAACj8/rIyg4r51vOA/IMG_0027.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F4hnDSoI/AAAAAAAACkE/mFWj1QJCS4Y/IMG_0031.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kerman ist eine relativ grosse Stadt, ueber 500.000 Einwohner, liegt wie alle anderen bereits besuchten Staedte mitten in der Wueste und ist trotz allem sehr gruen, ueberall gibt es Parkanlagen, die Stadt ist sauber und gut organisiert, traumhaft, bis auf den chaotischen Verkehr vielleicht, der vor allem in den Kreisverkehren an das beruechtigre „Demoltion Derby“ aus den USA erinnert, genau so sehen hier manche Autos auch aus. In Kerman versuchten hier noch einmal unser Glueck an eine Benzinkarte zu kommen, klapperten so den halben Tag alle Touristeninformationen der Stadt ab, die alle geschlossen waren, bis wir es aufgaben und uns daran machten die vielen schoenen Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu besichtigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wohl beeindruckenste ‚Bauwerk’ im weitesten Sinne der Stadt ist der weitlaeufige Bazar, der vor 700 Jahren errichtet und immer weiter ausgebaut wurde. Der juengste Teil der Anlage ist 150 Jahre alt . Wie viele andere Bauten auch besteht der Bazar im Wesentlichen aus aneinandergereihten Kuppelbauten mit hoher Decke. Kleine Oeffnungen in der Kuppel sorgen dafuer, dass genuegend Licht hereinstroemt, trotzdem bleibt es waehrend des gesamten Tages angenehm kuehl im Bazar. Die Geschaefte reihen sich in kleinen Nischen rechts und links des Ganges aneinander und das Angebot ist vielfaeltig. Jeweils abschnittsweise werden so Kleider, Stoffe, Schuhe verkauft, Kuechen und Haushaltswaren, Werkzeuge, Gold und Silberschmuck, Kupferwaren, Kunstgegenstaende, Buecher und jeder irgendwie erdenkliche Kram. Es ist aeusserst interessant durch den Bazat zu streunen und den Menschen bei ihren Geschaeften zuzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier und da oeffnet sich der Bazar und man gelangt auf einen grossen Innenhof, in dessen Zentrum ein Springbrunnen vor sich hinplaetschert. Diesen umgeben Sitzbaenke, die, durch den Schatten der umgebenden hohen Baeume geschuetzt dazu einladen sich hinzusetzen und aus etspannter Enfernung dem geschaeftigen Treiben der Leute zuzuschauen, die sich dicht an dicht unter den Daechern entlang der vielen Torboegen vorbeischieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F5xnDSpI/AAAAAAAACkM/12rAitCNMOM/IMG_0046.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bazar zweigen ab und an auch Treppen ab, die in verschiedene Etabliments herabfuehren. So besichtigten wir ein altes Badehaus, welches inzwischen als Museum dient und mit Wachspuppen recht anschaulich zeigt, wie es hier zuging als die Terme noch in Betrieb war.&lt;br /&gt;Anderenorts fuehrt eine Treppe zu einem Teehaus hinab. In den Katakomben gelegen, kuehlen Wasserbecken unterhalb der Kuppeln die Lufttemperatur hinab und sorgen so fuer ein erfrischendes Klima. Auf kleinen Emporen und in Nischen stehen die flachen Tische und die mit Teppichen und Kissen reichlich gepolsterten Baenke, von wo man der traditionellen Musik lauschen kann, die eine kleine Band im Zentrum des Hauses vor sich hinspielt. Durch die Kuppelbauten und die glatten Waende schallt die Musik ueberall wieder, was fuer eine fast mysische, aber auch sehr entspannte Atmosphaere sorgt. Geniesst man einen wirklich guten Tee dazu, kann man ausgezeichnet vom Stress des Gewimmels ueber einem relaxen.&lt;br /&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F6xnDSqI/AAAAAAAACkU/uNGk5sjGzjw/IMG_0052.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F8BnDSrI/AAAAAAAACkc/7ODQU8xc65c/IMG_0058.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F9RnDSsI/AAAAAAAACkk/eg3ogzy-h-I/IMG_0066.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9F-hnDStI/AAAAAAAACks/9xt5k3zRIqw/IMG_0082.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiter geht die Tour, entlang des Bazars geht’s zur Freitagsmoschee. Das gewaltige Eingangsportal beeindruckt ebenso wie der Hauptbau der Moschee mit seinen extrem aufwenigen Fliesenarbeiten. Wie Mosaiksteine ergeben die hauptsaechlich blau bemalten Fliesen komplexe Blumenmuster und -motive, sowie Sprueche aus dem Koran. Vor allem die Blumen- und Bluetenmotive sind typisch fuer Persien, wir finden sie noch an vielen anderen Orten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GABnDSuI/AAAAAAAACk0/q-nsTswn2Co/IMG_0091.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GBBnDSvI/AAAAAAAACk8/xMECsL5_o_w/IMG_0092.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter letzt schauen wir uns noch weitere Moscheen, Graeber und andere historische Bauten an, ehe wir fuer die Nacht aus der Stadt fuhren. In Kerman wurden wir den Verdacht nicht los, ueberwacht zu werden. Bisher hatten wir kaum Menschen getroffen, die gutes Englisch sprachen, abwechselnd stiessen wir aber auf zwei komische Voegel, die uns foermlich Loecher in den Bauch fragten. An sich nicht ungewoehnlich, aber es wurden auffallend viele Fragen ueber Religion, den Staat Iran an sich und unsere Ausruestung gestellt. So wurden wir doch etwas stutzig, als uns der ‚freundliche’ alte Herr ganz unvermittelt fragte, was fuer Objektive Fabian denn fuer seine Kamera haette und ob wir im Besitz eines Fernglases seien. Jens machte sich den Spass die Typen wiederum mit Fragen zu loecher, da liessen sie ihn ganz schnell in Ruhe und hielten sich wieder an Fabian und mich.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen besichtigten wir dann ein „Eishaus“. In die riesigen Kuppelbauten wurde frueher Eis aus den Bergen geschafft. War dieses voll, wurden die schweren Tueren verschlossen und von gewaltigen Mauern geschuetzt wurde das Eis hier bis zum Hochsommer gelagert. Reiche Buerger konnten dieses dann fuer verschiedene Zwecke erstehen. &lt;br /&gt;Das Lustige war, dass seit wenigen Monaten hier die Touristeninformation untergebracht war, die wir am Vortag so lange vergeblich gesucht hatten. Der freundliche Iraner konnte uns zwar keine Benzinkarte besorgen, mit ihm gings aber zum Govaneur, wir bekamen wieder Gutscheine fuer Benzin und machten mit dem Mann von der Touristeninfo Halbe-Halbe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immernoch etwas paranoid fuhren wir weiter nach Westen, aus der gruenen Stadt in die tote Wueste. Unser Ziel war Shiraz, die Stadt, die als kulturelles Herz des Landes gilt, beruehmt fuer seine wunderschoenen historischen Bauten und grosszuegigen Parkanlagen. In der ehemaligen Hauptstadt Persiens ruhen die beiden grossen Poeten „Hafez“ und „Sa’di“, Shiraz ist im Westen wohl nicht zuletzt auch fuer den gleichnamigen Wein bekannt, der hierher stammt. Auf dem Weg hierher gab es nicht wirklich viel zu sehen, wir fuhren durch die finsterste Einoede ueber einen Gebirgspass und passierten schliesslich einen riesigen, pinken Salzsee, der zu einer anderen Jahreszeit Unmengen Flamingos beherbergen soll, davon konnten wir uns jedoch nicht uberzeugen. Wenig spannende Zwischenfaelle, wir schliefen in der Wueste und machten uns am naechsten Morgen wieder auf den Weg. Wenig spaeter waren wir in Shiraz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GCxnDSwI/AAAAAAAAClE/h_sxO08NKdE/IMG_0113.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch diese Stadt war sehr charakeristisch im Sinne des arabischen Staedtebaus errichtet. Lange Aleen als Hauptverkehrsstrassen, von denen kleinere Strassen jeweils in die verschiedenen Quartiere der Stadt sowie in die Altstadt fuehrten. Hier und da ein Park, dort ein paar Brunnen und ein groesserer Platz. Eigentlich wollten wir das historische Gefaengnis anschauen, dessen suedoestlicher Turm so bedenklich schraeg steht, dass sogar Experten aus Pisa herangezogen wurden, ein weiteres Absinken zu verhindern. Ein Iraner riet uns aber davon ab, fuer den unverschaemt hohen Eintrittspreis von ca. 2€ gaebe es nur ein paar Beete und leere Raeume zu sehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GDxnDSxI/AAAAAAAAClM/P3woOFNFKms/IMG_0117.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen fuehrte er uns durch das Gassengewirr der Altstadt zu einer alten Koranschule, nach ein paar kraeftigen Schlaegen gegen das schwere Holztor oeffnete uns der Pfoertner, der uns durch etwas Kleingeld besaenftigt auf das Dach des Gebaeudes stiegen liess, von wo wir eine sehr schoene Aussicht ueber das Daecher- und Kuppelmeer Shiraz und vor allem auch ueber den Innenhof der Schule hatten. Dieser war wirklich sehr schoen angelegt, Baeume, Rasen, Wasserbecken, - sehr huebsch. Beeindruckend waren aber vor allem die wieder einmal erstaunlichen Fliesenmosaike, die die gewaltigen Boegenbauten der Schule verzierten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GExnDSyI/AAAAAAAAClU/thWUv_ndNqU/IMG_0122.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Irrwegen gelangten wir zu weiteren Moscheen und einem Grab, was ueber und ueber verspiegelt war und so fuer abgefahrenste Lichteffekte sorgte, ebenfalls sehr schoen anzuschauen. Viele Sehenswuerdigkeiten waren aber geschlossen, da Feiertag war, andere waren nur fuer Moslems zugaengig. So begnuegten wir uns damit ein wenig umherzuschlendern und gingen abends zu einer weiteren, sehr schoenen Moschee, die in herrlichstem Abendlicht lag. Der Himmel hatte ein richtig kraeftiges Blau, dass sich spaeter Violett und Lila verfaerbte und wirklich sehr schoen anzuschauen war. Lange Zeit sassen wir so im Innenhof der grossen Moschee und hoerten zu wie die Lautsprecher der Minaerette ueberall in der Stadt den Ruf des Muezins zum Abendgebet verbreitete, ehe wir zum Platz vor dem Gefaengnis zurueckgingen, wo es inzwischen recht lebhaft zuging.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GGBnDSzI/AAAAAAAAClc/_10ZExA198A/IMG_0140.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GHhnDS0I/AAAAAAAAClk/97mV6wEkUco/IMG_0150.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GIhnDS1I/AAAAAAAACls/1a2YQ52Sfdc/IMG_0196.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GJRnDS2I/AAAAAAAACl0/jOdXeURTBoo/IMG_0207.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wir auch schon andernorts beobachtet hatten, fuellten sich die Plaetze, die tagsueber so menschleer waren, abends mit lauter Menschen. Familien kamen, um auf dem Rasen zu Abend zu essen oder sich ein Eis zu holen, Kinder fuhren mit Fahrraedern und Rollschuhen umher, spielten Federball und Fussball, junge Menschen trafen sich, quatschen und rauchten Wasserpfeifen, die ueberall samt verschiedenen Tabaksorten angeboten wurden. Wir liessen uns kraeftig von einem Teeverkaeufer ueber den Tisch ziehen und setzten uns auf den Platz um uns das Treiben anzuschauen und ein wenig zu entspannen, schluerften unseren gut gewuerzten Tee und kamen dabei mit einem sehr freundlichen Iraner ins Gespraech. Als ehemaliger Seemann hatte er schon Deutschland und Australien gesehen, so hatten wir genuegend Gespraechsthemen. Er erzaehlte uns dann auch spaeter, dass man fuer eine Wasserpfeife 7000 Rials zahlt, nicht 20.000, wie man uns vorher versucht hatte aufzutischen. Jaja, Gauner gibt es wohl in jedem Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer die Nacht fuhren wir aus der Stadt heraus, dabei beobachteten wir schon wie auf dem Hinweg, dass die Leute ueberall entlang der Strassen in den Parks und vor der Stadt Zelte aufgebaut hatten, um sich dort zu treffen, gemeinsam zu picknicken und einen schoenen Tag zu verbringen. Dies scheint laut Reisefuehrer eine neuentstandene Traditon zu sein, die sich jeden Freitag in Shiraz wiederholt.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag fuhren wieder in die Stadt ein, wo inzwischen auch der Bazar wieder geoeffnet war, am Vortag hatten grosse Eisentore alle Zugaenge blockiert. Wie auch in Kerman war der Bazar in Shiraz wunderschoen, wieder war es wirklich interessant einfach die langen Gaenge entlangzugehen und alles einfach auf sich wirken zu lassen. Im Gegensatz zu Kerman ist der Bazar in Shiraz aber noch viel verzweigter und groesser und vermutlich nicht zuletzt auch wegen der Touristen gibt es ueberall Souveniershops, ‚Antiquitaetengeschaefte’ und vor allem Teppichhaendler, die beeindruckende Stuecke anzubieten haben. Riesige Teppiche mit den aufwendigsten Mustern sind ueberall zu sehen, wirklich schoen, aber so flinke Finger haben vermutlich nur Kinder, naja was solls.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GNhnDS5I/AAAAAAAACmM/LLf7ksq8zzM/IMG_0236.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GOxnDS6I/AAAAAAAACmU/jXrUkYDt-Uw/IMG_0252.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GRhnDS8I/AAAAAAAACmk/8EppNcfi7jQ/IMG_0265.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GShnDS9I/AAAAAAAACms/kMx-QVMs5FA/IMG_0267.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GUxnDS-I/AAAAAAAACm0/1iifCg98qZ4/IMG_0269.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir Shiraz verliessen schauten wir uns noch das Grab von Hafez an, dem wohl bedeutendsten Poeten Persiens, welcher als Begruender der persischen Renaissance gilt. Es war erstaunlich zu beobachten, wie ergriffen manche Iraner an das Grab traten, sich ehrfuerchtig auf den Boden knieten und aus kleinen Buechlein oder aus dem Stehgreif Gedichte rezitierten. Andere Leute sassen verstreut in der huebschen Parkanlage und lasen fuer sich selbst, oder fuer andere, Stuecke des Dichters. Wir schauten uns kurz um und machten uns dann auf die Socken, naechstes Ziel: Persepolis! Doch das ist eine andere Geschichte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GKhnDS3I/AAAAAAAACl8/VXXtPFbIF2I/IMG_0218.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SA9GLxnDS4I/AAAAAAAACmE/of3jkFBrjd8/IMG_0219.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tut mir leid fuer die Laenge des Beitrages, aber ich schaetze der naechste wird nicht kuerzer werden, hoffe ihr hattet viel Spass beim Lesen und vor allem natuerlich mit den Fotos, also dann, bis zum naechsten Mal!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 16:54:42 +0200</pubDate>
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    <title>Good Bye Pakistan</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hallo Leute, mittlerweile sind wir sicher im Iran angekommen, das nur so zur Information, denn natuerlich sind wir wieder mit dem Einstellen der Beitraege in Verzug geraten, viel Spass also erstmal beim Lesen des abschliessenden Berichtes ueber Paksistan.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wie ihr alle wisst kamen wir nach ein paar eindruecklichen Wochen in den noerdlichen Regionen Pakistans nach Islamabad zurueck, um unser Visum fuer den Iran abzuholen, was relativ problemlos geschah. Trotzdem blieben wir einige Tage, um uns von der vielen Fahrerei zu erholen, das Auto mal wieder zu reparieren und einige andere Dinge zu organisieren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nebenbei lernten wir so einige Leute kennen, die inzwischen auf dem internationalen Campingplatz in Islamabad eingetroffen waren, ein Suedafrikaner, gebuehrtiger Hollaender, der so wie wir mit einem Landrover unterwegs ist, ein deutsches Ehepaar mit Mercedes-Camper, einen Tschechen mit Zelt und einen Deutschen nur mit Haengematte, mit dem wir uns spaeter auf den Weg nach Peschawar machten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7UpTOmNI/AAAAAAAACbs/xDJXDHs90PE/IMG_9393.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7V5TOmOI/AAAAAAAACb0/W9-Lc2_K1Bw/IMG_9395.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unser eigentlich ziemlich relaxte Aufenthalt nahm dann aber eine unerfreuliche Wende. Nachdem wir eines schoenen Abends noch rumgeprahlt hatten, wie viel Glueck wir bisher mit dem Wetter hatten und wie lange wir schon keinen Regen mehr gesehen haetten, das uebliche Blabla. Nunja, das naechtliche Gewitter war so stark, dass der Wind die Regentropfen, Hagelkoerner und Blaetter durch die Schiebefenster in das Auto drueckte, am naechsten Morgen war der Frontbereich des Autos klatschnass, so wie alles andere auch, denn das Wetter sollte noch einige Tage aehnlich mies werden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7WpTOmPI/AAAAAAAACb8/vsMRw5SS8AQ/IMG_9396.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir machten uns also auf nach „Peschawar“, eine Stadt mit sehr reicher Geschichte, die man der eher trist wirkenden Stadt gar nicht zutrauen wuerde. Die als „Pushapur“ gegruendete „Stadt der Blumen“ beherbergte einst eines der Wunder der buddhistischen Welt, eine 120m hohe Stupa, unter der angeblich die Asche Buddhas begraben lag, von der Stupa ist aber heute nichts mehr uebrig, denn seit je her ist die Stadt umkaempft. Peschawar litt arg unter Truppen die vom Khyberpass einfielen, im 16. und 17. Jahrhundert kamen die Moghuls, errichteten Moscheen und liessen Gaerten anlegen. Die Stadt soll Delhi und Lahore geglichen haben, 1680 eroberten und zerstoerten die Paschtunen die Stadt, 1818 kam eine Sikh-Armee unter Kommando eines italienischen Soeldners, der die Stadt einnahm und sich selbst zum Gouvaneur machte, auch diese Eroberung forderte ihren Tribut. Spaeter kamen die Briten, die Peschawar zum Hauptquartier der Grenzregionen machte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7X5TOmQI/AAAAAAAACcE/WLK_mp05Zco/P1030573.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7YpTOmRI/AAAAAAAACcM/qUU7PfIwxr4/IMG_9409.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Heute ist Peschawar zwar nicht mehr heiss umkaempft, versprueht aber dennoch einen nicht gerade friedlichen Charme. Die Haeuser hier sind wie ueberall entlang der afghanischen Grenze und im gesamten Suedwesten Pakistans von hohen Mauern umgeben. Ueberall gibt es kleine Schiessscharten, durch die das Haus im Notfall mit den zahlreich vorhandenen Schusswaffen verteidigt werden kann. Die Haeuser, welche eher kleinen Festungen gleichen, sind durch schwere Stahltore zugaenglich, die bei Daemmerung verschlossen werden. Auch der Manager der Hostels, in dem wir wohnten, riet uns dringend ab nachts auf den Strassen unterwegs zu sein und trug eigentlich immer seine Waffe bei sich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7fZTOmVI/AAAAAAAACcs/aM2PRr3y460/P1030606.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7lpTOmcI/AAAAAAAACdk/2nnRktGQC6I/IMG_9524.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Im westlichen Teil der Stadt endet das vom pakistanischen Staat kontrollierte Gebiet. Von hier bis zur afghanischen Grenze ist ‚Tribal Area’, verschiedene Staemme kontrollieren das Land und machen ihre eigenen Gesetze. Bis zu einer gewissen Grenze ist also massive Polizeipraesens, dahinter beginnt der ‚wilden Westen’. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7mZTOmdI/AAAAAAAACds/QpIyACKJLpY/IMG_9530.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7ZpTOmSI/AAAAAAAACcU/TJxoDYXGdXI/IMG_9416.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7a5TOmTI/AAAAAAAACcc/vupf3vBeKrc/IMG_9421.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7cpTOmUI/AAAAAAAACck/fm1xNgoGSDQ/IMG_9439.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist somit der „Smugglers Bazar“, ein Markt auf dem sich Menschen mit kriminellen Energien wie im Paradies fuehlen duerften. Waffen, Drogen, Falschgeld, alles erhaeltlich, gegen entsprechendes Kleingeld, versteht sich. Normalerweise wird Touristen der Eintritt in diese Gegend verwehrt, kennt man aber die richtigen Leute ist da durchaus was zu deichseln. Es scheint fast wie in einem Film, in den Auslagen der Geschaefte liegen grosse Platten Haschisch, 40€ das Kilo, im Shop nebenan kann man von Pistolen ueber Sturmgewehre bis hin zu Raketenwerfern alles kaufen. Wer sich vorher von der Qualitaet der Schiessprugel ueberzeugen will, darf selbstverstaendlich auch mal testen, gegen entsprechendes Kleingeld, auch dies versteht sich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Kurios erscheinen spezielle Anfertigungen a la James Bond, eine als Kugelschreiber getarnte Pistole, Gewehre im Spazierstock usw. Angeblich sind auf Anfrage auch Flugabwehrgeschuetze lieferbar, wovon wir uns aber nicht ueberzeugen konnten. Gefaelschte Dollar sind auch erhaeltlich. Die Blueten die uns praesentiert wurden waren aber von ziemlich magerer Qualitaet, ausgebliche Farben, unvollstaendiger Druck, fehlendes Wasserzeichen. Vermutlich sind die minderwertigen Exemplare den Touristen als Souvenier vorbehalten. Kaufpreis ist aber durchaus mit der Qualitaet vergleichbar, laecherlich, bzw unverschaemt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Dass jetzt bloss kein falscher Eindruck entsteht, und unsere geliebten Eltern einen Herzinfarkt erleiden, der Bazar ist in saemtlichen Reisefuehrern als eines der ‚Highlights’ Peschawars oder sogar ganz Pakistans aufgefuehrt und ausfuehrlich beschrieben, sicherlich kein Kinderspielplatz, deswegen haben wir auch keine Fotos geschossen, aber anscheinend auch kein Ort akuter Lebensgefahr.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da das Wetter aber immer noch grauenhaft war, verliessen wir Peschawar nach zwei Tagen und machten uns auf den Weg nach „Quetta“. Unterwegs kamen wir in&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;„Darra“ vorbei. Dieser Ort ist ebenfalls im Reisefuehrer erwaehnt, denn hier werden die Waffen produziert die in Peschawar verkauft werden. Es war Sonntag, die ‚Geschaefte’ hatten also geschlossen, somit fuhren wir durch, in der Hoffnung weiter im Sueden auf besseres Wetter zu stossen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Diese Hoffnung wurde leider nicht erfuellt. Es ist schon recht seltsam, wir fuhren durch sehr oede Landschaften, steppenartige Ebenen die durch schroffe Gebirgskaemme voneinander getrennt sind, ein paar wenige Buesche, Flechten, ganz selten mal ein Baum. Stellt man sich im selben Gedankenzug wohl eher mit heissem, trockenen oder extrem kalten, eisigem Wetter vor, sicherlich aber nicht mit sinnflutartigen Regenfaellen die unaufhoerlich gegen die Scheibe prasseln.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7gJTOmWI/AAAAAAAACc0/pd22EJPVq5Y/P1030608.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7hZTOmXI/AAAAAAAACc8/KVD9O-0gxqA/P1030633.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7iJTOmYI/AAAAAAAACdE/ji-Zncj2GSM/IMG_9501.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7jJTOmZI/AAAAAAAACdM/c80geJZKhYw/IMG_9505.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7jpTOmaI/AAAAAAAACdU/GxLn31S3ZL0/IMG_9513.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir schauten uns also eher wenig an, fuhren jeden Tag viele Stunden immer weiter in den Sueden, bis wir schliesslich nach „Quetta“ kamen. Die Oasenstadt ist Haupstadt des Bundesstaates „Balochistan“ und war ein wichtiger Ausgangsort der Talibanbewegung. Da ein Erdbeben 1935 die Stadt dem Erdboden gleich machte und anschliessend neu errichtet wurde, ist Quetta heute eine relativ geordnete Stadt, die zwar nicht viele historische Bauten zu bieten hat, deren vielfaeltige Bazare aber durchaus den einen oder andern Streifzug wert sind. Fuer uns war hier so oder so Pause angesagt, denn die viele Fahrerei hatte dem Auto gut zugesetzt, Probleme mit der Lenkung waren entstanden und es mussten mal wieder Rahmen und Radaufhaengung geschweiszt werden. Den Job uebernahmen Fabian und Jens, ich durfte mich derweil der Aufgabe stellen, pakistanische Rupie in amerikanische Dollar zu tauschen, nach Moeglichkeit natuerlich in echte. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7k5TOmbI/AAAAAAAACdc/He8wDC8Y99U/P1030680.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7nZTOmeI/AAAAAAAACd0/8aJfZIz07qQ/IMG_9532.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das Problem ist, dass man im Iran nirgends Geld abheben kann, man muss das gesamte Reisebudget in Cash dabeihaben, nichts mit Kredikarte, nichts mit Traveller Cheques, nichts mit Maestro, es zaehlt nur Bargeld. Fuer einen Euro bekommt man 100 pakistanische Rupien. Fuer eine pakistanische Rupie gibt’s 140 iranische Rial. Das gesamte Reisebudget fuer den Iran an der Grenze tauschen zu koennen, erschien uns folglich unmoeglich, also machte ich mich auf die Socken, harte Devisen ranzuschaffen. Dass das die Banken nicht machen, haette ja schon klar sein muessen, es ist nur etwas unangenehm an private Geldwechsler verwiesen zu werden, wenn man sich noch wenige Tage zuvor Haufen von Falschgeld angeschaut hat. In der Tat waren manche Umtauschkurse einfach zu gut um wahr zu sein, als ich Anfing die Sicherheitsmerkmale der Scheine zu pruefen wurden einige Geldwechsler unruhig und hatten ganz ploetzlich keine Dollar mehr zum Verkauf anzubieten, stattdessen wurde mal hoeflich aber bestimmt gebeten zu gehen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es schien alles nicht richtig zu taugen, also gings noch mal online saemtliche Sicherheitsmerkmale auschecken, danach zur staatlichen Touristeninformation, mit deren Hilfe es dann gluecklicherweise zu einem recht serioes aussehenden Geldwechselbuero weiterging, momentan sind wir natuerlich alle recht gespannt ob der Inhalt unser Geldbeutel pakistanische oder amerikanische Erzeugnisse sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb79ZTOmyI/AAAAAAAACgU/aXb7IiU7h_E/IMG_9750.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die zwei Tage, die wir in Quetta zubrachten, war ebenfalls schlechtes Wetter. Der viele Regen hatte neben haeufigen Stromausfaellen auch dafuer gesorgt, dass die Kanalisation ueberlief, unangenehme Sache, so was. Wir waren also alles andere als traurig, als wir Quetta verliessen und uns auf den 670km langen Weg durch die Wueste nach Westen, zur iranischen Grenze machten. Unterwegs passierte nicht viel, wieder fuhren wir viele Stunden jeden Tag, beobachten begeistert wie Sandstuerme sich mit Regenfaellen vermischten und einen Haufen Schlamm auf der Windschutzscheibe hinterliessen, bis irgendwann das Wetter und die Strasse besser wurde, die vielen Ortes aufgerissen war, anscheinend investieren die Pakistanis zurzeit kraeftig in den Strassenbau. Sieht man allerdings Brigaden von Leuten und auch Kindern, die am Strassenrand sitzen und mit kleinen Haemmerchen Steine zu Schotter zerklopfen, fragt man sich in welcher Zeit man eigentlich lebt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7qpTOmhI/AAAAAAAACeM/LbsN2mk_LAQ/IMG_9569.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7upTOmlI/AAAAAAAACes/AbPWfWQLm-s/IMG_9642.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb70JTOmpI/AAAAAAAACfM/RPRNhkmCV8w/IMG_9675.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7ppTOmgI/AAAAAAAACeE/9RUaF5sY8uk/IMG_9564.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7oZTOmfI/AAAAAAAACd8/9-IuSZSjE6c/IMG_9556.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7t5TOmkI/AAAAAAAACek/MsXpX1pyzFs/IMG_9622.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb705TOmqI/AAAAAAAACfU/ZRqqzhYnq_4/IMG_9681.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es dauerte dann natuerlich nicht mehr lange, bis wir anfingen uns ueber das gute Wetter zu beschweren. In der endlosen Wueste Westpakistans wurde es uns schnell zu heiss. Der Fahrtwind brachte ein wenig Abkuehlung, aber der viele Staub und Sand der in der extrem trockenen Luft lag, dorrte uns ziemlich aus. Nicht desto trotz genossen wir es durch eine zwar sehr triste, aber durch seine Weiten recht spektakulaere Landschaft zu fahren. Entlang der Strasse passierten wir ab und zu kleine, aus Lehmhaeusern bestehende Doerfer, und trafen in der Wueste von Zeit zu Zeit auf Kamelkarawanen. Die Naechte verbrachten wir an Tankstellen oder an Polizeistationen, die mit Tuermen und Wehrgaengen, geschuetzt durch dicke Mauern und schwere Tore fast wie richtige Burgen aussehen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7xZTOmnI/AAAAAAAACe8/C0vkHYjyBpE/P1030801.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7zZTOmoI/AAAAAAAACfE/NL2UQMkRro0/IMG_9656.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb72JTOmrI/AAAAAAAACfc/_qtPnEb8f88/P1030858.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb73ZTOmsI/AAAAAAAACfk/UJ9Da8gA3BE/P1030892.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;Benzin Schmuggler&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb735TOmtI/AAAAAAAACfs/hlVRQBiywAQ/IMG_9712.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb75ZTOmuI/AAAAAAAACf0/hNBrEA6jHYA/P1030901.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.ggpht.com/Outback2Orient/SAb76ZTOmvI/AAAAAAAACf8/MFkjnX8Rpio/P1030913.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unterwegs traten wieder Schwierigkeiten mit der Lenkung auf, die inzwischen hoffentlich endgueltig behoben sind. Schliesslich erreichten wir Taftan, die Grenzstadt auf pakistanischer Seite. Hier verbrachten wir unsere letzte Nacht in Pakistan, ehe in weiter in Richtung Heimat ging, in den Iran.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7rpTOmiI/AAAAAAAACeU/OshpCibi1Ng/P1030764.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb765TOmwI/AAAAAAAACgE/HDxn4IlrXe8/IMG_9736.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb77pTOmxI/AAAAAAAACgM/38JYK42X-IM/P1030918.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7-pTOmzI/AAAAAAAACgc/67HdY_C9wdE/P1030937.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schmuggler Tankstelle&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7s5TOmjI/AAAAAAAACec/J1SUZp9_pWE/IMG_9573.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7v5TOmmI/AAAAAAAACe0/SjucBlczzlo/IMG_9647.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.ggpht.com/Outback2Orient/SAb7_JTOm0I/AAAAAAAACgk/PNGFBAUz0oY/IMG_9800.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 09:25:34 +0200</pubDate>
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    <title>Karakoram Highway Pakistan</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;a title=&quot;KKH Picture Album&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient/KarakoramHighwayPictureGallerie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;New Gallerie: KKH&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hallo Leute,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Viele Gruesse aus Pakistan, es hat sich mal wieder jede Menge zugetragen, ihr duerft euch also mal wieder auf einen ‘etwas’ laengeren Bericht freuen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Ls9BjKI/AAAAAAAACJs/0zbkILC42pw/IMG_7690.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir Islamabad verlassen hatten, dauerte es nicht lang als wir die Strasse Richtung ‚Peschawar’ verliessen und auf auf den National Highway 35 abbogen, den „Karakoram Highway“, oder kurz, „KKH“.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In den 1960ern schickten sich die Pakistaner und Chinesen an, das angeblich groesste Bauvorhaben seit den Pyramiden von Gizeh in die Tat umzusetzen. 20 Jahre auf pakistanischer Seite und 10 weitere in China dauerte es, den KKH fertigzustellen, der 1200km von ‚Havelian’ in der ‚North-West Frontier Province’ durch die ‚Karakoram Ranges’ in Pakistan, bis hin nach ‚Kashgar’ in der chinesischen Provinz ‚Xinjiang’ fuehrt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Fertigstellung dieses gewaltigen Bauvorhabens ermoeglicht nun den befreundeten Staaten Pakistan und China, innerhalb der Saison, also wenn die Paesse befahrbar sind, verstaerkt Handel zu treiben, was frueher ueber Karawanen geschah. Warum dieses Bauvorhaben als so unglaublich galt, wird spaeter noch erkennbar werden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7MM9BjLI/AAAAAAAACJ0/5lSCU_OAQtI/IMG_7737.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Ms9BjMI/AAAAAAAACJ8/3puPbmUKgOo/IMG_7766.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Entlang des KKH ist vor allem die unbeschreiblich schoene Natur der Karakoram Ranges, des Hindukusches und des Himalayas zu bewundern, denn diese drei gewaltigen Gebrigsmassive treffen im Norden Pakistans aufeinander. Die Beschaffenheit des Reliefes wird also wohl fuer genuegend graue Haare bei den Strassen- und Brueckenbau-Ingeneuren gesorgt haben, deren Leistungen uns manchenorts ins Staunen, anderenorts eher in Angst versetzt haben. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7M89BjNI/AAAAAAAACKE/VLA6rLd4t4Y/IMG_7773.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bei bestem Wetter gelangten wir also von der Ebene ins Gebirge, bestaunten die immer urspruenglicher werdende Landschaft und hielten oft an, um an schoenen Plaetzen die Ruhe zu geniessen, die uns in den letzten Monaten verwehrt wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So kam es, dass wir an einem Gebirgssee den Steinbruchbesitzer und Unternehmer Zahir Shah kennenlernten. Zahir der auch als Politiker in der Northwest Frontier Province taetig ist, konnte nur immer wieder betonen, wie gluecklich er darueber sei, dass wir wie auch er vollbaertig seien (mancher mehr, mancher weniger) und wie schade es doch sei, dass heutzutage Maenner die sich den Bart stehen lassen immer gleich als Terroristen oder Taliban beschimpft wuerden. Da er sich ueber unsere Gesichtsbehaarung gar nicht genug freuen konnte, lud er uns zum Abendessen ein.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am selben Abend trudelten wir also in dem Hotel ein, in dem unser neuer Freund abgestiegen war. Als wir uns nun nach der Zimmernummer unseres Mannes erkundigten, wurden wir noch gleich von einem Mann auf einen Tee eingeladen, der im Hotel das Buero seines Unternehmens hatte, das mit Notstromagregaten und Damenwaesche handelte, flexible Unternehmensstruktur. Natuerlich praesentierte der Mensch uns begeistert seine Produkte, ehe dann Zahir Shah vorbeikam und uns zu einem vorzueglichen Abendessen ausfuehrte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Gespraechsthemen bestanden im Wesentlichen aus dem ueblichen Smalltalk, d.h. es wurden kulturelle Unterschiede diskutiert, Zukunftplaene ausgetreten und die Struktur der Familie erlaeutert, soll heissen: Wie viele Brueder und Schwestern und ob man verheiratet sei. Anschliessend ging es wieder ins Hotel, wo das Zimmer einiger Studenten requiriert wurde, um uns an deren Computer ein Video vorzufuehren, das die Arbeitsvorgaenge im Steinbruch zeigte. Anschliessend liess es sich unser Gastgeber nicht nehmen, auf dem Boden zu schlafen, damit wir die drei Betten des Hotelzimmers belegen konnten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach einer etwas kurzen Nacht gab es ein ausgezeichnetes Fruehstueck, als unser Freund ploetzlich eine ‚gute’ Idee bekam. Der treue Leser mag sich erinnern, wie das Schicksal unseren schauspielerischen Durchbruch in Bangkok und Kalkutta vereiltelte. Nun, in Pakistan hatte man unser Talent erkant, deswegen wurden wir kurzerhand fuer das neue Werbevideo des Unternehmens unseres Freundes gecastet. Um den Plot mal kurz zu umschreiben: Westliche ‚Geschaeftsmaenner’ (das sind wir) treffen mit ihrem Auto ein, erkundigen sich nach dem grossen Experten fuer Granitabbau und –verarbeitung, „Mr Zahir Shah“, werden in dessen ‚Buero“ (das Hotelzimmer) gefuehrt. Nach dem ueblichen Blabla werden Geschenke fuer die zahlreichen Soehne des Unternehmers uebergeben, ehe dieser Tee auftragen laesst (Im Closeup kann man dann minutenlang den Diener bemitleiden, der die Kekspackung nicht aufbekommt). Anschliessend muss dem Betrachter des Videos natuerlich noch weiss gemacht werden, dass es sich bei Zahir um einen guten Islamisten handelt, einige Minuten lang wird er also nach dem Tee beim Beten gefilmt, ehe er seine Gaeste abholt, sich zum dritten Mal nach deren Wohlbefinden erkundigt und es schliesslich mit dem Wagen vom Hotel zur Steinschneiderei weitergeht, wo der ausgesprochen langweilige Vorgang des Zuschneidens der &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt;Ste&lt;/span&gt;inbloecke gefilmt wird. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_OBOc9BlNI/AAAAAAAACag/9TdJ0IjnoS4/IMG_7671.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach einigen grauenhaften Schnitten ist zu sehen, wie die Westlern durch die verschiedenen Abteilungen des Werkes gefuehrt werden, ehe es zum eigentlichen ‚Geschaeftsgespraech“ weitergeht. Fabian durfte dort schriftlich seine Bestellung ueber 10.000 Tonnen schwarzen Granits bescheinigen, ehe wir nach bruederlichen Umarmungen mit diversen Vertretern der Manufaktur wieder abdampfen durften.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_OBO89BlOI/AAAAAAAACao/eG0UqW2UMcg/IMG_7679.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da unsere Gesichter, unser Nummernschild und vor allem der ‚Vertragsabschluss’ auesserst genau gefilmt wurden, waren doch etwas stutzig, aber da es sich mit Sicherheit nicht um ein rechtskraeftiges Dokument handelt, fuhren wir beruhigt weiter. Das Video, von dem wir eine Kopie haben, ist eine Mischung aus zum-tot-lachen und zu-Tode-langweilen, an dem Kameramann der auch anschliessend den Schnitt machte ist ein wahrer Profi verloren gegangen, aber auch wir standen unseren Mann. Anscheinend haben wir so gut geschauspielert, dass eine einzige Aufnahme genug war. Nur fuer den Kamerawechsel wurde pausiert. Ihr werdet selbst in diesen filmerischen Hochgenuss kommen, sobald wir heimkehren. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gut gelaunt gings also den KKH weiter in den Norden, immer entlang des Indus, einem teilweise recht breiten Fluss, der sich durch das Gebirge schlaengelt. Wir hatten von einer sehr schoenen Route gehoert, fuhren also irgendwann vom Highway ab und folgten einer tatsaechlich sehr huebschen Strasse, die hoch ins Gebirge fuehrte und spektakulaere Aussichten ueber das Tal und den Fluss bot. So weit so gut. Eine andere Strasse, von der wir ebenfalls gehoert hatten sie sei sehr schoen, war aber von dem schweren Erdbeben 2005 in der Gegend staerker betroffen gewesen und nicht wieder repariert worden. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Ns9BjOI/AAAAAAAACKM/OcCVN4ewU2U/IMG_7785.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7OM9BjPI/AAAAAAAACKU/YY4gQDmd9hk/IMG_7790.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das arme Auto wurde so ueber eine Piste gequaelt, die ueber grosse Strecken aerger war als saemtliche in Nepal betretene Wanderwege, meistens auch schmaler. Nicht selten rieselte also der Schotter der unbefestigten Strassenraender unter den Reifen weg, hunderte Meter die Steilwand ins Tal hinab, weil die Fahrbahn nicht breit genug war. Einige Male mussten Jens und ich von aussen die Fahrt koordinieren, waehrend Fabian die Raeder des Fahrzeuges Zentimeter vom Abgrund entfernt um enge Kurven manoevrierte. Trotz der anstrengenden Fahrt bekamen wir einige sehr schoene Taeler zu Gesicht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Os9BjQI/AAAAAAAACKc/WtuJ0sDHuAM/IMG_7819.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7PM9BjRI/AAAAAAAACKk/NmlpEN7RUbg/IMG_7832.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7QM9BjTI/AAAAAAAACK0/5TwgRLtMaZM/IMG_7859.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Ps9BjSI/AAAAAAAACKs/SBvNV3424NI/IMG_7850.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ziemlich verschwitzt und absolut fertig mit den Nerven stiessen wir abends wieder auf den Highway und schliefen ausgezeichnet, ehe es am naechsten Morgen weiter den Highway hochging. Die oeden Gebirgshaenge wurden immer hoeher, die Taeler immer tiefer und die Gebirgsfluesse immer reiszender, langsam bekamen wir einen Geschmack dessen, was die pakistanischen und chinesischen Ingeneure und Arbeiter hier geschaffen hatten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Qs9BjUI/AAAAAAAACK8/O9IklyG7rYU/IMG_7892.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7RM9BjVI/AAAAAAAACLE/R5rVMZbnR7g/IMG_7906.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unser kleines Abenteuer ab der befestigten Strasse war uebrigens nicht ohne Folgen geblieben, unterwegs brach uns eine der vorderen Federn. Nur gut, dass wir zwei schwere Ersatzfedern fuer Hinten dabeihaben, keine vordere. Aber kein Problem fuer pakististanische Mechaniker, das angsteinfloessende Schweissgeraet wurde angeschmissen, in fuenfzehn Minuten war alles gerichtet, mehr oder weniger jedenfalls, wir lassen uns mal ueberraschen wie weit wir kommen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Rs9BjWI/AAAAAAAACLM/aoG7ZGTPNWo/IMG_7981.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unterwegs passierten wir immer wieder Checkpoints der Armee, an denen wir unsere Personalien angeben mussten und fast immer anschliessend auf einen Tee eingeladen wurden. Natuerlich war es teilweise arg nervig, immer wieder anhalten zu muessen, um den unserer Meinung nach absolut ueberfluessigen Papierkram auszufuellen, allerdings war es wirklich sehr nett mit den vielen Soldaten oder Polizisten ins Gespraech zu kommen, von denen einige ein doch sehr einsames Leben auf ihren Posten fuehren, auf denen sie Wochen, manchmal Monate in Stellung sind ehe sie fuer einige Tage oder Wochen zu ihren Familien heimkehren duerfen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Nahe des Forts im Flussbett finden sich in den Fels geschlagene Abbildungen von Tieren und andere Motive, die von Reisenden auf dem Durchweg hinterlassen werden. Davon zaehlen die aeltesten mehr als 2000 Jahre, bis heute werden allerdings immer wieder neue Inschriften oder Bildnisse hinzugefuegt, eine sehr lebendige Tradition der Reisenden also. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hinzu kommt, dass wegen Korruptionspraevention Polizisten niemals in ihrer Heimatprovinz, sondern immer anderenortes eingesetzt werden. Das bringt vor allem im Norden Probleme mit sich, wo in fast jedem Tal eine andere Sprache gesprochen wird und nicht jeder die in Pakistan geltende Allgemeinsprache „Urdu“ beherrscht. So waren wir eines Tages zu Gast auf einer Polizeistation, die sich in einer alten Burg befand, auf der ca. Polizisten stationiert waren. Von den diensthabenden Offizieren, mit denen wir sprachen, konnten sich nur die wenigsten in der Region verstaendigen, was wohl nicht ganz im Sinne der polizeilichen Arbeit sein kann, aber egal.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Sc9BjXI/AAAAAAAACLY/X3kba8m_TuA/IMG_7998.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7S89BjYI/AAAAAAAACLg/pbYf0kfOYd0/IMG_8052.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So gings immer weiter, schwer zu beschreiben, aber die Landschaft wurde in jeder Hinsicht extremer und extremer. Noch oeder, noch schroffer, noch hoeher, noch tiefer, wir hielten sehr oft an um Fotos zu schiessen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7TM9BjZI/AAAAAAAACLo/jSyFKpBNxUI/IMG_8072.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7UM9BjaI/AAAAAAAACLw/D6S19C68DNs/IMG_8084.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7VM9BjbI/AAAAAAAACL4/qAL39u5HFrk/IMG_8107.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7WM9BjcI/AAAAAAAACMA/QvIgwctep38/IMG_8112.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ein weiteres Mal bogen wir vom Highway ab, und uns auf den Weg nach ‚Skardu’ zu machen, einer Provinzstadt im Nordosten Pakistans. Die Fahrt dorthin war landschaftlich der absolute Traum. An zwei Tagen schafften wir die 190km vom Highway zu der Stadt. Denn wir konnten gar nicht genug die riesigen schneebedeckten Gipfel, die Gletscher und saftig gruenen Almen mit ihren bluehenden Obstbaeumen bestaunen. Skardu selbst liegt in einem relativ ausgedehnten Tal, das ringsum von einem phenomenalen Bergpanorama umgeben ist, das fuer ausreichend Bildmaterial gesorgt hat. Bei gutem Wetter kann man von hier sogar den K2 sehen. Wir rasteten an einem Bergsee und trafen dort auf zwei Jungs von der UN. Ein Schwede und ein Kroate die seit 18 Monaten hier zur Ueberwachung eingesetzt waren, konnten sich nicht ueber allzu viel Arbeit beklagen, waren aber ganz froh mal wieder Westler zu treffen. So unterhielten wir uns ueber dies und das, die beiden Berufssoldaten konnten uns aber versichern, dass der Norden Pakistans wohl eine der friedlichsten Regionen der Erde sei. Der Kroate sagte nur lachend er haette weitaus mehr Bedenken durch sein Heimatland zu reisen als durch die noerdlichen Provinzen. Also macht ihr daheim euch nicht all zu viele Gedanken. Im Sueden Pakistans sieht die Sicherheitslage zwar etwas anders aus, aber das wird schon passen. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7XM9BjdI/AAAAAAAACMI/H5cOyju9oY4/IMG_8124.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Yc9BjeI/AAAAAAAACMQ/ie4plZJrn-o/IMG_8238.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Zc9BjgI/AAAAAAAACMg/1ef3nJsGmsU/IMG_8249.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7fM9BjoI/AAAAAAAACNg/_KA3t_2_4Jo/IMG_8435.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7fs9BjpI/AAAAAAAACNo/skOwAmggORE/IMG_8460.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7f89BjqI/AAAAAAAACNw/sWqA-H3dliA/IMG_8476.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7gc9BjrI/AAAAAAAACN4/hWGKWEwL2DE/IMG_8484.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die kommenden Tage schauten wir uns in den umliegenden Taelern um.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ac9BjiI/AAAAAAAACMw/OctRHgctMVo/IMG_8320.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7bM9BjjI/AAAAAAAACM4/xSm8lkX1Eo4/IMG_8331.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7cc9BjkI/AAAAAAAACNA/ylbQoEu3_K4/IMG_8332.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7g89BjsI/AAAAAAAACOA/Ya98TG-HXbs/IMG_8551.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In den sehr urspruenglichen Taelern erinnern einen nur die Autos daran, in welcher Zeit wir leben, ansonsten bestimmen kleine Doerfer aus Steinhaeusern das Landschaftsbild, die sich von kleinen terassenfoermig angelegten Feldern umgeben, an die Haenge der umliegenden Berge anschmiegen oder im Tal nahe am Fluss angelegt sind. Einige der Aecker sind mit Steinmauern umgeben und die Bauern bearbeiten das Land noch mit von Kuehen gezogenen Holzpfluegen. In frueheren Tagen war fast jedes Tal ein Koenigreich, somit konnten wir auch einen der alten, sehr kleinen aber schoenen Palaeste besichtigen, ehe wir uns wieder aufmachten. Auf dem Rueckweg von Skardu rasteten wir unweit des Nangar Parbats, dem „Killermountain“ 8125m hoch. Mal wieder hatten wir ausgezeichnete Aussichten, somit verblieben wir dort fuer einige Zeit.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7Z89BjhI/AAAAAAAACMo/9Zm8MB7tTqQ/IMG_8308.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ec9BjnI/AAAAAAAACNY/PN9iVJJYEdc/IMG_8417.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ds9BjmI/AAAAAAAACNQ/Z5EpJjVM5tI/IMG_8414.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7jM9BjxI/AAAAAAAACOo/ir5jR4mqrHg/IMG_8763.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7hc9BjtI/AAAAAAAACOI/RTzs5WTd0Vw/IMG_8620.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7h89BjuI/AAAAAAAACOQ/sgs4tQWtSfs/IMG_8648.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Spaeter ging es wieder zurueck Richtung Highway, auf schmalen Gebirgsstrassen, die durch Erdrutsche nicht mehr in all zu gutem Zustand waren, aber noch locker befahrbar waren und vor allem immer und immer wieder wunderbare Ausblicke ueber die Gletscher und Taeler ermoeglichten.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Abends fuhren wir oft an das Flusbett um fuer die Nacht zu rasten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7dM9BjlI/AAAAAAAACNI/vzKnN6MHvMY/IMG_8410.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir in der Haupstadt der Northern Areas einige Sachen organisiert hatten und umsonst in einem Hotel noch mehr entspannt hatten, machten wir uns auf den Weg in den aeussersten Norden Pakistans.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ic9BjvI/AAAAAAAACOY/yRoOaYSRhio/IMG_8658.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7i89BjwI/AAAAAAAACOg/2VC5cq6PHdg/IMG_8691.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unterwegs kamen wir an weiteren 7000ern vorbei, so z.B dem „Rakaposhi“, der das ‚Hunzavalley’ ueberragt, ein grosses Tal, traumhaft schoen, das vor allem fuer seinen Aprikosenanbau beruehmt ist. Als wir dort eintrafen standen die Unmengen an Obstbaeumen in voller Bluete. Die weiss- und rosabluehenden Obstbaeume ergaben zusammen mit dem Gebirgsfluss, den kleinen Doerfern in der Ferne und den vielen schneebedeckten Bergen ein taumhaftes Bergpanorama.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7rs9Bj-I/AAAAAAAACQQ/V0X2eIaaHCY/IMG_9264.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7kc9Bj0I/AAAAAAAACPA/ZkZRCvOLIAc/IMG_8904.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7k89Bj1I/AAAAAAAACPI/i2XNEFaBFfA/IMG_8928.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;An den oberen Haengen des Tals steht die ueber 700 Jahre alte Burg, Sitz des ehemaligen Koenigs, der sein Amt erst 1974 niederlegte und bis 1947 in der aus Holz und Lehm bestehenden Anlage wohnte. Ein Einheimischer fuehrte uns durch das eindrucksvolle Gebaeude, von deren Dachterasse herrliche Ausblicke ueber das gesamte Hunza-tal moeglich waren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7qc9Bj8I/AAAAAAAACQA/zSxukOXdyB0/IMG_9224.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7q89Bj9I/AAAAAAAACQI/-Vz5_XapyZg/IMG_9238.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Weiter gings in den Norden, wieder wurde die Lanschaft oede und schroff, bis wir schliesslich das Dorf ‚Passu’ erreichten, welches sehr idyllisch gelegen von mehreren Gletschern und hohen, schneebedeckten Bergen umgeben ist. Hier beschlossen wir mal wieder trekken zu gehen. Entlang eines Gletschers bestiegen wir einen 4100m hohen Berg. Doch die Faulheit der letzten Monate forderte ihren Tribut. Ziemlich abgekaempft erreichten Fabian und Jens den Gipfel nach etlichen Stunden erst am spaeten Nachmittag, ich hatte wie auch in Nepal wieder die Hoehenkrankheit entwickelt und war deswegen vorher umgekehrt.&lt;br /&gt;Die beiden hatten sich aber ein wenig verschaetzt was die Dauer des Rueckweges anging, so musste ich mit Taschenlampen bei absoluter Dunkelheit den beiden ein kleines Stueckchen entgegengehen, die aber gluecklicherweise den Weg zurueck zum Auto ueber mehrere Umwege relativ unbeschadet ueberstanden hatten. Ziemlich erschoepft ging es also schlafen, dafuer hatte de beieindruckende Gebirgswelt Nordpakistans wieder haufenweise gute Fotomotive hergegeben.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ps9Bj7I/AAAAAAAACP4/63MUx-_aM2w/IMG_9178.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7oM9Bj6I/AAAAAAAACPw/_pXLljNtGI4/P1030299.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unsere letzte Station in den Northern Areas war die Grenzstadt ‚Sost’. Hier befindet der pakistanische Zoll, der uns nicht weiter passieren liess. Denn nach Sost geht es ueber den Khunjerab Pass nach China. Stattdessen bekamen wir mal wieder Tee serviert, und nach einem langen Schwatz mit den Zoellnern chauffierten sie uns in ihrem Dienstwagen ein Stueck weiter die Strasse hinauf, damit wir weitere Fotos schiessen konnten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Anschliessend fuhren wir langsam Richtung ‚Gilgit’, der Provinzhauptstadt zurueck. Dort angekommen trafen wir einen Pakistaner, der ebenfalls mit einem Landrover unterwegs war und Feuer und Flamme fuer unseren Wagen war. Also lud er uns zum Tee ein. Der Bitte folgten wir natuerlich artig und befanden uns wenig spaeter in einer sehr modernen, von der EU gesponsorten Anlage, die den Lehrern der Northern Areas die Moeglichkeit gibt sich gratis fortzubilden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R_N7lc9Bj2I/AAAAAAAACPQ/zUZ7ACrv82k/IMG_8960.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7mM9Bj3I/AAAAAAAACPY/L4oTIvryr2I/IMG_9000.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7nM9Bj5I/AAAAAAAACPo/sM7E5XhGM38/IMG_9109.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7ms9Bj4I/AAAAAAAACPg/OrhISPmU3fw/IMG_9017.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bei viel Tee, Kaffee, Keksen und Brot lernten wir so einige der Lehrer und Professoren kennen, von denen uns einer fuer den Abend zum Essen einlud. Auch diese Einladung schlugen wir nicht ab, so gab es abends bei der Familie des Fahrers ein ausgezeichnetes Essen fuer uns. Wieder einmal erstaunte uns die Gastfreundschaft und Groszuegigkeit der Pakistaner. Obwohl der Verdienst des Mannes mit 5000 Rupie monatlich, also bei 50€ liegt und damit bestenfalls mittelmaessig ist, liess er es an nichts mangeln, einfach phantastisch.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Fueh am naechsten Morgen liessen wir auf dem Verwaltungsamt unser Visum verlaengern, fuhren dann los in Richtung Sueden. Eigentlich war geplant ueber eine kleine Strasse weiter in den Westen an die afghanische Grenze zu fahren, die Strasse, die ueber einen 3700m hohen Pass fuehrt, war aber angeblich noch nicht befahrbar. Da uns dies von vielen Leuten gesagt wurde, beschlossen wir nach Islamabad loszufahren. Die Rueckfahrt verlief ohne groessere Schwierigkeiten, aber es war erstaunlich wie der Fruhling Einzug gehalten hatte. In der knappen Woche, die wir im Norden zugebracht hatten, waren ueberall entlang des KKHs die Baeume, Buesche, Felder und Wiesen ergruent. Die vermeindliche Oednis stellte sich nun als fruchtbare Landschaft heraus, somit war die Rueckfahrt nicht ganz so langweilig wie erwartet.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R_N7sM9Bj_I/AAAAAAAACQY/EJ73_FTG0Wg/IMG_9320.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach knapp drei Wochen relativer Einsamkeit, klarer Luft und schoener, reiner Natur war es natuerlich nicht besonders schoen wieder in den Sueden zu kommen, wo uns der Muell, die Abgase und die Menschenmassen schlimmer als zuvor ins Auge stachen. Aber da wird wohl noch so einiges auf uns zukommen, ehe wir Deutschland erreichen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mittlerweile sind wir wieder in Islamabad angekommen, werden hoffentlich erfolgreich unser iranisches Visum abholen gehen und uns dann nach Peschawar aufmachen, welches westlich von Islamabad gelegen ist, ehe es weiter in Richtung Iran geht. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Viele Gruesse von Tjark, Jens, Fabian &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R_N7js9BjyI/AAAAAAAACOw/ZezamkT9LpI/IMG_8791.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R_N7j89BjzI/AAAAAAAACO4/pOWRycNFmKw/IMG_8842.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;So, hatten eine riessige Auswahl an Bildern, da wir nicht alle hier mit dem Text auf der Website veroeffentlichen koennen hier noch eine neues Bilder Album:  &lt;a title=&quot;Bilder KKH&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient/KarakoramHighwayPictureGallerie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Karakoram Highway&lt;/a&gt;. Habe euch am Ende noch ein paar Panoramabilder gebastelt. Viel Spass. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 02 Apr 2008 14:27:29 +0200</pubDate>
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    <title>Lahore to Islamabad</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a title=&quot;Picture Galleries&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Picture Galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Truck Art Pakistan&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient/TruckArtPakistan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;New Gallerie: Truck Art Pakistan&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Geschafft, endlich in Pakistan!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SiWc9BiPI/AAAAAAAACBM/UAFKre5tCf4/IMG_7306.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da wir es mittlerweile heile bis nach Pakistan gekommen sind, haben wir zwei unschlagbare Vorteile auf unserer Seite. Erstens: Ab jetzt gilt durch den ganzen Orient bis hin zur christlichen Welt in Istanbul der Gruss: „Assalam Alaikum“, was so viel wie ‚Friede sei mit dir’ heisst. Darauf antwortet man mit „Wa aleikum salam“ – ‚und mit dir’. Wunderbar, das heisst nichts Neues mehr lernen zu muessen. Zweiter Vorteil: Doener! Vermutlich eine der wenigen herausragenden Errungenschaften des islamischen Kulturraumes, der auch in der westlichen Welt gebuehrender Respekt gezollt wird.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir uns die im letzten Beitrag geschilderte allabendliche Grenzschliessungszeremonie &lt;span&gt; &lt;/span&gt;in „Whaga“, also bereits auf pakistanischem Grund und Boden angeschaut hatten, ging es weiter ins nahegelegene „Lahore“, der zweitgroessten Stadt Pakistans (nach Karachi). Lahore ist seit mehr als 1000 Jahren Hauptstadt der Provinz „Punjab“, welche mittlerweile zwischen Indien und Pakistan aufgeteilt ist. Lahore diente aber auch lange Zeit als Haupstadt des „Moghul“-Emperiums und genau aus dieser Zeit stammen auch die vielen sehenswerten Monumente dieser Stadt. Ausserdem diente sie der britischen Besatzungsmacht als Verwaltungssitz der westindischen Provinzen, somit finden sich auch viele schoene Gebaeude aus dieser Zeit. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Durch 13 Tore kann man die Altstadt betreten, die, immer noch von hohen Mauern geschuetzt, in manchen Teilen wohl so aussieht wie in laengst vergangenen Zeiten. Streift man durch die unzaehligen Bazare, die wie so oft im Orient vor allem durch die Vielfalt der unzaehligen farbenfrohen Geschaefte bestechen, ist es ein Leichtes im Gassengewirr verloren zu gehen, gut das man quasi automatisch frueher oder spaeter auf die groesseren Bauten der Innenstadt stoesst.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-SiJ89BiJI/AAAAAAAACAY/pC3IZBf0_Sc/IMG_7254.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SiMs9BiKI/AAAAAAAACAg/TW_Vmb0EiYY/IMG_7265.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SiYc9BiQI/AAAAAAAACBU/rBuTeTdy254/IMG_7310.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-Sids9BiTI/AAAAAAAACBs/Hx17tfY05w8/IMG_7326.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;So waere da z.B. die 1634 errichtete Wazir-Khan-Moschee, ein herrliches Gebaeude, von oben bis unten mit kleinen Mosaiksteinchen besetzt, die wunderschoene Muster ergeben. Besonders die Arbeiten innerhalb der Kuppeln des Gebetsraumes beeindrucken stark. Beruehmt war die Moschhee als Kaligraphieschule, heute dient sie aber nur noch den Glaeubigen des Islams. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SiOM9BiLI/AAAAAAAACAo/njenYWOn11g/IMG_7267.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-SiP89BiMI/AAAAAAAACAw/4r5OkClDBmk/IMG_7277.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SiRc9BiNI/AAAAAAAACA8/qMir_7oCl7I/IMG_7282.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SiUM9BiOI/AAAAAAAACBE/zhKFhEsS1U0/IMG_7285.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ziemlich mittig in der Altstadt gelegen findet sich die „goldene Moschee“, ein kleines aber sehr schoenes Bauwerk mit vergoldeten Kuppeln und Minaretten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-Sijs9BiXI/AAAAAAAACCM/Nc1xMP_RveA/IMG_7370.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am „Delhi“-Tor, das sinniger Weise an der oestlichen Stadtmauer zu finden ist, fuehrte uns ein aelterer Mann durch ein altes Badehaus, auch hier waren die Waende mit Steinarbeiten und Malereien verziert. Wie ueblich dienten vor allem die aus Persien stammenden Muster von Blumen und Blueten als Motive. Es war aber auch sehr interessant die Wasserkreislaeufe zu verfolgen. So fuehrten kleine Kanaele fast ganz oben an der Decke entlang, von wo das heisse Wasser dann in groessere Becken stuerzte um heissen Dampf zu erzeugen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SiIs9BiII/AAAAAAAACAQ/4kpahEVKOac/IMG_7248.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das Fort wurde 1566 erbaut, als der Moghul-Heerfuehrer „Akbar“ Lahore zu seiner Hauptstadt machte. Wie die bereits besuchten Moghulfestungen in Indien fanden sich auch hier jede Menge Raeume und Bauten, deren Waende und Decken hoechst detailliert mit Hammer und Meißel bearbeitet worden waren, so dass die phenomenalen Steinmetzarbeiten sicherlich sehr zum wohnlichen Komfort der Festungsanlage beigetragen haben. Selbes gilt fuer die persischen Gartenanlagen, auch hier leider nicht mehr in ganz gutem Zustand.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Sibc9BiSI/AAAAAAAACBk/UiQ2IgKuNvs/P1010590.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Auch hier gab es fuer den Herrscher Wohnpalaeste fuer jede der vier Jahreszeiten, die entsprechend praepariert waren, um bestmoeglichen Komfort fuer die jeweiligen Temperaturen und Witterungsverhaeltnisse zu ermoeglichen. Das in den Beitraegen aus Indien erwaehnte Klimaanlagensystem, bestehend aus hohlen Waenden und kleinen Kanaelen, durch die stetig Wasser fliesst, um die Lufttemperatur herunterzukuehlen, ist da ein Beispiel.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SifM9BiUI/AAAAAAAACB0/OW1uVzoib2I/IMG_7351.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SilM9BiYI/AAAAAAAACCU/mdGE6GOl1-Q/IMG_7382.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Anders als in Indien war hier aber der Winterpalast in noch (oder wieder) sehr gutem Zustand, d.h. der Grossteil der Waende war noch mit Spiegeln versehen, die das Licht der Kerzen reflektieren sollten. Auch wenn Teile der Anlage leider nicht mehr in allzu gutem Zustand sind, ist das Fort von Lahore noch immer eine beeindruckende Anlage, vor allem wenn man aus Versehen zum Hintereingang hineinschlendert und so die doch etwas saftigen Eintrittspreise umgeht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SihM9BiVI/AAAAAAAACB8/EvNf0z4_Tro/IMG_7357.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SinM9BiZI/AAAAAAAACCc/iNGIqbDUd-E/IMG_7401.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Doch am beeindruckensten in Lahore ist wohl die „Badshahi“ Moschee, die groesste Moghul-Moschee und eine der groessten Moscheen der Welt mit Platz fuer ueber 60.000 Glaeubigen. Der Bau aus rotem Sandstein, mit seinen gigantischen Marmorkuppeln und hohen Minaretten ist schwer beeindruckend, auch hier sind die Verzierungen erstaunlich. Auch wenn man sich lange umgeschaut hat wird man doch in den riesigen Toren noch einmal stehnbleiben um sich nocheinmal umzuschauen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Siic9BiWI/AAAAAAAACCE/QJ8jwy4d2BM/IMG_7362.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Sioc9BiaI/AAAAAAAACCk/MEnZRv15ovw/IMG_7406.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-Sips9BibI/AAAAAAAACCs/8F5JOb3ZTb4/IMG_7415.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Sirc9BicI/AAAAAAAACC0/9W1yS0iw8RE/IMG_7418.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Siwc9BidI/AAAAAAAACC8/p4lpSgV9UMs/IMG_7455.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SiyM9BieI/AAAAAAAACDE/-UPYHmBeUZE/IMG_7461.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Neben den historischen Bauten hat Lahore aber auch jede Menge schoene Parks und Gaerten zu bieten. Sehr schoen gelten auch diverse Grabmale in der Umgebung, in der knappen Woche die wir in Lahore zubrachten fanden wir nur leider keine Zeit, diese zu besuchen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Sh7c9BiCI/AAAAAAAAB_g/IB4BYGRp-f0/IMG_7189.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Sh9c9BiDI/AAAAAAAAB_o/a30Zoa997l0/IMG_7203.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Sh-89BiEI/AAAAAAAAB_w/qfpoDz2fAgQ/IMG_7216.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die meiste Zeit verbrachten wir naemlich damit, zu entspannen, die Hektik und den Stress in Indien hinter uns zu lassen und uns von der pakistanischen Freundlichkeit und Gastfreundschaft beeindrucken zu lassen. Als wir in Lahore ankamen und uns durch katastrophalen Verkehr und Smog bis zur Haupteinkaufsmeile, der Mall Street durchgekaempft hatten, checkten wir also gleich mehr oder weniger in einem Hostel ein, dass uns bereits von mehreren Leuten empfolen worden war. Gegen eine kleine Gebuehr durften wir Toiletten, Strom, Kueche und alle Annehmlichkeiten des Hostels nutzen, schliefen aber im Auto, das wir auf der Stasse geparkt hatten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SjCs9BikI/AAAAAAAACD0/VeJTg181c0k/IMG_7543.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SjEM9BilI/AAAAAAAACD8/TBgKOtVBdqc/IMG_7545.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Si089BifI/AAAAAAAACDM/Iyh5PE9y-U0/IMG_7487.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gleich zu Beginn wurden wir von einem jungen Pakistaner eingeladen, ihn zu einer Art Jahresabschluss-Party einer pakistanischen Schule zu begleiten. Wir waren etwas stutzig als er uns gutes Essen und Getraenke versprach, anderen Ortes bedeutet sowas eigentlich Abzocke, da uns aber noch andere Backpacker begleiteten, die wir bereits in Delhi getroffen hatten, liessen wir uns auf das Abenteuer ein, fuhren durch die halbe Stadt, ehe wir schliesslich in einem leeren Klassenraum kalte Getraenke bekamen und dem Schulleiter vorgestellt wurden. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wenig spaeter gings in ein astreines Restaurant essen, ehe wir schliesslich zum Ballsaal heruebergingen, wo die Veranstaltung bereits in vollem Gange war. Jungen und Maedchen, durch eine Trennwand voneinander abgeschirmt, begruessten uns mit krachendem Applaus, bevor wir in die erste Reihe manövriert wurden, von wo wir uns ca. 3 Stunden lang, Reden, Sketche und Preisverleihungen anschauten, die zu ca. 95% auf Urdu (der in Pakistan gesprochenen Sprache) gehalten, bzw gespielt wurden, man hatte das Gefuehl wirklich absolut im falschen Film zu sein.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Trotz allem haben wir viel gelacht, ein Tscheche durfte zwischenzeitlich auch nach Vorne und Urkunden verteilen, ehe wir wieder begleitet von tosendem Applaus und tausendfachem Haendeschuetteln die Halle verliessen. Mit Motor-Rikschaw gings dann im selbstmoerderischen Tempo zurueck zum Hostel.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Shnc9Bh9I/AAAAAAAAB-4/C6KpxPCHalI/P1010359.JPG.jpg?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-Si5M9BigI/AAAAAAAACDU/e-Ljq_7KCUM/IMG_7501.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zu Hause angekommen stand uns noch ein Abend Folklore-Musik bevor. Ein beruehmter pakistanischer Musiker und seine Jungs, alles gute Freunde des Hostel-Besitzers, spielten einige Stunden lang auf der absolut chilligen Dachterasse beeindruckende rythmische Musik mit eher primitiven Musikinstrumenten, Tommeln, Metallstangen, die aufeinander geschlagen wurden und eine Art Banjo. Dazu wurden ueber Kohlebecken Fleischspiesse gebraten, es gab das typische Fladenbrot (Chapati, oder Roti), Salat und anderes Essen. Ziemlich erschoepft ging es dann ins Bett, nach einem wirklich erlebnisreichen ersten Tag in Lahore.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Shtc9Bh-I/AAAAAAAAB_A/ovIskGZn6tA/P1010371.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Shv89Bh_I/AAAAAAAAB_I/W5MBO7tqI2U/P1010387.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Darauf folgten einige eher relaxte Tage. Die bereits erwaehnte Gastfreundschaft ist der Hammer, wir wurden unzaehlige Male zum Tee oder zum Essen eingeladen, viele Leute luden uns ein sie besuchen zu kommen, mitten auf der Strasse wurden wir mit Datteln und anderem Suesskram zugestopft. Das Herrliche daran war, dass man anders als in Suedostasien oder Indien auch beherzt zugreifen konnte, ohne zu befuerchten am naechsten Morgen in einer dunklen Gasse, oder gar nicht mehr zu erwachen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Si689BihI/AAAAAAAACDc/VZX1YSQ7zO8/IMG_7520.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SiZs9BiRI/AAAAAAAACBc/lt02MQeCQSk/IMG_7321.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Eines Abends waren wir bei dem Volksmusiker zum Essen eingeladen, der zuvor im Hostel gespielt hatte. Jens und Fabian gingen der Einladung nach, ich zog es vor zu relaxen. Mit Hilfe einer Deutschen, die Suedasiatik studiert hatte und momentan an ihrer Doktorarbeit schreibt, machten wir die Bazare unsicher, kauften Stoff uns liessen uns diesen bei einem Schneider zu den langen, landestypischen Gewaendern verarbeiten, die in Indien „Punjabi“, in Pakistan „Shalwar qamiz“ genannt werden. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ansonsten verbrachten wir eine recht stressfreie Zeit, schliefen aus und fruehstueckten lange. Unser Glueck wurde nur eines Morgens gestoert, als wenige Kilometer die Strasse hinunter zwei Selbstmordattentaeter sich und fuenf weitere Menschen in den Tod rissen. Die Geraeuschkulisse der mit heuelnden Sirenen vorbeirasenden Einsatzfahrzeuge bereitete dem entspannten Morgen natuerlich ein Ende.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da Lahore als kulturelles Zentrum des Landes gilt und vor allem fuer seine Musikszene beruehmt ist, liessen wir es uns nicht nehmen an der „Sufi-Night“ teilzunehmen. Angeblich wird seit ueber 950 Jahren an jedem Donnerstag an verschiedenen Plaetzen der Stadt die „Sufi“-Musik gespielt, welche vornehmlich aus schnellem, fast trance-artigem Gertrommel besteht. In unserem Fall spielten Saxophon und Horn die Begleitung, untermalt wird das Ganze durch den Gesang, bzw dem Geschrei der Musiker, des Publikums und der Taenzer, die wie besessen immer schneller und schneller vor dem zu arg zusammengequetschtem Publikum umherzappeln. So wie auch die Taenzer, bewegen sich auch die Musiker waehrend ihres Spiels, die Trommler drehen sich so z.B. in irrem Tempo um sich selbst.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Als wenn die extrem schnelle, rythmische Musik nicht schon genug waere, in irgendwelche Zustaende zu verfallen, wird waehrend der Sufi Nacht noch gekifft, dass sich die Balken biegen. Ueberall um einen herum drehen sich die Pakis eine Tuete nach der anderen, behalten sich den ersten Zug vor und geben die Joints dann quer durchs Publikum weiter. Immer wieder kommen Leute vorbei, die, eine Faust bildend, jeweils 2 Tueten zwischen jedem Fingerpaar haltent. „Das Opfer“ darf oder muss dann an der unten leicht geoeffneten Faust kraeftig ziehen. Kann sich jeder vorstellen, dass so eine Menge THC-haltiger Qualm zusammenkommt. Man haette zwischenzeitlich fast meinen koennen, dass es irgendwo brenne, so viel Qualm sammelte sich im Innenhof, wo das Spektakel stattfand und unzaehlige Menschen mit immer kleiner werdenden Augen im Takt vor- und zurueckwippten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gluecklicherweise wird nicht nur Hasch, sondern auch Essen, Suessigkeiten und Trinkwasser im Publikum verteilt. Von Zeit zu Zeit kam jemand mit einer riesigen Spruehpistole, mit der das Publikum mit Rosenwasser eingenebelt wurde. Dass das alles nichts kostet, machte uns die Sache noch schmackhafter als sie ohnehin schon war. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Doch obwohl die Musik wirklich ins Blut ging und die Atmosphaere der absolute Oberhammer war, waren wir mehr als froh als wir spaet nachts die Veranstaltung verlassen konnten. Der extrem geringe Platz im Publikum, das mit irgendwie verschraenkten Beinen auf dem Boden gesessen hatte, hatte uns mal wieder gezeigt wie ungelenkig und gebrechlich wir unserem zarten Alter doch schon sind. Erschoepft aber gluecklich gings somit mal wieder viel zu spaet ins Bett.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-Si8c9BiiI/AAAAAAAACDk/DCu5NwXzF68/IMG_7530.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SjHc9BinI/AAAAAAAACEM/yRryTEgGuwI/P1010735.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am naechsten Morgen staunten wir dann nicht schlecht, erstens hatte uns irgendein Spassvogel die Luft aus den Reifen gelassen, zweitens parkte neben uns ein weiteres Fahrzeug, das in Western Australia zugelassen war, so was sieht man natuerlich gerne. Leider hatten wir nur wenig Zeit uns mit den Australiern und Neuseelaendern anzufreunden, denen die Situation in Pakistan zu gefaehrlich erschien und sich deswegen zuegig in&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Richtung Iran auf die Socken machten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SiBM9BiFI/AAAAAAAAB_4/WVbE7vrca0c/IMG_7231.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SiDs9BiGI/AAAAAAAACAA/YowZP1la6xw/IMG_7235.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-SiF89BiHI/AAAAAAAACAI/FZ2tD3LV2rU/IMG_7237.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Einige Tage vergingen, wir fuehrten notwendige Reperaturen am Auto durch, wuschen das erste Mal seit Kathmandu wieder Waesche und machten letzte Besorgungen, ehe wir Lahore in Richtung Islamabad verliessen. Gerade rechtzeitig wie sich zeigen sollte. Vermutlich wurde auch bei euch von den Anschlaegen in Lahore am 11.03 berichtet, als ein Gebaeude &lt;span&gt; &lt;/span&gt;der „Federal Intelligence Agency“ von einer Autobombe stark beschaedigt wurde und 24 Menschen durch die Explosion getoetet wurden, nachdem der Attentaeter seinen mit Sprengstoff beladenen Kleinlaster zur Detonation gebracht hatte. Dieser Anschlag ereignete sich genau dort wo wir gewohnt hatten, am „Regal Chowk“, einem grossen Platz an der Haupteinkaufsstrasse, an der auch viele Verwaltungsgebaeude stehen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Sh089BiAI/AAAAAAAAB_Q/5Wrhpv5s6Kg/P1010431.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-Sh289BiBI/AAAAAAAAB_Y/H3Bp_PU8tIk/P1010439.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R-SjBM9BijI/AAAAAAAACDs/IpCjq0KRt4g/IMG_7536.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SjFs9BimI/AAAAAAAACEE/eUkRRewUp3o/IMG_7548.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir kamen unterdessen in Islamabad an, nach einer hervorragenden Fahrt ueber einen Highway, der der deutschen Autobahn kaum in etwas nachsteht. Wie Neu-Delhi auch, ist Islamabad eine sehr gruene, saubere und ordentliche und vor allem geplante Stadt, versprueht deshalb allerdings absolut null Charme und die Weitlaeufigkeit des Stadtgebietes laesst einen doch manchmal arg daran zweifeln, ob man wirklich in der Haupstadt eines Landes oder in irgendeinem Gewerbegebiet ist. Aber nun ja, das war in Neu-Delhi und auch in Canberra kein Stueck anders.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SjOc9BirI/AAAAAAAACEs/LVZMtNtmdRI/IMG_7606.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SjQc9BisI/AAAAAAAACE0/S-Bw__RtzN8/IMG_7607.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir wanderten also viele Kilometer durch die ‚Stadt’, vorbei an Regierungsgebaeuden, entlang der unzaehligen Banken, schauten uns die Fassaden einiger weltweit vertretender Modemarken an, verliefen uns dann auch irgendwie in ein Wohngebiet, nur um schliesslich nach einem Tag Rumgelatsche zu dem Schluss zu kommen, nichts gesehen zu haben.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R-SjI89BioI/AAAAAAAACEU/bK6caYh_FuY/IMG_7567.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SjKs9BipI/AAAAAAAACEc/aVMXbIW4EyY/IMG_7572.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Den naechsten Tag nutzten wir dann etwas effektivier, gingen zur iranischen Botschaft und beantragten unser Visum. Als wir aufgetragen bekamen, in zwei Wochen noch einmal wiederzukommen, machten wir uns auf den langen Heimmarsch zum „International Campground“, wo wir unser Auto auf schoenen Rasen unter Baeumen geparkt hatten, bewacht von Soldaten, die wie die meisten Polizisten oder Sicherheitskraefte, ihre AK-47 immer laessig ueber die Schulter geschwungen hatten. Ist aber vielleicht auch keine so schlechte Idee, wie auch schon an der Grenze hoerten wir in Islamabad mehrmals nachts Gewehrfeuer in der Ferne.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R-SjMc9BiqI/AAAAAAAACEk/aMIgYCgDQt8/IMG_7581.JPG.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da es fuer uns nichts weiter zu tun gab, beschlossen wir es anzupacken und machten uns auf zum National Highway 35, dem „Karakoram-Highway“, der Pakistan und China verbindet uns durch Gegenden fuehrt, die als weltweit einzigartig und in puncto Schoenheit und Naturbelassenheit als unerreicht gelten. Doch dazu mehr im naechsten Beitrag.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R-SjSs9BitI/AAAAAAAACE8/on8JiRZwclc/IMG_7652.JPG.jpg?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Also bis dann, viele Gruesse vom Team Landrover und macht euch bitte nicht allzu viele Gedanken, manch einer mag wissen dass ich einen Gewissen Hang zum Uebertreiben pflege.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Fuer alle die Kunst oder LKW`s moegen, hier noch ein paar Pakistanische Spezialitaeten. &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Die neue Galerie &amp;quot;&lt;a title=&quot;TruckArtPakistan&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient/TruckArtPakistan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Truck Art Pakistan&lt;/a&gt;&amp;quot;. Werde auf dem weiteren Weg weitere Bilder hinzufuegen.&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Sat, 22 Mar 2008 07:05:12 +0100</pubDate>
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    <title>Hello Pakistan</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;verdana,arial,helvetica,sans-serif&quot; size=&quot;4&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot;&gt;Picture galleries Bildergalerien&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/u&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;+0&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;+0&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hallo Leute, herzliche Gruesse aus Pakistan!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Um ohne ausschweifende Rueckblenden mal direkt zu beginnen: Nachdem wir aus Agra am Nachmittag Richtung Delhi aufgebrochen waren, fuhren wir bis in die Nacht hinein und rasteten schliesslich kurz vor Delhi am Strassenrand, wo wir wegen der Geraeuschkulisse des grauenhaften Zubringerverkehrs eine ganz zauberhafte Nacht verbrachten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am naechsten Morgen also frueh auf den Beinen, fuhren wir recht zuegig durch Neu Delhi, was einerseits an den relativ freien Strassen lag, andererseits aber auch an dem verkehrsplanerischen Hochgenuss der sog. „gruenen Welle“, uns allen sicherlich ein Begriff. Die Inder haben dieses System wie wir finden, in vollkommenster Weise revolutioniert. Denn auch bei roter Ampel reist der Verkehrsstrom, der ins Stadtinnere fuehrt, nicht ab. Wir schauten zwar anfangs etwas bloede aus der Waesche, als wir an den Ampeln anhielten und uns der komplette Pendlerverkehr links, rechts, auf dem Gruenstreifen und im Gegenverkehr ueberholte, aber passten uns natuerlich ebenso schnell der indischen Fahrweise an, Integration ist schliesslich wichtig, heisst es in der Politik ja auch immer.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Somit galt freie Fahrt direkt bis ins Diplomatenviertel, genauer gesagt zum „Nehru Park“. Die grosse, recht schoene Gartenanlage, die nach dem ersten Primierminister Indiens benannt ist, ist unter den Overlandern als guter Standort in Delhi bekannt. Auf dem kostenlosen Parkplatz der Gruenanlage kommt man an Trinkwasser, Toiletten und Duschen sind ebenfalls nicht weit entfernt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der groesste Vorteil ist natuerlich, dass fast alle Botschaften in angenehmer Reichweite sind, man also schnell seine Visa-Angelegenheiten erledigen kann, prinzipiell zumindest, dazu spaeter mehr. Ein weiterer, uns sehr lieber Umstand war, dass wegen seiner Lage und den ueberall stationierten Sicherheitsdiensten keine krummen Voegel die Gegend unsicher machten. Interessierte waren neben Diplomaten vor allem die Chauffeure selbiger, aber auch wohlhabende Inder kamen oefters neugierig rueber, meistens aber ganz umgaengliche Menschen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y7z2L2C7I/AAAAAAAAB4o/43HbtjEEM3I/IMG_6736.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Man konnte fast meinen, in Europa oder Australien zu sein, dicke Limousinen von Mercedes, Skoda, Honda oder auch BMW, ein neuer Audi TT, Leute die joggen gehen, ihre Hunde spazieren fuehren oder picknicken, ziemlich entspannt alles, herrlich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Neben uns waren noch zwei andere ‚Overlander’ im Nehru Park geparkt. Ein aelterer Schweizer war mit seinem Hund, nachdem er 20 Jahre in Afrika unterwegs war, auf dem Weg nach Europa, und zwar mit einem IFA-Laster der NVA, einem Mordsungetuem, das in Deutschland zugelassen ist, was wohl am Schadstoff-ausstoss liegt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y70WL2C8I/AAAAAAAAB4w/gXdFXB3es7c/IMG_6741.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ausserdem hatten wir Franzosen mit einem Bedford-Campervan als Nachbarn, Schriftsteller, bzw Kuenstler, die bereits Reisebuecher ueber Marokko, Guadelope, Aegypten, die Dominikanische Repuplik und Indien veroeffentlicht haben. Allerdings sind neben den Kommentaren keine Fotos, sondern Zeichnungen zu sehen, absolut genial gemacht. Zusammen mit ihren 2- und 9 Jahre alten Toechtern steckten die Franzosen in einer ziemlich ausweglosen Situation.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y74WL2C9I/AAAAAAAAB44/4Z9ORn5QfkQ/IMG_6743.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir erinnern uns, als Fabian und ich in Kathmandu von der ueberaus unfreundlichen und unfaehigen deutschen Botschaft kein Empfehlungsschreiben ausgestellt bekamen, welches notwendig ist um das pakistanische und iranische Visum zu beantragen? Nun genau das Problem hatte die franzoesische Familie. Mit einem nur noch 2 Wochen gueltigem Visum fuer Indien weigerte sich die franzoesische Botschaft, die notwendigen Dokumente auszustellen. Die Armen muessen nun nach Nepal fahren, von wo uebrigens auch keine Schreiben mehr ausgestellt werden. Der Witz ist, dass es in Frankreich moeglich ist, das pakistanische Visum zu beantragen, da dort kein Schreiben erforderlich ist. Somit bleibt den Leuten wohl keine andere Moeglichkeit, als nach Frankreich zu fliegen, um von dort das noetige Visum zu beantragen, damit sie ihr Fahrzeug heimbringen koennen. Fuer deutsche Staatsbuerger verhaelt es sich genau gleich. Absolut laecherlich, aber gut dass man fuer den Spassladen auch noch Steuern zahlt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Anders als in Kathmandu war die zustaendige Dame der deutschen Botschaft in Delhi ueberaus freundlich und hilfsbereit. Gegen 40 Euro pro Person bekamen wir die notwendigen Schreiben fuer Pakistan und den Iran. Wir mussten zwar versichern, dass wir uns der Gefahr bewusst seien, nach Pakistan zu reisen, dann war der Ausstellung aber nichts mehr im Wege. Die ganze Aktion dauerte vielleicht 30 min, nicht wie in Kathmandu 2 Tage, ehe wir damals dort die Absage bekamen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mit Empfehlungsschrieb also direkt weiter zu den Pakis, wo wir unseren Visumantrag einreichten und fuer zwei Tage spaeter wiederbestellt wurden. Etwas aergerlich: Bei Visumsantrag wurde uns versichert, es sei kein Problem 90 Tage Touristenvisum zu bekommen, leider bekamen wir im Nachhinein nur 30 Tage genehmigt. Uns wurde jedoch gesagt, es sei kein Problem aus Pakistan zu verlaengern, was wir wohl machen werden, denn auch unsere neuen Nachbarn hatten uns mit ihren Erzaehlungen ueber Pakistan und dem Iran den Mund absolut waesserig gemacht, endlich dorthin zu reisen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mit dem Iran-Visum verhielt es sich leider etwas unguenstiger. Schon vor Visumsantrag wurde uns vom ueberaus freundlichen Personal eroeffnet, dass leider nur&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;7-Tage-Transit-Visa ausgestellt werden wuerden. Der Mann hinter dem Schalter schrieb uns aber die Nummern einiger Agenturen auf, die wohl ‚irgendwie’ mit der Regierung zusammenhaengen und fuer Touristen gegen eine bescheidene Gebuehr von 30€ die noetigen Visa besorgen, wofuer dann uebrigens kein Empfehlungsschreiben mehr noetig sei, wunderbar, also erstmal hinsetzen und astreinen Gratistee trinken.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mit dieser Moeglichkeit des Onlineantrages im Hinterkopf entschieden wir uns aber, es in Islamabad nocheinmal zu versuchen, ansonsten waere das Geld fuer die Schreiben ja zum Fenster hinausgeworfen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die restliche Zeit in Delhi passierte herzlich wenig. Der viele Stress und die vielen Erlebnisse der letzten Zeit mussten erstmal verdaut werden, so kamen wir nur zum Essen aus dem Park heraus, lasen, schliefen lange und genossen die schoene, in Indien viel zu seltene Ruhe.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bis auf das „Gate Of India“, die groesste Moschee Indiens und den „Connaught Place“, welcher etwa dem Potsdammer Platz in Berlin entspricht, in abgespeckter Form versteht sich, gabs fuer uns kein Sight-Seeing in Delhi. Jens kaufte sich eine neue Kamera, aber das wars dann auch. Viel zu laut, viel zu dreckig, viel zu viele Bettler, Souvenierverkaeufer und anderes Pack, alles einfach viel zu anstrengend. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y75mL2C-I/AAAAAAAAB5A/F5kkkumkUXo/IMG_6748.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y79WL2C_I/AAAAAAAAB5I/2oq14yX9as8/IMG_6758.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y8BGL2DAI/AAAAAAAAB5Q/0LjCL56uwok/IMG_6760.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach etwa einer Woche machten wir uns also wieder auf die Socken, kaempften uns aus dem riesigen Moloch heraus und fuhren nach „Chandigarh“. Noerdlich von Delhi gelegen, handelt es sich bei dieser Stadt um die einzige geplante Stadt in ganz Indien, bis auf Neu Delhi vielleicht. Der franzoesische Architekt „Le Corbusier“ plante hier 1950 die neue, gemeinsame Haupstadt der Staaten „Punjab“ &lt;span&gt; &lt;/span&gt;und „Haryana“. Im Schachbrettmuster ist die Stadt in 61 Sektoren aufgeteilt, welche allesamt mit Betonbauten im ‚Bauhausstil’ fuer ein recht bizarres Staedtebild sorgen. Chandigarh ist angeblich die sauberste, gruenste und geordnetste Stadt Indiens, in der viele reiche Leute wohnen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y8F2L2DCI/AAAAAAAAB5g/4BsWGbwTwBs/IMG_6777.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das merkt man auch sofort, auch wenn die Attribute ‚gruen’, ‚sauber’ und vor allem ‚geordnet’ sicherlich nicht nach europaeischen Standarts verwendet werden dueften, ist die Stadt doch eine angenehme Abwechslung zu vielen anderen indischen Staedten. Mancheiner mag sich vielleicht an der Tristess der blanken Betonbauten stoeren, die alle ein wenig heruntergekommen sind, geht man jedoch durch das Stadtzentrum, koennte man meinen in einem Industrieland zu sein, Niederlassungen namhafter, westlicher Modeherrsteller reihen sich aneinander und allerorts bekannte Fastfoodrestaurants geben sich die Ehre. Nebenbei gibt’s auch einige Designer- und Moebelgeschaefte. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;‚Interessant’ sei nach unserem Reisefuehrer vor allem das oberste Gericht, verschiedene Verwaltungsgebaeude&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;und der damit verbundenen ‚Kunst am Bau’. Ich fand den Anblick der Betonsaerge aber mehr als ernuechternd, aber da kann sich ja jeder sein eigenes Bild machen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y8P2L2DGI/AAAAAAAAB6A/GqNwW-zaBJI/IMG_6820.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y8DGL2DBI/AAAAAAAAB5Y/Js923VesERg/IMG_6771.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y8IGL2DDI/AAAAAAAAB5o/kN1soPHvy5I/IMG_6778.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y8J2L2DEI/AAAAAAAAB5w/7eCYg0WsUEA/IMG_6785.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y8M2L2DFI/AAAAAAAAB54/SR5Lcb5ZQUc/IMG_6814.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da schon lieber in den vielen Parkanlagen oder am See ’ne Runde chillen, ebenfalls alles am Reizbrett der ’50er geplant, also wenig ansprechend, eher steril, aber dennoch ganz okay. Ziemlich abgefahren ist der „Rockgarden“, angelegt vom ehemaligen Strassenbauinspekteur „Nek Chand“. Auf einem riesigen Gelaende sind mit allerlei verschiedenen, meist aus Bauschutt gefertigten Materialien, tausende von Kunstwerken entstanden, die sich wohl hauptsaechlich mit der indischen Goetter- und Sagenwelt auseinandersetzen. Man koennte denken, durch eine Art Disneyland zu schlendern, denn neben den konkreten Kunstwerken sind auch vor allem die diversen Bauten und Gartenanlagen zu bestaunen, in denen diese untergebracht sind. Der Spass kostet im Gegensatz zu den kuerzlich besichtigten Sehenswuerdigkeiten auch nur 10 Rupien, die waren den Besuch des Rock Gardens mehr als wert. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y8VWL2DHI/AAAAAAAAB6I/CcLaWeo2H4c/IMG_6827.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y8YWL2DII/AAAAAAAAB6Q/Te5enEOUlqQ/IMG_6878.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y8bmL2DJI/AAAAAAAAB6Y/a3TgEIFKKEs/IMG_6883.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y8mmL2DKI/AAAAAAAAB6g/CXIW94ZtHcc/IMG_6891.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir zwei Tage im verwilderten botanischen Garten gecampt hatten, beschlossen wir es zu packen und weiter nach Nordwesten, nach „Amritsar“ zu fahren. Unerfreulicher Zwischenfall: Als wir auf dem Weg vom Essen zurueck zum Auto kamen, hatte jemand eine der Lueftungsluken aufgebogen, allem Anschein nach aber nichts gestohlen, trotzdem aergerlich. Leicht veraergert gings also weiter in Richtung Nord-Ost.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ca 30km von der pakistanischen Grenze entfernt, wurde die Haupstadt der „Shiks“ 1577 gegruendet. Hauptattraktion ist der goldene Tempel, der von einem kuenstlichen See umgeben wird, dieser wiederum ist von weiteren Tempelanlagen aus weissem Marmor umgeben. Der See wird von einer Quelle gespeist, der heilende Kraefte zugesprochen wird. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y8oGL2DLI/AAAAAAAAB6o/JJAgme0LN5k/IMG_6908.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Anlage ist ausgesprochen schoen und verstroemt eine angenehme Atmosphaere, was vielleicht daran liegt, dass einen keiner um irgendetwas anschnorrt oder irgendwie sonst zulabert. In Grosskuechen wird umsonst Essen verteilt, wer mag bekommt sogar eine Unterkunft fuer die Nacht gratis dazu. In dem Zusammenhang sollte vielleicht gesagt werden, dass das Essen ausgezeichnet ist und auch die Schlafmoeglichkeiten sauber, ordentlich und sicher sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y8sGL2DMI/AAAAAAAAB6w/AF3mTUFbbsc/IMG_6915.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y8v2L2DNI/AAAAAAAAB64/7xvr4-L73wA/IMG_6922.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y8yWL2DOI/AAAAAAAAB7A/XpsZWGo_7VM/IMG_6935.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hauptmerkmal der „Sikhs“ ist, dass sie hohen Wert dem Familienleben und harter, ehrlicher Arbeit zuordnern. Obwohl die Sikhs ein ziemlich kriegerisches Volk sind, deren Kunst gern besonders blutige Szenen darstellt, litten sie seit je her an gnadenloser Verfolgung, vor allem seitens der Moghuls. Zwar gelang es, ein recht kurzlebiges eigenes Reich zu gruenden, dieses fiel aber ebenso schnell wie es gekommen war und Unterdrueckung bzw Verfolgung waren wieder an der Tagesordnung. Die Sikhs bilden so vermutlich die groesste im Auland lebende indische Gruppe, zumindest werden allen, die mal in Australien, den USA oder im UK waren, die Inder mit ihren grossen nach vorne gebundenen Turbanen aufgefallen sein. Inder, die genau diese Art von Turban tragen, werden mit an ziemlicher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Sikhs sein. Zur Flucht war auch mehr als genug Grund gegeben, denn Kopfgelder auf Sikhs waren in der Vergangenheit keine Seltenheit, die zu regelrechtem Voelkermord ausuferten, ausserdem kam es bei kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn immer wieder zu Massakern unter der Zivilbevoelkerung, zuletzt auch durch die Briten, die bei einer Demonstration vor gut einem Jahrhundert ueber 1500 Sikhs verletzten, mehr als 350 kamen ums Leben.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y81WL2DPI/AAAAAAAAB7I/M-k9juVAzIQ/IMG_6938.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y83WL2DQI/AAAAAAAAB7Q/NSAmdqIby3I/IMG_6950.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y86GL2DRI/AAAAAAAAB7Y/o6iFx3i69GM/IMG_6962.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am Ort des Geschehens ist heute ein Park angelegt, recht schoen eigentlich, weniger schoen ist die Halle der Maertyrer, in der auf dutzenden Gedenktafeln immer wieder von ach so heldenhaften Sikhs zu lesen ist, die waehrend diversen politischen Tagungen so und so viele Briten erschossen haben, ehe sie nach ihrer freiwilligen Verhaftung der Todesstrafe freudig ins Auge blickten, denn schliesslich hatten sie ja ihrem Land gedient. Dabei handelte es sich fast auschliesslich um sehr gebildete Maenner, einer von ihnen promovierte in Muenster, ehe es zurueck nach Indien, auf Amoklauf und anschliessend an den Galgen ging.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir den Tag ueber am Tempel entspannt hatten, schlief Fabian in der Pilgergaststaette, waehrend Jens und ich zurueck zum Auto gingen. Dass bis spaet Nachts die Leute an dem Auto umklopfen und –fummeln, ist man gewoehnt, irgendwann nachts wurde ich doch stutzig, kletterte nach vorne den Fahrerraum, wo ich einen Inder ueberraschte der sich gerade fleissig mit einer Zange an dem Vorhaengeschloss zu schaffen machte, welches die Motorhaube verschliesst. Wie von der Hornisse gestochen sprang er auf, schwang sich auf ein scharf abbremsendes Motorrad auf und verschwand, ehe die Jungs nocheinmal kehrten und mit Fernlicht die Lage checkten und sich anschliessend ganz verpissten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Vorhaengung war zwar arg verbogen, aber auch das haben wir inzwischen repariert, nervt nur arg Schaeden von zwei Einbruchsversuchen in vier Tagen zu erleiden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y9BWL2DTI/AAAAAAAAB7o/oM5zIRKhNJo/IMG_7015.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y9C2L2DUI/AAAAAAAAB7w/v7wM4davvN8/IMG_7027.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Somit gings am naechsten Morgen frohen Mutes Richtung Pakistan, als wir ploetzlich einen grossen grauen Bus am Strassenrand stehen sahen. Mancher Leser wird sich an die bereits mehrmals erwaehnte Gruppe von Norwegern erinnern, die mit ihrem Bus von Norwegen ueber Russland und China bis nach Nepal gefahren sind, wo wir sie das erste Mal in Pokhara und einige Monate spaeter in Goa wiedertrafen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nun ja, genau diese Norweger waren gerade zu Gast bei einer indischen Familie, von der wir dann ebenfalls direkt eingeladen wurden. Bei ausgezeichnetem Essen wurden natuerlich viele Geschichten, Informationen und Tips ausgetauscht, ehe wir uns wieder auf den Weg machten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;An der Grenze angekommen, lief alles ziemlich gut, wir bekamen recht schnell die Dokumente aus- bzw eingestempelt, schauten uns noch einige stillgelegte Fahrzeuge von anderen Overlandern an, ehe wir durch die von Tribuenen flankierten Tore der Grenzstation „Wagha“ nach Pakistan einfuhren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y9FWL2DVI/AAAAAAAAB74/ogU9ILx0mJM/IMG_7082.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;An dieser Grenze findet naemlich jeden Abend seit unzaehligen Jahren ein Spektakel statt, das vor allem aus viel Gebruell, Gestampfe und maechtig uebertriebenen Stechschritt der in Gardeuniform umherstolzierenden Grenzwachen besteht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Genau genommen ist der Anlass der Zeremonie die allabendliche Schliessung der Grenze, vor der aber, nach eben erwaentem Geschrei, Aufgeplustere und Gestampfe, sich die Soldaten und Offiziere der Pakistaner und Inder von Angesicht zu Angesicht gegenuebertreten, sich foermlich die Hand schuetteln und abschliessend absolut zeitgleich die Fahnen senken, ehe die Tore krachend geschlossen werden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8y9JWL2DWI/AAAAAAAAB8A/w1D_alAk4XA/IMG_7116.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Parade ist aber wie ein grosses Event aufgezogen, ueber das man einfach nur noch lachen kann. Mit riesigen Lautsprechern wird die gegenueberliegende Seite mit nationalistischem Schlager beschallt und Flaggentraeger heizen das Publikum maechtig mit Schlachtrufen an, ehe der eigentliche Spuk losgeht. Unterlaeuft dann der Garde der einen Seite ein Fehler, oder ist diese langsamer als die anderen, droehnt von der ‚feindlichen’ Seite schallendes Gelaechter herueber und umgekehrt. So wird um die Wette marschiert, Flaggenseil entknotet, laut aufestampft und langanhaltent geschrien.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y9NmL2DXI/AAAAAAAAB8I/yCRcnyTTJvE/IMG_7129.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y9QmL2DYI/AAAAAAAAB8Q/X8fMAq8sY3w/IMG_7137.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y9U2L2DZI/AAAAAAAAB8Y/oGqId245bS0/IMG_7145.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8y9gGL2DcI/AAAAAAAAB8w/Ce_q1-7w5zU/IMG_7161.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y9b2L2DbI/AAAAAAAAB8o/Y4EfdXeqAiI/IMG_7158.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der ganze Vorgang ist etwas schlecht zu erklaeren, man denkt eher dass es sich um einen Sketch als um eine ernste Sache handelt, wir haben aber lange Zeit nicht mehr so gelacht, unserer Meinung nach eines der absoluten Highlights der vergangenen Monate.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nach der Zeremonie blieben wir auf dem Gelaende der Grenzstation, wo wir abends zum Klang entfernten Gewehrfeuers einschliefen, willkommen in Pakistan!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8y9mmL2DdI/AAAAAAAAB84/_gdX4dBoQq8/IMG_7169.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Am naechsten Morgen machten wir dann ausgiebig von der Tatsache gebrauch, dass Essen in Pakistan noch billiger als in Indien ist, bevor wir uns auf den Weg nach Lahore machten, dem kulturellen Zentrum Pakistans, wo wir inzwischen sicher angekommen sind. Dazu aber mehr im naechsten Beitrag, der hoffentlich wieder etwas spannender wird.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Viele Gruesse von Jens, Fabian und Tjark!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Verdana&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8y882L2DSI/AAAAAAAAB7g/nGOWxqCvfFE/IMG_6983.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 04 Mar 2008 04:27:45 +0100</pubDate>
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    <title>1001 Nacht   Udaipur - Agra</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bildergalerien   Picture Galleries&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;Herzlich willkommen zurueck, &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Ich werde niemandem daran erinnern muessen, wie wir es vom tropischen Goa ins karge Rajasthan geschafft haben, denn es hat ja sicherlich jeder den kuerzlich veroeffentlichten Beitrag gelesen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;(Fuer alle, die geistig nicht so fit sind oder sich damit entschuldigen „technisch nicht so versiert“ zu sein, am rechten Rand der Seite kann man noch mal die vorherigen Berichte aufrufen, einfach klicken und noch mal geniessen. Tip #2: Es gibt Neuerungen im Bereich „Team“. Sollte sich also jemand fragen, wer denn eigentlich Jens ist, der kann sich dort informieren)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;So fangen wir direkt an wo wir aufgehoert haben, nachdem wir also unsere letzte Nacht in Udaipur nahe des Monsumpalastes mit koeniglichem Ausblick geschlafen hatten, ging die Reise fuer uns weiter Richtung Nord-Osten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Gluecklicherweise kam irgendjemand auf die Idee sich die Festung „Kumbalgargh“ anschauen zu wollen, die ca 85km noerdlich von Udaipur in einer recht abgelegenen Gebirgskette liegt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Mit dem Moment in dem wir vom Highway abbogen, fuehlten wir uns wie in der Zeit zurueckversetzt. Kaum Autos, kaum Muell, neben den ausgedorrten Huegeln praegten saftig-gruene Felder das Landschaftsbild, die ueber kleine Bewaesserungsgraeben je nach Bedarf bewaessert werden konnten. Diese wiederum wurden mit Wasser gespeist, welches in grossen Saecken aus tiefen Brunnen ueber Seilwinden von Rindern heraufgezogen wurde. Auf uns wirkte die altertuemliche, aber ziemlich ausgekluegelte Technik ebenso faszinierend wie der schon im letzten Beitrag erwaehnte&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Kontrast der strahlenden, farbenfrohen Kleider der Dorfbewohner und der oeden Umgebung.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Auf unserem Weg von Dorf zu Dorf, deren Haeuser z.T. noch im traditionellen Stil aus groben Steinen erbaut waren, entdeckten wir noch weitere erstaunliche altertuemliche Methoden der Landbevoelkerung um an Wasser zu kommen. Meist per Vieh wurden direkt Schoepfraeder, oder auch mechanische Wellen bewegt, die wiederum Riemen antrieben die mit vielen kleinen Behaeltnissen das Wasser herauffoerderten. Direkt am Brunnen wuschen Frauen oft Waesche, ehe das Wasser ueber die Graeben in das Bewaesserungsnetz eingespeist wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ASxI9_74I/AAAAAAAABxs/N67_AYqR4cE/IMG_5207.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ASy49_75I/AAAAAAAABx0/Ioc5-0_6-A4/IMG_5208.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ASz49_76I/AAAAAAAABx8/qGJqBrc_JnA/IMG_5223.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8AS0o9_77I/AAAAAAAAByE/d24L_Xfz02Q/IMG_5237.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8AS6Y9_8CI/AAAAAAAABy8/wl5Eepj_PyI/IMG_5539.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8AS7Y9_8DI/AAAAAAAABzE/BpAPrwrM6pA/IMG_5550.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Nach einigen Umwegen und laengeren unfreiwilligen Aufenthalten an verschiedenen Orten gelangten wir schliesslich zu der aeussererst beeindruckenden Festungsanlage von ‚Kumbalgargh’, mehrere Ringwaelle, einer davon 36km lang mit 700 Tuermen schuetzen neben den ueber 400 Tempeln auch den Hauptpalast der Anlage, die im 15. Jhd. auf dem 1100m Berg errichtet wurde, von dem man ueber die angrenzende Ebene bis an den Horizont schauen kann. Die Burg wurde in ihrer Geschichte nur ein einziges Mal erobert. Die Armeen von drei Koenigreichen waren noetig, um die Burg fuer 2 Tage zu halten, ehe die Angreifer zurueckgeschlagen werden konnten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8AS1Y9_78I/AAAAAAAAByM/epVXdmMef5Y/IMG_5257.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8AS2I9_79I/AAAAAAAAByU/I3mZI9sQs_I/IMG_5274.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie oefters in der juengeren Vergangenheit hatten wir es uns zur bloeden Gewohnheit gemacht, zu spaet an den Sehenswuerdigkeiten aufzukreuzen, so konnten wir zwar einerseits in Ruhe von der Festung einen traumaften Sonnenuntergang bestaunen (wie so oft), ehe wir fuer unseren Geschmack viel zu frueh aus der Anlage herausgeschmissen wurden. Da es schon dunkel wurde, suchten wir uns einen Rastplatz unweit der Burg. Vermutlich hatte uns jemand auf der Festung gesehen und dachte, wir seien Terroristen die sich auf einen Anschlag vorbereiten. Wir staunten jedenfalls nicht schlecht, als nachdem die Beleuchtung der Burg abgeschaltet wurde zwei Armeefahrzeuge mit Blaulicht zuegig von der Strasse ins Gelaende abbogen, kurz vor uns scharf bremsten, mehrere Leute mit Taschenlampen und Funkgeraeten, aus dem aufgebrachtes Geschnatter drang, heraussprangen und uns umstellten. Als wir, ziemlich verdutzt mit unserem Teller selbst gekochter Spaghetti in der Hand, die uebrigens nicht besonders gut waren, erklaerten, dass wir nur Touristen seien, verschwanden die Jungs wortlos ebenso schnell wie sie gekommen waren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;Beleuchtung wieder an, wunderbar.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8AS2o9_7-I/AAAAAAAAByc/euAnSk40QBk/IMG_5289.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8AS3I9_7_I/AAAAAAAAByk/xURPQcy4css/IMG_5319.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8AS449_8AI/AAAAAAAABys/2trHxKc9Q9s/IMG_5379.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8AS5Y9_8BI/AAAAAAAABy0/wUGrKKKe9l8/IMG_5412.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie so oft in Rajasthan, verbrachten wir nach dem viel zu heissen Tag eine viel zu kalte Nacht, frueh morgens am darauffolgenden Tag fuhren wir ueber kleine Stassen einen kleinen Umweg ueber die Gebirgskette nach Westen, wo sich eine eindrucksvolle Tempelanlage befinden sollte. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Die Gegend noerdlich von Udaipur scheint sehr beruehmt wegen seines weissen, roten und gruenen Marmors zu sein. Wir kamen an dutzenden strahlend weissen Steinbruechen vorbei, in denen mit mehr oder weniger modernen Geraet riesige Bloecke aus dem Gestein geschlagen, geschnitten und gebrochen wurden, ehe diese auf LKW geladen und ungesichert abtransportiert wurde. So kam es nicht selten vor, dass an scharfen Kurven, Steigungen oder Geschwindigkeitsbuckeln riesige Marmorbloecke an- oder auf der Strasse lagen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Nach einigen Stunden Fahrt durch das wunderschoene Hinterland kamen wir schliesslich in ‚Ranakpur’ an. Hier befindet sich einer der wichtigsten „Jain“-Tempel in ganz Indien, der groesste und auch mit Abstand beeindruckenste Tempel wurde 1439 errichtet, besteht komplett aus weissem Marmor und 1444 unterschiedlich behauene Marmorsaeulen tragen das Gewicht der vielen, absolut spektakulaeren Kuppeln&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8AS9o9_8GI/AAAAAAAABzc/d9lCW4lI9YY/IMG_5657.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8AS849_8FI/AAAAAAAABzU/0sgLZMUwtVA/IMG_5651.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Den Hauptschrein umgeben mehrere Hallen, von denen jede durch absolut harmonische Architektur und phenomenale Steinmetzarbeiten besticht. So verbrachten wir ziemlich viel Zeit damit, uns in den sehr detailliert gearbeiteten Skulpturen, Fresken und anderen Kunstwerken zu verlieren, ehe wir uns wieder auf den Weg machten.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8AS8I9_8EI/AAAAAAAABzM/KpU41y4J5OM/IMG_5640.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Fuer den Fall dass sich jemand fragt: „Wer is’n eigentlich Jain?“. ‚Jain’ ist, soweit wir das richtig mitbekommen haben, eine Reinkarnation Buddha’s, im Gegensatz zu diesem wird Jain aber stets mit offenen Augen bei der Meditation darestellt, ausserdem befindet sich auf seiner Brust ein Mal, dass die Einigkeit allen Lebens symbolisiert, die in jedem Menschen zu finden ist, entsprechende Meditation vorausgesetzt, hat jeder die Moeglichkeit diese universelle Kraft in sich zu entdecken.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ASqI9_7wI/AAAAAAAABws/Vq647hUQJkE/IMG_5660.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Naechstes Ziel auf unserem Weg war ‚Ajmer’, eine groessere Stadt weiter im Osten, wo wir das Grab eines Heiligen des Islams und weitere Tempel und Festungen besuchten. Recht abgefahren war ein weiterer Jaintempel aus rotem Sandstein, in dessen Inneren das ‚jainsche’ Weltbild anhand einer Miniaturwelt dargestellt wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8AS-Y9_8HI/AAAAAAAABzk/AgggYoO__AU/IMG_5697.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ASsI9_7yI/AAAAAAAABw8/trhdwE5z27U/IMG_5706.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ASs49_7zI/AAAAAAAABxE/E79Wo6h1GSo/IMG_5728.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8AS_49_8II/AAAAAAAABzs/5gB-f4Rl3iM/IMG_5782.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ASrI9_7xI/AAAAAAAABw0/Lff-c2UjGUU/IMG_5685.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATAo9_8JI/AAAAAAAABz0/3dNooT8_t8k/IMG_5811.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Ansonsten ist zu Ajmer leider nur zu sagen, dass wir uns seit Westbengal wohl nicht mehr mit so vielen Schnorrern, Bettlern und Strassenverkaeufern rumschlagen mussten. Eine derartige Penetranz ist uns selten untergekommen. Ziemlich gereizt gings also weiter nach ‚Pushkar’.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Pushkar ist eine der heiligen Staedte Indiens. Um einen See stehen jede Menge milchig-blau getuenchte Haeuser, direkt am Ufer befinden sich 52 sog. „Ghats“. Wer die Berichte ueber Varanasi oder Kathmandu gelesen hat, weiss dass es sich hierbei um religioese Badeorte handelt. Wichtige Ghats sind z.b die, wo der Lengende nach Bhrama (einer der Hauptgoetter) ein Bad genommen haben soll, an anderer Stelle wurde die Asche von Ghandi ins inzwischen ziemlich gruenlich-stinkende Wasser geschuettet. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Ueberhaupt erscheint hier einiges, wie so oft in Indien, aeussererst fragwuerdig. So duerfen keine Schuhe innerhalb von 40 Fuss Umkreis um den See getragen werden, was aber ehe viele Leute machen, abgesehen davon schwimmt aber, auch wie so oft in Indien, jede Menge Muell im See herum, der zur Zeit ziemlich wenig Wasser hat und einen eher uneinladenen Geruch verstroemt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ASto9_70I/AAAAAAAABxM/SCIwKH1UoA0/IMG_5830.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Der Ort scheint auch ziemlich beliebt bei Reiseanbietern und ‚alternativen’ Reisenden zu sein, weshalb sich leider jede Menge Lumpenpack in Pushkar herumtreibt, das verusucht Touristen durch miese Tricks zur Kasse zu bitten. Ein Beispiel: Um dem See seine Ehre zu erweisen, sollen Blumen ins Wasser gestreut werden, die ein vermeindlicher Priester aushaendigt. Je nach Anzahl der Familienmitglieder rennt also mancher mit mehreren, andere mit weniger Blueten zum Ufer und schmeisst seinen Kram ins Wasser. Der ‚Priester’ bittet dann im Nachhinein gehoerig zur Kasse. Gluecklicherweise wird vor so was in unserem Reisefuehrer gewarnt, wir behielten uns also einen Segen fuer euch daheim vor, aber keine Sorge, natuerlich waere uns euer Wohl einige hundert Rupie wert gewesen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ASvY9_72I/AAAAAAAABxc/NP3kc3m0iM8/IMG_5904.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ASwI9_73I/AAAAAAAABxk/uW-v6Z7REDI/IMG_5908.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Nichts desto trotz muss man schon zugeben, dass die Stadt einiges an Atmosphaere versprueht, vor allem auch einer der Tempel, der unweit der Stadt auf einem Berg liegt, auf dem man wenigstens halbwegs seine Ruhe hat und einen eindrucksvollen Ausblick ueber die Stadt geniessen kann.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ASuY9_71I/AAAAAAAABxU/Xl78-x-E0Zs/IMG_5883.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Trotzdem waren wir nicht traurig, Pushkar zu verlassen und weiterzufahren nach ‚Amber’. Die Stadt war einst die Hauptstadt des Koenigreiches von Jaipur, auch hier umgeben riesige Mauern die Stadt auf Gebirgskaemmen. In regelmaessigen Abstaenden befinden sich Wachtuerme, die sich, wie wir spaeter erfahren sollten, per Spiegelzeichen, Trommelcodes und Feuer miteinander und den beiden Festungen verstaendigten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Hoch uber der Stadt liegt die Festung „Jaighar“. Durch hohe Mauern geschuetzt, wurde von hier der im Tal liegende Palast und die Stadt bewacht. Das funktionierte wohl auch ganz gut, denn ‚Jairgah’ wurde niemals eingenommen, was vielleicht daran liegen koennte, dass die weltgroesste Kanone auf Raedern auf einem der Tuerme stationiert ist. Mit 100kg Schiesspulver als Treibladung, wurde die Kugel bis zu 30km weit abgeschossen. Die Kanone, dessen Raeder schon groesser als ich sind, wurde aber nur ein einziges Mal zu Testzwecken abgefeuert. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATEo9_8OI/AAAAAAAAB0c/dsUuxd8DNgg/IMG_6013.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATCI9_8LI/AAAAAAAAB0E/kKEVS6nsrEk/IMG_5972.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie bekommt man ein so riesiges Ungetuem auf einen Berg? Man baut es einfach oben! Denn auf der Festung befindet sich eine Kanonengiesserei, in der noch die noetigen Werkzeuge zur Kanonenproduktion vorhanden sind und in einem recht interessanten Museum ausgestellt sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATDo9_8NI/AAAAAAAAB0U/4aV8MFxCK2Y/IMG_6001.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATIY9_8RI/AAAAAAAAB00/atzG6BOvuyc/IMG_6029.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Ansonsten hat die Festung aber auch noch ein Puppentheater und einen sehr schoenen Garten zu bieten, von dem man schone Aussichten ueber das umliegende Gebirgsland, die Stadt und den Palast geniessen kann.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATFY9_8PI/AAAAAAAAB0k/Q-P0uIzDQjs/IMG_6017.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Stichwort „Palast“. Der 1592 begonnene Bau, der ueber die Jahre und durch die Generationen des Herrschergeschlechtes immer weiter ausgebaut wurde, ist auch heute noch in sehr gutem Zustand. Mal wieder staunten wir nicht schlecht, als wir diesen Prachtbau besichtigten, der wegen seiner indo-islamischen Archiktektur wie so vieles was wir in letzter Zeit gesehen hatten, der Maerchenwelt von 1000 und einer Nacht entsprungen zu sein schien. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wir verbrachten Stunden damit, uns die wunderschoenen oeffentlichen und privaten Audienzhallen, die persischen Gaerten, Stallungen, Dienstbotenunterkuenfte, den Harem und die verschiedenen Palaeste anzuschauen, die teilweise erstaunlich raffiniert den klimatischen Extremen Rajasthan angepasst waren. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Da waere z.b der Sommerpalast. Zwar ganz oben auf der Festung gebaut und damit direkt der Sonne&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;ausgeliefert, ist er strategisch doch so errichtet, dass die aus dem Tal kommenden Winde durch grossen Boegen in den Palast wehen konnten. An den Eingaengen waren Vorhaenge angebracht, die mit Wasser getraenkt, die Umgebungstemperatur auf ein angenehmes Level herunterkuehlten. Ausserdem wurden ueber ausgekluegelt angelegte Wasserrinnen ‚Kuehlwasser’ durch die Palastanlage geleitet, die die Innentemperatur zusaetzlich herabsetzten, ehe das inzwischen warm gewordene Wasser in die Gartenanlagen geleitet wurde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Der grosse Wasserbedarf wurde durch den weiter im Tal liegenden, kuenstlichen See gedeckt. Durch spezielle terassenfoermig angelegte Bauten wurde das Wasser aus dem See ueber die veschiedenen Stockwerke teils mit Rohrleitungen auf den Palast befoerdert.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATDI9_8MI/AAAAAAAAB0M/4dH3tm6vsU4/IMG_5979.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATBY9_8KI/AAAAAAAABz8/EbpfDjxpFeo/IMG_5957.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie immer gab es viel zu viel Beeindruckendes zu sehen, um hier alles aufzuzaehlen, schwer imponiert fuhren wir ins nahe gelegene Jaipur, heute Hauptstadt Rajasthans. Als in Amber Platz und Wasser knapp wurden, gab der damalige Koenig eine neue Haupstadt in Auftrag, die alle anderen uebertreffen sollte. Diese Stadt, 11km suedlich von Amber errichtet benannte der Koenig dann nach sich selbst, naemlich Jaipur.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATJI9_8SI/AAAAAAAAB08/OpVqE3X62hg/IMG_6035.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Jaipur ist vor allem fuer seine ‚Pink City’ bekannt, denn als 1876 der Prince Of Wales und spaetere Koenig Edward VII zu Besuch kam, befahl Maharaja Ram Singh die komplette Stadt pink anstreichen zu lassen, welches hier als Farbe der Gastfreundlichkeit gilt. In der heute nur noch teilweise pinken, eigentlich eher roten Altstadt gibt es einige recht interessante Sehenswuerdigkeiten zu besichtigen, so z.B. den ‚Palace Of Winds’, eine von innen eher unspektakulaere Anlage, die den Damen des Hofes, die nicht in der Oeffentlichkeit gesehen werden durften, die Moeglichkeit gab, von unzaehligen kleinen Fenstern des fuenfstoeckigen Baus aus, dem Treiben auf der Strasse zu folgen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATKI9_8TI/AAAAAAAAB1E/TUZlGYr04kQ/IMG_6050.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Neben einem hohen Minarett, von dem man ausgezeichnete Aussichten ueber die Stadt und das Umland hat, vorausgesetzt der Smog ist nicht zu dicht, faszinierte uns vor allem das von Maharaja Jai Singh II errichtete Observatorium. An zahlreichen unterschiedlichen ‚Instrumenten’ berechnete er hier erstaunlich genau Uhrzeiten, Horroskope, ganze Kalender, Aszendenten und weiss der Teufel was. Die aus Marmor gefertigten, teilweise riesigen Apparate wirken mitunter recht bizarr, haben jedoch alle eine spezifische Aufgabe, die recht gut erfuellt wird. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATLI9_8UI/AAAAAAAAB1M/ur0-6R1fIl0/IMG_6092.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;So ist die groesste Sonnen&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;uhr 24m hoch, auf zwei, jeweils 4m langen, geschwungenen Marmorplatten wird die Ortszeit auf 2 Sekunden genau angezeigt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATLo9_8VI/AAAAAAAAB1U/V-Doxk1Up80/IMG_6107.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Den angeblich recht eindrucksvollen Stadtpalast schauten wir uns nicht an, wie ueberall in Rajasthan auch, haben sich die Eintrittspreise fuer Sehenswuerdigkeiten in den letzten 2 Jahren an manchen Stellen verzehnfacht. Der Witz ist, wo ‚Auslaender’ mal eben 200Rs Eintritt zahlen, sind Inder mit 20Rs dabei. Das geht auf Dauer ganz schoen gegen den Strich, wir hatten im Uebrigen ehe genug von weiteren Palaesten, pfiffen auf die Abzocke und fuhren weiter nach Osten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Kurz vor Agra befindet sich „Fatehpur Sikri“. Vom beruehmten Mughal-Eroberer Akhbar in Auftrag gegeben, wurde diese aus rotem Sandstein erbaute Palastanlage nur wenige Jahre bewohnt. Wegen akuter Wassernot wurde die Anlage nach dem Tode seines Erbauers verlassen, weswegen sie auch heute noch in ausgezeichnetem Zustand ist. Was soll ich gross erzaehlen, die Palastanlage mit seinen Gemaechern, Audienzhallen, Stallungen und Gemaechern, Gaerten und dem Harem ist absolut beeindruckend, an manchen Stellen finden sich, wie so oft in letzter Zeit, Steinmetzarbeiten, die man sich stundenlang anschauen koennte und immer noch fasziniert waere. Ganz interessant war, dass auf einem der Hoefe eine Art Schach mit weiblichen Sklaven als Figuren gespielt wurde. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATOY9_8ZI/AAAAAAAAB10/khtrq6DGlj4/IMG_6220.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATPI9_8aI/AAAAAAAAB18/EvG6kVKrk14/IMG_6237.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATQY9_8bI/AAAAAAAAB2E/otUauBPObks/IMG_6255.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATRI9_8cI/AAAAAAAAB2M/rUZcViAJE3U/IMG_6257.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wirklich beeindruckend war aber die eintrittsfreie „Jama Masjid“, eine riesige Moschee, umgeben von schweren roten Sandsteinmauern ragt am Suedende das groesste Tor Asiens, 54 Meter hoch, in den Himmel. Das 1571, nach einem erfolgreichen Feldzug gegen das benachbarte „Gujarat“ errichtete Tor, „Buland Dawaza“ genannt, was so viel wie „Siegestor“ bedeutet, weist auch ein Zitat Jesu auf, auf Deutsch etwa: „Die Welt ist wie eine Bruecke, ziehe ueber sie aber erbaue kein Haus auf ihr“.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATMY9_8WI/AAAAAAAAB1c/Cg87-KzJoM0/IMG_6136.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Der gute Akhbar war uebrigens als ziemlich liberaler Herrscher bekannt, er hatte eine Hindin, eine Muslimin und eine Christin zur Ehefrau, neben den Hunderten von Konkubinen. Einfluesse der verschiedenen Religionen finden sich ueberall in der Architektur der Anlage wieder, z.B islamische Torboegen, die Lotusblume des Hinduismuses und Saeulen, wie sie oft in christlichen Kirchen zu finden sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Ein aus weisem Marmor, ebenfalls auf dem Moscheegelaende errichtetes Grab, bildet einen ziemlichen Kontrast zu dem roten Sandstein, ist aber ebenfalls sehr liebevoll verziert und recht schoen anzuschauen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ATM49_8XI/AAAAAAAAB1k/AZTCyS65fLw/IMG_6161.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATNo9_8YI/AAAAAAAAB1s/n054Vcamee4/IMG_6194.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Interessant ist auch das Grab seines Lieblingselefanten, ein Turm der von dutzenden steinernen Elefantenruesseln gesaeumt ist. Der spielte uebrigens auch die Rolle des Scharfrichters unter Akhbar, welcher sich selbst gerne als fairen Richter hinstellte. Sollte jemand es aber doch auf die Spitze getrieben haben, sah die Todesstrafe so aus, dass der Angeklagte den Kopf vom Elefanten zerstampft bekam. Sicherlich ein sehr eindruecklicher Tod, hehe. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;An der Moschee, die im Uebrigen auch fuer das gemeine Volk zugaenglich war, zeigte sich wie so oft ein in Indien folgende Tatsache: Man steht vor einem wahnsinnig faszinierenden Monument, in Form, Groesse und Verzierung wohl einmalig auf der ganzen Welt, dass man einfach Ruhe braucht, um das Ganze auf sich wirken zu lassen. Die kriegt man nur nicht, weil einen PERMANENT dutzende von Souvenierverkaeufern und anderes Gesocks belagert, einen total zulabern und an einem herumnesteln, sollte man auf die bloede Idee gekommen sein, das Ignorieren irgendwas bringen koennte (bringts’s nicht). Sich muehsam zusammenreissend, dem Pack nicht richtig einen auf die 12 zu geben bleibt leider selten die Musse, die euch hier so huebsch praesentierten Sehenswuerdigkeiten auch in Ruhe zu geniessen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Mal wieder etwas ‚verspannt’ ging es also weiter nach Agra. In Agra steht das ‚Taj Mahal’, das duerfte wohl ein jeder von euch kennen. Trotzdem mal einige Infos:&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATRo9_8dI/AAAAAAAAB2U/18adjiARdAA/IMG_6365.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Nachdem 1631 die Lieblingsfrau ‚Shah Jahan’s’, dem damaligen Koenig Agras, im Kindsbett nach der Geburt des 14. Kindes gestorben war, verfiel der Shah der Legende nach in so tiefe Trauer, dass er ueber Nacht ergraute. Bis 1653 errichteten daraufhin ca. 20.000 Arbeitskraefte, darunter auch Spezialisten aus Europa, das Grab fuer seine Frau „Mumtaz Mahal“. Da Material auch aus der Ferne herangeschafft wurde, Edelsteine aus Belgien, Japan und sonst woher, belief sich die Rechnung schliesslich auf 3 Millionen Rupie, was heutzutage mit 70 Millionen US$ gleichzusetzen waere.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wegen Smog, saurem Regen und allgemeiner Luftverschmutztung, hat der weisse Marmor des Taj, Shah Jahan’s bevorzugtes Baumaterial, in der juengeren Vergangenheit teilweise argen Schaden erlitten. Deswegen ist heutzutage in einem gewissen Umkreis um das Taj absolute Sperrzone fuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Heerscharen an Touris werden also mit Golfcaddies oder Elektrobussen herangeschafft, ehe diese sich in lange Schlangen einreihen duerfen und ebenso wie wir 750 Rupie auf den Tisch legen muessen, wo Inder nur 20Rs bezahlen, jaja, herrlich ist das!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Durch schoene Torhaeuser aus rotem Sandstein geht’s dann an den wohl einzigen Gaerten Indiens, in denen nicht jede Menge Muell rumliegt, zum ‚Taj Mahal’ selbst, welches wiederum von zwei beeindruckenden Prachtbauten aus rotem Sandstein flankiert wird, von denen der nach Mekka gerichtete als Moschee genutzt wird. Wir erwarteten den Sonnenaufgang, der das ‚Taj’ in schoenes Licht rueckte, ehe wir uns zum Grab selbst aufmachten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATSI9_8eI/AAAAAAAAB2c/9u3bMhAx3Ho/IMG_6440.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATTo9_8gI/AAAAAAAAB2s/YwJXD1bcVgE/IMG_6469.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Hauptaugenmerk liegt aber natuerlich an dem absolut phantastischen ‚Taj’. Von vier Minaretten umgeben, darf man nur ohne- oder mit verpackten Schuhen auf das Plateau aus weissem Marmor, auf dem man entweder die wunderschoenen Einlegearbeiten aus Stein um das Gebaeude herum bewundert, so wie Fresken und andere Inschriften, oder man begibt sich direkt ins Innere des Grabes, wo hinter einer gemeisselten Absperrung, natuerlich auch aus Marmor und wunderschoen, das (falsche) Grab der Frau und das des 1666 gestorbenen Shah Jahans liegt, die tatsaechlichen Graeber liegen in einer verschlossenen Gruft unterhalb des Hauptraumes und sind nicht fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ATU49_8iI/AAAAAAAAB28/G3rNYnAB0As/IMG_6516.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Auch die Sarkophage zeugen von einer schwer vorstellbaren Handwerkskunst, extrem detailliert, extrem verziert kann man wirklich nur staunen.&lt;span&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Selbiges gilt fuer die bereits erwaehnten Einlegearbeiten. Die persischen Blumenmuster, die aussen wie innen den gesamten Bau verzieren, erscheinen zunaechst wie gemalt, schaut man aber genauer hin, sieht man dass die schoenen, fein veraestelten Blumen und Blueten aus 43 verschiedenen Arten von Edelsteinen besteht, die, perfekt geschliffen und ineinandergefuegt, einen Wahnsinnseindruck machen. Ebenso schoen sind die ueberall auffindbaren Zitate aus dem Koran.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATUY9_8hI/AAAAAAAAB20/RtPxQewrUNs/IMG_6507.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATVo9_8jI/AAAAAAAAB3E/0U3EoqdebI8/IMG_6530.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R8ATWI9_8kI/AAAAAAAAB3M/F3Rb6gBnuhg/IMG_6540.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Und ein weiteres Mal schwer beeindruckt ging es einige Kilometer weiter zur Festung Agras, 1565 von Feldherr Akhbar erbaut, natuerlich aus rotem Sandstein, sind die Waelle ueber 20m hoch und haben einen Umfang von 2.5 Kilometern. Die anfangs als reine Festung geplante Anlage wurde ueber die Jahre immer weiter ausgebaut, Shah Jahan war es schliesslich, der der Festung einige recht schoene Palastanlagen aus weissem Marmor spendierte. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie auch schon vorher gilt: Gemaecher, Palastanlagen, Moscheen, Badehaeuser, und der ganze andere Kram waren wirklich beeindruckend und teilweise wirklich phantastisch, jaja, so beeindruckend dass es mittlerweile zum Hals heraushaengt, die Haeufigkeit der Worte „phantastisch“, „phenomenal“, „beeindruckend“ oder „faszinierend“ noch weiter auszureizen, „huebsch“ wars, aber irgendwie auch nichts wirklich Neues.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ATW49_8lI/AAAAAAAAB3U/-o1kw-iOu2U/IMG_6569.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R8ATXo9_8mI/AAAAAAAAB3c/Rp5DlGAoadE/IMG_6586.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Wie auch schon in Amber wurden die Gemaecher per Wassergraeben gekuehlt, neu hingegen war, dass in manchen Gebaeuden die Waende hohl waren, durch die zusatzlich Kuehlwasser floss. Es gab einige wunderschoene Raeume zu sehen, die aber, wie auch die Bibliothek, von den Briten gruendlich ausgeraeumt wurde, als die Festung erobert wurde. Es zeugen also teilweise nur noch Details vom vergangenen Glanz. Es fanden sich aber auch viele Steineinlegearbeiten, Fresken und andere Steinmetzarbeiten, wie sie spaeter ihren Platz im Taj Mahal fanden.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Gerade vom britischen Angriff sind noch Einschussstellen in der Palastanlage zu sehen. Bemerkenswert: An dem aus Belgien herangeschafften, riesigen Thron aus schwarzem Onyx prallte eine Kanonenkugel einfach ab, hinterliess einen winzigen Kratzer, ehe die Kugel ins Marmordach einschlug. Das Einschussloch dient heute als Nest fuer einen der zahlreichen, knallgruenen „Pirat“ Voegel. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Shah Jahan verbrachte hier uebrigens die letzten 8 Jahre seines Lebens in Gefangenschaft, nachdem sein Sohn die Macht uebernommen hatte, herrschte Hausarrest fuer den Erbauer des ‚Taj Mahal’. Wenigstens hatte er von seinen Privatgemaechern einen ausgezeichneten Ausblick auf das Grab seiner Gattin, das nun wirklich nicht an Maerchenhaftigkeit zu ueberbieten ist. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Da uns die ganzen Abzocker mal wieder arg gegen den Strich gingen, die Eintrittspreise fuer manche Sehenswuerdigkeiten einfach laecherlich waren und es ein furchtbar anstrengender Tag war, ging die Reise fuer uns nach Delhi weiter, aber das kommt nach der naechsten Maus.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R8ATYY9_8nI/AAAAAAAAB3k/q9570r1egJM/IMG_6609.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Mal im Ernst, mal wieder tut es mir leid so furchtbar viel schreiben zu muessen, aber ich halte mich schon gut zurueck, hoffe trotzdem euch gefallen Bilder und Text, fuer die Fotos, die euch hoffentlich ganz schoen neidisch machen werden, bedankt euch artig bei Fabian, ich habe meine Schuldigkeit fuer dieses Mal getan und werde euch mit nicht enden wollenden Ausuferungen noch einmal nerven, bevor wir in Richtung Pakistan weiterfahren.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Also dann Leute, bis dahin,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;Team Landrover&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R8ATY49_8oI/AAAAAAAAB3s/fJPK-dft09U/Tajpanorama1.jpg?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 23 Feb 2008 14:07:03 +0100</pubDate>
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    <title>Genug gechillt...on the road again  Goa-Udaipur</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;a title=&quot;Pictures&quot; href=&quot;http://picasaweb.google.com.au/Outback2Orient&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bildergalerien Picture Galeries&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Agonda, Goa, frueher Morgen. Die tagsdurschnittlichen 25-30 Grad sind noch nicht erreicht, trotzdem scheint einem die Sonne schon angenehm ins Gesicht, natuerlich ist der strahlend blaue Himmel von keinem Woelkchen getruebt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Neben dem sanften Rauschen der Brandung, die in ca 20m Entfernung auf den weissen Sandstrand spuelt, ist da aber ein Stoergeraeusch: Vorsichtig die Decke weggeschoben stellt sich heraus dass es bloss Fabian ist, der wie jeden Morgen dem Baeckerjungen fuer umgerechnet 10 Cents die noch warmen Fruehstuecksbroetchen abnimmt. Beruhigt drehe ich mich also um und schlafe noch eine Runde.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Spaeter wird dann unter Palmen gefruehstueckt, die frische Meeresbrise sorgt fuer angenehmes Joggen, ehe man fuer die bis anschliessende Erfrischung eine Runde im Wasser schwimmen geht. Da das natuerlich ziemlich stressig ist wird der Rest des Tages entspannt. Tja, so in etwa verlief unsere doch kurze aber ziemlich schoene Zeit in Goa.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwi49_7KI/AAAAAAAABqg/E9nGNsPrmL4/IMG_4491.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwjo9_7LI/AAAAAAAABqo/92HB8ehFkRM/IMG_4516.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwlI9_7MI/AAAAAAAABqw/twBE1kbAoFQ/IMG_4534.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da den ganzen Tag relaxen aber natuerlich auch langweilig wird, entschlossen wir uns ein Motorrad zu leihen, um mit diesem die ehemalige portugiesische Kolonie zu erkunden, in der auch heute der Katholizismus die meist verbreiteste Religion ist, wo es alle Arten von Fleisch auf den Teller und spottbillig gutes Bier in das Glas gibt und wo man vor allem die wunderschoene Architektur der Kolonialbauten bewundern kann, die sich unter den Palmen am Strand oder hoch ueber dem Meer auf den Klippen 1A ins Landschaftsbild einfuegen. So sieht man ueberall, egal ob im Hinterland, direkt am Meer oder entlang der Lagunen, wunderschoene portugiesische Haueser und Villen, auf den Klippen oder in den Staedten grosse Festungsanlagen und immer wieder schneeweiss getuenchte Kapellen, Kirchen und Kathedralen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Einer unserer Lieblingsorte im gluecklicherweise weniger touristischen, suedlichen Teil Goas, war die Festung „Cabo Di Rama“, ein altes Fort, von dem man sehr gute Ausblicke ueber das Meer geniessen kann, von dem heutzutage aber bis auf einige Tuerme und den Wall nichts mehr steht. Dafuer hat man seine Runde, was in Indien ein sehr wertvolles Gut ist. So kam es, dass wir von hier zwischen den Klippen einen Strand erspaehten, der wohl noch einer der urspruenglichsten sein duerfte, glaubt man den Erzaehlungen eines Alt-Hippies, mit dem wir uns anfreundeten, der jeden Morgen bei uns mit seiner Enfield vorfuhr um eine Runde zu schwimmen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwI49_67I/AAAAAAAABoo/YcV--6e7raY/IMG_4195.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwKo9_68I/AAAAAAAABow/tPnyowyGq9s/IMG_4203.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gwLY9_69I/AAAAAAAABo4/GFBNyr3V21E/IMG_4215.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwoo9_7QI/AAAAAAAABrQ/Qa0KUBmE1w0/IMG_4632.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gweY9_7GI/AAAAAAAABqA/h83nSz5uPX0/IMG_4363.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwf49_7HI/AAAAAAAABqI/gkoDwKfZCSI/IMG_4385.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der als schoenste Strand Indiens beruehmt gewordene Strand von „Palolem“ wurde inzwischen von der Tourismusbranche so massiv ueberbaut, dass man sich eher an die Backpacker-„Paradise“ von Australien oder Thailand erinnert fuehlt, dicht an dicht reihen sich die Liegen aneinander, auf Schildern in verschiedenen Sprachen werden total ueberteuert Essen und Drinks angepriesen. Zu viele Leute, zu viel Stress.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Weiter geht es mit dem Motorrad also durch die saftig-gruene Palmen- und Reisfeldidylle ueber die Kuestenstrassen Richtung Norden, durch Fischerdoerfer in dem die Fischer noch mit ihrem Holzboot mit Ausleger zur See fahren oder in den Werften an neuen Schiffen mit einfachen Werkzeugen rumbasteln. Hunde liegen traege in der Sonne und schauen nur kurz auf, wenn man vorruebergeht, ziemlich entspannte Atmosphaere.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwVo9_6_I/AAAAAAAABpI/I30IWn4BDZs/IMG_4236.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwO49_6-I/AAAAAAAABpA/f40VxER-5jg/IMG_4230.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwbI9_7DI/AAAAAAAABpo/v3DE-aoaIMI/IMG_4309.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwco9_7EI/AAAAAAAABpw/XDtQLtXXe0Y/IMG_4319.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwgo9_7II/AAAAAAAABqQ/4ayDwlEQlMo/IMG_4442.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das kleine Dorf „Chandor“ beheimatet einige unglaublich schoene Villen, in die man auch einen Blick werfen kann, vorrausgesetzt die Bewohner sind daheim. So durften wir zwar keine Fotos schiessen, uns aber in einigen grossen alten Landhaeusern umschauen, deren Einrichtung einfach phenomenal war. Saemtliche Moebel waren so kunstvoll aus Edelhoelzern herausgearbeitet, dass man nur staunen konnte. Belgische Spiegel und Kristall, Rubin, Silber und Gold wo man nur hinschaute, Vorhaenge aus edlen Stoffen, Bibliotheken mit hunderten uralten Buechern, einfach der Wahnsinn. Beschreiben wuerde zu lange dauern, bucht euch am besten ein Ticket und schauts euch selber an.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gwAY9_61I/AAAAAAAABn0/6HMLlH8mbcE/IMG_4169.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwB49_62I/AAAAAAAABn8/D21_GE4eRdw/IMG_4174.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gwEY9_63I/AAAAAAAABoE/BF5YjmqN5Ak/IMG_4179.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ebenfalls einen Blick wert war die Hauptstadt „Panaji“, in der man im alten Portugiesenviertel wieder und wieder die schoenen kunterbunten Haeuser mit ihren grossen Raeumen, vielen Fenstern und breiten Verandas bestaunen konnte. Zusammen mit den Palmen und dem Meer koennte man fast meinen man sei in der Karibik. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die einige Kilometer im Osten gelegene Altstadt „Old Goa“, ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes (Ja was eigentlich nicht?), hier finden sich von der alten Stadt aber nur noch die Krichen und Kathedralen, alle schneeweiss von aussen, die von innen mit aufwendigen Holz- und Golddekorationen ausgeschmueckt sind. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Eine davon beherbergt die sterblichen Ueberreste von St. Francis Xavier, 1552 nahe der chinesischen Kueste gestorben, war seine Leiche noch zwei Monate spaeter als sie in Goa per Schiff eintraf in bestem Zustand. 1614 fing die Kirche dann an die immer noch gut erhaltene Leiche ‚aufzuteilen’. Bis 1636 wurden so rechter Arm und Schulterblatt, sowie die inneren Organe ueber ganz Suedostasien, Japan und Rom veteilt, obwohl 1622 der gute Mann heilig gesprochen wurde. Ende des 17.Jhd. war der Zustand der Leiche dann aber so schlecht, dass die Jesuiten beschlossen St. Francis Xavier, oder das was von ihm uebrig war, in einem glaesernen Sarg zur vorlaeufig letzten Ruhe zu betten. Diese Ruhe fand aber Ende des 19.Jhd. ein Ende, als beschlossen wurde die Leiche alle 10 Jahre oeffentlich zu zeigen. Dies geschah das letzte Mal 2004. Wir waren aber auch zufrieden, den Koerper im Glassarg liegen zu sehen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwYI9_7AI/AAAAAAAABpQ/CgTVx9ujVAU/IMG_4237.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gwZY9_7BI/AAAAAAAABpY/STbTbqf_Qiw/IMG_4260.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwFI9_64I/AAAAAAAABoM/7SJb5BPet_g/IMG_4180.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da doch lieber wieder an die frische Luft, rauf aufs Motorrad und mit Vollgas zurueck zur Kueste, wo wir an den Straenden um die Hauptstadt schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das bekamen, was viele an Goa beklagen. Wo man frueher am schoenen Strand unter Palmen seine absolute Ruhe geniessen konnte, stehen heute, wie in Palolem auch, Strandhuette neben Strandhuette, Hotels neben Hotels, Resorts neben Resorts, usw usw. Wie in jeder anderen touristischen Stadt Indiens auch, will einem staendig irgendwer irgendeinen Scheiss verkaufen und man muss aufpassen wohin man tritt, a) wegen des vielen Muells, b) wegen der Unmengen an Leute, die sich hier umhertreiben, also wieder aufs Bike und ab in den Sueden, wo man wenigstens noch entspannen kann.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwF49_65I/AAAAAAAABoU/OGHZiNW6ZsM/IMG_4183.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwHI9_66I/AAAAAAAABoc/6OU4OttwnxY/IMG_4190.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wie klein die Welt ist, wurde uns mal wieder bewusst als eines Morgens ein alter Bekannter neben unserem Auto mit seinem Motorrad hielt. Jens, Deutscher, der mit uns in Perth fuer einige Zeit zusammengewohnt hatte und ziemlich viel am Landrover geschweisst hatte, ehe es per Frachter nach Indien ging, kam auf einen Besuch vorbei, wenig spaeter beschlossen wir, gemeinsam erstmal bis nach Delhi zu reisen, somit sind wir wieder zu dritt im Landrover unterwegs.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gwdY9_7FI/AAAAAAAABp4/fzV3j1oE0BA/IMG_4324.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Allerdings kommt es noch haerter. Wir erinnern uns an den Beitrag aus Pokhara in Nepal, als ich ueber die Norweger schrieb, die mit ihrem Schulbus unterwegs sind?. Wir staunten jedenfalls nich schlecht als eines Morgens die Norweger samt Bus bei uns am Strand standen. Jaja, so klein ist die Welt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwho9_7JI/AAAAAAAABqY/7ytSI2u7ZNs/IMG_4451.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die letzten Tage wurde dann vorwiegend entspannt, wir assen gut, tranken mal das eine oder andere Bierchen und schliefen lange. Ausserdem nutzten wir die Zeit um uns ein wenig mit den anderen Overlandern zu unterhalten, tauschten Tipps aus und staunten ueber die Fahrzeuge und deren Ausruestungen, natuerlich auch die Menschen, denn die ausnahmslos sehr netten Leute hatten alle die eine oder andere spannende Geschichte zu erzaehlen. Nachdem wir so zu gutem Kontakt und einigen wirklich guten Tipps gekommen waren, war es schade als sich unsere Zeit dem Ende naeherte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwl49_7NI/AAAAAAAABq4/cpIrXDf6JcI/IMG_4573.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwm49_7OI/AAAAAAAABrA/zNTGvHsQ200/IMG_4583.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Leider wurde es zum Ende doch noch etwas unangenehm, eine Horde betrunkener Inder, stahl unsere Stuehle, als wir diese dann ‚wiederbesorgten’, gab es fast eine Keilerie, irgendjemand nutzte die Gelegenheit und stahl Jens’ Kamera. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwaI9_7CI/AAAAAAAABpg/0gt75sROJm0/IMG_4291.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da der Norden Goas fuer junges Publikum und vor allem fuer seine Raveparties bekannt ist, fuhren wir also nicht allzu weit, als wir schliesslich das Auto gepackt hatten, sondern schauten uns ein paar Festungen auf dem Weg an, ehe wir nach Vagator, im Norden gelangten. Das kleine Oertchen galt im Norden Goas zwar als eher ruhiges Plaetzchen, aber was hier nach Sonnenuntergang abging, war jenseits von gut und boese. Diskussionen mit Personen die gerade auf dem Trip sind, sie seien als andere aber keine Menschen, koennen mitunter ganz schoen grotesk ausarten, wenn man unter dem Krach, den DJ Sergey aus Moskau veranstaltet, ueberhaupt was versteht. Da 79% aller Fluege die in Goa landen aus Russland kommen, sind Publikum und Musik meist eine Gangart haerter. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nichts desto trotz hatten wir einige sehr gute Naechte in Vagator, dem Treffpunkt der Overlander im Norden Goas. Neben einem Oesterreicher, der gerade seine 40. Overlandtour vollendet hatte, lernten wir noch zwei junge Englaender kennen, die nicht viel aelter als wir mit einem VW T4 nach Goa gekommen waren und Freunde aus dem Iran dabeihatten. Es tat wirklich gut mal junge Leute zu treffen, die nicht voellig drauf durch Indien irren und meinen einen auf alternativ machen zu muessen, sondern wie wir so bloed sind und mit ihrem Fahrzeug unterwegs sind. Das muss zwar nicht unbedingt 500.000 Euro kosten, wie das Unimog-Expeditionsfahrzeug eines Spaniers, dass wie wir in Vagator geparkt hatte, aber jedem das seine.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwsI9_7SI/AAAAAAAABrg/3RluobYclAI/IMG_4649.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwto9_7TI/AAAAAAAABro/xB57SLo2nOc/IMG_4656.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwpo9_7RI/AAAAAAAABrY/-ywkIsYF0Vs/IMG_4642.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem uns die Englaender und die iranischen Geschwister mit ihren Geschichten bzw. Heimatberichten reichlich Apetit auf Pakistan und vor allem auf den Iran gemacht hatten, ging es fuer uns weiter in Richtung Norden, nach Mumbai. Etwas traurig, dass wir mit nicht mehr Zeit mit den jungen Leuten verbringen konnten, aber so ist das Leben. Unterwegs wollten wir uns noch eine Seefestung anschauen, leider konnten wir wegen eines zu tiefen Wasserspiegel nicht uebersetzen, bekamen dafuer aber den Blick auf einen havarierten Tanker geboten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwuo9_7UI/AAAAAAAABrw/hRvMzX1F8v8/IMG_4660.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwwI9_7VI/AAAAAAAABr4/Xwdymqp5354/IMG_4672.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwno9_7PI/AAAAAAAABrI/imEb4zK0ybk/IMG_4616.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In das auf einer Landzunge gelegenes Mumbai reinfahren gilt als absolute Katastrophe, gluecklicherweise hatte uns ein in Goa kennengelerntes Paerchen den Tip gegeben, nach „Mandva“ zu fahren, ein kleines Dorf suedlich von Mumbai, direkt am Meer gelegen, von wo man per Faehre innerhalb einer Stunde direkt am „Gateway of India“ anladet. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Genau das taten wir auch, ersparten uns viele graue Haare und viel Geld, fuhren gemuetlich frueh morgens mit dem Pendlerverkehr nach Mumbai ein, wo wir uns den Tag ueber die verschiedenen Sehenswuerdigkeiten anschauten.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gwxI9_7WI/AAAAAAAABsA/4yX1_MmTqMw/IMG_4717.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R7gw3I9_7aI/AAAAAAAABsg/F6DVcqYEN8Y/IMG_4804.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;In der Stadt gibt es vor allem Bauten aus der britischen Besatzungszeit anzuschauen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Neben verschiedenen Museen beeindrucken vor allem die Universitaet, das Gericht und der Hauptbahnhof, der sog. „Victoria Terminus“ der im gothischen Stil gehalten. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zwar erwies sich uns Mumbai nicht als die schillernde, supermoderne und vielseitige Stadt, als die es uns angepreisen wurde, es fiel aber angenehm auf, dass die Stadt wesentlich sauberer war als viele zuvor gesehene indische Metropolen.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ausserdem befand sich eine Kunstausstellung an einem grossen oeffentlichen Platz, die sich mit gesellschaftlichen Problemen befasste, auch sehr interessant.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gwy49_7XI/AAAAAAAABsI/-dVMRfGVLuo/IMG_4747.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gwzo9_7YI/AAAAAAAABsQ/siNQKXo3sOE/IMG_4761.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R7gw1Y9_7ZI/AAAAAAAABsY/O_YRjKAy0LU/IMG_4789.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Weiter ging die Reise Richtung Norden, ueber Strassen die wohl mit den deutschen Autobahnen mithalten koennten, waeren da nicht die nervigen Mautstationen, die einen alle paar Kilometer schroepfen, aber wenigstens muss man sich nicht mit Ziegen, Hunden, Kuehen, Rikschas, Traktoren, Viehgespannen, Fussgaengern und aehnlichen Aergnissen rumschlagen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gw4o9_7bI/AAAAAAAABso/9WnKVwTffWA/IMG_4830.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Gute Strassen sind eine Sache, richtiges Strassenverkehrsverhalten eine andere, so moechte man meinen es sei normal bei einer Umleitung in der eigenen Spur zu bleiben. Tja, leider dachte ein neben mir fahrender LKW es waere besser einfach den Weg zu schneiden, wenige Sekunden und eine Volbremsung spaeter war der Bulbar des armen Landrovers soweit heruntergebogen, dass das Auto einem Gabelstabler glich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Als wir dann hitzig mit dem LKW-Fahrer diskutierten kam gluecklicherweise jemand vorbei, der die ganze Geschichte ziemlich amuesant fand, nahm uns mit zu seiner Werkstatt, wo unser Auto kostenlos wieder einigermassen gerichtet hat, auch wenn es etwas dauerte ehe den Jungs erklaert war, dass ein australischer Bullbar aus Stahl nicht so biegsam ist wie ein indischer aus Eisen, oder weiss der Himmel was.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mit etwas verbogener Front gings also weiter gen Norden, wo die Landschaft immer trockener und huegelieger wurde, stellenweise glich die Umgebung der Strasse fast einer Wueste. Wir erreichten Rajasthan, Indiens groesstem Staat, in der Halbwueste fallen vor allem die zahlreichen Forts, Festungen und Palaeste mit ihrer indo-islamischen Bauweise auf. Ausserdem ist Rajasthan fuer seine Farben bekannt, es ist schwer beeindruckend wenn aus der Oednis der Umgebung die aussergewoehnlich strahlenden, farbenfrohen Turbane der Maenner und Sarees der Frauen herausstechen, oder die blau, pink oder weiss gestrichenen Haeuser einen harten Farbkontrast zu der umgebenden Wueste bilden. Man koennte fast meinen man fuehlt sich wie in 1000 und einer Nacht,&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;laesst man die ganzen Bettler, den Muell, den Smog und den vielen Verkehr mal beiseite. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R7gxDI9_7lI/AAAAAAAABt4/VosvO-XPtSI/IMG_5128.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gw849_7eI/AAAAAAAABtA/KebM5fTIt_0/IMG_4965.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gw9o9_7fI/AAAAAAAABtI/uKcLVA0a-xc/IMG_4969.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gw-o9_7gI/AAAAAAAABtQ/RwPlsBuUvkg/IMG_4975.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gxAo9_7iI/AAAAAAAABtg/ySnYsNx6vV8/IMG_5019.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Unsere erste Station in Rajasthan war „Udaipur“, 1559 gegruendet, liegt an einem kuenstlich angelegten See und gilt wegen seiner strahlend weissen Palaeste und Anlagen als romantischte Stadt Rajasthans. Die meisten von euch kennen die Stadt aber sicherlich aus dem James Bond Streifen „Octopussy“. Ihr erinnert euch, James schwimmt mit einem mechanischen Krokodil zu dem schneeweissen Seepalast herueber, dort angekommen vernascht er nach einigem Blabla die Tussi, die dem Film seinen Namen gibt. Naja, der Palast, einst als Sommerpalast vom Koenig genutzt, ist in Wirklichkeit ebenso schoen anzusehen wie im Film, von draussen versteht sich, denn heutzutage ist dort ein Fuenf-Sterne-Hotel untergebracht, das unsere finanziellen Mittel leider etwas uberschritt. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Fuer uns blieb es also bei der schoenen Aussicht von der Stadt aus ueber den See, wo sich noch ein weiterer „Lakepalace“ befindet, der in frueheren Zeiten dem Koenig als Unterhaltungspalast diente. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gw7o9_7dI/AAAAAAAABs4/DgxbvWchl54/IMG_4878.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R7gw_o9_7hI/AAAAAAAABtY/LN8TRf8q5yg/IMG_5009.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Dann waere da noch der Stadt- und/oder Winterpalast, der, direkt am See gelegen, ebenfalls einem Maerchenbuch entsprungen zu sein scheint. Einige Stunden lang irrten wir durch die verschiedenen Hallen, Gaenge und Hoefe, schauten uns die Gemaecher der Damen und diverse andere Raeume an. Interessant fanden wir eine kleine Kueche, in der eine Koenigen Suessigkeiten fuer die Goetter gemacht hat, die kuenstliche Sonne, die vom Maharana (dem Koenig) angebetet wurde, der sich als Abkoemmling dieser betrachtete und wirklich schoen war ein Schlafgemach, dass ueber und ueber mit Spiegeln in verschiedensten Formen und Groessen geschmueckt war, entlang der Waende bis an die Decke. Jaja, was der Koenig da getrieben hat wissen wir wohl alle, das Ferkel.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R7gxEY9_7mI/AAAAAAAABuA/sN8Ja5Nn4uU/IMG_5150.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R7gxFI9_7nI/AAAAAAAABuI/9lgq8XnZef0/IMG_5162.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R7gw649_7cI/AAAAAAAABsw/vPlqThjqehY/IMG_4848.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ansonsten ist es wirklich beindruckend durch die Anlage zu gehen, immer wieder an den kleinen Fenstern oder auf den Tuermen anzuhalten und den phenomenalen Ausblick ueber die weisse Stadt oder den See zu geniessen. Die Gaenge wurden im Uebrigen so angelegt, dass jeder Durchgang nur in gebueckter Haltung passiert werden konnte. Warum? Weil so am besten die Koepfe von Eindringlingen abgeschlagen werden konnte, wirklich nett. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R7gxGY9_7oI/AAAAAAAABuQ/3aobnwJN9z4/IMG_5181.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wenn man eh schon Winter-, Sommer- und Vergnuegungspalast hat, dann bietet es sich fuer einen Koenig natuerlich an noch einen Monsumpalast zu errichten. Dieser, urspruenglich als Observatorium geplant, befindet sich einige Kilometer ausserhalb der Stadt auf 950m Hoehe. Von diesem, ebenfalls maerchenhaften Bau hat man hervorragende Blicke uber die Stadt. Entsprechend dem Sonnenkultes des alten Herrschers kann man von hier optimal Sonnenauf- und –untergang bewundern.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R7gxBY9_7jI/AAAAAAAABto/oK7_jHwrzhk/IMG_5036.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Und wieder einmal eine Anekdote zum Thema „So klein ist die Welt“. Die wenigen treuen UND aufmerksamen Leser unter euch werde sich evtl noch an ein gewisses australisches Paerchen erinnern, das wir in unserer Zeit in Nepal zweimal getroffen hatten, die wie wir Richtung Europa unterwegs sind und deswegen auch schon mehrmals erwaehnt wurden? Nun, ich dachte ich fasse es nicht als wir genau diese Australier am hoechstgelegenen Balkon im Monsumpalast stehen sahen, am Abend als nur noch wenige Leute dort anzutreffen waren. Nach herzlichem Hallo waren wir so darin vertieft uns zu berichten was wir so erlebt hatten, dass wir fast den Sonnenuntergang verpassten, der hier oben natuerlich besonders schoen war.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R7gxCY9_7kI/AAAAAAAABtw/oIxX5nfYJxM/IMG_5075.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Nachdem wir die Nacht unerlaubt auf dem Gelaende des Palastes verbracht hatten, ging unsere Reise am naechsten Tag mit Kurs Nord-Ost weiter, aber das ist eine andere Geschichte.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Denn, ohne euch das Vergnuegen stehlen zu wollen meinen Ausfuehrungen fuer weitere 6 Seiten zu folgen, habe ich entschlossen dass es fuer jedermann das Beste sein wird, den vermeindlich viel zu langen Beitrag in zwei Teile zu stueckeln. Je nach dem was uns in Delhi noch alles erwartet wird es gegebenenfalls sogar drei Teile geben, freut euch also auf mehrere Beitraege in kuerzerer Zeit als gewoehnlich.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wir hoffen euch daheim geht’s allen gut, liebe Gruesse an alle, fuer die Fotos ist wie immer Fabian zustaendig, vielen Dank dafuer schon jetzt, auch einen besten Dank an Proviantmeister Jens, der uns in stressigen Situationen immer mit Keksen versorgt, alles Gute und bis bald,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Tjark, Fabian, Jens.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot; color=&quot;#000000&quot; size=&quot;3&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 17 Feb 2008 14:02:55 +0100</pubDate>
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    <title>Ab in den Sueden</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    Hallo Leute, viele Gruesse aus Goa, wo wir inzwischen sicher angekomen sind. Aber ich fuerchte auch dieses Mal gibt es wieder viel zu viel zu erzaehlen. Also bringen wir es am besten so schnell wie moeglich ueber die Buehne.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;o:p&gt;Nachdem Fabian, Clemens und ich noch einige schoene Tage in Kathmandu verbracht hatten, fuhren wir drei alle zusammen nach Sueden, zum „Chitwan National Park“, der in der Ebene Nepals liegt und mit ausgedehnten Buschlandschaften und Waeldern anscheinend Elefanten, Tigern, Nashoernern und vielen anderen Tieren ein gutes zu Hause ist. &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt verlief relativ stressfrei, vielleicht bis auf den Umstand dass wir einen LKW bei einem Ueberholvorgang zu arg schnitten, wir ihm ordentlich die Front und uns das Heck polierten. Der LKW Fahrer bedankte sich aber ganz artig, als wir ihm umgerechnet 5 Euro in die Hand drueckten und weiterfuhren, tja wie immer galt „no problem“, entsprechendes ‚bakshish’ vorrausgesetzt.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;Bereits im letzten Beitrag erwaehnte ich „Shanka“, den Bekannten Clemens’, der uns schon in Kathmandu ein hervorragender Gastgeber gewesen war. Kurz vor unserer Abfahrt lud er uns ein, seine Familie nahe des Chitwan NP zu besuchen. Das Angebot nahmen wir gerne an, bevor es auf Safari ging fuhren wir also in dem Dorf vorbei, in dem seine Frau, Mutter, Schwester und sein Sohn gerade Urlaub machten. Sein Vater wohnt zusammen mit einem nicht durchschaubaren anderen Teil der Familie gleich nebenan, so wurden wir herzlichst begruesst als wir mit Hilfe des Sohnes, der uns in der Stadt am Highway erwartet hatte, unseren Weg zum Haus am spaeten Nachmittag fanden. Die beiden Familienstaemme sind Teilnehmer eines Projektes, das anstatt auf den Reisanbau darauf setzt, Obstbaeume zu pflanzen, was auf kurze Sicht zwar keine gute Einnahmequelle ist, auf lange Dauer aber viel wirtschaftlicher und vor allem ertragreicher ist. So war das Grundstueck ausgesprochen schoen anzusehen, um die verputzten Ziegelhaeuser wuchsen eine Menge Mango- und Papajabaeume, von denen wir natuerlich gleich die besten Fruechte serviert bekamen. Natuerlich gabs auch ausreichend Kekse, Milchtee und Dal Bhaat, das ist Reis mit verschiedene Sossen und Gemuesesorten, die miteinander vermengt und dann mit der (rechten) Hand gegessen werden. Auch im Restaurant gilt: Man kriegt solange Nachschlag, bis man selbst genug hat, eine ausgezeichnete Idee, wie wir fanden. Den Spass gibt’s auch in Indien, nennt sich nur Thali und das gibt’s leider nur einmal, also keinen Nachschlag. Nicht so ausgezeichnet, aber dafuer wird man nicht zu fett.&lt;/o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CcCf1YvkI/AAAAAAAABmY/asallwpJPYU/IMG_4192.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CcwP1YvpI/AAAAAAAABnA/Jok10dPDjHE/PICT8440.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Da Shanka’s Sohn wie sein Vater Guide werden soll, machten wir am spaeten Nachmittag noch eine Tour nahe des Dorfes, die mit der Besichtigung eines Tempels anfing, ehe wir ein kleine Problem mit der Routenplanung bekamen. Es wurde bereits dunkel, deswegen waren diverse Wege nicht mehr sicher, denn ganz in der Naehe befand sich ein riesiges Maoistencamp, so mussten wir umdisponieren.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Es endete alles in einem anspruchvollen 4WD-Trek, ueber schmale Schotterpisten ging es durch Aecker, Fluesse und Geroellhalden irgendwie zurueck zum Haus der Familie, der arme Sohn, der sich als voellieger Versager und arg in seiner Ehre verletzt sah, entschuldigte sich noch am naechsten Tag mehrmals fuer seine schlechte Fuehrung, wir mussten nur schmunzeln, das Auto war noch ganz, also kein Problem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6Ccvv1YvnI/AAAAAAAABmw/N-K6gTvhkDo/PICT8359.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6Cf3P1YvqI/AAAAAAAABnI/2WtWjMHoNhk/PICT8575.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;Es tat uns dann etwas leid, dass die doch sehr betagte Mutter und ausgezeichnete Koechin, sowie die Schwester und die Frau Shanka’s fuer uns umziehen mussten, da es fuer unsere Gastgeber ueberhaupt nicht in Frage kam, dass wir im Auto schlafen wuerden. Vermutlich mussten sich die Armen die Nacht auf dem Boden um die Ohren schlagen. Mit sehr vollen Baeuchen ging es dann fuer uns seit langer Zeit wieder in einem richtigen Bett schlafen. Auch dies war ausgezeichnet.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Frueh am naechsten Morgen ging es dann in den doch arg touristischen Nationalpark, wo wir nach einigem Verhandeln fuer einen guten Preis den Tag lang durch Wald und Grasland gefuehrt wurden. Leider, oder zum Glueck, stiessen wir auf keine Tiger und nahmen die Nashoerner auch nur akustisch wahr, trafen dafuer aber eine Baerenmutter mit ihren beiden Jungen, die wie ihre Mutter schon eine ansehnliche Groesse hatten. Bei den Baeren handelte es sich um „Sloth“ Baeren, schwarzes Fell, helle Schnauze, die in der Umgebung den gesamten Boden auf der Suche nach Termiten aufgewuehlt hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CU1f1YuzI/AAAAAAAABgQ/ofGPd2V1560/IMG_3020.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6Ccv_1YvoI/AAAAAAAABm4/GaJbZwygz0o/PICT8376.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Am naechsten Tag, wir hatten wieder fuerstlich bei Shankas Familie geschlafen und vor allem gegessen, ging es dann zu der Elephant Breeding Station, die Elephanten zuechtet und dann als Arbeitstiere verkauft, auch wenn auf den Informationstafeln gross und breit zu lesen war diese wuerden auch der Artensicherung dienen. Dass die Station in eher schlechtem Zustand war, kam uns aber eher zugute, denn durch die zerstoerten Gehege konnten sich vor allem die jungen Elefanten frei bewegen, die keine Beruehrungsangst kannten und mit uns ein wenig spielten, bevor wir wieder zum Touri-Sammelpunkt zurueckfuhren um den Arbeitselefanten bei dem taeglichen Bad zuzuschauen.&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CU1v1Yu0I/AAAAAAAABgY/_V595GoIpIU/IMG_3029.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CU1v1Yu1I/AAAAAAAABgg/-WVgyBDSE5U/IMG_3082.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CU1_1Yu2I/AAAAAAAABgo/yUDK0NjClNE/IMG_3097.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CU2P1Yu3I/AAAAAAAABgw/8H2zZdgtJ2s/IMG_3110.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CVUP1Yu5I/AAAAAAAABhA/IDyJMyMYXLs/IMG_3161.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CVUP1Yu6I/AAAAAAAABhI/Cfr4biqz0HQ/IMG_3202.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wir kamen uns etwas vor als haetten wir einen Pauschalurlaub gebucht, als wir dann nachmittags noch den Elephant Ride machten. Mit jeweils vier Personen auf dem Ruecken eines Tieres und einem „Mahout“ (Reiter) ging es durch den Dschungel, tatsaechlich sahen wir viel Wild, grosse Tiere mit erstaunlich grossen Geweihen und geflecktem Fell, einige Pfaue, Krokodile. Als wir auf dann auf ein Nashorn stiessen signalisierte dies unser Mahout seinen Kollegen, mit mehreren Elefanten wurde das arme Rhino dann durchs Unterholz gejagt und eingekreist, damit die Touris auch ja schoen viele Fotos schiessen koennen, sobald sie sich bequemt hatten ihre Chipstueten oder Saftpackungen wegzulegen oder in den Wald zu schmeissen, die am Elefantenterminal verkauft wurden, herrlich. Einige Stunden spaeter, nachdem der Po auf dem harten Sattel schon ganz wund war, gings dann zurueck in die Stadt, wo die Privatelefanten der Lodges und Hotels wie Autos in (hohen) Garagen geparkt wurden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CVUf1Yu7I/AAAAAAAABhQ/uyjn82VXBCY/IMG_3242.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CVUv1Yu8I/AAAAAAAABhY/9v4nOOTO4G0/IMG_3315.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6Cf3P1YvrI/AAAAAAAABnQ/awixXtO_wTw/PICT8660.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wie auch im Zoo tut es einem Leid, so beeindruckende Tiere zusammengepfercht oder angekettet zu sehen, aber mit unserer Tour haben wir wohl wie tausende andere Touristen dafuer gesorgt, dass dies erstmal so bleiben wird. Traurig eigentlich.&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Da Clemens uns am folgenden Tag verlassen sollte, fuhren wir nicht zu der Familie zurueck, bei der wir uns noch am morgen mit kleinen Geschenken herzlich bedankt und dann verabschiedet hatten, sondern taten das einzig Richtige: Wir kauften uns eine grosse Menge Alkohol und Suessigkeiten, nachdem wir im besten Restaurant der Stadt fuer 4 Euro gegessen hatten, bevor wir uns in der Ebene am Fluss ein gutes Plaetzchen suchten. Da es hier abends bis zum Morgen extrem nebelig war, hatten wir zur Abwechslung unsere Ruhe, konnten somit also die lange gemeinsam gereiste Zeit gebuehrend begiessen. &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Schnitt/Blackout. Ohne so recht zu wissen, wann oder wie man ins Bett gekommen ist dauerte es am naechsten Tag etwas laenger, ehe wir aus dem Bett kamen. Bis dahin hatte sich mal wieder eine ansehnliche Menge um unser Auto zusammengefunden, um uns anzustarren. Voellig verkatert raeumten wir alles zusammen und fuhren Richtung Westen, bis wir an eine Transitstadt kamen, wo wir leider leider Clemens in den Bus setzen mussten, nach so viel gemeinsam erlebten Kram in Australien, Singapur, Malaysia, Tailand, Indien und schliesslich Nepal. Aber der Junge muss ja wissen was das Beste fuer ich ihn ist (nicht war?). Schweren Herzens trennten wir uns also, aber verabredeten uns gleich fuer die gemeinsame Weiterfahrt von Wien aus, mal schauen was draus wird.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CWKf1Yu9I/AAAAAAAABhg/DXFquV7hgdc/IMG_3319.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CWKf1Yu-I/AAAAAAAABho/8FveHg7xAfQ/IMG_3323.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Mit der schweren Buerde die Spritrechnung von nun an nur noch zu zweit bezahlen muessen, ging es dann fuer Fabian und mich weiter zur Grenze. Die Einreise nach Indien verlief ohne Probleme, nur dass ein Grenzer versuchte uns abzuzocken, letzten Endes liess er uns ziehen, nachdem wir uns geweigert hatten, ohne Rechnungsbeleg ueberhaupt irgendwas zu bezahlen. Da lachte er uns nur an und meinte sein Kumpel haette gesagt man kanns ja mal probieren. Herzlich willkommen in Indien, dem Land der Betrueger und Abzocker, der Auto-, Bus- und LKWfahrer, die an Dummheit und Ignoranz weltweit (hoffentlich) nicht zu uebertreffen sind, dem Land was im Abfall versinkt, wo „Sozial“ noch ein Fremdwort ist. Willkomen aber auch in dem Land, dass wohl in Sachen Exotik, Abwechslung, Kueche und Kultur weltweit ungeschlagen seines gleichen sucht. Ganz sicherlich kehrten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurueck in dieses schoene, grosse Land. &lt;o:p /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Wie schon vom ersten Besuch gewohnt, dauerte es von nun an jedem Abend ein wenig, nach einigem Verhandeln sein Essen fuer einen ohnehin zu teuren Preis etwas guenstiger zu erstehen. Strassenverkehr war wie immer Selbstmord, oder Mord, ganz wie man es auslegt, denn eines Tages wurden wir von einem Inder mit einer Schusswaffe bedroht, der, nachdem er lange Zeit hinter uns gedraengelt hatte, wohl etwas erregt darueber war, dass unser Auto schneller fuhr als seins. Auf gleicher Hoehe mit uns und viel zu hoher Drehzahl liess er seine elektrische Fensterheber runtergefahren, praesentierte er uns dann seine Knarre, daraufhin machten wir lieber etwas langsamer und liessen ihn ueberholen.&lt;o:p /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wir entschlossen uns dann, ein altes Programm aus Australien wiederzubeleben. Um drei Uhr nachts gings aus den Betten, um moeglichst viele Kilometer noch vor Tagesanbruch zurueckzulegen. Wurde einer muede, wurde gewechselt. Grund dafuer war, dass unser Visum Anfang Maerz auslaeuft, wir aber noch ein wenig in Goa entspannen wollten und uns natuerlich auch noch einige Sachen anschauen wollten. So ging es jeden Tag viele Stunden immer weiter in den Sueden, gluecklicherweise wurden die Strassen immer besser, was aber auch durchaus Schwierigkeiten mit sich bringt. &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;So kommt es vor, dass man ohne jeden Hinweis ueber Geschwindigkeitsbuckel oder in tiefe Schlagloecher faehrt, weil die neue Strasse auffhoert. Bei einer solchen Aktion zeriss es uns die Aufhaengung der Federung, als ich ungebremst eine tiefe Stufe herunterfuhr. Aber selbst ist Mann, das Auto wurde kurzerhand aufgebockt, mit Tuedeldraht und Seil wurde die Federung wieder an die Achse gebunden, ehe es im Schneckentempo zurueck zur naechsten Stadt ging, unterwegs platzte uns noch ein Reifen, wunderbar. Nachdem wir fast 24 Stunden wach waren, gings erschoepft ins Bett. Dazu ein Vergleich, Australien: Man haelt nur kurz an um aufs Klo zu gehen, fast jedes Auto haelt an und fragt ob man Hilfe braucht. Indien: Jeder faehrt vorbei, das am Besten moeglichst dicht, dass man auf seine Beine aufpassen muss, manche Asis meinten noch hupen zu muessen, weil sie uns minimal ausweichen mussten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CXWv1YvKI/AAAAAAAABjI/NRx0BYb4b3Y/IMG_3588.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wieder einmal konnten wir aber gluecklich sein in einem armen Land unterwegs zu sein, Ersatzteile die nicht ganz passten bekamen wir im Kiosk, der Mechaniker bog und haemmerte die neuen Aufhaengungen zurecht, der Reifen wurde auch geflickt und nach einem Vormittag Arbeit zahlten wir knapp 6 Euro, ohne zu verhandeln, trotzdem ein guter Deal moechte man meinen. Diesesmal etwas vorsichtiger gings wieder nach Sueden.&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Wie gesagt, wollten wir uns natuerlich unterwegs auch etwas anschauen, so hoerten wir auf den Rat eines verrueckten alten Inders, der uns „Khajurhaho“ empfohl, eine Tempelanlage, die angeblich weltweit am detailiertesten verziert ist. Kurz zur Geschichte: Die Tempel wurden zwischen 950 und 1050 n.Chr. gebaut. Afghanische Invasoren vertrieben die Chandelaren, die Erbauer der Tempelanlagen aber in Zuge eines Raubzuges und so eroberte langsam der Dschungel die ausgedehnte Anlage zurueck, bis 1838 ein britischer Captain, T.S. Burt, zufaellig ueber die beeindruckende Anlage stolperte und schwer beeindruckt war. Denn die vielen Verzierungen beschaeftigen sich vor allem mit Sex. Nicht wie vorher in Nepal ging es mit den Darstellungen darum, die Leute dazu zu animieren sich zu vermehren, stattdessen wurde damals Sex wie auch Yoga als ein Weg gesehen, seine Meditationskuenste zu verbessern. Auf den verschiedenen Tempeln findet man so das halbe Karmasutra in Sandstein und Granit gemeisselt, der „Kandariya-Mahadev“, einer der Haupttempel, ist so mit 872 Statuen verziert, alle ca 1m hoch, die es fast alle irgendwie miteinander Treiben.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CWKv1Yu_I/AAAAAAAABhw/Qx11Ad5cI2A/IMG_3359.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CWK_1YvAI/AAAAAAAABh4/WjdRHRzqdUw/IMG_3361.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Auf dem „Lakshmana“ Tempel findet sich in einer Orgie auch ein Pferd, das als Lustobjekt zweier Maenner herhalten muss, waehrend sich ein dritter entsetzt abwendet. Beachtet man das Alter der Bauten, kann man wirklich nur noch staunen ueber den Zustand der Tempel und vor allem die Kunstferigkeit und das Feingefuehl, mit dem die Figuren gestaltet wurden. Auch die Baumeister haben sich selber verewigt, an einem der Tempel sind bei einigen ‚gymnastischen Uebungen’ Maenner mit Hammer und Meissel zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CWK_1YvBI/AAAAAAAABiA/BzaSG94ooFs/IMG_3363.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CW-P1YvCI/AAAAAAAABiI/YNH7PBWaolo/IMG_3366.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Aber nicht nur die Sexszenen, auch die uebrigen Steinmetzarbeiten sind der absolute Hammer, bedenkt man was hier ohne die Hilfe von Moertel und Zement, sondern nur mit behauenen Steinbloecken geschafen wurde, kann nur noch staunen. Die Innenraeume der Tempel sind besonders beeindruckend, in diversen Tempelhallen, Rundgaengen und auch in den Sankti erscheinen die Statuen und Verzierungen durch ein Licht- und Schattenspiel fast mystisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CXV_1YvHI/AAAAAAAABiw/R1aeX5zRImk/IMG_3477.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CW-f1YvDI/AAAAAAAABiQ/VD8oabqIXKE/IMG_3382.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CW-f1YvEI/AAAAAAAABiY/rMAgsigKRr4/IMG_3407.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CXWP1YvII/AAAAAAAABi4/K8DKXIy5lGA/IMG_3512.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CW-f1YvFI/AAAAAAAABig/_R7gq5SpT9o/IMG_3455.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CW-_1YvGI/AAAAAAAABio/T8SIZkgpB7I/IMG_3475.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Schwer beeindruckt ging es weiter nach Sueden, vorbei an dem Ort, an dem das Dschungelbuch spielt, nach Hyderabad, welches aufgrund des massiven Aufschwunges in der Softwarebranche auch „Cyberabad“ genannt wird. Uns interessierte die Stadt aber vor allem wegen ihrer indo-islamischen Architektur, wie in 1000 und 1er Nacht erheben sich im Stadtzentrum grosse alte Bauten mit Kuppeln und Minaretten, auf den Bazaren wird alles was man sich irgendwie vorstellen kann in jeder Form, Farbe und Groesse verkauft. Der Grossteil der Bevoelkerung ist muslimisch, was sofort ins Auge sticht, denn viele Frauen rennen vermummt mit Schleieren oder Burkha herum, die Jungs haben alle ihr weisses Spitzen-Cab auf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CZLf1YvQI/AAAAAAAABj4/FJeMmWspPj4/IMG_3607.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CXWv1YvLI/AAAAAAAABjQ/35_BLOcrgOk/IMG_3604.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CaDP1YvRI/AAAAAAAABkA/GG2hGMIBIxc/IMG_3723.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CaDP1YvSI/AAAAAAAABkI/nAtsjZSs71I/IMG_3724.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Wir machten uns abends auf durch die Stadt, besichtigten z.B die „Mecca Masjid“, 1614-87 erbaut, eine Moschee die mehr als 10.000 Glaeubigen Platz bietet und in deren Torboegen Lehmziegel aus der Erde Mekkas verbaut sind, daher auch der Name.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CZLP1YvOI/AAAAAAAABjo/OA2hIOnqAnE/IMG_3675.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CZLP1YvPI/AAAAAAAABjw/E--rjnxtJfc/IMG_3665.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Ebenfalls beeindruckend ist das „Charminar“, 1591 nach Ende einer grossen Epidemie erbaut, kreuzen sich unter diesem Monument zwei Hauptstrassen, die zu den Bazars fuehrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CZK_1YvMI/AAAAAAAABjY/ElPXhYChuh8/IMG_3692.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CZLP1YvNI/AAAAAAAABjg/bmpXWqC3bdU/IMG_3690.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Hyderabad verdankt seine Greundung eigentlich der Wasserknappheit des nahe gelegenen „Golcondas“, welches ein massives Fort auf einem 120m hohen Berg ist. Die ausgedehnte Burg erstreckt sich vom Fusse des Berges bis hin zum Gipfel, wo der Koenigsplast steht, von dem man ausgezeichnete Aussichten ueber die Stadt hat. Weiter unten stehen, mehrere Moscheen, Baracken, Stallungen, ein Harem und mehrere Lagerhaueser, die alte Stadt war von zusaetzlichen Ringwaellen umgeben. Die Tore der Festungsanlage mit mit grossen Eisenspitzen bespickt, um Kampfelefanten abzuwehren. Wichtige Plaetze innerhalb der Burg so wie das Haupttor sind so gebaut, dass entstehender Schall moeglichst in alle Richtungen laut verbreitet wird, um im Falle eines Angriffes rechtzeit die Soldaten zu wecken.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CaDP1YvTI/AAAAAAAABkQ/SnCf7dT4gFo/IMG_3785.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CaDf1YvUI/AAAAAAAABkY/5m-RYHDCCHM/IMG_3802.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Auch hier schwer beeindruckt ging es weiter zu den Grueften des Herrschergeschlechtes nahe der Festung, eine schoene Gartenanlage in der viele Gebaeude standen, die dem „Taj Mahal“ in Agra aehnelten, grosse quadratische Bauten, mit Minaretten und riesiger Kuppel.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CaDf1YvVI/AAAAAAAABkg/o2LNKWWGEho/IMG_3841.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6Cafv1YvWI/AAAAAAAABko/9PQPC2_dXVE/IMG_3856.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6Caf_1YvXI/AAAAAAAABkw/-Mr9BIYy0HA/IMG_3863.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Weiter geht die Reise nach Suedosten, nach einigen Staus, die uns studenlang aufhielten erreichten wir Hampi, fast verlassene Hauptstadt eines anderen, ebenfalls uralten untergegangenen Koenigreiches. In Hampi wohnen innerhalb des alten Bazars wieder Menschen, trotz allem bekommt man aber einen guten Eindruck von der untergegangenen Kultur, streift man durch die weitlaeufigen Tempelanlagen, die teils im Dschungel, teils auf den Bergen oder deren Haengen stehen. Um ausgedehnte Wallanlagen und natuerlich auch innerhalb dieser, findet man verlassen Haeuser, Tempel, Bazare, Festungsanlagen usw. Auch hier fuehlt man sich wie an einem ganz besonderen Ort, wenn man einen alten Tempel betritt und im Halbdunkel zwischen dutzenden oder hunderten von Saeulen umherschweift, sich das Allerheiligste des Tempels anschaut oder sich auf dem Temeplvorhof eine ruhige Stelle sucht. Es ist auch schwer beeindruckend, begibt man sich zu den ausgedehnten Bazaren, die grossen Plaetze oder oeffentliche Baeder, wo es inzwischen ausser Staub und einer Menge Streifenhoernchen nichts mehr gibt. Die ueberall vorhandenen Sauelen geben einem fast das Gefuehl man sein auf der Akropolis, nur dass die Saeulen Hampis eckig und nicht rund sind.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CcCP1YvjI/AAAAAAAABmQ/rZdnkSDZTDs/IMG_4149.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6Caf_1YvYI/AAAAAAAABk4/6Ut0_MWGzKw/IMG_3902.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6Caf_1YvZI/AAAAAAAABlA/vIt6Jj9Iles/IMG_3924.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CagP1YvaI/AAAAAAAABlI/jq-LhYMotus/IMG_3987.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CbU_1YvbI/AAAAAAAABlQ/ouKs0JsmG7o/IMG_4061.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Auch die umgebende Landschaft ist der absolute Hammer. Ist gibt zwar groessere Palmenhaine, die sich neben den Feldern entlang eines Flusses ziehen, aber der Grossteil der Landschaft ist oede und karg, in der Umgebung liegen wohl Millionen von abgerundeten Felsbloecken herum, bzw –kugeln, die auch teilweise in den Bau der Waelle und Tempel enbezogen wurden. Wir machten uns dann die Muehe in der bruetenden Mittagshitze einen der Berge zu besteigen, auf dessen Gipfel ebenfalls ein Tempel stand, von dem wir einen absoluten Panorama-ausblick ueber die ganze Gegend hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CbVf1YvcI/AAAAAAAABlY/wihqOVtubeo/IMG_4040.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CbWP1YveI/AAAAAAAABlo/UXRmGefqh5Y/IMG_4008.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CbVv1YvdI/AAAAAAAABlg/5F3ku54FNwE/IMG_4012.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CbWP1YvfI/AAAAAAAABlw/XqpfmLNP7Ag/IMG_3989.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Als Hoehepunkt Hanpis gilt der unter UNESCO-Weltkulur-Erbe stehende „Vittala“ Tempel, dessen zahlreiche Saeulen auch noch ueber kleinere Aussensaeulen verfuegen, die Toene generieren, stoesst man sie an. Ausserdem befindet sich in diesem Tempel eine aus Stein gehauene Kutsche, die „Garuda“ beherbergt. Garuda ist ein gefluegelter Gott, der das Gefaehrt „Vishnus“ ist, einem der drei Hauptgoetter der Hindus. Der Tempel und auch die Kutsche gelten als gutes Anschauungsmaterial des Hoehepunktes des Vijayanagar-Archetekturstils. So hiess auch der Kulturstamm der hier beheimatet war.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/Outback2Orient/R6CcBf1YvgI/AAAAAAAABl4/mLW2um1y4BQ/IMG_4073.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.google.com/Outback2Orient/R6CcBv1YvhI/AAAAAAAABmA/AYEqxgBz72o/IMG_4107.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CcB_1YviI/AAAAAAAABmI/8isEt5P_aqk/IMG_4113.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Nochmals schwer beeindruckt ging unsere Reise nun nur noch nach Westen. Tanken war inzwischen ein kleines Problem geworden, da a) unsere Tankanzeige eh im Eimer ist, b) unser Tacho samt Kilometeranzeige den Geist aufgegeben hat, Kroenung ist aber c) denn unser GPS-Geraet will auch nicht mehr, navigiert wird also inzwischen wie zu Opas Zeiten, mit Kompass und Karte und vor allem jeder Menge Fragen.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Nach ner Menge Irrfahrten und diverser ‚Abkuerzungen’ haben wir es aber tatsaechlich nach Goa geschafft und Leute, eines kann ich euch schon jetzt sagen, es ist absolut geil hier!. Obwohl wir an einem der ruhigeren Orte sind ist hier zwar arg touristisch, das tut der Tatsache aber keinen Abbruch, dass wir zusammen mit 15 anderen Overlander Fahrzeugen und deren Besitzter an traumhaften Sandstrand unter Palmen geparkt stehen, uns herrliche Sonnenuntergaenge anschauen koennen und morgens, bzw den ganzen Tag ueber im traumhaften Wasser schwimmen gehen koennen. Es ist aber schon ganz witzig, vergleicht man die anderen Fahrzeuge mit unserem, grosse LKW oder richtig gut ausgestattete Gelaendewagen, zwischendrin wirkt unser Landrover eher unscheinbar. Tja aber was solls, dafuer haben wir den meisten Stil wuerde ich mal sagen.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CcvP1YvlI/AAAAAAAABmg/G2egcJFSrQk/IMG_4289.JPG?imgmax=400&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.google.com/Outback2Orient/R6CcvP1YvmI/AAAAAAAABmo/Y9cWixrrDjw/IMG_4297.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt; &lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt;Ausfuehrliche Berichterstattung erfolgt im naechsten Beitrag, denn jetzt&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;heisst es erstmal ne Runde entspannen. Vielleicht eine Sache noch: Da Goa portugiesische Kolonie war, ist ein Grossteil der Bevoelkerung katholisch, was ja nicht unbedingt positiv zu werten ist, allerdings essen die Leute hier fast jede Art von Fleisch und verkaufen billiges Bier, nach dem ganzen Stress werden wir also nun eine Woche lang gammeln und uns ein wenig in der Gegend umschauen, ehe es dann weiter nach Bombay geht.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;Wie immer besten Dank an Fabian, der euch die Fotos praesentiert und den ganzen Kram hochlaedt. Also dann, euch daheim alles Gute, geniesst das Wetter zu Hause, viele Gruesse also von Fabian und Tjark, bis bald!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;pre&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.google.com/Outback2Orient/R6CVT_1Yu4I/AAAAAAAABg4/4EW_kqgujB8/IMG_3137.JPG?imgmax=512&quot; /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;  &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;font-size: 10pt; font-family: Verdana;&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 30 Jan 2008 16:34:10 +0100</pubDate>
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    <title>Pokara Kathmandu</title>
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    <author>nospam@example.com (Fabian)</author>
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    &lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Ein wenig spaet wie immer, aber trotzdem allen in frohes neues Jahr!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Rueckblende: Fabian, Clemens und ich kommen vom Annapurna Circuit wieder, entspannen in Pokhara und erholen sich. Damit endete der letzte Artikel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nimmt man es genau, haben wir die uebrige Zeit in Pokhara gar nichts anderes gemacht. Unser Botenjunge hat uns jeden Morgen warmes Gebaeck ans Auto gebracht, darauf folgten ausgiebige Fruehstueckssessions, die dann uebergingen in ausgedehnte Waschtage, denn den Dreck aus der Trekkingwaesche zu bekommen war eine ziemlich zeitaufwaendige Angelegenheit, denn natuerlich waren wir zu geizig unseren Kram zu einer der Waeschereien zu bringen, die es in Pokhara Lakeside zuhauf gibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Eine Ausnahme bildete da Heiligabend, nachdem wir den Tag einfach nur entspannt hatten und auf die dumme Idee gekommen waren, uns noch duemmere Frisuren zuzulegen, liessen wir es richtig krachen, gingen in ein sehr gutes Steakhaus, assen vorzueglich und tranken kraeftig. Entsprechend hoch war natuerlich die Rechnung, aber 5 Euro pro Person ist fuer einen besonderen Anlass wohl okay. Spaeter gings dann zurueck in unseren Garten, den wir mit Lichterketten etwas weihnachtlich hergerichtet hatten. Dort gabs dann mehr zu trinken, denn obwohl im Vergleich natuerlich alles spottbillig in Nepal ist, war uns das Bier in den Kneipen doch zu teuer. Fuer eine Flasche mit 0,625 Litern zahlt man in der Kneipe zwischen 150-250 Rupien (2-3 Euro), im Geschaeft bekommt man die Flasche fuer 100 Rupien, sparrt also bei groesseren Mengen schon. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Entsprechend vorbereitet ging es dann in einige Bars, schliesslich endeten wir aber in einem Restaurant, in dem eine nepalische Rockband „Rage Against The Machine“ coverte, Kenner koennen sich vortellen dass das recht lustig ausgesehen hat. Das Publikum ging aber gut ab, somit hatten wir einen guten Platz fuer den Rest des Abends gefunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wenige Tage spaeter war es dann genug mit dem rumgammeln, wir machten uns wieder auf den Prithvi Highway, den 206km langen Weg nach Kathmandu, anstatt aber durchzufahren, hatten wir uns vorgenommen uns dieses mal ein wenig Zeit zu lassen, um uns einige Sachen auf dem Weg anzuschauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nLUfTRiSI/AAAAAAAABYI/mC2SpbBRNjU/PICT7232.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nLZfTRiTI/AAAAAAAABYQ/U3VI830m96c/PICT7241.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Erste Station auf unserem Rueckweg war die Stadt „Bandipur“. Bandipur, einst dem Koenigreich „Tanahun“ zugehoerig, ist eine alte newarische Handelsstadt, die auf einer der Haupthandelsrouten zwischen Indien und Nepal liegt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Orten in Nepal sieht Bandipur noch sehr urspruenglich aus. 70% aller Gebaeude sind traditionelle newarische Bauten, d.h. Steinhaeuser, deren Tueren, Tuer- und Fensterrahmen, Dachbalken und Erker aus Holz bestehen. Die aus Holzelemente der Bauten sind mit extrem detailierten Schnitzereien versehen, die einen oft stehen- und ueber das handwerkliche Geschick der Erbauer staunen lassen.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nL-fTRiXI/AAAAAAAABYw/8czqWgKgnWU/IMG_2602.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Mit dem frueheren Reichtum der Stadt war dann aber vor etwa 50 Jahren Schluss, als der Highway von Kathmandu nach Pokhara gebaut wurde, der nun weit unten im Tal direkt am Fluss entlangfuehrt. Trotz starker Entwicklungshilfe, auch durch die EU, stehen heute viele Haeuser leer, andere wurden zu Restaurants oder Hotels umgebaut, da genau das Ursprungliche und die heutige Abgelegenheit des Ortes viele Touristen anzieht. Bandipur gilt als pro-maoistisch, so gab es frueher oft Stress zwischen Polizei und den Maoisten. Vor einigen Jahren wurde die oertliche Polizeistation allerdings geschlossen, seitdem gilt die Stadt als befriedet, dazu keinen Kommentar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nLx_TRiVI/AAAAAAAABYg/u0rkbpMlSZE/PICT7260.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nLhfTRiUI/AAAAAAAABYY/au4OpnNCO5k/PICT7253%20-%20Copy.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nL5PTRiWI/AAAAAAAABYo/UpJdaQWAhI4/IMG_2591.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMCfTRiYI/AAAAAAAABY4/tZU_m85DCkQ/IMG_2616.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMJfTRiZI/AAAAAAAABZA/75HLv0fwIZE/IMG_2620.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Als sehenswert gilt an erster Stelle die Stadt selbst, vor allem die Hauptstrasse die durch den Ort an den vielen schoenen Haeusern vorbeifuehrt, aber es gibt auch noch unzaehlige Tempel anzusehen, ausserdem liegt nahe Bandipur die groesste Hoehle Nepals, die „Siddha Gufa“, die erst in den 80ern entdeckt wurde und bis heute noch nicht als&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;vollstaendig erkundet gilt. Nachdem wir einige Zeit in der Stadt verbracht hatten um die Architektur zu bewundern und die Ausblicke ins Tal zu geniessen, machten wir uns daran zu der Hoehle abzusteigen, was sich wegen des Morgentaus als ziemlich gefaehrliche Rutschpartie herausstellte. In den teils riesigen Raeumen der Hoehle war leider wenig von den versprochenen Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen, es lag eher viel Muell herum, trotzdem war es ganz interessant ein wenig herumzuklettern und zu rutschen. Nach etwas mehr als einer Stunde absoluter Dunkelheit und Stille stiegen wir wieder auf in die Stadt. An sich wollten wir noch die alte Festung anschauen, die sich ueber der Stadt auf einem Berg befindet, waren dann aber doch zu faul und fuhren stattdessen weiter nach Osten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nMb_TRidI/AAAAAAAABZg/OKJyC7za_Po/IMG_2639.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMOfTRiaI/AAAAAAAABZI/pa7u_9g7y1U/PICT7301.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nMUPTRibI/AAAAAAAABZQ/DZ0xu3J_rgk/IMG_2632.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMafTRicI/AAAAAAAABZY/CoE6sNHtbLk/PICT7307.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMofTRieI/AAAAAAAABZo/yFyz4KOB35U/PICT7315.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Station am naechsten Tag war „Gorkha“, der hoch in den Bergen gelegenen Haupstadt des gleichnamigen Koenigreiches, das das moderen Nepal bildet. „Prithvi Narayan Shah, Koenig der Gurkhas, der hier 1723 geboren wurde, hatte einst die Eingebung im Traume er muesse ganz Nepal einen und so ein starkes Reich zu gruenden, um nicht von den Briten, bzw der East India Company kolonialisiert zu werden. Da die Gurkhas beruechtigte Kaempfer sind, deren traditionellen Dolche und Schwerter mit gekruemmter Klinge man heute an jeder Strassenecke kaufen kann, gelang das auch ganz gut, Der Shah eroberte Koenigreich um Keonigreich ganz Nepal, bis er 1769 als Hauptstadt seines Grossreiches Kathmandu waehlte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Gorkha ist heute wichtige Pilgerstaette fuer alle Newaris, die die Shahs (die Koenige), so auch den derzeitigen Koenig als Reinkarnationen des Hindu-Gottes „Vishnu“ verehren. Vishnu spielt in der hindischen Gotteswelt die Rolle des Beschuetzers und ist einer der drei Hauptgottheiten (Bhrama, Vishnu, Shiva, dazu spaeter mehr).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Hauptattraktion der Stadt ist der Herrscherpalast, der auf dem Bergkamm 1500 Stufen ueber Gorkha errichtet wurde. „Gorkha Durbar“, ganz im newarischen Stil errichtet, bietet vozuegliche Ausblicke ueber das „Trisuli Valley“ und ist neben Festung auch Tempel und Palast. Ueber den soliden Steinmauern erheben sich die Bauten, die noch mehr als in Bandipur den Betrachter faszinieren. Urspruenglich zwischen 1606 und 1639 unter der Herrschaft von Koenig „Ram Shah“ errichtet, wurde die Anlage ueber die Jahre im grossen Rahmen umgebaut und erweitert. Die Holzschnitzereien stellen Daemonen, Schlangen und Gottheiten, am Herrscherpalast vor allem Sexszenen dar. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nM2fTRihI/AAAAAAAABaA/dTwA1YJa6ns/PICT7361.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nMwvTRigI/AAAAAAAABZ4/qCPN0l_Fcx0/PICT7352.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nMtfTRifI/AAAAAAAABZw/OF5XVjj07Fk/PICT7349.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Diese wurden uns damit erklaert, dass in der Vergangenheit sehr viele Leute sich dazu entschlossen ein Leben als Moench zu fuehren, der Koenig brauchte fuer sein aufstrebendes Koenigreich aber auch genuegend Menschen, die sich den weltlichen Belangen widmeten, Bauern, Handwerker und natuerlich Soldaten. Mit den ziemlich anschaulichen Beispielen, die Menschen und Tiere, auch untereinander und zu dritt oder viert zeigen, sollten so die jungen Menschen stimuliert werden, sich doch vielleicht lieber fuer das andere Geschlecht als fuer die Relgion zu interessieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Aber auch die eher sittsamen Schnitzereien sind absolut beeindruckend, riesige Erker die so fein detailliert sind, dass es Ewigkeiten gedauert haben muss, diese fertigzustellen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nM6vTRiiI/AAAAAAAABaI/Y7ONg6RQMJg/IMG_2677.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Naechster Tag: die Reise geht weiter Richtung Osten. Ziel war eigentlich „Manakamana“, der groesste Tempel Nepals. Allerdings verpassten wir den Beginn des 18km langen Wanderweges, so standen wir ploetzlich ein gutes Stueck die Strasse runter an der Seilbahnstation, erst 1998 errichtet, die hoch zum Tempel fuehrt. Diese kostet allerdings 10$ fuer Touristen, was uns dann doch etwas zu viel war. Deswegen nur eine kleine Information am Rande. Auf dem Tempelgelaende werden viele Opferungen durchgefuehrt, fuer Ziegen koennen die Nepalis also One-Way-Tickets kaufen. Ein wenig seltsam, wenn man eine Tiergondel unter dem lauten Gebloecke der Tiere abheben sieht, die wohl die letzte Reise ihres Lebens antreten. Gehuldigt wird mit den Opfern „Bhagwati“, Inkarnation „Parvatis“ (Der Frau Shivas), die angeblich die Macht hat Wuensche zu erfuellen. Frisch Verheiratete kommen oft hier her um zu beten, sie moegen doch einen Sohn als erstes Kind bekommen. Der Deal wird dann mit Blut besiegelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;So ging die Fahrt weiter nach Kathmandu, wieder fuhren wir gegen Spaetnachmittag in die Stadt ein, die unter ihrer Smog- und Staubkuppel kaum sichtbar war. Vermutlich fuehlten wir uns ein wenig zu sicher weil wir den Weg und die Art des Strassenverkehrs kannten. Kurz vor dem Ziel schnitt uns ein Minivan. Wir bremsten zwar, leider, oder lustiger weise, zu spaet. Unser Bullbar machte sich mal wieder bezahlt. Wie mit einem Dosenoeffner riss eine scharfe Kannte des Bullbars den Minivan wie eine Sardinenbuechse auf. Was dann kam war klar, dutzende Nepalis die ans dem Van stroemten und auf den Polizisten einredeten, der den Verkehr geregelt hatte und genau wusste dass wir nicht schuld waren. Zunaechst wurde uns auch gesagt wir sollten einfach weiterfahren, daraufhin wurde das Gebruell dann aber so laut, dass wir doch nach einer Stunde auf dem zustaendigen Polizeirevier landeten. Nach einer weiteren Stunde Rumschreien beider Parteien schnappte sich dann der Besitzer des Vans Clemens, ging in eine dunkle Ecke und bot einen 50-50 Deal an. Es war uns von Anfang an klar gewesen, dass es nur darum ging den ‚Westlern’ so viel Kohle wie moeglich aus der Tasche zu ziehen. Aber wir sind ja nicht bloed, der Deal wurde freundlich aber sehr bestimmt abgelehnt. Ziemlich zeitig danach durften wir dann fahren. Leider fiel uns erst am Hotel angekommen auf dass der Bullbar nicht wie erst gedacht nur leicht verbogen war, sondern auch etwas geborsten war. Fuer die naechsten 10 Autos wird’s aber trotzdem noch reichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Somit war der Start in Kathmandu also gut gelungen. Da Silvester anstand und alle Botschaften und Aemter &lt;span&gt; &lt;/span&gt;geschlossen hatten, schauten wir uns dieses Mal in Kathmandu nicht nur den Stadtteil Thamel an, sondern machten uns daran die Sehenswuerdigkeiten der Stadt abzuklappern, was sich sehr bezahlt machen sollte, denn die Stadt hat viel zu bieten!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nNK_TRijI/AAAAAAAABaQ/tqgfvb5MVa8/PICT7384.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nNS_TRikI/AAAAAAAABaY/P2pNIQcc_cE/PICT7442.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Vielleicht erst etwas zur Stadt selbst: Kathamndu, heutzutage 740.000 Menschen gross, wurde im 12 Jahrhundert unter dem Namen ‚Kantipur’ gegruendet, lag auf einer Handelsroute nach Tibet und stand in staendigem Streit mit den Koenigreichen ‚Patan’ und ‚Bhaktapur’, welches uebrigens auch die aelteste Stadt Nepals ist. Die drei Reiche, alle im Kathmandu Valley gelgen, schwaechten sich gegenseitig bis bereits erwaehnter Gurkha-Sha die Stadt 1768 eroberte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Schon seit je her ist Kathmandu beruehmt fuer seine unzaehligen Tempel, Kloester und anderer Monumente. 1934 erschuetterte ein schweres Erdbeben Nepal, von dem besonders das Kathmandu Valley schwer getroffen wurde, nur wenige der Gebaeude der Stadt sind in Originalzustand, der Grossteil musste neu errichtet werden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Kleine Nebeninformation: In der unweit gelegenen Stadt Bhaktapur steht ein „Chancellor-Helmut-Kohl Tempel“, der Anfang der 90er mit deutscher Entwicklungshilfe wiederaufgebaut wurde. Ab den 1960ern war Kathmandu das Mekka der Hippies, gleichzeitig Endpunkt der „Overland“ Route, die damals vor allem friedlich gesinnte Personen ueber den Landweg von Europa nach Nepal fuehrte, um hier ein wenig Zerstreuung zu finden. Lostgeloest davon: Marihuanagenuss war in Nepal legal, bis die USA (wer auch sonst) Nepal unter Druck, und damit dem boesen Treiben ein Ende setzte, seitdem gilt Goa in Indien als Anlaufstelle fuer Menschen, die den etwas anderen Lifestyle bevorzugen. Auch wenn Drogenkonsum offiziell verboten ist, ist die Realitaet aber eine ganz andere, Drogen und gerade Haschisch gibt’s an jeder Ecke, Dealer preisen ihr Angebot an wie die Marktschreier auf dem Fischmarkt, keinen interessierts. Neben Kiffern ist Kathmandu aber zentraler Anlaufpunkt all jener Westler, die auch mal ein wenig Bergluft schnuppern wollen, sich deswegen in einem der tausenden Trekkinglaeden gute Faelschungen von Markenklamotten kaufen und wie wir z.B. um die Annapurnaregion wandern. Man trifft also lustige Gestalten, den viele Leute verbinden das Eine mit dem Anderen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Ein beeindruckender und vermutlich auch der meistbesuchteste Platz in Kathmandu ist der „Durbar Square“, im Stadtzentrum direkt am Palast gelegen, was auch Sinn macht, denn „Durbar“ bedeutet „Palast“. Die Anlage aus unzaehligen Tempeln und eben den Palastgebaeuden steht seit 1979 unter Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes. Viele Gebauede sind aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, einige der Monumente sind allerdings deutlich aelter. Gemeinsam haben alle Bauten dass sie von dem grossen Erdbeben zerstoert wurden und teilweise nicht originalgetreu wiederaufgebaut wurden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nOcPTRirI/AAAAAAAABbQ/vUKMpMiYak0/PICT7559.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Auf dem Platz stehen hauptsaechlich Tempel im Gompa-Stil, d.h. mehrstoeckige Daecher uebereinander angeordnet, das Gebaeude in recheckiger Form, in denen die verschiedenen Gottheiten der Hindus verehrt werden. Daneben sind aber noch „Stupas“, eckiges Fundament, runde Kuppel mit langer Spitze und „Shikhara“-Stil zu finden, der aus Suedindien nach Nepal gebracht wurde. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nOm_TRisI/AAAAAAAABbY/YEA7k3sNfwE/PICT7646.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wuerde ich jeden einzelnen Tempel beschreiben, waere am Ende der Bericht wohl doppelt so lang wie gewoehnlich, bei naeherem Interesse informiert euch vielleicht selbst. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Interessant ist allerdings der „Kasthamandap“ am suedlichen Ende des Platzes, im 12.Jhd. gebaut, angeblich aus einem einzigen Baum gefertigt, was angesichts der Groesse des Tempels ein erstaunlich grosser Baum gewesen sein muesste. Sicher hingegen ist, dass beim Bau keine Naegel verwendet wurden. Hindus reiben sich hier um einen Stamm, denn das soll den Glaeubigen von Ruecken- und Kopfschmerz befreien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Das Bild des Platzes wird aber groesstenteils von der Palastanlage bestimmt, die in verschiedensten Epochen erweitert oder umgebaut wurde. So findet man neben einem der ersten Gebaeude in newarischem Stil, verziert mit Gold und Edelbein, an der gegenueberliegenden Ecke der Anlage ein Stueck aus der Neo-Klassik, Marmorsaeulen mit Stuckverzierungen. Innerhalb der Palastanlage steht auch einer der groessten Shiva-Tempel des Landes, der allerdings nur von Mitgliedern der koeniglichen Familie benutzt werden darf. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nQ0PTRjKI/AAAAAAAABfM/X7KAlNJ6J64/PICT7586.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Apropos koenigliche Familie: Die ist nicht mehr allzu gross. Da dem Kronprinzen mit Enterbung und Vergabe der Krone an den juengeren Bruder gedroht wurde, falls er seine Geliebte geheiratet haette, die dem damaligen Koenigspaar nicht ‚gut genug’ war, erschoss am 1 Juni 2001 Kronprinz „Dipendra“ mit einer automatischen Waffe seine Eltern, sieben andere Mitglieder der Koenigsfamilie und anschliessend sich selbst, nachdem er sich den noetigen Mut angetrunken hatte. Zu dem Thema gibt es aber auch einige Verschwoerungstheorien, die z.B. den CIA verdaechtigen die Finger im Spiel gehabt zu haben, aber der ist ja eh an allem schuld wenn man bestimmten Personengruppen Glauben schenken darf. Angeblich soll auch der Prinz geisteskrank gewesen sein, was da etwas naeher liegt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Was aber richtig abgefahren am Durbar Square ist, ist, dass er das Haus der „Kumari Devi“ beherbergt. Neben den 3.3 Millionen hindischen Gottheiten gibt es auch eine tatsaechlich existente, naemlich die „Kumari“, die Reinkarnation „Durgas“, Goettin der Zerstoerung. Sobald ein Maedchen zwischen 3-5 Jahren gewisse Kriterien erfuellt (32 um genau zu sein), z.B ganz bestimmte Augenfarbe, ganz besondere Form der Zaehne, ganz besonderer Teint, besonderes Horoskop, besonderer Geburtsort, -stunde usw, hat sie Chancen als „Kumari“ auserwaehlt zu werden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Dann geht der Spass aber erst richtig los, das Kind wird mit Priestern in einen Tempel eingeschlossen, wo es bestimmte Pruefungen bestehen muss. Bei Dunkelheit und gruseliger Musik tanzen maskierte Maenner um das Kleinkind herum und versuchen es zu erschrecken, faengt das Maedchen an zu weinen kann sie nicht die wiedergekehrte Durga sein. Weint sie nicht, werden vor ihren Augen 108 Bueffel, 108 Ziegen, 108 Enten und 108 andere Tiere gekoepft, bleibt sie auch da locker, ist es fast geschafft, dann gilt es wie bei dem Dalai Lama darum, die Kleidung der Vorgaengerin zu waehlen, macht sie alles richtig darf sie in das „Kumari Bahal“ einziehen, wo sie sich jeden Nachmittag um 4 Uhr der Öffentlichkeit zeigen muss. 12 Mal im Jahr geht’s dann per Kutsche durch das Kathmandu Valley, um sich der Oeffentlichkeit zu zeigen. Kutsche deshalb, weil ihre heiligen Fuesse den Boden natuerlich nicht beruehren duerfen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Ansonsten sitzt das arme Kind im Haus und wird bei Laune gehalten. Ist sie naemlich ungluecklich, droht Kathmandu grosses Unheil. Die ganze Angelenheit gilt zwar als grosse Ehre, ich kann mir aber vorstellen dass das Maedchen heilfroh ist, wenn sie ihre erste Periode bekommt, damit gilt sie naemlich als unrein und muss einer neuen Kumari Platz machen. Trotzdem ist sie aber dem ‚Normalmensch’ ueberlegen, darf niemals heiraten, aber ein so verwoehntes Maedchen zur Frau zu haben ist vermutlich eh kein Spass. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Ansonsten gibt es eine riesiege Glocke auf dem Platz, die aber nur zu Feierlichkeiten geleutet wird, um boese Geister zu vertreiben, angeblich wurde sie auch genutzt um Erlasse des Koenigs bekanntzugeben, der dann vom direkt gegenueberliegenden Balkon seines Palastes dem Volke mitteilte, was er sich Kluges ausgedacht hatte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Einer jener schweinischen Tempel steht ebenfalls unmittelbar vor dem Palast, an dem man ohne Probleme Inspiration bekommt, wenn das Sexleben mit dem Partner vielleicht etwas langweilig geworden ist. Angeblich ist der Grund, wie auch schon in Gorkha, um die jungen Leute zu ermuntern sich fortzupflanzen, jedenfalls wurde der Tempel im Auftrag eines Koenigs errichtet, der zweifelsfrei nichts gegen ein groesseres Volk einzuwenden hatte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Seit den 1960ern ist der „Maju Deval“ als „Hippie Temple“ bekannt. Hier ist auch heute noch der beliebteste Treffpunkt der Stadt, von den Stufen des 1690 errichteten Tempels beobachten muede Touristen und Nepalis gleichsam das rege Treiben auf dem Platz, hoeren oder machen selber Musik, so wie damals die Hippies, daher der Name. Der Tempel beherbergt ein beruehmtes „Shiva Lingam“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nQTfTRjJI/AAAAAAAABfE/lybjUiOm6Xk/PICT7588.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Dazu mal wieder eine ausholende Erklaerung. ‚Shiva’, Gott der Zerstoerung und Erneuerung, ist auch gleichzeit der Herrscher der Tiere und aller Geschoepfe, also auch der Menschen. Das ‚Shiva-Ligam’ ist ein zumeist aus Stein gefertigter Pfahl, der am unteren Ende in eine Steinscheibe mit spitzem Ende uebergeht. Nicht zu unrecht erinnert das Gebilde an ein Phallus-Symbol. Der Steinpfahl repraesentiert das maennliche Geschlechtsorgan, das das weibliche penetriert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;An einem einem solchen Konstrukt wird hauptsaechlich Milch geopfert, den fuer den Herrscher der Geschöpfe wird kein Blut vergossen. Shiva selbst naehrte sich der Legende nach mit Kuhmilch, deswegen ist den Hindus auch die Kuh ein heiliges Tier. Gebetet wird an einem ‚Shiva-Lingam’ aus vielen Gruenden, hier ein Beispiel:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Bleibt ein Paerchen lange Zeit ohne Kinder, gehen sie in einen Tempel oder ein ‚Shiva-Lingam’ und opfern Milch, beten um Fruchtbarkeit und hoffen auf Nachwuchs, auf maennlichen natuerlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Oestlich des Durbar Squares erstreckt sich die Altstadt Kathmandus, durch kleine Gassen kommt man immer wieder auf groessere Plaetze, auf denen unzaehlige Haendler die stets gleichen Waren anbieten, man passiert schoene Tempel und die oeffentlichen Wassertanks, die leeren Schwimmbecken aehneln, ueber Stufen steigt man hinab in eine Art gefliessten, offenen Keller, aus deren Waenden Rohrleitungen kommen, Menschen waschen sich hier oder fuellen ihre Wasserbehaelter auf, da viele der sehr alten Haeuser im Stadtkern, meist in newarischem Stil, wohl nicht oder nicht ausreichend ans Wassernetz angeschlossen sind. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nZ7PTRjLI/AAAAAAAABfs/XtyW-gkaxqk/IMG_2700.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nNX_TRilI/AAAAAAAABag/9i2K_n33tRE/PICT7453.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nNpPTRimI/AAAAAAAABao/mXv8mLFlvDk/PICT7468.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nO0fTRiwI/AAAAAAAABb4/6gDxRuiECO8/IMG_2736.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nO3vTRixI/AAAAAAAABcA/qGC0RUjhsrY/IMG_2740.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Vorbei an den unzaehligen Strassenstaenden schiebt man sich an Bettlern, Strassenjungen und falschen Saddhus vorbei durch dunke Durchgaenge und findet sich auf einmal vor einer riesigen Stupa oder einem grossen Tempel mitten im einem riesigen Innenhof wieder. Die Altstadt ist wegen des Verkehrs und der vielen Menschen anstrengend, aber findet man ein wenig Zeit nach oben zu schauen kann man die wunderschoen verzierten Holzerker bewundern, von denen sich leider allzu viele in schlechtem Zustand befinden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nN0fTRinI/AAAAAAAABaw/FWWd45oUw6o/PICT7489.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nN8PTRioI/AAAAAAAABa4/Pfe3K2UbDWc/PICT7498.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nOIvTRipI/AAAAAAAABbA/L8MZFMBHBxo/PICT7528.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nOqPTRitI/AAAAAAAABbg/fPtgEi1tt-g/PICT7657.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nOWvTRiqI/AAAAAAAABbI/2LmP85cycVg/PICT7530.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nOx_TRivI/AAAAAAAABbw/BwvDBi4OvgY/IMG_2714.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Eines der grossen Wahrzeichen der Stadt ist der „Monkey Temple“ oder einfach „Swayambhunath“, gelegen auf einem Huegel nahe der Innenstadt, von hier kann man ganz Kathmandu ueberblicken. Die zweitgroesste Stupa Nepals wurde hier 460 n.Chr. erbaut und war bereits im 13. Jhd. ein bedeutendes Buddhistenzentrum. 1346 wurde die Stupa von einfallenden mughalesischen Truppen aufgebrochen, die auf der Suche nach Gold waren, die Schaeden wurden aber beseitigt und im 18 Jhd. wurde eine Treppe hinauf zur Stupa gebaut. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nO6PTRiyI/AAAAAAAABcI/N70HZO6i6CA/IMG_2762.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nO_vTRizI/AAAAAAAABcQ/YQN1E7XgKx8/IMG_2764.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Damals wie heute pilgern viele Menschen hier hinauf, wandern im Uhrzeigersinn um die Stupa und drehen dabei die Unmengen an Gebetstrommeln, die an der Stupa angebracht sind. Touristen machen da grinsend mit, waehrend Freunde oder Familie Fotos machen, die Aussicht geniessen oder einem der unzaehligen Souvenierverkaeufer in die Haende fallen. Es befinden sich aber auch einige Kloester auf dem Berg oder auf dessen Haengen, der von Heerscharen von Affen bewohnt wird, daher der Spitzname.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nPEvTRi1I/AAAAAAAABcg/i_CNOgMAR7k/IMG_2783.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPJPTRi2I/AAAAAAAABco/FMQ0AWxiu9Q/IMG_2785.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nPBvTRi0I/AAAAAAAABcY/YsSHolLMmvw/IMG_2769.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Zur Form der Stupa: Jede Stupa hat ein eckigen Sockel, auf dem die weisse Kuppel steht (kumbha). Auf der normalerweise jaehrlich weiss-getuenchten Kuppel steht die „harmika“, eine Art Wuerfel, auf dessen vier Seitenwaenden jeweils die Augen Buddhas, dessen drittes Auge und das nepalische Zeichen fuer 1 (Alles, die Einheit allen Seins) gemalt sind. Ueber diesem Wuerfel befinden 13 kleine Stufen, die die 13 Stufen der Perfektion bis zum Nirvana repraesentieren. Ueber dieses Stufen befindet sich eine Art Regenschirm mit Spitze, der eine Art Schutzfunktion erfuellt.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nP7vTRjEI/AAAAAAAABec/MR-KRqDY9kw/PICT8297.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;So werden im Monument die fuenf Elemente im Buddhismus vereint. Der Sockel ist Erde, die Kuppel Wasser, die Stufen Feuer, der Schirm Luft und die Spitze Aether.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Mit Sightseeing war es vorerst genug, schliesslich stand Silvester vor der Tuer. Fabian holte sich leider irgendwo eine Lebensmittelvergiftung, war deswegen fuer den 31. ausser Gefecht gesetzt. Somit machten Clemens und ich uns allein auf den Weg, gingen dieses Mal fuer noch wahnsinnigere 7 Euro essen, bevor wir uns durch Thamel trieben, wo natuerlich absolut die Hoelle los war. Das neue Jahr der Nepalesen beginnt im April, wird aber nicht gefeiert, so waren neben den Touristen auch die Einheimischen gerne bereit, es abends richtig krachen zu lassen. Die Strassen platzten fast vor Menschen und Strassenverkaeufern, in jeder Bar spielten Lifebands oder gingen entsprechende Partys. Die „Thamel Chowk“, die beste Strasse in Thamel (obwohl ‚chowk’ eigentlich ‚Platz’ oder ‚Markt’ heisst) war am Ende gesperrt, eine grosse Buehne mit anstaendigem Soundsystem war aufgebaut und Tausende von Menschen machten eine Mordsparty. Clemens und ich tanzten, tranken, schauten hin und wieder nach Fabian, schlossen uns dann mit anderen Menschen zusammen und feierten mit unzaehligen begeisterten Nepalis ins neue Jahr, bevor es weiter in diverse Bars und Clubs ging, irgendwann faellt dann das Erinnerungsvermoegen in dunkelste Finsternis. Der Zustand am naechsten Morgen liess aber erahnen dass wir sehr gut ins neue Jahr gekommen sind, darf man Fabian glauben, kamen wir zwischen 4 und 5 heim.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Am naechsten Tag waren wir dann mit „Shanka“ einem alten nepalischen Freund von Clemens Onkel verabredet, der als Tourguide speziell fuer Ornithologen viel in Nepal und Indien unterwegs ist. Leider waren wir alle arg fertig, aber es war sehr interessant zu Shanka nach Hause eingeladen zu werden, neben gutem Essen gab es natuerlich einen ausfuehrlichen Schwatz. Clemens Onkel war in der Vergangenheit wohl mehrmals mit Shanka unterwegs, so haben die beiden immer Kontakt gehalten. Der Typ ist wohl die Verkoerperung einer Erfolgsstory a la „American Dream“. Als Sohn einer armen Familie wurde er zu Hause rausgeschmissen, da es sich die Eltern nicht leisten konnten ihn durchzufuettern. Auf eigene Faust schlug er sich mit einigen Jobs durch, ehe er schliesslich in einem Hotel angestellt wurde, wo er nach einiger Zeit einen Schweizer kennenlernte, der ihm ein Fernglas und ein Buch ueber Voegel schenkte. Nachdem er dann Lesen und Schreiben und auch Englisch gelernt hatte, begann er das Buch zu studieren, sein Boss gab ihn als Guide speziell fuer Ornithologen aus, nach anfaenglichen Pannen lernte er dann ueber die Jahre immer mehr und mehr, heute ist ehr in Nepal und Indien ein angesehener Vogelexperte und ist vielgefragt, war schon in vielen Teilen dieser Welt unterwegs um Vogelinteressierte zu ihrem Ziel zu bringen. Er ist zwar nicht besonders reich, lebt aber fuer nepalische Verhaeltnisse ein gutes Leben. Schade dass wir so verkatert waren, aber das Treffen war wirklich interessant und das Essen allererste Sahne. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nQLPTRjII/AAAAAAAABe8/7UckGl74RCU/PICT7761.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Botschaften und Aemter hatten aber natuerlich noch immer geschlossen, so blieb noch etwas Zeit fuer Erholung und ein wenig mehr Sight-Seeing. Kahmandu hatte naemlich noch einiges zu bieten. Da waere z.B. noch „Pashupatinath“, am heilgen „Bagmati“, den heiligen Flus Nepals, der direkt in den Ganges muendet. ‚Pashupatinath’ ist das Mekka der Hindus, zumindest derer, die besonders auf Shiva stehen. Angeblich ruht naemlich hier Shiva’s Kopf. Der Tempel, im 19.Jhd. errichtet, der diesen beherbergen soll, ist ubrigens der reichste Nepals, zu seinem Grundbesitz zaehlt das Gelaende des internationalen Flughafens, so was wirft natuerlich Geld ab. Deswegen ist die Spitze des Tempels aus massiven Gold, der Tempel besitzt 16 Tueren aus massiven Silber, das Dach des Tempels ist vergoldet, ebenso wie der riesige, mindestens 300 Jahre alte Bulle, der vor dessen Toren steht (Der Bulle ist das Gefaehrt Shivas, jeder Hindu-Gott hat ein Gefaehrt, welches ihn transportiert). Der Tempel ist fuer Nicht-Hindus gesperrt, begibt man sich aber auf die Terassen des gegenueberliegenden Flussufers, hat man ausgezeichnete Aussicht ueber den ‚Pashupatinath’ Tempel und die uebrigen Tempelanlagen, die nicht weniger beeindruckend und ebenso wichtig, zugaenglich sind. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nPdvTRi7I/AAAAAAAABdU/9sBS3To5eD4/PICT8106.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Am Ufer des „Bagmati“ werden uebrigens wie in Varanasi auch, die Toten eingeaeschert, an den sog. „Ghats“ werden entsprechend Wohlstand und Kaste der Familie des Verstorbenen die Einaescherungen vorgenommen. Jede Kaste hat dabei seine bestimmtes ‚Ghat’. Mitgliedern der koeniglichen Famlie ist dabei das hoechste Ghat vorbehalten, Flussabwaerts werden dann die minderwertigeren Menschen bestattet (meine Wortwahl ist durchaus gewollt).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPkPTRi9I/AAAAAAAABdk/FeNQLnUItAQ/IMG_2837.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nPgfTRi8I/AAAAAAAABdc/pQUOM-Ds4no/PICT8132.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPwPTRjBI/AAAAAAAABeE/uuvGI8nePII/IMG_2870.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nQFPTRjHI/AAAAAAAABe0/PdaYZhMwDcc/IMG_2999.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wegen seiner Bedeutung fuer den Gott Shiva finden sich um ‚Pashupatinath’ viele der vielleicht bekannten „Saddhus“, heilige Maenner mit Dreddlocks, nur mit Lendenschurz bekleidet, die sich mit Asche einschmieren und das Gesicht mit Farben verrueckt anmalen, ziemlich viel kiffen, noch mehr meditieren und wenn sie sich nicht gerade halsbrecherisch in ihren Yoga-Uebungen verrenken, oder Touristen fuers Foto-schiessen abzocken. Diese (Schein)Heiligen, die oft aufgesucht werden, um in schwieriger Lage Rat zu erhalten, oder einen in der Meditation unterweisen, haben offiziell allen Annehmlichkeiten entsagt, rennen am Besten nackt rum, wohnen niemals in Haeusern und kuemmern sich nicht um weltliche Belange und sind schon gar nicht interessiert an Wohlstand. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Tut mir leid da einigen Moechtegern-Esoterikern mitteilen zu muessen, dass auch an diesem, den Hindus wichtigsten Ort, die heiligen Maenner Zeitung lesen, in vermutlich geschenkten und totsicher gefaelschten ‚North-Face’-Jacken herumrennen, und in ihren kleinen Steintempelchen auf Isomatten mit Decken schlafen. Wenigstens kiffen sie so wie man es auf den Fotos immer sieht. Gegen ein bisschen ‚Bakshish’ darf man uebrigens einen mitrauchen. Kommt man auf die bloede Idee ein Foto zu machen, darf man direkt mal ein paar Hunderter locker machen. Wofuer fragt da der aufmerksame Leser? (was bis jetzt wohl nur noch die Wenigsten sind). Nunja, es gaebe da die Heilige-Mann-Organisation, die solche Einnahmen nutzt um den Saddhus die Pilgerreisen zu erleichtern, so wandern die Jungs nicht mehr wie frueher von Indien nach Nepal, was wohl auch als eine Art Glaubenspruefung aufzufassen sein koennte, sondern fahren mit Bus oder Bahn. Abgesehen davon duerfen die Jungs keinen Sex haben, duerfte aber auch kein Problem sein, denn a) sehen die Jungs dafuer einfach viel zu fertig aus, und b) sind sie einfach viel zu dicht. Es scheint aber auch einige wenige Leute zu geben, die ihr „Saddhu“-Dasein knallhart durchziehen, so trinkt der „Milk-Baba“ seit 25 Jahren nur Milch, ist inzwischen 90 Jahre alt und haelt weltweit Vortraege ueber den Hinduismus. Die bereits erwaehnten kleinen Steintempelchen sind uebrigen huebsch anzusehen, oftmal versehen mit Skulpturen und fast immer einem ‚Shiva-Lingam’ im Inneren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nP5PTRjDI/AAAAAAAABeU/qCDN8Nj9ooQ/IMG_2894.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPnPTRi-I/AAAAAAAABds/Lcc-QibWlBw/IMG_2849.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh4.google.com.au/Outback2Orient/R4nPzfTRjCI/AAAAAAAABeM/0YFieTC1W-o/IMG_2888.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nach so viel Kulur am Tage war es mal wieder Zeit fuer Nachtkultur, wir hatten einen alten Bekannten vom Trek getroffen, Christoph aus Hessen, der so wie wir durch die Welt faehrt, allerdings auf seinem Liegerad. Bei Interesse mal vorbeischauen auf &lt;a href=&quot;http://www.liegeradreisen.de/&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;www.liegeradreisen.de&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;. Christoph, der schon oefters in Kathmandu war, fuehrte uns durch verschiedene Bars und Kneipen, bis wir spaet nachts in eine dunkle Seitengasse abbogen. Vor einem dunklen verrammelten Tor hielten wir dann an, wo er mehrmals kraeftig an den Staeben ruettelte und schrie er wuerde gerne in den Club. Nach wenigen Minuten tauchte dann wortlos eine Gestalt aus dem Schatten aus. Unser Kumpel nannte Namen des Clubs und sagte er wisse genau, dass noch was ginge, wir wuerden gerne noch gut feiern und viel trinken. Daraufhin wurde uns geoeffnet. Ueber dunkle Gaenge gings dann Treppen hoch bis wir zu einer Tuer kamen, dahinter war tatsaechlich noch ordentlich was los. So wie es schien haben hier diverse Bergsteigerexpeditionen ihren Abschluss gefeiert. Neben jeder Menge Fotos von Bergtouren, auch von Everstbesteigungen fanden sich aber auch Fotos von „Overlandern“, was sehr interessant war. Die Geschichte nur mal so als Nebenepisode.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Zu Fuss ging es dann weiter nach „Bodnath“. Hier findet sich wie auf dem Monkey Temple, umgeben von hunderten Souvenierlaeden, die groesste Stupa Nepals, um die Heerscharen von Buddhisten stroemen um zu Beten oder um zu relaxen, denn auf dem riesigen Monument man kann es sich auch gemuetlich machen. Als wir uns dort umschauten hatten wir Gleuck, einer der hoechsten Lamas kam zu Besuche, tibetanische Moenche bereiteten unter den Augen von tausenden Schaulustigen dem Konvoi des heiligen Mannes einen grossen Empfang, viel lauter Musik schob sich die Prozesson durch die Mengen und verschwand in einem der Kloster. Wir hatten einen ausgezeichneten Ausblick, ob sich die lange Wartezeit aber gelohnt hat, ist eine andere Frage. Bis auf die Souvenierhaendler ist die Anlage Bodnath sehr beeindruckend, wir verbrachten dort einige Zeit uns die gewaltige Stupa anzuschauen, bevor es heim nach Thamel ging.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPrPTRi_I/AAAAAAAABd0/Bwpw86AXeY0/PICT8235.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nPt_TRjAI/AAAAAAAABd8/QotvD8qjLw8/PICT8249.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nQAvTRjFI/AAAAAAAABek/Ht--sHc5gH0/IMG_2946.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nQC_TRjGI/AAAAAAAABes/Bbob66YMARU/IMG_2984.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nun der weniger erfreuliche Teil des Berichtes:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Vielleicht haben einige von euch schon einmal Franz Kafkas „Das Schloss“ gelesen?, in dem die Hauptperson „K.“ sich mit der Buerokratie des Schlosses auseinandersetzen muss, sich in seinem Kampf aber immer mehr von seinem Ziel entfernt und schliesslich in den Wirren des Beamtentums untergeht? Nein? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nun ja, ersetzen wir mal „K.“ durch „Fabian &amp;amp; Tjark“ und „Das Schloss“ durch „Die Botschaften“, dann kann man sich vielleicht vorstellen, was wir die letzten Wochen so getrieben haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Die Geschichte ging los, nachdem wir uns einen Roller gemietet hatten um moeglichst alles an einem Tag zu erledigen. Erstes Ziel war die deutsche Botschaft, um das pakistanische Visum beantragen zu koennen benoetigt man ein Empfehlungsschreiben der eigenen Botschaft, ohne dieses geht nichts. Nachdem man uns einige Zeit hat warten lassen wurden wir zu den Sachbearbeitern vorgelassen, die nach einigen Erklaerungen uns mit einer zwei-taegigen Wartezeit vertroesteten und beinahe schon weggeschickt haetten, als ihnen auffiel dass in meinem zweiten Pass kein nepalisches Visum ist, denn das war natuerlich im Ersten, der ja geklaut wurde. ‚Man koenne unseren Antrag natuerlich nicht bearbeiten, solange das nicht in Ordnung gebracht sei’. Man koennte sich jetzt fragen warum es zum einen 2 Tage dauern soll ein Schreiben von wenigen Saetzen auszustellen, zum zweiten warum der Antrag auf ein Schreiben fuer die pakistanische Botschaft nicht bearbeitet werden kann, wenn kein nepalischer Stempel im Pass ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Aber egal, per Roller durch die Verkehrshoelle zum nepalesischen Immigration-office, dass wir nach einiger Zeit fanden. Nach einiger Wartezeit dort wurde ich zu einer gluecklicherweise kompetenten Person vorgelassen, um meinem Antrag auf Visumstransfer nachzugehen, musste ich aber erst Fotokopien des alten Passes, des neuen Passes, des Polizeiberichtes und einiger anderer Dokumente besorgen. Wie gut dass der Fotokopierladen im Buero geschlossen hatten, wir uns also erst die Strasse runter einen anderen suchen durften. Achja, die Kopien wurden nach und nach angefordert, wir pendelten also mehrmals zwischen Buero und Kopiershop. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Als dann alles soweit vorhanden war, wurde der winzige Grenzposten angerufen, an dem wir nach Nepal eingereist sind. Da die Jungs dort natuerlich keinen Computer haben, dauerte es einige Stunden ehe sie in ihren Buechern die Unterlagen zu meinem Visum gefunden hatten. Als die dann irgendwann durchgefaxt wurden, wurde natuerlich alles doppelt und dreifach geprueft, ging durch verschiedenste Haende, bis&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;ich schliesslich am fruehen Nachmittag meinen neuen Pass mit dem transferierten Visum in meinen Haenden hielt. Der ganze Aufwand kostete zum Glueck nur 1$, da ich den nicht hatte durfte ich 100 Rupien blechen, aber ich schaetze das war okay.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wieder auf zur deutschen Botschaft, zum Glueck waren wir so schlau unsere Paesse mit den Visavermerken mehrmals zu kopieren, denn natuerlich durften wir eine dortlassen. Fuer die Ausstellung des Briefes hatten wir dann 40€ oder umgerechnet 3690 Rupien zu zahlen, ich musste etwas lachen als die Dame uns erzaehlte, wir wuerden 20 Rupien weniger bezahlen muessen, wuerden wir die Antraege gemeinsam abgeben. Wow! 20cents!. An der Stelle sollte ich vielleicht noch erwaehnen, dass das Empfehlungsschreiben mehr kostet als das pakistanische Visum, dazu, dass 2 Seiten Papier 40€ kosten sollen, sage ich mal besser nichts.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Weiter geht die Reise zur indischen Botschaft, an der ich mir noch mein Visum neu ausstellen lassen musste. Leider war ich aber zu spaet, um zur Visastelle vorgelassen zu werden, am naechsten Morgen um 9:30 solle ich doch bitte kommen. Gesagt, getan, am naechsten Morgen um 8:30 stand ich vor der Tuer, wunderte mich zwar etwas, dass ich als einer der Ersten Nummer 49 fuer die Warteschlange in die Hand gedrueckt bekam, aber das durchschaute ich erst spaeter. Genau eine Stunde gings dann durch die miesesten Sicherheitsvorkehrungen die ich je gesehen hatte in die Botschaft, 2 Stunden spaeter stand ich dann vor dem Schalter. ‚Das Visum koenne nur transferiert werden, wenn man eine Fotokopie des Visums vorliegen haette’. Die hatte ich leider nicht, aber ich hatte vorher in Kalkutta angerufen und mit meine Daten durchgeben lassen. Den beeindruckend unfreundlichen Sachbearbeiter interessierte das aber einen Scheiss. Gluecklicherweise schickte er mich im Zuge unseres Streitgespraeches zu seinem Vorgesetzten, der etwas mehr im Kopf hatte und mit sich reden liess, mir vielleicht doch einen Neuantrag zu ersparen. Trotzdem waren noch 3 weitere Pendlereien noetig, ehe sich der Sachbearbeiter auf den Deal einliess. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Freundlichweise schickte er mich jedes Mal wieder zurueck an das Ende der Reihe. Das Ganze schien ihm Freude zu bereiten, so wurde ich mal zurueckgeschickt, weil meine Schrift ihm nicht ordentlich genug war, dann stellte er danach fest, dass ich meinen Antrag auf Visumstransfer ja in Blau und nicht in Schwarz ausgefuellt haette, ‚das gehe ja nicht’. Auf die Frage, ob ich mir dann evtl einen schwarzen Stift borgen koenne, entgegnete er nur schroff „Wie du vielleicht sehen kannst habe ich selber nur einen blauen“. Ja, das macht alles durchaus Sinn. Da inzwischen viele Stunden vergangen waren und nur noch wenige Personen in der Botschaft waren, durfte ich dann auf Streifzug gehen und andere Menschen um schwarze Stifte anbetteln. Als mir das gelungen war, stellte er fest, dass ich vielleicht besser noch meine Angaben bzgl. meines Visums und meines alten Passes neu aufschreiben sollte, natuerlich in schwarz. Die Suche war dieses Mal noch schwieriger, aber ich wurde fuendig. Nachmittags wurde ich dann entlassen, mit der Aufforderung in 6 Tagen wiederzukommen, bis dahin waere evtl. geklaert ob die indische Botschaft in Bangkok mein Visum bestaetigen wuerde oder nicht. 6 Tage? Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann so angepisst dass es mir auch egal war.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Den Tag darauf wieder zur deutschen Botschaft, wo dann, wie eigentlich vorher schon erwartet, gesagt wurde, dass die Sicherheitslage in Pakistan zu kritisch sei und die Botschaft uns das Schreiben nicht ausstellen koenne, klasse dass man das nicht vorher absehen kann. Da die Experten hinter dem Schalter nicht mit sich reden liessen, verlangten wir den Botschafter zu sprechen, mussten uns dann aber mit einer Konsularin zufrieden geben, die uns mit verschraenkten Armen und ohne Haendedruck begruesste, super Umgangsform in einer solchen Position. Nachdem wir ausfuehrlich versucht hatten unsere Position klar zu machen, bekamen wir einige sehr kluge Sprueche oder Gedankengaenge zu hoeren. Besonders mochte ich den Satz: „Es gibt wohl auch genuegend Bundesbuerger, die sich auf ihren Urlaub in Kenia gefreut haben und den nun absagen muessen“. Tja wie gut, dass wir von Pakistan und nicht von Kenia reden, dass Bundesbuerger zu Hause sind und garantiert auch eine Reiseruecktrittsversicherung haben, wir aber im Ausland sind und gerne nach Hause moechten. Auf die Antwort wusste sie dann einen guten Rat. ‚Da es ja nicht ihre Problem sei’, sollten wir uns vielleicht ueberlegen das Auto zu verkaufen und einen&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Flug zu buchen. ‚Wir koennten natuerlich auch warten ehe die Situation besser werden wuerde, da verwies sie aber darauf, dass wohl nicht allzu bald auf Besserung zu hoffen sei’. Denn solange das auswaertige Amt die Reisewarnung fuer Pakistan nicht zuruecknehmen wuerde, bestuende keine Chance fuer uns den Brief zu bekommen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Da fragt man sich was die Funktion einer Botschaft ist. Ich dachte immer, den eigenen Staatsangehoerigen bei Problemen im Ausland beizustehen, und nicht die Probleme erst zu verursachen. Fazit: Deutsche Botschaft Kathmandu: Absolut unfreundlich und noch viel unfaehiger.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wunderbar gelaunt gings dann weiter zur pakistanischen Botschaften, mittlerweile war schon wieder frueher Nachmittag, wo uns eine sehr nette Sachbeabeiterin empfing, die leider nichts fuer uns machen konnte, Auslaender egal welcher Staatsangehoerigkeit muessen ein Empfehlungsschreiben vor Visumsantrag einreichen. Freundlicherweise hatte die Dame der deutschen Botschaft schon angerufen und uns ‚angemeldet’. Keine Chance also etwas zu deichseln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Auf dem Heimweg fuhren wir dann noch an der uns waermstens empfohlenen Werkstatt vorbei, die einen kleinen Riss an unserem Auto schweiszen sollte und anschliessend den Zuendzeitpunkt des Motors neu einstellen sollte. Es stellte sich heraus, dass der Zuendzeitpunkt absolut fuern Arsch war, wir also alles noch mal selber machen durften und der Rahmen aussah wie ein schweizer Kaese. Der Vollidiot von Mechaniker hatte die Stromstaerke zu hoch eingestellt und so grosse Loecher in den Stahl geschmolzen, auch das durfte Fabian noch mal neu machen, zum Glueck liessen die Versager ihn das Schweiszgeraet benutzen. Die Reperatur kostete uebrigens 3400 Rupien. Fazit nepalische Mechaniker: Unfaehig!. Ziemlich angepisst gings dann nach Hause. Nach diesem sehr erfolgreichen Tag betranken wir uns nachts kraeftig. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Einige Tage spaeter gings dann wieder zu indischen Botschaft, wo ich dieses mal um kurz vor acht eintraf, als Einziger auf der Strasse die Nummer 39 von dem Posten in die Hand gedrueckt bekam. Spaeter erfuhr ich dann, dass diverse Reisebuerobesitzer die Wache bestachen, um fuer ihre Kunden die ersten Plaetze zu reservieren, klasse. Viele Stunden spaeter stand ich dann wieder vor dem Schalter, wurde wie immer dumm angeschrien, das Fax aus Bangkok sei noch nicht da, auf die Festellung, dass inzwischen 6 Tage vergangen seien, rastete der Sachbearbeiter fast aus, als ich ihn dann einige Streitereien spaeter darum bat den Status vielleicht telefonisch zu checken, bekam er wohl fast einen Gehoersturz. ‚Die Visastelle besaesse nicht die Moeglichkeit Anrufe nach Bangkok zu taetigen’. Das Telefon stand direkt vor ihm, aber nee, natuerlich ist es einer Botschaft nicht meoglich, sich telefonisch mit anderen Zweigstellen in Verbindung zu setzen. Mit der Aufforderung, 2 Tage spaeter wiederzukommen, wurde ich dann vor die Tuer gesetzt, ging ins naechste Internetcafe, besorgte mir die Telefonnummer der indischen Botschaft in Bangkok und Rief an. Ich freute mich, als ich in perfektem Englisch and dem anderen Ende der Leitung begruesst wurde, resignierte dann aber, als ich in die Visastelle durchgestellt wurde. Dem gaenzlich uninteressierten Sachbearbeiter versuchte ich ca 15 min lang meine Daten und mein Anliegen durchzugeben, leider machte ich den Fehler nicht die Gueltigkeit meines Visums zu erwaehnen, was sich noch raechen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Da wir alle ziemlich die Schnauze voll hatten von der Stadt, entschieden wir uns, ein paar Tage in Richtung tibetanische Grenze zu fahren, was landschaftlich ganz schoen war, nicht spektakulaer, aber es tat gut mal wieder frische Luft zu atmen. Ungluecklicherweise kam uns unterwegs ein Hund unter die Raeder, was in Indien und Nepal aber keine Seltenheit ist, die Strassen sind gesaeumt mit Kadavern. Die Welpe, die uns zwischen Vorder- und Hinterrad unter den Wagen lief, schien aber wohl ein ganz ‚besonderes’ Tier zu sein. Jedenfalls wurden wir wenig spaeter an einem Polizeiposten rausgewunken, wir haetten ja einen Hund ueberfahren, der Besitzer wolle nun kommen und sich mit uns auseinandersetzen, es haette sich schliesslich um einen besonderen Haushund gehandelt (auf der Strasse, na klar). Der Besitzter, falls er das den wirklich war, wollte wahrscheinlich wie zu viele Nepalis uns einfach nur gehoerig abzocken. Nachdem wir einige Zeit gewartet hatten ohne dass irgendwer auftauchte, liess uns der Polizist aber unter der Bedingung weiterfahren, dass wir zwei Tage spaeter wiederkaemen. „Aber natuerlich!“. Das taten wir dann uebrigens nicht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Unser eigentliches Ziel erreichten wir am naechsten Tag. Das „Last Resort“ ist ein Wellness- und Adventure-Resort nahe der Grenze, in der Touristen mit zuviel Kohle einige Tage relaxen, sich massieren lassen, Kanu fahren, Mountainbiketouren machen oder sich wie wir von einer Bruecke 160m in die Tiefe stuerzen. Denn am Last Resort befindet sich der zweithoechste kommerziell genutzte Bungy-Sprung der Welt. Von einer Stahlhaengebruecke geht es kopfueber an einem Gummiseil in ein schmales Gebirgstal, unter einem fliesst einer der reissensten Gebirgsfluesse Nepals. Nachdem uns schon die Knie weich wurden, als wir ueber die Bruecke in das Resort gingen, meldeten wir uns kurzerhand fuer einen Sprung und einen „Swing“ an, dazu spaeter mehr. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nPZ_TRi6I/AAAAAAAABdM/81-dF5hFaH4/PICT8073.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh3.google.com.au/Outback2Orient/R4nPNPTRi3I/AAAAAAAABcw/_HIhkZUXuyk/PICT8021.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Wenig spaeter ging es dann los. Das Bungy-Seil wurde an diversen Halterungen an Knoecheln und Sicherheitsleine am Koerpergurt befestigt, dann ging es auf eine winzige Plattform, von der man sich in die Tiefe stuerzt. Steht man auf der Plattform, fragt man sich, warum Menschen eigentlich so dumm sind und sich selber ins Todesangst versetzen, wenig spaeter findet mans heraus. Der Sprungmeister redet einem leise und sanft wie der Pferdepfluesterer zu, man springt, spaetestens nachdem das anfaengliche Angstgefuehl vorbei ist geniest man den Fall, wenn man dazu geniessen sagen kann. Nach wenigen Sekunden freien Falls greift das Seil und man wird mehrmal wieder hochkatapultiert, ehe man wie ein zappelnder Fisch am unteren Ende des Tals von der Crew in Empfang genommen und abgeschnallt wird. Zu Fuss geht’s dann die ganze Schlucht wieder hinauf, was natuerlich etwas laenger dauert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh5.google.com.au/Outback2Orient/R4nPUvTRi5I/AAAAAAAABdA/vQs5Zd2UTS8/PICT8051.JPG?imgmax=512&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Eine ganze Spur haerter ist der „Swing“. Mit einem duennen Seil in der Hand, was an einer Trageleine befestigt ist, die sich etwa 50-100 entfernt von der Bruecke ueder die Schlucht spannt, springt man ab. Der Freifall ist viel laenger als beim Bungy-Sprung, man hat das Gefuehl fast zu zerreissen, ehe sich das Seil spannt und man wie eine Rakete durch das ganze Tal hin- und herschwingt. Spaetestens dann macht der ‚Swing’ richtig Spass, aber die 6-7 Sekunden freien Falls sind der absolute Horror.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Unten angekommen ist man so adrenalintrunken, dass man wie ein Besoffener durch die Gegend taumelt, dafuer aber sehr wach ist und eigentlich nur grinsen muss was man da gerade fuer eine dumme Sache gemacht hat. Von beiden Spruengen gibt es uebrigens Videos, die wir aber wegen technischer Schwierigkeiten noch nicht hochladen koennen, wir probieren sie nachtraeglich hochzustellen, also etwas Geduld bitte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;&lt;img hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://lh6.google.com.au/Outback2Orient/R4nPR_TRi4I/AAAAAAAABc4/ypGaf_7QOzY/PICT8022.JPG?imgmax=400&quot; align=&quot;baseline&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nachdem man sich also fast umgebracht hat, gab es im Resort ein sehr gutes All-You-Can-Eat-Buffet, an dem sich alle Anwesenden den Bauch vollschlugen, ich hatte leider immer noch mit einer Fleischvergiftung zu kaempfen, musste mich also etwas zuruecknehmen. Nach dem Essen erholten wir uns etwas von dem noch tief sitzenden Schock und machten uns am Abend auf den Weg nach Kathmandu. Bevor wir ueber die Bruecke zureuck zum Auto gingen, erschien es uns fast wie ein boeser Traum, dass wir dort wenige Stunden zuvor kopfueber runtergesprungen waren. Insgesamt war es aber eine sehr interessante Erfahrung. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;In Kathmandu am darauffolgenden Tag eingetroffen, ging es mal wieder zur indischen Botschaft, wo ich schon fast gefeiert haette, das Fax aus Bangkok war eingetroffen! Leider hatte der Vollidiot von Sachbearbeiter aber wohl keine Lust gehabt meinen originalen Visaantrag rauszusuchen, sondern stellte mir irgendein fadenscheiniges Visum aus, dass nichts mit meinem gemeinsam hatte. Statt eines Multiple-Entry Visums, das vom 01.09.2007 bis zum 25.04.2008 gueltig war, bekam ich ein Single-Entry Visum, das vom 11.01.2008 bis zum 11.03.2008 gueltig ist, was dann bedeuten wuerde, ich haette gar nicht vorher in Indien gewesen sein koennen. Soso, so was verstehen Inder also unter „Visum transferieren“, was sie sich noch anstaendig entlohnen lassen. Die Geschichte waere jetzt nicht unbedingt ein Problem, waere abzusehen dass die Lage in Pakistan dem auswaertigen Amt wierder sicher genug ist um nach Pakistan einzureisen, aber naja seien wir mal gespannt. Der Witz ist naemlich, dass man in Indien sein Touristenvisum nicht verlaengern kann, man muss ausreisen, spitze!.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Nachdem nun alles soweit erledigt ist, freuen wir uns, endlich aus Kathmandu verschwinden zu koennen. Clemens wird noch mit uns ein Stueck in den Sueden kommen, wo wir uns alle zusammen den „Chitwan-Nationalpark“ anschauen werden. Vorrausgesetzt wir werden dort nicht von Rhinos oder Tigern gekillt, ist dann leider Zeit des Abschiednehmens gekommen. Clemens wird uns verlassen und seine Reise nach Tibet fortsetzen, waehrend wir uns auf den Weg nach Indien machen, wo wir ueber Agra nach Goa fahren werden, um dort ein wenig die Sonne zu geniessen, kalt wars nun wirklich lange genug. Sollten sich unsere Freunde in Pakistan dann mal langsam beruhrigen, werden wir die Westkueste hochfahren, aber dazu mehr im naechsten Beitrag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Vielen, vielen Dank an alle, die den ganzen Bericht gelesen und vor allem mein Rumgeheule von Anfang bis Ende ertragen haben, hoffe trotzdem ihr habt einen guten Einblick bekommen in das, was wir so die letzten Wochen getrieben haben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Danke schon mal an Fabian fuers Fotohochladen und an Clemens fuers ‚Ausborgen’ einiger Fotos!. Wer weiss, sollte sich die politische Lage nicht bald bessern, sehen wir uns vielleich alle frueher wieder als uns lieb ist. Bis dahin allen alles Gute und bis zum naechsten Mal!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;FONT-FAMILY: Arial&quot;&gt;Gruss von Fabian, Clemens und Tjark!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt; 
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    <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 09:17:06 +0100</pubDate>
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